- Hundeerzieung - Wo anfangen? Beitrag #1
Shiria
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Hallo ihr Lieben!
Ich mache derzeit eine Ausbildung zur Tierpflegerin und bin derzeit zweites Lehrjahr. Dieses Lehrjahr arbeiten wir im Tierheim, wo wir einen Patenhund haben dürfen.
Wir dürfen mit diesem spazierhen gehen, sollen aber später auch mit ihm arbeiten, also Erziehung und Co.
Von voherigen Besuchen, bei denen ich immer mit einem bestimmen Hund gegangen bin habe ich mich jetzt für diesen entschieden.
Er ist ein 3-jähriger Husky-Schäferhund-Mix namens Nanouk, total übermütig und stürmisch und ein riesen verschmustes Kuscheltier (Er glaubt er wäre ein Schoßhund). Nur eben total unerzogen. Das einzige Kommando das er kennt ist "Sitz" und das führt er auch nur aus wenn er Lust hat - ausser man hat Leckerlis, dann macht er sofort Sitz - aber auch nur in seinem Auslauf.
Man kommt auch kaum rein weil er so stürmisch ist und dauernd an einem hochspringt.
Draussen zieht er total, mit Geschirr zwar weniger als mit Halsband, aber immernoch stark, dort hört er auch gar nicht, weder auf seinen Namen noch auf sonstwas, alles andere ist interessanter.
Hundeerziehung kommt leider erst im 2 Halbjahr, aber ich möchte jetzt schon beginnen mit ihm die Grundsachen einzuüben.
Für mich wären das "Sitz", "Platz", "Bleib", "Komm", "Bei Fuß", "Aus", Leinenführigkeit, das er das Anspringen unterlässt und das er auf seinen Namen hört
Natürlich nicht alles aufeinmal.
Bisher habe ich das so geplant das ich erstmal zu ihm reingehe, dann ist er sowieso erstmal ewig total aufgedreht und erstmal mit ihm schmuse und tobe bis er etwas ruhiger ist. Dann eine Runde (je nachdem wie lange er kann und mag) üben (Sitz, Platz etc), dann Spaziergang - je nach Arbeitspensum sind bis zu 1 1/2 Stunden möglich. Da soll er erstmal laufen, schnuppern und "Hund sein", wenn er wieder ruhiger ist Leinenführigkeit und dann nochmal im Auslauf schmusen/toben und Sachen die er sicher kann nochmal abrufen, sozusagen als abschliessendes Erfolgserlebnis.
Insgesamt sind nachmittags etwa 2-3 Stunden Zeit, wenn die Arbeit bis dahin erledigt wurde.
Wie würdet ihr das angehen, wo anfangen?
Mit Leckerlis bekommt man seine Aufmerksamkeit, aber er ist dann eben total auf das Leckerli fixiert. Irgendwelche Tipps, wie ich seine Konzentration fördern kann?
Mit Leckerli klappt Sitz super, mein versuch ihn auf den Boden zwecks Platz zu kriegen klappte aber nicht er war total auf meine Hand fixiert und wollte sich nicht hinlegen, trotz Hand am Boden.
Beim Anspringen hab ich mich weggedreht und ihn irgnoriert um ihn keine Bestätigung zu geben, weil ich glaube im Moment würde er sich über jede Aufmerksamkeit auch "negative" freuen.
Ist das richtig?
Was sagt ihr sonst erstmal dazu? Bin noch sehr neu in der Sache, hab zwar schon viel über Hundeerziehgung und verchiedene Methoden gelesen, aber praktisches Umsetzen ist nochmal was anderes, grade im Bezug auf eigene Situationen.
Vielen Dank schonmal!
Liebe Grüße,
Shiria
Ich mache derzeit eine Ausbildung zur Tierpflegerin und bin derzeit zweites Lehrjahr. Dieses Lehrjahr arbeiten wir im Tierheim, wo wir einen Patenhund haben dürfen.
Wir dürfen mit diesem spazierhen gehen, sollen aber später auch mit ihm arbeiten, also Erziehung und Co.
Von voherigen Besuchen, bei denen ich immer mit einem bestimmen Hund gegangen bin habe ich mich jetzt für diesen entschieden.
Er ist ein 3-jähriger Husky-Schäferhund-Mix namens Nanouk, total übermütig und stürmisch und ein riesen verschmustes Kuscheltier (Er glaubt er wäre ein Schoßhund). Nur eben total unerzogen. Das einzige Kommando das er kennt ist "Sitz" und das führt er auch nur aus wenn er Lust hat - ausser man hat Leckerlis, dann macht er sofort Sitz - aber auch nur in seinem Auslauf.
Man kommt auch kaum rein weil er so stürmisch ist und dauernd an einem hochspringt.
Draussen zieht er total, mit Geschirr zwar weniger als mit Halsband, aber immernoch stark, dort hört er auch gar nicht, weder auf seinen Namen noch auf sonstwas, alles andere ist interessanter.
Hundeerziehung kommt leider erst im 2 Halbjahr, aber ich möchte jetzt schon beginnen mit ihm die Grundsachen einzuüben.
Für mich wären das "Sitz", "Platz", "Bleib", "Komm", "Bei Fuß", "Aus", Leinenführigkeit, das er das Anspringen unterlässt und das er auf seinen Namen hört
Natürlich nicht alles aufeinmal.
Bisher habe ich das so geplant das ich erstmal zu ihm reingehe, dann ist er sowieso erstmal ewig total aufgedreht und erstmal mit ihm schmuse und tobe bis er etwas ruhiger ist. Dann eine Runde (je nachdem wie lange er kann und mag) üben (Sitz, Platz etc), dann Spaziergang - je nach Arbeitspensum sind bis zu 1 1/2 Stunden möglich. Da soll er erstmal laufen, schnuppern und "Hund sein", wenn er wieder ruhiger ist Leinenführigkeit und dann nochmal im Auslauf schmusen/toben und Sachen die er sicher kann nochmal abrufen, sozusagen als abschliessendes Erfolgserlebnis.
Insgesamt sind nachmittags etwa 2-3 Stunden Zeit, wenn die Arbeit bis dahin erledigt wurde.
Wie würdet ihr das angehen, wo anfangen?
Mit Leckerlis bekommt man seine Aufmerksamkeit, aber er ist dann eben total auf das Leckerli fixiert. Irgendwelche Tipps, wie ich seine Konzentration fördern kann?
Mit Leckerli klappt Sitz super, mein versuch ihn auf den Boden zwecks Platz zu kriegen klappte aber nicht er war total auf meine Hand fixiert und wollte sich nicht hinlegen, trotz Hand am Boden.
Beim Anspringen hab ich mich weggedreht und ihn irgnoriert um ihn keine Bestätigung zu geben, weil ich glaube im Moment würde er sich über jede Aufmerksamkeit auch "negative" freuen.
Ist das richtig?
Was sagt ihr sonst erstmal dazu? Bin noch sehr neu in der Sache, hab zwar schon viel über Hundeerziehgung und verchiedene Methoden gelesen, aber praktisches Umsetzen ist nochmal was anderes, grade im Bezug auf eigene Situationen.
Vielen Dank schonmal!
Liebe Grüße,
Shiria