Kastration bei Hündin

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  • Kastration bei Hündin Beitrag #21
Hormonsystem des Hundes

Was tun Hormone?

"....
Kein Organismus kann OHNE Hormone leben. An jedem biologischen Ablauf sind Hormone beteiligt.
Ein Fehlen oder auch nur eine falsche Konzentration dieser Hormone, kann zu schweren Störungen
in diesen Abläufen führen. Damit verbunden sind in der Regel schwere Erkrankungen mit Folgen
für den gesamten Stoffwechsel, ja sogar bis zum Tod des Hundes.
Bei der Hündin sind Hormone an der Bildung und Reifung der Eizellen beteiligt. Ebenso bei der
Einnistung der Eizellen über die Entwicklung der Welpen bis hin zur Geburt. Beim Rüden wiederum ist
eine Produktion von Spermien ohne Hormone nicht möglich.
Gewebeaufbau, Knochen- und Muskelentwicklung, also das gesamte Wachstum eines Hundes, sind
von der Steuerung durch Hormone abhängig.

Regelung des Wasserhaushalts, Nährstoffverwertung und Blutzuckerspiegel sind weitere Aufgaben-
gebiete der Hormone.
Hormone sind es, die bei einer Erkrankung des Hundes dafür sorgen, dass sich der Körper auf diese
nicht normale Belastung einstellt. Damit sind Hormone auch ein Schlüssel für die Selbstheilungskräfte
des Hundes.

Aber, und dies erscheint besonders wichtig, auch Verhaltensweisen und Triebe sind sehr stark
von Hormonen gelenkt.

...."

Quelle & mehr Infos unter :
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Kastration bei Hündin Beitrag #22
bei der von dir zitierten fett markierten Textstelle geht es um Hormone allgemein. Hier wird nicht auf die besonderheit der sexualhormone in diesem Zusammenhang eingegangen. Vorallem wird mit keinem Wort erwähnt dass eine Kastration zu einem vermehrten knochenkrebsrisiko führt...

Off-Topic
Ich finde es übrigens schon eigenartig dass du dich darüber beschwerst, dass der link entfernt wurde. Du hast bei deine Anmeldung die Forenregeln akzeptiert also solltest du sie nun auch so hinnehmen und nicht versuchen sie zu umgehen.
 
  • Kastration bei Hündin Beitrag #23
Aufgaben von Hormonen

"...
Hormone sind für den Organismus lebensnotwendig, alle biologischen Prozesse sind in irgendeiner
Weise auf Hormone angewiesen, Störungen in diesem System führen oft zu schwerwiegenden
Erkrankungen mit Auswirkungen auf den gesamten Stoffwechsel, manchmal sogar bis zum Tod
des Tieres, wenn sie nicht erkannt oder unbehandelt bleibt.
Hormone greifen nahezu in alle Bereiche des Organismus ein
• Sie regeln z.B. alle Reproduktionsvorgänge, von der Bildung und Reifung von Einzellen bei der Hündin,
über die Einnistung befruchteter Einzellen in die Gebärmutter bis hin zur Entwicklung der Welpen im
Mutterleib und die Geburt. Beim Rüden ist die Entwicklung der Samenzellen von Hormonen abhängig.
• Das gesamte Wachstum, angefangen vom Aufbau von Gewebe, über die Entwicklung der Knochen
und Muskeln, bis hin zur optimalen Verwertung von Nährstoffen werden über Hormone mitgesteuert.
• Hormone steuern den Wasserhaushalt des Körpers, sorgen dafür, das der Körper nicht mehr
Elektrolyte verliert als nötig.
• Der Blutzuckerspiegel wird über Hormone geregelt.
• Sie sorgen für eine konstante Kalziumkonzentration im Blut, wo es u.a. für die Muskeltätigkeit
benötigt wird.
• Jede Verletzung, Erkrankung oder Infektion stellt eine Belastung für den Organismus da, die
Fähigkeit des Körpers sich auf diese besondere Belastungen einstellen zu können ist nur mit Hilfe
von Hormonen möglich
• Emotionen, Verhaltensweisen wie Angst oder Flucht, Hunger oder Durst werden auch durch
Hormone gesteuert.

..."

Quelle & mehr Infos unter :




Veilleicht wird es so ein bisschen klarer, wie massiv so ein Eingriff ist?
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Kastration bei Hündin Beitrag #24
dir ist schon bewusst, dass es nicht nur Sexualhormone gibt, oder?
Dem Hund werden durch die kastration nur diese genommen und nicht alle.

Ich bin aber übrigens ebenfalls der meinung (wie die meisten hier) dass man nicht kastrieren sollte, bevor der Hund geistig und körperlich voll entwickelt ist, da die Sexualhormone zur entwicklung natürlich beitragen. wenn der Hund dann aber ausgewachsen ist, sollte es jedem selbst überlassen sein ob für ihn vor- oder nachteile einer Kastration überwiegen.

Für mich überwiegen (zumindest bei der Hündin, beim Rüden sieht es wieder anders aus) die Vorteile, was aber nicht das geringste damit zu tun hat, dass ich kein Blut wegwischen möchte :roll:
 
  • Kastration bei Hündin Beitrag #25

- Darüber hinaus scheint die Kastration auch für ein erhöhtes Risiko für Kreuzbandrisse beim Hund verantwortlich zu sein. Intakte Hunde sind demnach nur halb so oft betroffen wie kastrierte Geschlechtsgenossen.

Männliche, kastrierte Tiere erkranken dagegen 3x häufiger als unkastrierte Tiere an einer tumorösen Entartung der Prostata

Bei der Hündin werden Perinealtumore jedoch wiederum nahezu ausschließlich bei kastrierten Hündinnen festgestellt.

Ebenfalls negativ wirkt sich eine Kastration auf die Inzidenz von Herztumoren aus.
Das Risiko der Hündin steigt durch die Kastration um das 4-fache an, beim Rüden um das 1,6-fache. Auch scheinen Hämangiosarkome der Milz bei kastrierten Hunden häufiger aufzutreten. Das gilt auch für das Osteosarkom. Dieser Tumor tritt bei kastrierten Hunden doppelt so häufig auf wie bei intakten. Hier scheint aber das Risiko auch mit dem Zeitpunkt der Kastration zusammen zu hängen. Je jünger die Tiere, desto größer das Risiko. Generell gibt Kollegin Reichler aber zu bedenken, dass die höhere Lebenserwartung kastrierter Hunde und Katzen auch eine höhere Tumorinzidenz zur Folge haben könnte.




Quelle:
 
  • Kastration bei Hündin Beitrag #26
Off-Topic
Kannst du deine Zitate bitte mal als Zitate kennzeichnen (das geht oben mittig über die Sprechblase). Das liest sich wesentlich schöner und man weiß, welche Aussagen von dir stammen und welche nicht ;)
 
  • Kastration bei Hündin Beitrag #27
Ich bin aber übrigens ebenfalls der meinung (wie die meisten hier) dass man nicht kastrieren sollte, bevor der Hund geistig und körperlich voll entwickelt ist, da die Sexualhormone zur entwicklung natürlich beitragen.


Jep, das ist exakt auch meine Meinung!

Wobei ich das Unterstrichene noch besonders betonen möchte.
Nach der ersten Läufigkeit sind die meisten Hunde noch nicht voll entwickelt.
 
  • Kastration bei Hündin Beitrag #28
Off-Topic
und würdest du vielleicht auch mal stellung nehmen und nicht nur mit irgendwelchen Zitaten um dich werfen?


EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

wann eine Hündin voll entwickelt ist sollte der hundehalter dann selbst feststellen können.

zu den im letzen post genannten punkten würden mich die Studien interessieren
 
  • Kastration bei Hündin Beitrag #29
@ Mischling

Ich glaube wir verstehen uns irgendwie immer falsch!:eusa_doh:Das eine Kastration einer Hündin einfach nur bequem für den Halter ist, war wertungsfrei gemeint und eben nur so, daß es halt bequem ist, was es ja ohne Zweifel ist!

Ich habe das schlaue Buch über Kastration bei einer Hündin wie schon gesagt von Anfang bis Ende durchgelesen und es gibt halt viele gute Gründe dafür und genauso viele gute Gründe die dagegen sprechen! Das ist von einer Fellveränderung die Rede oder von Blasenschwäche, der Hund neigt zu Übergewicht (bei meinem verfressnen Labrador-Mix schon jetzt ein Problem, wo man aufpassen muß), die Gesäugeleisten können trotzdem (laut Buch genauso oft wie bei unkastrierten Hündinnen) von Krebs befallen werden usw. Und man hat die hohen TA-Kosten, die für Kastrationen beträchtlich schwanken erst mal nicht! Was sich aber evtl ändern kann, wenn Hündin doch trächtig wird...Also hat man eine Menge Verantwortung zu tragen, daß dies nicht passiert!
Aber es kann dem Hund auch den Streß bei der Läufigkeit und bei z.B. ständig wiederholten Scheinträchtigkeiten nehmen. Es stehen nicht mehr Unmengen Rüden vor der Tür und Madam braucht nicht mehr lautstark überlegen, wie sie dorthin kommt. Und man hat halt den Dreck nicht mehr...

Und mit dem Krebsrisiko soll das auch so eine Sache sein. Einige Krebsarten werden extrem minimiert, andere Krankheiten nehmen zu...

Und läßt man kastrieren, ist auch der rechte Zeitpunkt zu bedenken. Und ich habe das Gefühl, daß tun die TA nicht immer! Er sollte nicht vor der ersten Läufigkeit sein und erst wegen der Hormone ein paar Monate nach der Läufigkeit (sorry, weiß nicht mehr genau wann) erfolgen...

Ich glaube, daß das mit der Kastration jeder mit sich selbst ausmachen muß und es grundsätzlich kein richtig oder falsch gibt.
 
  • Kastration bei Hündin Beitrag #30
und erst wegen der Hormone ein paar Monate nach der Läufigkeit (sorry, weiß nicht mehr genau wann) erfolgen...

Man sagt der beste Zeitpunkt ist genau zwischen den Läufigkeiten, also in der Regel 3 Monate nach der letzten Läufigkeit.
 
  • Kastration bei Hündin Beitrag #31
Puuuh hier war ja was los.
Erstmal um das noch einmal hervorzuheben: Auf Sexualhormone wird in deinen Zitaten lediglich in Bezug auf die Fortpflanzung Stellung bezogen, in den anderen Fällen wird nicht spezifiziert, welches Hormon verantwortlich sein soll.
Dass das Risiko für Kreuzbandrisse steigen soll finde ich ja mehr als abenteuerlich und eine vernünftige Studie dazu findest du sicher nirgends.
Wenn übrigens jedes Eingreifen in den Hormonhaushalt derartige Folgen hätte wäre ich schon lange tot vom Stuhl gefallen, da ich mich zur Verhütung nämlich abspritzen lasse. Das ist auch ein Eingriff in den Hormonhaushalt.
Dass ein Rüde 3x häufiger Prostatakrebs bekommen soll, wenn er kastriert ist, ist der größte Schmarrn und bringt mich tatsächlich zum lachen. Wegen einer Prostatavergrößerung wurde unser Opa kastriert und wohl gemerkt damit auch "geheilt". Der Krebs bildet sich in diesem Fall durch genau die Hormone aus, die ja den ganzen Hund zusammenhalten.
Du solltest versuchen zu unterscheiden, zum einen, was glaubhaft ist, zum anderen, was auch wirklich mit "Hormone" gemeint ist.

@Deutzia: Wir haben es auch immer mal wieder miteinander, was? :D
Ich glaube, ich verstehe dich, kann es aber nicht ausdrücken.^^ Ich weiß, worauf du hinaus willst und habe dem auch nichts entgegen zu setzen, ob Kastration ja oder nein bleibt jedem selbst überlassen, aber manches hier (und damit meine ich nicht dich) kann ich einfach nicht als Fakt durchgehen lassen, da es schlicht unmöglich ist.

LG
 
  • Kastration bei Hündin Beitrag #32
Na gut, wenn alles lächerlich ist, was einem nicht in den Kram passt, kann ich es auch nicht machen.

Wenn man immer nach Studien ruft, aber partout die verlinkte Studie nicht lesen will, dann kann ich ebenso wenig was machen.

Wenn man keine "Beweise" (in Anführungszeichen) nennen kann, weil man dafür auf ein anderes Forum verlinken müsste oder zumindest den Namen des Forums, was man ja auch nicht darf, nennen müsste.............dann kann ich erst recht nichts machen.
 
  • Kastration bei Hündin Beitrag #33
und wenn man partout nicht auf gegenargumente eigehen möchte, können wir auch nichts tun ;)
 
  • Kastration bei Hündin Beitrag #34
Off-Topic
Weil ein anderes Forum auch kein Beweis ist. Ich würde mich ja auch hüten unsere "Weisheiten" in anderen Foren als Beweis darzulegen. Wenn dort ein bestimmter Link zu einer Studie gepostet wird, kann man den hier auch gerne posten. Aber wieso ein fremdes Forum posten? Die leben da auch nur von Laien und Erfahrungen. Das Problem ist, dass deine Studie nichts über die gestellten Fragen aussagt. Daher die Bitte, ob du vielleicht noch andere Studien hast.
 
  • Kastration bei Hündin Beitrag #35
Off-Topic
ich glaube es geht um eine dort gemachte umfrage. Wobei ich das sicher nicht als irgend eine art beweis werten würde.
 
  • Kastration bei Hündin Beitrag #36
Off-Topic
Ne ich auch nicht. Repräsentative Umfragen sollten schon einige Tiere beinhalten. Da reicht nichtmal unser Forum von der Anzahl der Hunde *pfeif*
 
  • Kastration bei Hündin Beitrag #37
Es hat nichts damit zu tun, ob mir etwas in den Kram passt und dass ich keine Argumente gegen eine Kastration hören will, die akzeptiere ich durchaus. Aber man muss ja auch nicht alles glauben, vor allem, wenn es so abenteuerlich klingt. Zu der Sache mit der Prostata kannst du jeden TA fragen, dass es genau anders herum ist. Dass angeblich schneller Kreuzbandrisse bei kastrierten Hunden auftauchen hast du auch nicht bewiesen usw..

Die anderen haben es ja schon geschrieben: Wenn es dort einen Link zu einer Studie gab, dann poste den. Ansonsten ist es genauso subjektiv und nicht bewiesen wie andere weit verbreitete Weisheiten...

LG
 
  • Kastration bei Hündin Beitrag #38
Dass ein Rüde 3x häufiger Prostatakrebs bekommen soll, wenn er kastriert ist, ist der größte Schmarrn und bringt mich tatsächlich zum lachen. Wegen einer Prostatavergrößerung wurde unser Opa kastriert und wohl gemerkt damit auch "geheilt". Der Krebs bildet sich in diesem Fall durch genau die Hormone aus, die ja den ganzen Hund zusammenhalten.
Nein, das stimmt. Man kann sich nicht erklären, warum kastrierte Rüden eine höhere Wahrscheinlichkeit für bösartige Prostatatumore haben, aber sie haben sie.
Was du meinst, ist die benigne Prostatahyperplasie. Die ist hormonabhängig und deswegen mit der Kastration zu bekämpfen.
 
  • Kastration bei Hündin Beitrag #39
oO?? Ach das bezieht sich nur auf die Vergrößerung, nicht auf Tumorbildung? Uns wurde von der TA gesagt, dass er durch die Vergrößerung Krebs bekommen könnte, daher sollte man eben schnellstmöglich kastrieren.
Also weiß man gar nicht, woher das dann kommt, dass das Risiko steigt? Schon komisch, dass einer Vergrößerung entgegengewirkt wird und einer Krebsbildung nicht :eusa_think:.

Kannst du noch etwas zu den anderen Nebenwirkungen sagen? Also den Bänderrissen, Knochenkrebs usw.? Das finde ich nämlich mehr als unglaubwürdig...
Ich sage ja, ich lasse mich immer gerne eines besseren belehren, aber eben begründet ;).

LG
 
  • Kastration bei Hündin Beitrag #40
Also weiß man gar nicht, woher das dann kommt, dass das Risiko steigt? Schon komisch, dass einer Vergrößerung entgegengewirkt wird und einer Krebsbildung nicht :eusa_think:.
Wie gesagt, man weiß es nicht.

Kannst du noch etwas zu den anderen Nebenwirkungen sagen? Also den Bänderrissen, Knochenkrebs usw.? Das finde ich nämlich mehr als unglaubwürdig...
Das Risiko für Knochenkrebs steigt. Von Bänderrissen hätte ich noch nie was gehört.
Aber man sollte sich die Risiken immer in Relation ansehen. Ich weiß nicht wieviel Prozent der Hunde überhaupt Knochenkrebs bekommen, allerdings bekommen 33% aller unkastrierten Hündinnen Brustkrebs.
 
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