Dachsbau - Was Nun ??!!

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  • Dachsbau - Was Nun ??!! Beitrag #41
Der Dachs kann aber nichts dafür, dass die in den Ämtern auf ihren Ärschen sitzen, tut mir leid, dir das sagen zu müssen, aber du nimmst auch den bequemsten Weg in Anspruch!
Um das zu tun, hättest du dich vorher nicht schlau machen müssen. Wenn er halb vergast wird mit C0 2, und er in der Giftwolke ein anderes Loch graben muss um sich und die tragenden Jungen in Sicherheit zu bringen, dann ist es gnädiger, du läßt ihn abknallen! Anders kann ichs nicht ausdrücken. Vor allen Dingen können die Jungen behindert werden, die sind dann ja eh zum Tode verurteilt.
Ich weiß, man ist genervt, ich hatte auch ein Problem mit Mäusen, es wäre ein leichtes gewesen, sie zu vernichten, aber jetzt bin ich froh, dass ich doch eine Lösung - und die gibt es, gefunden hatte.
Vielleicht solltest du schwerpunktmäßig überlegen, wie dein Hund da nicht hinkommt. Ich lebe auch mitten in der Natur, das ist halt der Preis, es ist eine Anforderung, der man als Tierfreund gerecht werden muss.
Gruß HelgaK
Aber trotzdem ist es stark von dir, uns deine Lösung hier mitzuteilen, nicht jeder hätte den Mut dazu.
 
  • Dachsbau - Was Nun ??!! Beitrag #42
Jetzt vielleicht doch mal was zum Allgemeinwissen (ist von Wikipedia), vielleicht vereinfacht das die Diskussion hier etwas:

Der Dachs gräbt sich im Waldboden einen Bau, der einen Durchmesser von 30 m haben kann. In etwa 5 m Tiefe liegt der Wohnkessel, der über zahlreiche Gänge mit der Oberfläche verbunden ist. Diese Gänge dienen der Luftzufuhr und als Ein- und Ausgänge. Im Gegensatz zum Fuchs polstert der Dachs den Kessel seines Baues mit trockenem Laub, Moos oder Farnkraut aus.
Ein Dachsbau kann über Jahrzehnte oder vermutlich sogar Jahrhunderte benutzt werden. Jede Generation dehnt ihn weiter aus und fügt weitere Wohnkammern hinzu. Ein in England untersuchter Dachsbau umfasste 50 Kammern und 178 Eingänge, die durch insgesamt 879 m Tunnel miteinander verbunden waren.
Die Unterscheidung eines Dachsbaues von einem Fuchsbau ist insofern einfach, als sich in der Nähe von Dachsbauten regelmäßig so genannte Dachsabtritte befinden. Der Dachs setzt seinen Kot nämlich in dafür von ihm gegrabene kleine Erdlöcher. Nicht selten werden die Bauten aber auch von Fuchs und Dachs gemeinsam bewohnt.
In einem Bau leben Dachse in Familienverbänden. Die weiblichen Nachkommen eines Dachspaars bleiben meistens im elterlichen Bau und gründen Nachbarkammern.

Dachse werden im Alter von ca. 1 Jahr geschlechtsreif. Ihre Hauptpaarungszeit liegt im Juli und August. Die Tragzeit beträgt 7 - 8 Monate. Somit werden Dachse in Mitteleuropa im Februar oder März geboren. Ein Wurf umfasst ein bis sechs Junge, meistens aber zwei. Sie sind gänzlich weiß und blind; die schwarzen Stellen im Fell bilden sich erst später heraus. Die Männchen werden bis etwa Oktober, manchmal auch bis nach der Winterruhe im Bau geduldet. Danach verlassen die männlichen und manche weibliche Nachkommen den Bau.

Die massenhafte, behördlich angeordnete Begasung von Rotfuchsbauen hat bis in die 1970er Jahre zu einem dramatischen Bestandsrückgang des Dachses geführt. Inzwischen erholen sich die Bestände wieder, und der Dachs ist stellenweise wieder recht häufig. Jagdverbände forderten deshalb eine Aufhebung der ganzjährigen Schonzeit, die zwischenzeitlich eingeführt wurde, in manchen Bundesländern (Baden-Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen) aber wieder aufgehoben wurde. Dabei argumentierten Jäger mit der Schädlichkeit des Dachses für das Niederwild. Nachdem der Dachs sowohl Gelege von Rebhühnern und Fasanen ebenso frisst wie die frisch gesetzten Junghasen in der Setzmulde, ist ein Einfluss auf diese Tiere nachweisbar. Allerdings gelingt es dem Jäger nur selten, den nachtaktiven und aufmerksamen Dachs während der kurzen Jagdzeit zu schießen. Häufig wird der Dachs aber auch durch Fallenjagd bejagt und das auch während seiner Schonzeit, wenn er in Fuchsfallen, insbesondere in Totfangfallen, gerät.


Demnach darf der Dachs in Baden-Würtenberg ganzjährig bejagt werden (nix mit Schonzeit), da der Bestand entsprechend hoch ist. Man kann sich jetzt darüber streiten, ob man das gut findet oder nicht, wird nicht weiter helfen....

Fakt scheint auch, dass so ein Dachsbau im Garten tatsächlich ein enstzunehmendes Problem sein kann, wenn man auf lange Sicht den betreffenden Teil des Gartens dann doch mal wieder nutzen möchte oder es nicht so gut findet, wenn Dachs-Großfamilie den Bau innerhalb des Grundstücks dann noch weiter ausdehnt....

Das mit dem "Ausräuchern" klingt vielleicht brutal, tötet den Dachs nach Auskunft eines mir bekannten Forstwirts aber nicht, der Dachs wird gestört von dem Qualm in eine andere Region seines Baus umziehen, wenn er Junge hat, diese normalerweise mitnehmen oder nachholen. Kann natürlich sein, dass er dann ziemlich schnell auch wieder zurückkommt, insofern scheint mir das nicht so sinnvoll. Ich bin immer noch dafür, dem Dachs die Wohnung so zu vermiesen, so dass er freiwillig und geordnet in andere Regionen des Baus umzieht und ebenso freiwillig auch gar keine Lust mehr hat, zurückzukommen...

Vielleicht weiß ja Jemand, ob Dachs bestimmte Gerüche abstoßend finden oder gewisse Töne nicht abkönnen etc. Probieren kann man es ja mal...

Bin leider auch etwas ratlos....
 
  • Dachsbau - Was Nun ??!! Beitrag #43
Ratlos ??

ich dank dir vielmals für diesen Text.

Nun weiss ich was zu tun ist ! :clap:
 
  • Dachsbau - Was Nun ??!! Beitrag #44
Demnach darf der Dachs in Baden-Würtenberg ganzjährig bejagt werden (nix mit Schonzeit)
Das ist nicht richtig.
Der Dachs darf in B-W in den Monaten August, September und Oktober bejagt werden und mit Sondergenehmigung vom jeweiligen Landratsamt auch im Juli.

Das der Dachs sehr dick aussieht heisst auch nicht unbedingt das der Trächtig ist. Die Dachse fressen sich im Spätsommer und Herbst " kugelrund" damit sie genügend Speck für den Winter haben. Viele Dachse halten Winterruhe, das heisst das sie hin und wieder aufwachen und auch mal den Bau verlassen, sich dan aber auch wieder eine Weile schlafen legen. Dafür brauchen sie den Speck. Da der Winter bis jetzt nicht kalt war brauchte der Dachs nicht viel von seinem Speck.

TedDy ich kann dich verstehen wenn du durch die Situation genervt bist, nur ausrächern ist Tierquälerei.
Da Dachse eigentlich recht scheu sind und den Menschen aus dem Weg gehen, könnte es helfen wenn du die männlichen Wesen in deiner Familie mal bittest an den Bau zu pinkeln. Es ist zumindest einen Versuch wert.

Auch wenn du den Jäger erreichen solltest, ist der an das Jagdgesetzt gebunden und Dachse haben jetzt halt Schonzeit.
Fangen und Aussetzten ist auch nicht möglich, du mußt den Dachs schon vergraulen. Das ist im Augenblick die einzige Möglichkeit, und wenn er bis Mitte Februar noch da ist mußt du mit Nachwuchs rechnen.
Solltest du es nicht schafffen den Dachs in den nächsten 2 Wochen los zu werden, würde ich dir vorsschlagen den Bau bis zum Sommer vom Grundstück abzutrennen, so das dein Hund nicht da rein kann, und dann dem Jagdpächter klar machen das er sich darum kümmern muß.
Neben Verletzungen kann sich dein Hund im Bau euch Räude holen, deshalb währe ich da sehr vorsichtig.
 
  • Dachsbau - Was Nun ??!! Beitrag #45
Hallo Ricalein,

also als Bodenseekreis-lerin weißt Du das besser. Danke für die Korrektur, konnte mich da nur auf die Aussagen im Netz beziehen. Das Schießen des Dachses ist allerdings ja das Letzte, was TedDy68 möchte. Ausräuchern finde ich persönlich auch nicht so gut, das hatte ich ja geschrieben, wäre aber wohl eine vielversprechende Methode, den Dachs loszuwerden. Deinen Tipp finde ich aber viiiieeelll besser! Das mit dem Pinkeln (TedDy68 ist selbst männlich, sollte also kein Problem sein) klingt zwar komisch, aber vielversprechend. Ich würde sicherheitshalber auch noch Hunde-häufchen sammeln und dazu tun und ggf. Haare, die beim Bürsten des Hundes anfallen. Das sollte eigentlich für den Dachs schon abschreckend genug sein, zumal täglich ein frisches Hundehäufchen (kann man ja dann auch am nächsten Tag durch Neues ersetzen) sollte aufzeigen, dass ein Hund inkl. Mensch regelmäßig präsent sind (beides Feinde für den Dachs). Könnte klappen: super Idee!!!!!!!!
Eventuell könnte man das Ganze noch durch so ein Tröt-Ding gegen Maulwürfe verstärken. Sollte zumindestens zusätzlich nerven. Einen Versuch wärs wert...

Wenn alles, was ich gelesen und auch hier bei Euch gehört habe stimmt und der Dachs immer mehrere Ausgänge hat, sehe ich allerdings auch keinen Grund dagegen, den Eingang mit einem Gatter, Stein oder dergleichen zu verstellen. Ist ja dadurch nicht eingeschlossen und muss somit auch nicht verhungern... Allerdings könnte das den Dachs motivieren, dem es ja anscheinend im Garten allzu gut gefällt, daneben neu zu gaben....

Grüße,
Samson
 
  • Dachsbau - Was Nun ??!! Beitrag #46
Gatter - Gitter - Betonplatte oder Kopfsteinpflaster.
Dies alles ist dem Dachs so uninteressant als würde in China ein Fahrrad umfallen.
Genau diese möglichkeiten hab ich gerade hinter mit.

Dumm ist das Viech ja nicht. Denn er möchte immer wieder in der Nähe vom Haupteingang seine Ersatzlöcher.

Heute kommt Plan B an die Reihe :

Frische und auch nicht so frische Hundehaare, die ich mir von allen möglichen bekannten besorgte, werde ich in Dachses Hauseingang verteilen.
Weiter kommen noch diverse Tannenzeige hinzu die den Dachs zum staunen bringen sollen.
Mit stupfen und Hundeduft findet meine zweite Attacke statt.
Wenn das nicht hilft, dann ists mir auch wurscht wenn der Nachbar denkt ich hab was an der Waffel, wenn er mich dabei beobachten sollte beim Urinieren in den Dachsbaueingang. :eusa_whistle:

Als aller letzte möglichkeit kommt dann das kleine süsse hölzchen mit dem roten Köpfchen dran.
-- Streif -- zisch -- brenn -- ab ins Loch mit Tannenreis und Hundehaare -- Deckel drauf und luftloch rein. --

Eigendlich sollten wir hier bissle wetten. kappts oder klappts nicht usw.. :mrgreen::mrgreen::mrgreen:
 
  • Dachsbau - Was Nun ??!! Beitrag #47
Das mit den Hundehaaren und Hinpullern solltest Du schon eine Weile betreiben, er/sie muss ja erstmal merken "Mensch ist da vor meinem Loch ein Betrieb, ist das unangenehm und das hört gar nicht auf....." ---- sorry, auch wenn man bei der Vorstellung echt schon ein wenig lachen muss (tut mir ja auch leid...) --- ein Weilchen musst Du da wohl durch. Tippe mal auf eine Woche. Bin allerdings guter Hoffnung, dass das klappt und zwar nachhaltig(also mich würdest Du damit definitiv vergraulen)!!!!

Sorry, ich weiß, ist nicht witzig... Reiß mich ja auch schon zusammen....

Ich drücke Dir ganz doll die Daumen!!!!

Grüße,
Samson
 
  • Dachsbau - Was Nun ??!! Beitrag #48
Ich kenne jemanden, der zwei ausgebildete Hunde an Dachse verlor.
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(Neuer Post des gleichen Users unten angefügt)
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Zuletzt bearbeitet:
  • Dachsbau - Was Nun ??!! Beitrag #49
Zu was wurden die denn ausgebildet, Selbstmordkandidaten ?

LG
Jumpy
 
  • Dachsbau - Was Nun ??!! Beitrag #50
Also ein Bekannter von mir züchtet Steffert Terrier und Pittbulls in der Nähe von Amsterdam.
Er hat mir vorgeführt wie einer seiner Hunde mit einem Maschendrahtzaun umgeht wenn er auf die andere Seite des Zauns soll / möchte.
Nachdem ich diese kaltblütige Brutalität sah, wie dieser Hund in kürzester Zeit Metall in Fetzen gerissen hat, wurde mir ganz anderst.
Ein solcher Hund würde den Dachs töten, noch vor er richtig weiss was eigendlich los ist.

Dies alles ist totaler Horror für mich. Soetwas käme mal gar nicht in Frage !!!

Zum aktuellen Stand der Dinge;

Ich / Wir, haben dem Dachs regelmässig in seinen Eingang uriniert und dann sein Loch zugeschüttet.
Nach dem er es ein drittes mal wieder geöffnet hat, gab er scheinbar auf.
Falls er es aber noch einmal öffnen sollte ist mir klar das Urin ihm wurscht ist.
Also werden dann Rauch und gestank ihm zusetzen :D

Warten wirs mal ab was wird...

LG,

TedDy
 
  • Dachsbau - Was Nun ??!! Beitrag #51
Hallo Teddy,

Glückwunsch, das war aber ein überaus hartnäckiger Kandidat ! :clap:

In Sachen "Tierschutz" noch die neueste Anekdote :

Freunde von mir haben einen kleinen Weiher auf ihrem Grundstück, der bislang nur durch dichten Bewuchs (Schwarzdorn usw.) geschützt war.
Nachdem aber diverse Spaziergänger mit vierbeinigem Anhang verstärkt ihre "Mitbringsel" rund um den Weiher hinterließen, hat man jetzt das warme Wetter genutzt um das Grundstück mit einem Zaun abzuschließen.

Das Ding stand gerade mal eine gute Woche ... und gestern kam ein Schreiben von irgendeinem Naturschutzbund, dass sie binnen Wochenfrist den Zaun wieder abreißen sollen, weil der Weiher angeblich dem Wild als Tränke dient.

Knappe 100 Meter oberhalb des Weihers befindet sich übrigens ein verhältnismäßig großer Bachlauf mit deutlichen Anzeichen für Wildwechsel (Pfadspuren, Haare im Geäst usw.) :shock:

Also nicht ärgern, nur wundern ... der Wahnsinn schlägt anscheinend überall Blasen ...

Herzliche Grüße

Mat
 
  • Dachsbau - Was Nun ??!! Beitrag #52
Hallo TedDy68,

auch von mir herzlichen Glückwunsch zu Deinem ersten und hoffentlich langanhaltenden Erfolg!!!!!


Übrigens das mit dem Machendraht durchbeißen von den Hunden, die Du gesehen hast, würde ich nicht als erfolgreiches Dachs-Töten interpretieren. Ein Maschendrahtzaun ist stationär und passiv, ein Dachs beweglich und wehrhaft. Auch unser Hund hat es als Jungtier mit Milchzähnen schon geschafft, den Maschendrahtzaun um seine Hütte aufzubrechen --- Madam wollte raus und hatte demzufolge sehr, sehr schlechte Laune und mal ehrlich, so stabil ist so ein Zaun nun auch wieder nicht. Allerdings hätte unsere Kleine seinerzeit null Chance gegen einen ausgewachsenen Dachs gehabt, der seinen Bau verteidigt. Will damit sagen, es ist gut, wenn der Dachs weg ist, ich würde keinen Hund mit dem Dachs zusammenkommen lassen wollen, auch nicht wegen möglicher Übertragung von Krankheiten/Parasiten und Entzündungsgefahr bei Bissen.

Also, gut gemacht!!!!!!!

Grüße und weiterhin alles Gute,
Samson
 
  • Dachsbau - Was Nun ??!! Beitrag #53
Nichts hat geholfen !!!

drei weitere Ein / Ausgänge haben wir auf dem Grundstück gefunden.
Alles Urinieren und zuschütten war für die Katz.

Nun habe ich mit jemanden gesprochen der eine sehr gute idee hatte;

Sicher kennt ihr alle die elektrozäune an pferde oder kuhweiden.
In den kommenden tagen werde ich mir zwei batterien und die dazugehörenden gerätschaften kaufen.

Ich werde über jedes Dachsloch hasenstalldraht legen und dieses so befestigen, das der darauf liegende strom nicht in die erde abfliessen kann.
Der strom ist nicht tödlich für den dachs, eher erschreckt er jedes mal aufs neue falls er versucht daran vorbei zu kommen.
Falls er meint es macht ihm nichts aus (was ich ihm mittlerweile auch zutraue) schraube ich die stromzufuhr bis anschlag hoch.

Falls ihm auch dies nichts ausmachen sollte werde ich 2 LKW Starterbatterien verwenden.
ok ok ok ... dann wird es zwar bissle funken zwischen seiner nase und dem Zaun... Aber dies ist doch der sinn der sache, oder ?!!!

Dachs ? Bald wirst du verschwunden sein ! Amen

:mrgreen::mrgreen::mrgreen:
 
  • Dachsbau - Was Nun ??!! Beitrag #54
Bitte denk dran das bei den Dachsen mittlerweile der Nachwuchs da ist.
 
  • Dachsbau - Was Nun ??!! Beitrag #55
hallo

bitte dreh den strom anfang net zu hoch, pferde sind ein anderes kaliber als n kleener dachs.
 
  • Dachsbau - Was Nun ??!! Beitrag #56
Na dann hoffe ich mal, das wirkt!!!!!! Frage ist nur, wie lange Du den Strom drauf lassen musst und ob der Dachs sich dann nicht noch weitere Ausgänge gräbt.... Mein Gott, ehrlich, Dein Problem möchte ich nicht haben.... Ich drück die Daumen!!!!!

Viele Grüße von
Samson
(mittlerweile ebenfalls ratlos)
 
  • Dachsbau - Was Nun ??!! Beitrag #57
Falls ihm auch dies nichts ausmachen sollte werde ich 2 LKW Starterbatterien verwenden.
ok ok ok ... dann wird es zwar bissle funken zwischen seiner nase und dem Zaun... Aber dies ist doch der sinn der sache, oder ?!!!

Dachs ? Bald wirst du verschwunden sein ! Amen

:mrgreen::mrgreen::mrgreen:


hoffentlich funkts bei dir zwischen deiner nase und dem Zaun, beim hochdrehen ;)
 
  • Dachsbau - Was Nun ??!! Beitrag #59
@Jumpy
Besser konnte man es nicht ausdrücken, bin ganz deiner Meinung.
Gruß HelgaK
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(Neuer Post des gleichen Users unten angefügt)
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Das man mit den Nerven in dieser Situation völlig im Eimer ist, ist auch klar. Die Lösungen sind nicht einfach, um dem Dachs tiergerecht her zu werden, aber.....der Charakter des Menschen zeigt sich immer, wenn er mal so richtig gefordert wird. Dieses hier ist eine Herausforderung, auf gar keinen Fall würde ich den Dachs oder seine Jungen quälen, denn das hängt mir mein Leben nach! Ich würde evtl. akustisch versuchen, Kofferradio, Kuhglocken, Tonband mit Hundegebell, wie auch immer ihn zu vertreiben, Zaun rumziehen, damit mein Hund nicht rein kriecht, usw.. Gruß HelgaK
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Dachsbau - Was Nun ??!! Beitrag #60
Gestern lief eine schöne Reportage im NDR über Rügen, naja, jedenfalls gibts da auch Dachse und auch dort wurde nochmal bestätigt, dass Dachse quasi eine ganzes kleines unterirdisches "Dorf" anlegen, also einen sehr verzweigten Bau mit `zig Ausgängen, der von einer ganzen Sippschaft bewohnt und ständig erweitert wird. Insofern wäre eine Überprüfung, ob im Umkreis des Gartens (bis zu hundert Meter würde ich schon absuchen), doch noch weitere Dachsausgänge zu finden sind (sollten eigentlich gut zu erkennen sein), sinnvoll. Dann sollte man eindeutig erkennen, ob das in TedDy68`s Garten Ausläufer einer solchen größeren Dachsbehausund sind oder quasi ein "Neuanfang". Danach müsste ja auch eindeutig sein, ob die Dachse auf den einen oder besser mittlerweile 4 Ausgänge auf dem Grundstück angewiesen sind oder ausweichen können. Wenn es mehrere Ausgänge außerhalb des Gartens gibt, haben die Dachse genügend Fluchtmöglichkeiten, die sie z.B. ja auch nutzen würden, wenn ein Räuber des Dachsbau betritt, ein Eingang irgendwie absäuft, in Brand gerät, verschüttet wird oder wie auch immer, was in der Natur nicht ganz unwahrscheinliche Szenarien sind.
In jedem Fall ist damit zu rechnen, dass die Dachse das Ganze über die Zeit ausweiten, insofern kann das eine ganz schön langfristige Angelegenheit werden, die u.U. mehr und mehr Platz einnimmt - ich weiß nicht, ein wenig Unentspanntheit, wenn man irgendwann den Garten mal wieder für sich und ggf. seinen Hund haben möchte, ist da schon nicht unverständlich, zumal ich die Äußerungen von TedDy68 eher sarkastisch auffassen würde, als tatsächlich wortwörtlich ernst gemeint. Bisher waren die Vorschläge und die Versuche, die er unternommen hat, zwar bissig formuliert, aber eigentlich hat er doch immer versucht, nicht das Leben vom Dachs oder seine evtl. vorhandenen Jungen zu gefährden. Die Frage war, wie bekommt man den Dachs aus dem Garten, ohne ihn töten zu müssen. Ob man das gut findet oder nicht, sollte einem jeden selbst überlassen sein - TedDy68 will halt ohne Dachs leben, also hat er hier nach Ideen gefragt, wie man einen Dachs am besten vertreiben könnte. Dem Dachs wurde regelmässig in seinen Eingang uriniert und dann sein Loch zugeschüttet, Hundehaare und Tannenzweige haben nicht geholfen und das mit dem Ausräuchern hat er ja bisher auch bleiben gelassen. Gut, der Versuch mit dem Strom, glaub nicht, dass es was hilft, vermute, die graben dann halt einfach drumherum oder irgendwoanders neu. Die Sache mit dem Lärm müsste schon etwas länger andauernd betrieben werden, weiß nicht, was die Nachbarn dazu sagen. Könnte aber klappen. Ja und dann fällt auch mir nichts mehr ein, außer warten bis die Schonzeit vorbei ist, solange den Hund fern halten und dann doch den Jäger holen, sorry.... Ich fände es ja besser, wenn noch Jemand gute Ideen hat, die den Dachs vertreiben und nicht dazu führen, dass dann doch eines Tages der Jäger kommen muss...

Samson
 
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