Umgang mit Hengst

Diskutiere Umgang mit Hengst im Pferde Verhalten Forum im Bereich Pferde Forum; Ich kann mich auch nur anschliessen:) Natürlich ist es schwer dem Besitzer klar zu machen dass er sein Pferde einfach kastrieren lassen soll doch...
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  • Umgang mit Hengst Beitrag #21
Ich kann mich auch nur anschliessen:)
Natürlich ist es schwer dem Besitzer klar zu machen dass er sein Pferde einfach kastrieren lassen soll doch fragen kann an immer mal .
Ich frage mich auch wieso er nen Hengst hällt und sich nicht wirklich drum kümmert? Kein anderes Pferd dazustellt oder so ... Das Pferd muss sich doch zu tode langweilen und sich sicht sehr wohlfühlen...
Aber naja wenn der Besitzer da nichts gegen unternimmt wenn man ihn drauf ansrpricht kannst du auch schlecht dagen was tun :? ...

Naja hoffe er überlegt es sich und der Hengst bekommt doch noch irgendwann einen Gefährten :)

Liebe Grüsse Caro
 
  • Umgang mit Hengst Beitrag #22
Du sollst es auhc gar nicht bestimmen! Wir versuchen nur dir zu erklären, dass ein HEngst auch sehr gefährlich werden kann. Und dieser klingt da sehr nach...

Hast du denn schonmal den Besitzer darauf angesprochen? Kannst ja so anfangen, dass du gehört hättest auch Hengste müssen Gesellschaft haben und mal so nebenbei fragen, ob er deckt und wenn nicht, warum er ihn nicht legen lässt.

Weißt du, ich sprech da aus erfahrung! Mein Onkel hatte 3 Hengste, hatte ich ja schon geschrieben! Haben alle NIE Gedeckt, wurden aber auch nicht gelegt. Nun hat sich die Tochter seiner Lebensgefährtin um die 3 gekümmert. Sie wurde praktisch auf dem Pferd geboren, konnte super reiten. damals war sie mitte 20. dann passierte es. der eine hengst hat nen rappel gekriegt und sie ganz schön vermöbelt... seit dem war sie nicht mehr in der nähe von pferden... du siehst auch der liebste hengst kann mal austicken und dann hoffe ich, dass du nicht in der nähe bist!

LG!

ja ich weiß ich hatte am anfang auch ur angst von ihm weil ich vorher nie mit hengsten zu tun gehabt hab .. aba ja ich kann ihn ja mal drauf ansprechen.
lg PFerdeloverin

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Ich muss mich auch anschließen, Hengste sind mit vorsicht zu genießen !!

Habt ihr einen Trainer der euch behilflich sein kann ?

Oder du versuchst wirklich mit ihm zu reden wegen einer Kastration ?

nein wir haben keinen trainer ich reite nur bei ihm zuhause.
lg

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Ich kann mich auch nur anschliessen:)
Natürlich ist es schwer dem Besitzer klar zu machen dass er sein Pferde einfach kastrieren lassen soll doch fragen kann an immer mal .
Ich frage mich auch wieso er nen Hengst hällt und sich nicht wirklich drum kümmert? Kein anderes Pferd dazustellt oder so ... Das Pferd muss sich doch zu tode langweilen und sich sicht sehr wohlfühlen...
Aber naja wenn der Besitzer da nichts gegen unternimmt wenn man ihn drauf ansrpricht kannst du auch schlecht dagen was tun :? ...

Naja hoffe er überlegt es sich und der Hengst bekommt doch noch irgendwann einen Gefährten :)

Liebe Grüsse Caro

ich glaub auch ich kann nicht viel dagegen unternehmen.. aber unglücklich ist er auf jeden fall nicht wenn man ihn so sieht macht er einen glücklichen eindruck. Mit gefährten wäre es allerdings noch besser !
lg
 
  • Umgang mit Hengst Beitrag #23
Ja leider... wenn der Besitzer stur bleibt ist es für andere schwer was dagegen zu machen , solange das Pferd zu fressen , einen unterstand hat und nicht misshalndelt wird kann man dem Besitzer nichts vorenthalten ...

Natürlich wäre es besser mit nem Gefährten aber solange er Hengst ist würd ich dass dann halt lieber lassen ;)

Lg Caro
 
  • Umgang mit Hengst Beitrag #24
Ja leider... wenn der Besitzer stur bleibt ist es für andere schwer was dagegen zu machen , solange das Pferd zu fressen , einen unterstand hat und nicht misshalndelt wird kann man dem Besitzer nichts vorenthalten ...

Natürlich wäre es besser mit nem Gefährten aber solange er Hengst ist würd ich dass dann halt lieber lassen ;)

Lg Caro

ja find ich auch ;)
lg Pferdeloverin
 
  • Umgang mit Hengst Beitrag #25
Und trotzdem würde ich nicht nachgeben und das Pferd seinem Schicksal überlassen.
Das klingt hart, aber ein Pferd ist ein Herdentier und braucht einen Partner.
 
  • Umgang mit Hengst Beitrag #26
Klar wäre in diesem Falle die Kastration des Pferdes die einzig vernünftige und pferdefreundlichste Methode. Du als RB kannst da natürlich nichts machen, daher verzichte ich mal auf Schimpfkanonaden gegen unvernünftige Hengstbesitzer - bei uns wird jeder noch so gute Hengst, wenn er nicht deckt kastriert.

Das Pferde Herdentiere sind und auch Hengste gern Gesellschaft haben steht auch außer Frage. Bei älteren Hengsten ist die Einzelhaltung mit Sichtkontakt zu anderen Pferden jedoch nicht so schlimm, wie bei Stuten. Das muss man auch wissen.
In der Natur bekommt lange nicht jeder Hengst eine Stutenherde ab.
Freilebende Mustang- und Camargue Pferdegruppen beweisen das.
Bei absolut wild lebenden Pferden (Mustangs) haben Hengste eine eher niedrige Lebenserwartung. Decken, ewige Kämpfe etc. schwächen sie.
Junge Hengste leben erst in sog. Junggesellengruppen. Diese laufen einige Zeit hinter der Herde her und werden vom Althengst regelmäßig vertrieben. Die Hengste, die es schaffen ohne Stutenherde zu überleben schließen sich manchmal aus Sicherheitsgründen anderen Tiergruppen an. Oft dürfen sie auch am Rande einer Herde ihr Leben fristen und werden immer dann schwer traktiert, wenn die Stuten nicht alle tragend sind. Die Entscheidung ob ein Hengst jemals eine Herde ergattern kann, fällt meist bis zum ca. 7. Lebensjahr. Innerhalb dieses groben Zeitraums schlagen Hengste oft um. Ab ca. 10 Jahren werden sie gegenüber dem Menschen dann sehr anhänglich - Hengste, die decken (gerade wenn sie frei decken) akzeptieren dann oft plötzlich keine Wallache mehr.
Einen Hengst kann man daher sehr wohl in Sichtkontakt zu anderen Pferden allein halten, so er vertrauensvoll(!) wohlerzogen und nicht kreuzdominant ist und ewig kämpft.

Im Fall deines RB Hengstes ist daher natürlich noch nicht alles zu spät. Ob man dem Pferd nicht durch eine Kastration vieles ersparen könnte sei dahingestellt. Meine Meinung dazu ist klar - vor allen Dingen wenn man weiß, wie wir unsere Hengste halten. Beide werden von Anfängern geritten und betüddelt.
Ganz wichtig ist der Stressabbau für das Pferd. Ewiges Rumgegröhle und Hengstmanieren sind echter Stress fürs Pferd. Wird ihm das abgewöhnt, so wird der Besitzer auch nicht mehr den stolzen Hengst haben, den er ja augenscheinlich gern möcht. Bei unserem jüngeren Hengst brauchten einige Einstaller als ich neu in den Stall kam, bis zu 3 Monate bis sie merkten, dass er ein Hengst ist (klar sieht er aus wie ein Bulle aber die Einstaller dort hatten zuvor auch noch nie ein Quarterhorse gesehen und dachten, das ist normal).
Pauschal aus der Ferne kann man leider keinen Tipp geben. Es gibt keine Patentlösung, die immer hilft. Außer will das Pferd brechen, was leider oft z.B. mit vielen Andalusiern in Spanien oder Portugal gemacht wird.

Ein guter Trainer mit viel Hengsterfahrung wird das Problem gemeinsam mit euch lösen können ohne das Pferd zu brechen oder ihm permanenten Stress zuzumuten.
Allein ohne Erfahrung wirst du das leider vermutlich nicht in den Griff bekommen.
Wichtig ist nur, dass auch der Pferdebesitzer mit der Umerziehung seines Pferdes einverstanden ist und sich genauso an die Anweisungen des Trainers hält. Ein Hengst muss sehr straight behandelt werden, ansonsten kanalisiert er schnell seinen anfänglichen Frust und wird beim Besitzer unter Umständen unangenehme Eigenschaften entwickeln.
 
  • Umgang mit Hengst Beitrag #27
Klar wäre in diesem Falle die Kastration des Pferdes die einzig vernünftige und pferdefreundlichste Methode. Du als RB kannst da natürlich nichts machen, daher verzichte ich mal auf Schimpfkanonaden gegen unvernünftige Hengstbesitzer - bei uns wird jeder noch so gute Hengst, wenn er nicht deckt kastriert.

Das Pferde Herdentiere sind und auch Hengste gern Gesellschaft haben steht auch außer Frage. Bei älteren Hengsten ist die Einzelhaltung mit Sichtkontakt zu anderen Pferden jedoch nicht so schlimm, wie bei Stuten. Das muss man auch wissen.
In der Natur bekommt lange nicht jeder Hengst eine Stutenherde ab.
Freilebende Mustang- und Camargue Pferdegruppen beweisen das.
Bei absolut wild lebenden Pferden (Mustangs) haben Hengste eine eher niedrige Lebenserwartung. Decken, ewige Kämpfe etc. schwächen sie.
Junge Hengste leben erst in sog. Junggesellengruppen. Diese laufen einige Zeit hinter der Herde her und werden vom Althengst regelmäßig vertrieben. Die Hengste, die es schaffen ohne Stutenherde zu überleben schließen sich manchmal aus Sicherheitsgründen anderen Tiergruppen an. Oft dürfen sie auch am Rande einer Herde ihr Leben fristen und werden immer dann schwer traktiert, wenn die Stuten nicht alle tragend sind. Die Entscheidung ob ein Hengst jemals eine Herde ergattern kann, fällt meist bis zum ca. 7. Lebensjahr. Innerhalb dieses groben Zeitraums schlagen Hengste oft um. Ab ca. 10 Jahren werden sie gegenüber dem Menschen dann sehr anhänglich - Hengste, die decken (gerade wenn sie frei decken) akzeptieren dann oft plötzlich keine Wallache mehr.
Einen Hengst kann man daher sehr wohl in Sichtkontakt zu anderen Pferden allein halten, so er vertrauensvoll(!) wohlerzogen und nicht kreuzdominant ist und ewig kämpft.

Im Fall deines RB Hengstes ist daher natürlich noch nicht alles zu spät. Ob man dem Pferd nicht durch eine Kastration vieles ersparen könnte sei dahingestellt. Meine Meinung dazu ist klar - vor allen Dingen wenn man weiß, wie wir unsere Hengste halten. Beide werden von Anfängern geritten und betüddelt.
Ganz wichtig ist der Stressabbau für das Pferd. Ewiges Rumgegröhle und Hengstmanieren sind echter Stress fürs Pferd. Wird ihm das abgewöhnt, so wird der Besitzer auch nicht mehr den stolzen Hengst haben, den er ja augenscheinlich gern möcht. Bei unserem jüngeren Hengst brauchten einige Einstaller als ich neu in den Stall kam, bis zu 3 Monate bis sie merkten, dass er ein Hengst ist (klar sieht er aus wie ein Bulle aber die Einstaller dort hatten zuvor auch noch nie ein Quarterhorse gesehen und dachten, das ist normal).
Pauschal aus der Ferne kann man leider keinen Tipp geben. Es gibt keine Patentlösung, die immer hilft. Außer will das Pferd brechen, was leider oft z.B. mit vielen Andalusiern in Spanien oder Portugal gemacht wird.

Ein guter Trainer mit viel Hengsterfahrung wird das Problem gemeinsam mit euch lösen können ohne das Pferd zu brechen oder ihm permanenten Stress zuzumuten.
Allein ohne Erfahrung wirst du das leider vermutlich nicht in den Griff bekommen.
Wichtig ist nur, dass auch der Pferdebesitzer mit der Umerziehung seines Pferdes einverstanden ist und sich genauso an die Anweisungen des Trainers hält. Ein Hengst muss sehr straight behandelt werden, ansonsten kanalisiert er schnell seinen anfänglichen Frust und wird beim Besitzer unter Umständen unangenehme Eigenschaften entwickeln.

Ja bei seinem besitzer hat der hengst auch bessere manieren.. nur mich nimmt er glaub ich nicht so ganz ernst :[
aber nach dem reiten war er schon etwas braver als vorher..
lg
 
  • Umgang mit Hengst Beitrag #28
ok das hat sich jetzt eig alles "geklärt"
ich reite eig nicht mehr auf ihm.. vl 1mal im jahr oder so ^^
dafür reite ich jetzt auf einem wallach ;) ist mir doch lieber

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Off-Topic
ach ja, weiß das jemand von euch ?
ist 'verstärken' und 'tritte verlängern' das gleiche ?
LG
 
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