Tiere als Menschenersatz

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  • Tiere als Menschenersatz Beitrag #1
Spagetti18

Spagetti18

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Hallo;),
findet ihr das Tiere den Kontakt zu Menschen ersetzen können?
Teilweise oder auch vollständig?
Mich würde eure Meinnung zu diesem Thema interessieren.
Ich finde ja, das hängt ab, ob es nur eine Mausbande ist oder z.B. Katzen.
Ich könnte als Menschenersatz auch meine Lemmis ansehen, aber ich habe ja noch einen Hund mit dem ich viel Blödsinn machen kann. Ich streite auch mal mit ihr.:mrgreen:
Und ich muss ihr ständig Küsschen geben, weil sie einfach so süß ist.:lol:

Freue mich auf Antworten!:D
 
  • Tiere als Menschenersatz Beitrag #2
Nein.
Meiner Meinung nach kann das kein Tier und es sollte auch kein Tier müssen.
Es gibt Grenzen zwischen Mensch und Tier und die sollten eingehalten werden.
Tiere müssen ebenfalls mit Respekt behandelt werden, aber es müssen Tiere bleiben.
Kein Tier sollte dazu benutzt werden, eine Lücke zu schließen.

LG
 
  • Tiere als Menschenersatz Beitrag #3
Genau so, wie ein Meerschweinchen als Artgenosse für ein Kaninchen nicht reicht, braucht ein Mensch auch Menschen, mit denen er artgerecht kommunizieren kann.
 
  • Tiere als Menschenersatz Beitrag #4
Ich seh's wie meine Vorschreiber. Natürlich kann es auch zwischen Mensch und Tier "menscheln", wenn man miteinander herumalbert, wie du es z.B. mit deinem Hund tust. Aber ein Tier sollte nicht als Ersatz herhalten müssen. Der Kontakt zu und mit anderen Menschen ist und bleibt einzigartig, ebenso wie es die Beziehung zu einem Haustier sein kann, nur eben auf einer völlig anderen Ebene.
 
  • Tiere als Menschenersatz Beitrag #5
Wenn man die Tiere nicht vermenschlichst, wie findet ihr es dann? Und wenn man die Tiere auch artgerecht hält?
Findet ihr das es respektlos gegenüber dem Tier?
Ich habe eig. gefragt, weil meine Freunde nie für mich Zeit haben oder einfach keine Lust haben und ich vollständig den Kontakt abbrechen soll und dafür meine Tiere meine "Menschenfreunde" sind.
Ich weiß ehrlich gesagt nicht wofür ich mich entscheiden soll..
Wenn das dem Tier gegenüber nicht gut ist, sollte es man lassen und dem Tier auch seine Zeit lassen.
Wenn ich den Kontakt zu meinen Freunden abbrechen würde, dann würde ich an meinen Tieren hängen wie eine Zecke. Und so sehr damit nerven wollte ich die Tierchen auch nicht:?
Ich hätte dann auch mehr Zeit für sie, vorallem am Wochenende.
Würdet ihr es ok finden, wenn man teilweise seine Bedürfnissen an Kontakten an Tieren ausübt?

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

P.S. Ich fänds ja auch besser, wenn ich mit Tieren befreundet wäre, als nur ganze Zeit in solchen Onlinespiele-Welten Kontakte zu knüpfen..
Ich habe gelesen, dass Engländer eig. nur mit seinen Haustieren kuscheln und lieben und alle die Aufmerksamkeit schenken und sich dem Menschen gegenüber verhalten wie zu Tiere.
Ob das jetzt schlimm ist weiß ich auch nicht.
 
  • Tiere als Menschenersatz Beitrag #6
Hallo,

also in gewisser Weise können Tiere zumindes teilweise den menschlichen Kontakt ersetzen - so meine Meinung ;) Dabei beziehe ich mich aber auch eher auf Hunde und Katzen als auf Nager. Ich bin öfter mal allein zu Haus und fühle mich trotzdem nicht so allein. Ich wohne halt recht ländlich und so ziemlich alle meine Freunde wohnen in 20km Entfernung, die ich logischerweise nicht täglich zurücklegen kann und möchte. Dass ein Hund natürlich nie im Leben vollständig menschlichen Kontakt ersetzen kann, ist mir klar, aber zu einem Hund hat man ja auch eine Sozialbindung.

Wenn ich mich jetzt entscheiden müsste, was mir "menschlicher", ob Online-Freunde und realer Hund, dann würde ich mich ganz klar für den Hund entscheiden. Im Internet schreibt man nur, telefoniert maximal. Mit einem Hund kann man Sachen unternehmen, die man mit Menschen auch machen könnte - Spazieren gehen, Spielen, Kuscheln, Schwimmen gehen etc.
 
  • Tiere als Menschenersatz Beitrag #7
Wie soll man mit einem Hund schwimmen gehen?:eusa_think::mrgreen:
Du hast mir bei meiner Entscheidung geholfen.
Ich werde den Kontakt abbrechen und mich voll auf meine Tiere konzentrieren und sie beschäftigen, aber auch ihren Freiraum lassen.
Ein Hund würde mich sicher auch nicht urteilen, was andere über mich reden. Und mit ihr kann ich sicher mehr Blödsinn machen.
Ich dachte schon ich wäre die Einzige, die so denken würde.
Heute Abend mache ich mit ihr ein Groß-Spaziergang über mehrere Stunden. Ich freue mich schon drauf!:001:
 
  • Tiere als Menschenersatz Beitrag #8
Wie das gehen soll? Man nehme Wasser (am besten in Form eines Teiches oder Sees) und Mensch und Hund gehen ins Wasser ;) Meiner steht übrigens total drauf nass gespritzt zu werden:roll: Und schwimmen - naja - eben die üblichen Arm- und Beinbewegungen, so dass man über Wasser bleibt :D

Man muss ja den Online-Kontakt nicht vollständig abbrechen, kann man ja auch nebenher laufen lassen. Ich finds nur schlimm, wenn Menschen täglich mehrere Stunden am Stück spielen, so dass sie gar keinen realen Kontakt zu Menschen mehr haben. Ich hab hier gerade im Chat auch viele Freunde, das würde ich nicht missen wollen ;) Nur muss man eben Prioritäten setzen. Wenn ich mich mal mit Freunden treffen will, bin ich auch mal einen Tag gar nicht im Internet und abends vorm Chatten gehen ich grundsätzlich mit anderen Menschen, anderen Hunden und Ole eine große Gassirunde.

Ich habe auf jeden Fall genug Kontakt zu Menschen, das ist nicht das Problem, nur hab ich eben nicht ständig meine guten Freunde um mich herum.
 
  • Tiere als Menschenersatz Beitrag #9
Ein Tier kann nicht wählen ob es Zeit mit dir verbringen möchte, sondern das entscheidet immer der Besitzer, wir sitzen bei den Tieren immer am längern Hebel ohne uns hätten sie nix zu fressen nichts zu trinken und kein sauberes Zuhause.
Menschliche Kontakte aufzubauen und zu erhalten ist um so vieles schwieriger deswegen daher verbringen viele lieber ihre Zeit mit Tieren. Sie können nicht sagen "du führst dich unmöglich auf" und sie können keine Versprechen brechen, es sind einfach Tiere sie sind da weil wir es so wollen.
 
  • Tiere als Menschenersatz Beitrag #10
Da Du zufällig Mäuse und Katzen erwähnt hast und dabei "nur eine Mausbande" geschrieben hast - und da ich zufällig sowohl Mäuse (und Ratten) hatte und derzeit Katzen halte, möchte ich als erstes mal dem "nur eine Mausbande" ein wenig widersprechen ;)
Unsere Mäuse und Ratten waren für uns genauso wichtig wie jetzt unsere Katzen... Wir haben uns genauso intensiv um sie gekümmert, um jedes verstorbene Tier getrauert und viel, viel Zeit mit ihnen verbracht....
Ich verstehe zwar, was Du meinst - mit Katzen kann man natürlich noch wieder ganz anders umgehen als mit Nagern, die im Käfig/Voliere leben - ich wollte nur betonen, dass für mich alle Lebewesen gleich viel wert sind und ich alle Tiere nach Möglichkeit mit dem gleichen Respekt behandle (die Mücken mögen mir verzeihen, dass ich aus Notwehr handle ;) )

Ansonsten: Ich denke nicht, dass Tiere ein Ersatz für Menschen sein können.... Für manche mögen sie ein Kinderersatz sein (wird uns auch öfter mal vorgeworfen ;) ) - aber jeder braucht menschliche Kontakte...
Ich bin auch kein großer "Menschenfreund", ich mag keine Parties, ich mag nicht gern mit fremden Menschen umgehen - aber ein paar Freunde braucht man einfach.... Menschen, die für einen da sind, wenn es einem mal dreckig geht und für die man selber da ist, wenn es ihnen dreckig geht. Menschen, mit denen man lachen kann und gute Gespräche führen kann, mit denen man mal etwas unternehmen kann....

Ich denke, Du hast Debbi da etwas missverstanden - sie hat ja Freunde, aber sie zieht ihre Tiere ihren Internetbekanntschaften vor. Das ist etwas ganz anderes, als die Tiere den realen Freunden vorzuziehen ;)
Bei uns ist es auch so, dass wir zugunsten der Katzen auch auf das eine oder andere verzichten - wir sind z. B. seit wir die Katzen haben, nicht mehr in Urlaub gefahren... und wir sind letztes Jahr Silvester, als die beiden Kleinen gerade mal 3 Monate bei uns waren, vorzeitig von der Silvesterfeier bei Freunden zurück nach Hause gefahren, weil wir während der Knallerei bei den Katzen sein wollten.... oder wir verzichten auf Übernachtungsbesuche bei Freunden, weil die Katzen versorgt werden wollen.... In solchen Dingen müssen dann halt mal die Freunde hinter den Katzen zurückstehen....
Aber auf Freunde wollen wir deshalb trotzdem nicht verzichten, sie sind wichtig!
Was machst Du, wenn Du mal Hilfe brauchst? Wenn Du mal einen Rat brauchst? Wenn Du vielleicht mal krank wirst? Wie gesagt - wenn schlechte Zeiten kommen? Zuhören können Dir Deine Tiere vielleicht - Trost spenden in gewissem Maße vielleicht auch - aber einen Arzt rufen oder Dir im Krankenhaus Händchen halten oder Dich irgendwie beraten - das können sie eben leider nicht....
Mit ihnen lecker essen gehen oder Badminton spielen gehen oder ins Kino gehen kannst Du auch nicht ;)

Also - Tiere als Freunde: Ja, absolut, keine Frage! Stehe ich voll dahinter! Aber Menschen als Freunde braucht der Mensch auch ;)

LG, seven
 
  • Tiere als Menschenersatz Beitrag #11
Mmmh Maze, ich sehe das ein wenig kritischer. Gerade bei Hunden hab ich nicht das Gefühl, dass sie ausschließlich auf Fressen auf sind und nur das Fressen sie an uns Menschen bindet. Bei Katzen hab ich dagegen öfter das Gefühl, dass sie den Menschen als Dosenöffner ansehen. Ich hab beides, sowohl Hund als auch Katze, allerdings habe ich zu meinem Hund eine wesentlich festere Sozialbindung.

Sicher ist es für manche schwierig Kontakte aufzubauen, aber gerade hier können Tiere oft das Eis brechen. Ich bin generell ein Mensch, der gerne neue Leute trifft, allerdings bin ich auch bei der Auswahl meiner "Freunde" ziemlich eigen. Hier im Ort kenne ich viele Leute und mache Momentan auch ein Praktikum im Kindergarten, da gibts mehr als genug Menschen (und nicht nur Kinder ;)). Aber durch die Hund hab ich einfach noch mehr Leute kennen gelernt und man kann sich zum Gassi gehen verabreden und blabla ;) Wobei du ja schon irgendwie Recht hast. Aber ich glaube die Menschen, die sagen, "Tiere sind die besseren Menschen" es sich zu leicht machen, eben genau so, wie du es sagst. So eine Einstellung kann ich nur bedingt befürworten. Es ist eben beides wichtig.

Aber ich für meinen Teil würde nicht sagen, dass ich lieber tierische als menschliche Kontakte hab, weil es "einfacher" ist. Im Gegenteil. Eigentlich sind Hunde doch gerade viel "schwieriger" als Menschen. Einen Hund hast du 24/7 bei dir, er will täglich 3-5 Mal raus, fordert ständig deine Aufmerksamkeit etc. wohingegen Freunde auch mal andere Dinge tun und man nicht ständig gezwungen ist, Zeit mit ihnen zu verbringen. Ich genieße es, meine Ruhe zu haben, aber genauso freu ich mich auch, wenn mich dann mal mit meinen Freunden treffe.


Übrigens ist es bei mir so, dass Freunde und Hund nebenher laufen. Wenn ich z.B. meine beste Freundin besuche, kommt Ole mit. Wir gehen dann ein Stückchen am Fluss und setzen uns zu ihr in den Garten (rein geht nicht wirklich, weil sie noch hundeunverträgliche Katzen hat). Im Winter ist sowas dann eben etwas schwieriger, aber mein Hund kann notfalls auch mal allein zu Hause bleiben.
EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Off-Topic
Seven, wer ist Debbi? :eusa_eh:
 
  • Tiere als Menschenersatz Beitrag #12
Ich mag meine Tiere ja auch aber man hält sich Tiere einfach auch aus egoistischen Gründen. Wir möchten jemanden der mit uns Zeit verbringt, mit dem man Sport treiben kann, jemanden um den man sich kümmern kann.
Klar hast du recht Collie man muss sich sehr um seine Tiere bemühen um deren Bedürfnisse gerecht zu werden und dazu gehört eben auch wie seven schon sagte mal früher heimzugehen um seine Tiere noch zu versorgen.
Vllt. klinge ich in mancher Ohren jetzt herzlos und so als würde ich meine Tiere nicht lieben, aber so ist es wirklich nicht. Der einzige der wirklich die Biege machen könnte wenn es ihm zu dumm wäre mit uns wäre unser Kater, so dick wie er ist hat er min. noch eine weitere Fressstelle gefunden und er ist ein guter Jäger, trotzdem zieht er es vor sich abends mit aufs sofa zu legen statt sein Leben komplett draußen zu verbringen. Diese Wahlmöglichkeit haben meine Ninchen z.b nicht.

Übrigens finde ich auch das man über Tiere schnell Kontakte finden kann, das läuft für mich unter der Kategorie Con-Effekt. Da treffen sich auch nur Leute mit der gleichen interessenslage und auch wenns nicht die freundschaft fürs leben wird man hat sofort etwas worüber man reden kann^^
 
  • Tiere als Menschenersatz Beitrag #13
Tiere sind einfach tolle Freunde. Ich denke, da kann keiner von euch wiedersprechen.
Ich finde meine Lemminge genauso wichtig wie meinen Hund.;)
Und ich habe keine Internet-Kontakte.
Wenn ich Hilfe brauche dann brauche ich erst mal Zeit für mich und muss mir in Ruhe was überlegen und dann gehe ich meinen Hund und frage, was ich machen soll. Und gucke sie dabei an und dann fällt mir irgendwie immer das Perfekte ein:)
Wenn ich krank bin, bin ich krank. Daran ändert sich eig. nichts, wenn man Freunde hat.
Ich fänds ja besser wenn ich im Krankhaus alleine wär und nicht jemand bei mir ist und mir vllt. Druck macht oder sowas..
Ich könnte nie ein Einzelgänger sein. Das wäre mir viel zu langweilig. Mit Tieren macht es viel mehr Spaß!
Unser Hund will auch nicht STÄNDIG Aufmekrsamkeit;)
Entscheidung steht aber schon fest: Ich breche den Kontakt ab.
 
  • Tiere als Menschenersatz Beitrag #14
@Collie: Entschuldige bitte vielmals! :uups: Ich meinte natürlich *Collie* :uups: *Sich für den Rest des Tages in die Ecke stellt und schämt - und das bei dem schönen Wetter :eusa_doh:

@Spagetti: Mit den Freunden und dem Kranksein meinte ich das z. B. so: Ich war letztens ziemlich plötzlich ziemlich krank und musste mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus. Wie es der Zufall will, ist eine gute Freundin von uns Leiterin der Notaufnahme in einem Krankenhaus in unserer Nähe - also haben wir die Leute vom RTW überredet, mich in dieses KH zu fahren - wo die Freundin, die eigentlich schon Feierabend gehabt hätte, extra auf mich gewartet hat.... Die hat sich dann bis nachts mit mir herumgeschlagen, die Ärzte zu mir gescheucht, aufgepasst, dass es mir gutgeht etc.... Ich durfte meine bessere Hälfte bei mir haben, was in anderen KH auch nicht gegangen wäre.... ich wäre echt mutterseelenallein gewesen, und das mit ´ner OP vor der Nase.... das wäre grauenhaft gewesen.....
Nun war das Zufall, dass die Freundin ausgerechnet Krankenschwester ist - aber trotzdem stelle ich es mir schlimm vor, wenn ich tatsächlich krank und hilflos bin und alleine gewisse Dinge nicht regeln kann - und dann ist da keiner, der für mich da ist?
Wir haben jetzt z. B. auch eine ganz tolle neue Nachbarin, Hartz-4-Empfängerin und ´ne ganz arme Socke.... Da sind wir diejenigen, die sich um sie kümmern, sie zum Grillen einladen, sie im Auto irgendwohin mitnehmen, ihr größere Einkäufe, die sie nicht tragen kann, mitbringen etc.... Und ja, es macht uns dann auch Freude zu sehen, wie sie sich freut....

Wie gesagt - natürlich können Tiere tolle Freunde sein, und ich würde keine unserer 4 Katzen jemals wieder hergeben, und wenn es irgendwas gibt, das sie brauchen bzw. wo sie uns brauchen, dann müssen unsere Freunde auch zurückstecken (die wissen aber, dass wir ein bisschen tierverrückt sind ;) ) Aber sämtliche Sozialkontakte abzubrechen und sich nur noch auf die Tiere zu fixieren, das halte ich wirklich für falsch!

LG, seven
 
  • Tiere als Menschenersatz Beitrag #15
Spagetti ich halte deine Haltung für echt bedenklich... Was ist wenn deinem Hund was passiert und du hast keine Menschenseele die extra für dich ins Auto springt und dich in die Tierklinik fährt?

Warum willst du deine Kontakte abbrechen? Weil sich nicht alle nach dir richten? So ist das im Leben am ärgsten Enttäuscht worden bin ich im Leben von meinen besten Freunden und meine besten Momente hatte ich mit ihnen, das gehört eben dazu.
 
  • Tiere als Menschenersatz Beitrag #16
hast du denn schon versucht mit deinen Freunden über das Problem zu sprechen?
Vielleicht sehen sie es ja gar nicht so wie du und sie glauben es währe alles in Ordnung. Von jetzt auf gleich die Freundschaft zu kündigen halte ich für den falschen Weg, jeder hat eine zweite Chance verdient und die erlangt man nur, wenn man weiß was los ist.
Währe es nicht traurig, wenn dahinter tatsächlich nur Missverständnisse lägen, die man mit einem gespräch beseitigen könnte?
Wenn meine Freundin mir ohne Grund die Freundschaft kündigen würde... mir würde es keine ruhe lassen und ich währe auch ziemlich traurig darüber, traurig darüber, dass sie mir nicht noch eine Chance gibt mich zu ändern oder etwas klar zustellen.

Ich bin ebenfalls der Meinung, dass Tiere nicht den Menschen ersetzen können.
Meine Cousine hat z.B. den entgültigen Schritt gewagt und ist von zuhause abgehauen und wollte mit Familie und Freunde nichts mehr zu tun haben.
Später kaufte sie sich dann ein Kaninchen (ich weiß, es ist kein vergleich zu einem Hund oder zu Katzen), weil sie sich eben total einsam gefühlt hatte... am ende ist sie dann doch zurück gekommen, weil sie eingesehen hat, dass ein Tier ihr nicht das geben kann, was ein Mensch kann.
Und selbst wenn sie sich einen Hund zugelegt hätte, zum einen währe dieser bei ihr total verwahrlost (wie das Kaninchen) und zum anderen kann ich als Hundehalterin auch sagen, dass die Beziehung zu meinem Hund, einfach auf einer anderern Ebene steht... was nicht bedeuten soll, dass meine Tiere (wozu auch das Kaninchen meiner Cousine nun dazu gehört) mir nicht mindestens genauso wichtig sind.

Ebenso mit dem Krankenhaus.
Mein Vater war kürzlich erst für fast 3 Wochen im Krankenhaus und er hat sich über jeden Besuch unheimlich gefreut, egal ob wir als Familie kamen oder ob Freunde oder Arbeitskollegen kamen.
So wie die anderen bereits schrieben, gerade wenn es einem schlecht geht, man evtl. sogar schmerzen hat, es ist auch für die Genesung sehr wichtig, dass man selbst einfach weiß, dass jemand da ist und man nicht allein ist.
Zudem wirst du in einem Krankenhaus, gerade wenn der Aufenthalt über Wochen ist, nicht immer deine Ruhe haben möchten, denn irgendwann wird dich, trotz Buch oder Fernsehn die Langeweile überkommen und da kann Besuch Goldwert sein.;)






Liebe Grüße
 
  • Tiere als Menschenersatz Beitrag #17
@ Spaghetti: Wieso haben deine Freunde denn keine Zeit für dich? Hast du sie schonmal darauf angesprochen bzw. ihnen gesagt, dass du das Gefühl hast, dass sie keine Lust haben sich mit dir zu treffen?
Vielleicht hilft dir so ein Gespräch ja auch bei deiner Entscheidung. Und nur weil deine "alten" Freunde keine Zeit mehr für dich haben würde ich nicht gleich den Kontakt zu anderen tollen Menschen vollkommen ausschließen. Freunde kommen und gehen und wenn du irgendwann welche gefunden hast, die dir immer zur Seite stehen und bei denen du dich auch noch nach Monaten oder Jahren melden kannst und sie ein offenes Ohr für dich haben, dann bist du ein echter Glückspilz.
Tiere können super Freunde sein und man mag auch das Gefühl haben, dass sie gut zuhören, vllt. tun sie dies ja auch. Aber dass sie deine menschlichen Freunde vollkommen ersetzen? Ich denke Leute die wirklich nur noch mit ihren Tieren zusammenleben sind zu faul sich den Komplikationen in einer menschlichen Beziehung zu stellen. Denn im Gegensatz zu deinen Tieren können sie widersprechen und auch mal sagen "nee heute hab ich keine Lust mich mit dir zu treffen". Deinen Hund nimmst du einfach an die Leine und gehst mit ihm spazieren, ohne zu wissen, ob er dazu Lust hat (mit Sicherheit hat er dies, aber vllt würd er ja lieber alleine oder mit anderen Hunden zusammen spazieren gehen).
An deiner Stelle würde ich mich mit meinen Freunden darüber unterhalten und falls dabei rauskommt, dass sie nicht mehr mit dir befreundet sein wollen, lernt man ständig neue Leute kennen, ob in der Schule oder auf der Arbeit. Und gerade mit einem Hund kommt man doch schnell mit anderen Leuten ins Gespräch vllt. findest du ja in einem Verein wo mit Hunden gearbeitet wird über deinen Hund neue Freunde.

LG, Primu
 
  • Tiere als Menschenersatz Beitrag #18
Das ist ja nicht so, dass ich isoliert wäre. In der Schule sehe ich ja Menschen und rede mit ihnen.
Also das mit der Freundin: In der Grundschule waren wir unzertrennlich. In der 5. kam sie in einer anderen Klasse und hat neue Freunde gefunden (fande ich überhaupt nicht schlimm). Sie hatte dann weniger Zeit für mich war verständlich. Die Freunde von ihr konnten mich nicht leiden und haben gesagt ich sollte mich vernhalten von ihr. Ich habe sie dann nur noch Nachmittags getroffen. Aber nur ca. 1x die Woche, da sie mit ihnen unterwegs war. Irgendwann ist der Kontakt abgebrochen worden und dann haben iwr es nochmal versucht und das endet jetzt wie letztes mal, nur halt, dass sie jetzt auch keine Lust hat und fast immer mit de nanderen unterwegs ist. Freunde kommen halt und gehen... Ich bin ja inzwischen in der achten und da ändern sich halt die Freunde.
Und die anderen Freunde haben halt nie Zeit.
Ich fände es toll, einen Freund zu haben mit den man über Tiere blabbern kann. Den ganzen Tag über...:mrgreen:
Ich gebe ja meinen Tieren auch Freiraum. Nicht das ich die ganze Zeit ihnen auf den Huckel gehe.
@seven: Ich finde es gut, dass ihr euch um die Nachbarin kümmert! Ich helfe auch Menschen, wenn sie Hilfe haben. Ich bin ja jetzt nicht geizig oder helfe niemanden.
Im Krankenhaus könnte ich mich schon beschäftigen. Ich wüsste schon wie. Mit Bücherlesen und Fernsehen wäre es einem nach einer Zeit sicher langweilig.

Es kann sein, dass ich zu faul bin, menschliche Beziehungen aufzubauen, aber ich bin auch immer diejenige, die anruft und fragt, ob sei was unternehmen möchte. Immer nur ich. Ich war ide einzige, die die Freundschaft aufrecht gehalten und die eine Freundschaft wiederhergestellt wurde, aber jetzt wieder scheint zu schlatern..
Mal sehen. Einfach nicht mehr anrufen.

Wie ihr beschreibt, wollen Tiere auch ihr eigenes Zeug machen. Ich kann das vollkommen nachvollziehen. Ich werde mich genausoviel sich um sie kümmern, wie vorher um sie. Nicht weniger oder mehr. Und in der anderen Zeit mache ich anderes Zeug halt.

Tiere sind aber auch knuffig.;) Und immer für einen da.

@Maze: Ich bin ja erst 13 und da fahren meine Eltern mit ihr zum TA. Und ich weiß das das Leben hart ist und kein Ponyhof ist.
 
  • Tiere als Menschenersatz Beitrag #19
lemming6.JPG
Ist das nicht süß? Ich weiß, das passt nicht zum Thema, aber immer, wenn ich das sehe auf meinem Destkoop dann sagfe ich Ohhh wie süß.:)
 
  • Tiere als Menschenersatz Beitrag #20
Jetzt muss ich aber so langsam auch mal meinen Senf dazu geben, das ist ja wirklich traurig zu lesen! Ich muss mich den anderen wohl anschließen: Diese Einstellung, die du da hast, ist wirklich gefährlich - für dich selbst! Ich denke nicht, dass du damit glücklich wirst, denn ein Tier ersetzt in keinem Fall einen Menschen. Es gibt einiges, was den Menschen von einem Tier unterscheidet. Bedenke auch, dass du dich nur mit Erfahrungen und in Gesprächen mit anderen persönlich und sozial weiterentwickeln kannst.

Die Freunde von ihr konnten mich nicht leiden und haben gesagt ich sollte mich vernhalten von ihr. Ich habe sie dann nur noch Nachmittags getroffen.
Dann würde ich mir mal Gedanken darüber machen, ob das überhaupt eine echte Freundin ist. Würde ihr etwas an dir liegen, hätte sie nicht so reagiert, sondern hätte zu dir gestanden.

Es kann sein, dass ich zu faul bin, menschliche Beziehungen aufzubauen, aber ich bin auch immer diejenige, die anruft und fragt, ob sei was unternehmen möchte. Immer nur ich.
Da schließe ich mich ebenfalls an: Such das Gespräch mit ihnen und frage sie nach ihren Gründen. Vielleicht empfinden sie das ja auch anders als du oder es ist ihnen nicht bewusst.
Ansonsten tut es mir leid für dich, dass du bisher schlechte Erfahrungen mit Menschen machen musstest. Aber es gleich auf alle zu verallgemeinern und mit niemandem mehr was zu tun haben zu wollen ist falsch. Ich bin sicher, dass es noch viele nette Menschen gibt, die dich als Person zu schätzen wissen. Vielleicht hast du ja auch noch andere Hobbies als Tiere. In einem Sportverein zB lernt man auch viele neue Menschen kennen - und es stärkt dein Wohlbefinden und Selbstbewusstsein.
Hast du schonmal mit deinen Eltern oder anderen nahen Verwandten über dein Problem gesprochen? Da sie dich kennen, können sie dir vielleicht eher mit Rat und Tat zur Seite stehen, als es hier möglich wäre.
 
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