Traumatischer Reitunfall

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  • Traumatischer Reitunfall Beitrag #1
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TinkaLove

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Hallo,

Ich habe folgendes Problem:
Vor etwa 4 Jahren hatte ich mit meiner Stute einen Schlimmen Reitunfall. Die Ursache war buckeln. Leider war es nicht das Erste mal. Trixie buckelt öfter. Aber nur im Galopp. Wir haben schon alle Möglichen Ärzte kommen lassen und Trixie ist Kerngesund. Leider hatte ich bei dem Unfall großes Pech. Ich konnte nicht wieder Aufsteigen. Nach dem Unfall habe ich mich von Pferden Fern gehalten. Trixie aber noch behalten... Nun reite ich zwar wieder aber nicht mein Pferd. Leider... Das will ich ändern. Doch sobald ich auf Trixie Sitze bekomme ich Panik. Ich kralle mich fest und will nur noch von diesem Pferd runter... Ich bin mit Trixie auch schon mal Galoppiert ohne das sie gebuckelt hat. Andere Pferde kann ich auch problemlos reiten.
Nun meine Frage: Hat jemand eine Idee wie ich dieses Problem Lösen könnte? :?:
 
  • Traumatischer Reitunfall Beitrag #2
Hey, ich hatte genau das gleiche Problem wie du. Mein Pony hat mich runtergebuckelt, ich habe mich zwar gleich wieder draufgesetzt habe dann aber fast 1 Jahr lang eine Reitpause gemacht. Wir haben ihn trotzdem behalten, er wurde von Bekannten geritten und ich bin auf Schulpferden geritten dort wo er im Winter stand. Nach 1 1/2 Jahren habe ich dann wieder beschlossen auf ihn zu reiten, erst hatte ich total Angst, aber ich bin jeden Tag ein wenig im Schritt über die Wiese gegangen und irgendwann ging es dann wieder richtig los und jetzt sind wir sogar so weit das wir zusammen bis L springen - das hätte ich niemals gedacht und das in nicht einmal 1 Jahr. Ich würde sagen das du dich langsam wieder an sie gewöhnst und dich ab und zu nur im Schritt draufsetzt um das Gefühl dafür wieder zu kriegen. Das wird schon wieder :)
 
  • Traumatischer Reitunfall Beitrag #3
Hey
Erstmal danke für die schnelle Antwort. Ich werde das mal ausprobieren. Viele sagen immer man muss wieder vertrauen in das Pferd bekommen aber ich vertraue ihr. Wir gehen immer stunden lang spatzieren. Ich vertraue ihr dabei Blind. Ich werde versuchen mich danach immer wieder drauf zu setzten und dann mit ihr über den Platz zu reiten.
Danke!
 
  • Traumatischer Reitunfall Beitrag #4
Also das mit dem Vertrauen stimmt schon. Nur ich pesönlich habe für Vertrauen 2 definitionen..;)

1. Das Vertrauen bei der Bodenarbeit.
Das würde jetzt wahrscheinlich das vertrauen sein was du hast.

2. Das Vertrauen auf dem Pferd.
Und das fehlt bei dir vermute ich ( was ja nach einem schweren Reitunfall nicht verwunderlich ist.)

Ich würde sagen du suchst dir eine RL oder Trainer/in die dir mit deiner Angst hilft.
 
  • Traumatischer Reitunfall Beitrag #5
hey,
wie wäre es wenn du erst einmal ganz von vorne anfängst.
lass dich von einem Menschen dem du vertraust und der etwas von Pferde versteh (am besten wenn er auch noch eure geschichte und trixie kennt) führen. Nur 1 bis 2 Ruden. Das steigerst du jenachdem wie DU dich fühlst. Wenn es soweit ist das du vlt auch schon eine runde Traben kannst(immer noch geführt) könnt ihr mit der Longenarbeit anfangen. Auch hier wieder ganzlangsam anfagen, da deine vertrauensperson nun nicht mehr sofort das pferd aus der bewegung nehmen kann. wenn du an der longe auf deiner stute schritt und trab gehen kannst, versuch es doch schonmal alleine deine vertrauensperson kann ja immer noch neben bei gehen aber hat kein kontakt mehr zu trixi. und nur schritt und trab. gibt es vlt ein pferd bei dir im stall mit dem sich deine stute sehr gut versteht? ihr könntet nebeneinander erst mal auf der langen seite ein stück galoppieren. sollte deine stute wieder anfangen zu buckeln kann der andere reiter deiner stute den weg abschneiden. Aber mach alles mit RUHE und GEDULD! das ist das wichtigste für die ganze arbeit.
Und mach nicht mehr als du dir selber zu traust. Egal was irgendwelche andere menschen sagen. schließlich sitzt du auf ihr.

LG

P.s. hab eben erst gelesen das der eintrag schon älter ist :S wollte es trozdem abschicken vlt ist es ja noch nich besser? würde mich über bericht erstattung freuen ;)
 
  • Traumatischer Reitunfall Beitrag #6
Falls es noch aktuell ist - hier lesen ja vll. auch andere mit denen sowas passiert ist.
Wie die anderen schon gesagt haben langsam im Schritt wieder dran gewöhnen.
Und zu was gibt es eine Longe? Wenn du dich wieder traust zu traben, soll dich eine Pferdeerfahrene Person der du vertraust mit deinem Pferd an die Longe nehmen, und da einfach mal ein bisschen traben und das immer öfter wenn DU ein gutes Gefühl dabei hast. Du kannst dann entscheiden, wenn du dich wohl fühlst, dass du auch mal galoppierst. Dann soll dich diese Person wieder an die Longe nehmen, und wenn alles ok ist, kannst du ja dann angaloppieren. Wenn du dich dann je unsicher fühlst, oder dein Pferd Anstalten mach zu buckeln, dann kann der Longenführer die Longe zurückziehen und dein Pferd sofort stoppen.
Viel Glück ;)
 
  • Traumatischer Reitunfall Beitrag #7
Hey, ich wollte mich hier einmal mit einklinken. Auch ich hatte vor kurzem einen Reitunfall. Das Pferd stolperte beim Springen über eine gerissene Stange stürzte vorne über und überschlug sich mit mir. Das war alles "halb so wild", doch als es dann von mir hektisch aufstand, stolperte es erneut über die Zügel und traf mich mit dem Huf am Kopf, leider genau da, wo der Helm nicht mehr hinreichte, ganz knapp über dem Ohr, die Schläfe zum Glück verfehlt und ab gings ins Krankenhaus. Die Wunde musste genäht werden und es tat noch ein paar Tage ordentlich weh, aber ansonsten bin ich mit einer kleinen Narbe am Kinn - mit dem habe ich den Sturz gebremst ;) - und dem Schreck davongekommen. Ich hatte wirklich ein Schweineglück.
Im Gegensatz zu dir habe ich aber immerhin keine Angst, wieder auf das Pferd zu steigen. Ich bin bereits wieder öfters auf ihm geritten. Doch jedes Mal, wenn es stolpert, verspanne ich mich automatisch total. In der letzten Reitstunde hat meine Reitlehrerin Trabstangen für uns ausgelegt. Mein Pferd war darauf nicht so gut zu sprechen und schon war die Angst wieder da, ich habe es weggelächelt und einfach gemacht, es ging dann letztendlich auch und ich hatte nicht mehr solche Angst. Ich denke, ich hätte auch Angst wieder mit dem Pferd zu springen. Auf einem anderen Pferd hätte ich diese Angst nicht. Dennoch werde ich aber versuchen nocheinmal mit diesem Pferd zu springen, wenn es die Zeit verlangt.
So gesehen kenne ich das Problem also auch...
Ich denke, das ist einfach eine persönliche Sache wie man sowas wieder in den Griff bekommt. Ich bin jemand, der unter Druck Mut aufbaut. Wenn da jemand in der Mitte steht, der mich antreibt dies und das zu machen, dann tue ich das und traue mich auch und es fällt mir vor allen Dingen leichter Dinge zu tun die mir Angst machen, wenn ich nicht oben sitze und denke "Angst Angst Angst", sondern wenn ich einfach aufs Pferd einrede oder ganz bewusst lächle. So war es bisher immer.
 
  • Traumatischer Reitunfall Beitrag #8
Find ich ne "schöne" Geschichte Soylent. Also schön in dem sinne weil du deine Angst überwunden bekommen hast, bzw es in den Griff bekommst.
Ich denk du meinst mit antreiben einen RL oder so, oder?
Das war bei uns auch immer so, mich hats auch zwei mal mit dem Pferd etwas hingelegt (also passiert ist da zwar nix großartiges - Prellungen halt-, aber ist schon recht 'interessant' wenn du neben dem Pferd liegst auf einmal). Das Grundprinzip bei uns war immer "wenn du noch gehen kannst, setz dich zumindest noch kurz drauf". Und in den Folgestunden dann aus prinzip schonmal 'das' Pferd bekommen und dann direkt wieder alles machen 'müssen'... ich glaube wenn ich meinen RL in meiner Jugend nicht gehabt hätte, wär ich ein wahnsinnig ängstlicher Reiter geworden.
 
  • Traumatischer Reitunfall Beitrag #9
Das habe ich auch vor mir.

Bei mir sind es aber nicht nur Prellungen, sondern es hat auch zwei Wirbel erwischt. Ich darf jetzt wochen- vielleicht sogar monatelang gar nichts machen, außer mich absolut zu schonen. Im Moment darf ich nicht mal zum Pferd fahren.

Ob ich mich dann nochmal aufs Pferd traue? Ich konnte auch nicht gleich wieder aufsteigen. Ich war froh, dass ich überhaupt sehr mühsam aufstehen konnte und irgendwie ins Auto gekommen bin.

Ob man vorher schon wieder ein bisschen Bodenarbeit machen kann, d.h. wenn ich dann irgendwann wieder zum Pferd darf.
Kennt ihr das? Wie habt ihr solche Phasen nach Verletzungen zugebracht?
 
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