Auch komisch das sie längere haare hat und so garnicht das Mopsfell.
Sie ist ja nunmal auch kein Mops, sondern ein Mischling aus einem Mops und irgendeinem der über 30 Terrierrassen. Warum sollte sie da Mopsfell haben? Nur der halbe Hundi ist ein Mops, der Rest ein Terrier.
Ein Großteil der Terrier ist rauhaarig und besitzt längeres Welpenfell, was irgendwann ausfällt. Sicher ist es bei deiner Bella ähnlich.
Ich kenne einen Mops-West-Highland-White-Terrier Mischling. Er war als Welpe dunkel gestromt und ist jetzt fast ganz schwarz. Das Fell ist rauhaarig und muss regelmäßig frisiert werden. Er hat einen breiten Schädel. Die Schnauzenlänge ist irgendwo zwischen einem West-Highland und dem Mops. Zusätzlich hat er eine über den Rücken gerollte Rute. Durch den Westhighland hat er etwas stärkere Knochen. Der Bewegungsablauf ist auch tendentiell terriergeprägt. Die Ohren sind aber wieder mopsig.
Wie sich das bei deiner kleinen entwickeln wird, hängt stark von der mitmischenden (unbekannten) Zweitrasse ab und davon, wer sich da Phänotypisch mehr durchmendelt.
Dass du deine Kleine jetzt wochenlang isoliert halten willst, beurteile ich auch skeptisch und kann mich Kompassquelle nur anschließen. Gerade der Hundekontakt und das Streicheln durch Kinder ist jetzt soo wichtig und wird euch das spätere Leben erleichtern.
Eine Kollegin hatte Gleiches mit ihrem Bearded Collie gemacht. Er wurde zwei Wochen lang als Welpe bei ihr von anderen Hunden und Menschen abgeschirmt, damit er sich vor der letzten Impfe nicht ansteckt. :roll: Resultat: Jetzt hat sie einen panischen Hund, der kaum das Grundstück verlässt. Ihn irgendwo mit hin zu nehmen, ist fast unmöglich. Mit zig Tiertrainern und riesen Aufwand versucht sie nun seit Jahren, ihren Fehler der ersten beiden Wochen (Wochen 8-10) wieder auszumärzen. Trotzdem wird der Hund nie so werden, wie sie es sich erträumt hatte.
Übrigens hält kaum eine Mutter ihre Kinder von der Umwelt fern, solange es noch nicht durchgeimpft ist.