So, mal ein kleiner Bericht, auch wenn es nicht wirklich etwas "Neues" gibt.
Die Reiter kommen wohl samt Reitgruppe von einem privaten Stall, der aber tatsächlich etwas weiter weg ist. Mit ihnen zu reden ist anscheinend unmöglich, denn wie ich erfahren habe hat der Jagdpächter hier es bereits versucht und das mehrmals. Zum einen ging es wohl um das Reiten auf den Wiesen, zum anderen um das Reiten mitten im Unterholz, auch tief im Wald (wovon ich bisher gar nichts wusste). Er war wohl noch freundlich, wurde aber nur angepampt und beleidigt, nach dem Motto "unsere Pferde brauchen den Auslauf hier, mischen sie sich nicht ein". Nunja :?...
Inzwischen rege ich mich aber auch wegen der Pferde an sich auf. Heute morgen haben ich einen Reiter gesehen, der ausnahmsweise Schritt geritten ist. Das Pferd war bildhübsch, ein Rappe mit etwa 1,70m Stockmaß, der verdammt nach einem Turnierpferd aussah, schön muskulös war, mit wunderschön glänzendem Fell und entsprechend geschnittener Mähne (auch der Sattel sah teuer aus :silence

. Ich ging dann den Weg lang, den der Mann gekommen war und sah die Spuren auf dem Weg... Das Tier war alle paar Schritte fast einen Meter weit abgerutscht, da die Wege - wie ich glaube ich schon einmal erwähnte - einfach nicht zum Reiten geeignet sind. Es ist matschig (dank der Pferde noch mehr als sonst), uneben und voller Schlaglöcher. Ich warte darauf, dass sich dort ein Pferd die Füße bricht. Das kann auch kaum ein schöner Ausritt für das Pferd sein, wenn es solche Spuren hinterlässt :?.
Nichts desto trotz wird sich da wohl nichts machen lassen. Verboten ist das Ausreiten dort nicht und Rücksichtnahme kann man nicht erzwingen. Wenn selbst der Jagdpächter hier (und der bleibt wirklich lange freundlich) nicht durchdringen konnte, was soll ich dann erwarten? Ich werde wohl dazu übergehen, direkt auf die Tiere zuzulaufen und mir nötigenfalls jeden Reiter einzeln vornehmen und mit ihm sprechen. Mal sehen, wie viele ich erwische

.
Liebe Grüße und vielen Dank noch einmal für die Antworten

.