- Kupieren = Tierquälerei Beitrag #1
T
Tara
Guest
hallali,
kann mir bitte mal jemand erklären, warum es immer noch eine große anzahl von hunden gibt, die auf unterschiedlichste weise von ihren, ach so tierlieben herrchen/frauchen kupiert werden/wurden und wie jene dann noch das wort "tierliebe" über ihre lippen bekommen?
ich weiß, dass es hunderassen gibt, bei denen die rute bereits von geburt aus eher kurz ausfällt. deshalb vorab die bitte, nicht hierauf zu verweisen, dass ich dies womöglich mangels wissen als kupieren deute.
ich weiß auch, dass es sog. begründungen von seiten derer gibt, die ihre hunde zur jagd einsetzen und hierbei deren verletzungsrisiko mittels kupieren verringen "wollen".
auch weiß ich, dass es hin und wieder erfordernisse gibt, aufgrund verletzungen, krankheiten, welche eine amputation im extremfall unumgänglich machen.
daher möchte ich die frage, unter ausschluss der vorgenannten drei punkte, bei denen man sicherlich auch zu so mancher geteilter meinung kommen könnte, gestellt wissen.
warum komme ich überhaupt dazu, diese frage zu stellen?
ganz einfach, weil ich neulich wieder einen hunde"freund" mit zwei "kampf"hunden gesehen habe, der seine "lieblinge" mit entsprechend martialisch anmutenden halsbändern an der leine herumführte und sichtlich zu genießen schien, dass so mancher passant die straßenseite wechselte. schon von weitem konnte ich mich auf mein vorurteil verlassen, dass jene bemitleidenswerten kreaturen sicherlich schwanzlos ihr jämmerliches dasein fristen und wurde beim gegenüberstehen, wo ich bewusst nicht zur seite ging (was ich mir aber auch nur deshalb getraute, weil ich selbst einmal einen sehr großen und kräftigen hund hatte bzw. meine eltern hatten ihn, den ich sehr liebte, der jedoch aufgrund einer notwendigen operation, bei der er für über eine woche, mehr oder weniger regungslos auf engstem raum ausharren musste, stark verhaltensgestört und aggressiv wurde, ich damit aufwuchs und lernen konnte hiermit umzugehen - was im nachhinein betrachtet ein wahnsinn war, jedoch nichts an der liebe zu jenem hund änderte) mal wieder bestätigt. auf den näheren verlauf des dann folgenden gesprächs gehe ich hier nicht nähers ein, nur dass sich jener hunde"freund" durch meine nachfragen belästigt fühlte, er irgendwelches zeugs von "tut denen gar nicht weh" und ähnlichem schwafelte.
hier nun meine meinung zu diesem thema:
- ich finde kupieren (ohne die besagten ausnahmen) eine riesengroße tierquälerei.
- das tier wird um etwas beraubt, was zum austausch/sichtbarmachung von gefühlen (z. b.: schwanzwedeln) sehr viel sinn macht und so bewusst zu einem kommunikationskrüpel deformiert.
- es gibt hunde, die finde ich potthässlich und wiederum andere, die ich total schön finde. nie könnte ich jedoch verstehen, "nur" damit mir ein hund optisch besser gefällt, dass ich entsprechende verstümmelungen an ihm vornehme.
- wenn menschen an sich selbst gewisse operationen, der reinen optik wegen, vornehmen lassen, so finde ich dies grundsätzlich in ordnung, weil es aus "freiem" willen (wenngleich bei manchen inzwischen da ein gewisser zwang zu bestehen scheint) geschieht. ich denke kaum, dass es irgendein tier gibt, welches sich freiwillig um eines seiner "glied"maßen (sofern jenes jeweilige körperteil gesund ist) berauben lassen würde.
- genauso wenig finde ich es in ordnung, wenn verstümmelungen an menschen, wenn dies aus rein religiösen, traditionellen, wie-auch-immer-gründen geschieht, vorgenommen werden.
- jene hundezuchtrassen, bei denen ohren, ruten, .... schon beinahe von alleine abbrechen, was hin und wieder auch als argument für das kupieren herangezogen wird, würde ich grundsätzlich verbieten, dass diese weitergezüchtet werden, weil hier offensichtlich eine züchtung in eine richtung vorgenommen wurde, die als tierquälerei bezeichnet werden kann.
- bzgl. jagdhunde, bin ich sehr geteilter meinung, weil ich zur jagd ohnehin ein sehr gespaltenes verhältnis habe.
- so schwer es fallen mag (tue mich da auch mit vorwürfen schwer), sollte man im ausland kupierte hunde nicht mit nach z. b. deutschland nehmen. sicherlich mag es jenem hund dann hier, bei so manchem wirklichen tierfreund besser/gut gehen, damit wird jedoch genau jener tierquälerei vorschub geleistet, die sich darauf spezialisiert, einem gewissen klientel ihre hunde entsprechend zuzuschnitzen.
so... und jetzt schlagt auf mich ein oder tot oder kupiert mich!
tschüüüüüsssss
tara oder so ;-)
kann mir bitte mal jemand erklären, warum es immer noch eine große anzahl von hunden gibt, die auf unterschiedlichste weise von ihren, ach so tierlieben herrchen/frauchen kupiert werden/wurden und wie jene dann noch das wort "tierliebe" über ihre lippen bekommen?
ich weiß, dass es hunderassen gibt, bei denen die rute bereits von geburt aus eher kurz ausfällt. deshalb vorab die bitte, nicht hierauf zu verweisen, dass ich dies womöglich mangels wissen als kupieren deute.
ich weiß auch, dass es sog. begründungen von seiten derer gibt, die ihre hunde zur jagd einsetzen und hierbei deren verletzungsrisiko mittels kupieren verringen "wollen".
auch weiß ich, dass es hin und wieder erfordernisse gibt, aufgrund verletzungen, krankheiten, welche eine amputation im extremfall unumgänglich machen.
daher möchte ich die frage, unter ausschluss der vorgenannten drei punkte, bei denen man sicherlich auch zu so mancher geteilter meinung kommen könnte, gestellt wissen.
warum komme ich überhaupt dazu, diese frage zu stellen?
ganz einfach, weil ich neulich wieder einen hunde"freund" mit zwei "kampf"hunden gesehen habe, der seine "lieblinge" mit entsprechend martialisch anmutenden halsbändern an der leine herumführte und sichtlich zu genießen schien, dass so mancher passant die straßenseite wechselte. schon von weitem konnte ich mich auf mein vorurteil verlassen, dass jene bemitleidenswerten kreaturen sicherlich schwanzlos ihr jämmerliches dasein fristen und wurde beim gegenüberstehen, wo ich bewusst nicht zur seite ging (was ich mir aber auch nur deshalb getraute, weil ich selbst einmal einen sehr großen und kräftigen hund hatte bzw. meine eltern hatten ihn, den ich sehr liebte, der jedoch aufgrund einer notwendigen operation, bei der er für über eine woche, mehr oder weniger regungslos auf engstem raum ausharren musste, stark verhaltensgestört und aggressiv wurde, ich damit aufwuchs und lernen konnte hiermit umzugehen - was im nachhinein betrachtet ein wahnsinn war, jedoch nichts an der liebe zu jenem hund änderte) mal wieder bestätigt. auf den näheren verlauf des dann folgenden gesprächs gehe ich hier nicht nähers ein, nur dass sich jener hunde"freund" durch meine nachfragen belästigt fühlte, er irgendwelches zeugs von "tut denen gar nicht weh" und ähnlichem schwafelte.
hier nun meine meinung zu diesem thema:
- ich finde kupieren (ohne die besagten ausnahmen) eine riesengroße tierquälerei.
- das tier wird um etwas beraubt, was zum austausch/sichtbarmachung von gefühlen (z. b.: schwanzwedeln) sehr viel sinn macht und so bewusst zu einem kommunikationskrüpel deformiert.
- es gibt hunde, die finde ich potthässlich und wiederum andere, die ich total schön finde. nie könnte ich jedoch verstehen, "nur" damit mir ein hund optisch besser gefällt, dass ich entsprechende verstümmelungen an ihm vornehme.
- wenn menschen an sich selbst gewisse operationen, der reinen optik wegen, vornehmen lassen, so finde ich dies grundsätzlich in ordnung, weil es aus "freiem" willen (wenngleich bei manchen inzwischen da ein gewisser zwang zu bestehen scheint) geschieht. ich denke kaum, dass es irgendein tier gibt, welches sich freiwillig um eines seiner "glied"maßen (sofern jenes jeweilige körperteil gesund ist) berauben lassen würde.
- genauso wenig finde ich es in ordnung, wenn verstümmelungen an menschen, wenn dies aus rein religiösen, traditionellen, wie-auch-immer-gründen geschieht, vorgenommen werden.
- jene hundezuchtrassen, bei denen ohren, ruten, .... schon beinahe von alleine abbrechen, was hin und wieder auch als argument für das kupieren herangezogen wird, würde ich grundsätzlich verbieten, dass diese weitergezüchtet werden, weil hier offensichtlich eine züchtung in eine richtung vorgenommen wurde, die als tierquälerei bezeichnet werden kann.
- bzgl. jagdhunde, bin ich sehr geteilter meinung, weil ich zur jagd ohnehin ein sehr gespaltenes verhältnis habe.
- so schwer es fallen mag (tue mich da auch mit vorwürfen schwer), sollte man im ausland kupierte hunde nicht mit nach z. b. deutschland nehmen. sicherlich mag es jenem hund dann hier, bei so manchem wirklichen tierfreund besser/gut gehen, damit wird jedoch genau jener tierquälerei vorschub geleistet, die sich darauf spezialisiert, einem gewissen klientel ihre hunde entsprechend zuzuschnitzen.
so... und jetzt schlagt auf mich ein oder tot oder kupiert mich!
tschüüüüüsssss
tara oder so ;-)