Hunderassen für Aussenhaltung

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  • Hunderassen für Aussenhaltung Beitrag #21
Wie sieht es eigentlich aus, wenn ihr Besuch bekommt? Ist das "Hundegrundstück" komplett um Euer Haus, oder z.B. nur der hintere Teil des Gartens?

Herdenschutzhunde sind ja eigentlich für solch eine Haltung geeignet, aber sie nehmen ihre "Aufgabe" sehr ernst. Ich denke mit Besuch könntet Ihr da Probleme bekommen.
 
  • Hunderassen für Aussenhaltung Beitrag #22
Hi Saphi09,
keine Angst, die Rasse habe ich in meinen Überlegungen nie berücksichtigt. Ist auch in meinen Augen ein Familienhund und nicht für die Aussenhaltung geeignet!
Aber Danke für das kritische und konstruktive Kommentar!
LG
Lombardo

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Hi Braunini,
wenig Besuch und an die "Kontaktpersonen" möchte ich die Hunde im Welpenalter gewöhnen!
Das Haus steht sozusagen mitten im Hundegrundstück und das soll auch so sein.
Ich möchte da aber auch nicht eine von Haus aus aggressive Rasse, deßhalb die Recherchen.
LG

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Und übrigens: DANKE für Eure Vorschläge, habe mittlerweile das Gefühl das ich verstanden werde!
 
  • Hunderassen für Aussenhaltung Beitrag #23
  • Hunderassen für Aussenhaltung Beitrag #24
@ Schatti: Ich würde Spike auch nicht so einfach weiter empfehlen, da er definitiv kein einfacher Hund ist! Ich kenne ihn und darf das daher denke ich mit gutem Gewissen sagen! ;) Spike wünsche ich nur das Beste, aber er braucht auch jemand, der sich durchsetzen kann und sehr hundeerfahren ist. Damit will ich nicht anzweifeln, dass Lombardo das ist, sondern will damit nur sagen, dass man gut schauen muss, damit er endlich einen Endplatz bekommt und nicht nach geraumer Zeit wieder den Weg in unser Tierheim findet.
 
  • Hunderassen für Aussenhaltung Beitrag #25
Hallo,
mir fallen da schon ein paar wenige Rassen ein, die auf diese Voraussetzungen sehr gut passen würden. Allerdings müsste man da erst noch mehr über die Umstände und die bereits vorhandene Hundeerfahrung wissen.

Ich bin nicht generell gegen eine Aussenhaltung, wenn dafür wichtige Punkte erfüllt sind, die meine Meinung nach absolute Voraussetzung sein sollten:

Es muss natürlich eine Rasse/Mix sein, der aufgrund seiner Struktur, seines Fells, seiner ursprünglichen Aufgabe und Charakter nach für eine Aussenhaltung geeignet ist. Es sollte also ein robuster Hund mit dichter Unterwolle sein, der einen natürlichen Fellwechsel besitzt. Ein Hund der Aufgrund seines Charakters eher eigenständig und unabhängig ist und nicht permanent bei seinen Menschen sein muss. Ich denke aber das es nur wenige Hunde gibt, die dafür geeignet sind.
Die Hunde sollten mind. zu Zweit gehalten werden. (wurde ja bereits geschrieben und brauch ich nicht weiter ausführen)

Ihr solltet euch selbst ohnehin schon oft draussen aufhalten und viel Zeit mit den Hunden verbringen. Ohne Familienkontakt wird es sehr schwierig und so ein Rudel kann sich dann auch schnell verselbstständigen. Die Bindung aufrecht zu erhalten ist bei dieser Art der Haltung sehr wichtig, ebenso wie geistige Beschäftigung.

Das Grundstück muss gross und vor allem absolut sicher eingezäunt sein (das hast du ja bereits erwähnt), gerade bei sehr territorialen Hunden, wie Herdenschutzhunden, ist das sehr wichtig. Da muss man sich auch einfach der Verantwortung bewusst sein die man trägt. Habt ihr ein Grundstück an dem viele Spaziergänger oder Wanderer vorbeikommen, solltet ihr auch bedenken das die ebenfalls ein Eindringlinge gesehen werden können und das wird schnell gefährlich wenn das Grundstück nicht ausreichend gesichert ist. Eine gut isolierte Hütte muss vorhanden sein, noch besser wäre ein separater Raum, wo sich die Hunde zurück ziehen können. Vielleicht könnt ihr euch ja darauf einigen, dass wenigstens ein Raum im Haus auch für die Hunde zugänglich ist. So wären sie näher am Rudel, ich denke das wäre doch ein machbarer Kompromiss?

Wie sieht das eigentlich aus, ist das Haus direkt auf dem Grundstück oder ist das Grundstück weiter entfernt? Kann an auch ins Haus ohne das man zwingend durch das Grundstück muss? Bedenke auch, dass dein Sohn älter wird und mal Freunde nach Hause einladen will. Ein Hund der seine Aufgabe sehr ernst nimmt könnte dann zum Problem werden. Gerade bei HSH muss man auch bedenken, dass sie durch ihre Eigenständige und ursprüngliche Art nichts für Jedermann sind. Man muss damit zurecht kommen und wissen wie man sie motivieren kann. Durch ihre Unabhängige Art sind sie aber auch eher für eine Aussenhaltung geeignet (immer vorausgesetzt das der Anschluss vorhanden ist). Trotzdem denke ich, das in diesem Fall andere Rassen vielleicht eher geeignet sind. Es wurden ja bereits einige aufgezählt.

Robust und gesund sind die meisten HSH Rassen noch. Es kommt auch hier, wie bei jeder Rasse, drauf an wo man ihn her holt. HSH die vorrangig für Show gezüchtet werden, werden immer schwerer und massiger, und Gesundheit steht nicht im Vordergrund, die Lebenserwartung sinkt. Normalerweise aber sind HSH gesünder als andere grosse, schwere Rassen. Sie haben im allgemeinen eine höhere Lebenserwartung und sind relativ gesund.

Ich würde dir empfehlen, dass du dir über diese Punkte Gedanken machst und du dich dann über einige geeignete Rassen informierst, mit Haltern sprichst und die Hunde live kennenlernst.

LG
 
  • Hunderassen für Aussenhaltung Beitrag #26
Mir fällt dazu noch ein:
Was macht ihr wenn der Hund klettert? Es gibt Hunde, bei denen sind 2 m Zaunhöhe nichts.

Ich hab mal ein Praktikum in einer Tierpension gemacht und zu der Zeit waren 2 Sibirian Huskys da. Der Zahn der einzelnen Ausläufe war gute 2,5 m hoch. Wenn man nicht aufpasste waren die Huskys drüber... Deswegen durften die nur unter Aufsicht raus und wurden dafür mehrmals Gassi geführt (an der Leine natürlich).

Vielleicht hab ich das überlesen, aber dürften die Hunde denn auch mal ins Haus?

Meine Großeltern hatten von 92 - 07 Berner SennenMix Hündin & von 08-09 einen kleinen Münsterländer, die überwiegend draußen lebten. Aber sie durften ins Haus, meist morgens wenn gefrühstück wurde und gingen dann wieder mit raus, wenn die Hühner gefüttert wurden.
Einen Münsterländer würde ich allerdings nicht empfehlen, Jagdhunde allgemein nicht, die sind sehr sensibel und menschenbezogen. Der Münsterländer hätte vermutlich noch mitgeholfen die Möbel rauszutragen, wenn Diebe gekommen wären ^^ Wenn Leute kamen, hätte er sie eher Totgeschleckt als angebellt.
 
  • Hunderassen für Aussenhaltung Beitrag #27
Hi Braunini,
guter Link, vielleicht lesen die anderen auch diese Sichtweise.
Ich kann mich auf jedem Fall vielem anschließen! Fühle mich da in meiner Sichtweise gewissermaßen bestätigt!
Danke und
LG
Lombardo
 
  • Hunderassen für Aussenhaltung Beitrag #28
Off-Topic
Bella ich weiß, ich kenne Spike ja auch. Es war auch nur eine Idee.
Der arme Kerl hat es einfach nur verdient..
 
  • Hunderassen für Aussenhaltung Beitrag #29
Hi Fini,
danke für Deine ausführliche Antwort.
Ich lebe allein und mein Sohn ist jedes zweite WE bei mir. Selbst wenn er älter wird rechne ich nicht mit einer Schaar an Jugendlichen auf meinem Gelände, da er ca. 200 km entfernt wohnt und in diesem Sinn kein soziales Netzwerk vor Ort haben wird.
Das Grundstück grenzt an drei Seiten an Ackerland, sprich die Hunde werden im Jahr 3-4 mal pro Jahr nen Traktor sehen der das Feld bestellt. Eine Seite des Grundstückes am Ortsausgang grenzt an eine Straße.

Zumindestens diese Grundstückseite wird allein aus lärmschutztechnischen Gründen mit bearbeiteten Holzstämmen (nebeneinander ca. 1m tief eingegraben, und ca. 2,5m hoch) abgetrennt.
Die restliche Umzäunung des Geländes wird mit einem robusten Stahlgitter erfolgen. Da ich bereits Befürchtungen gelesen habe, wird der Zaun im oberen Berich nach innen abgeneigt sein.

Da ich keine Ausrüstung bereitstelle danke ich nicht dass die Hunde da drüberklettern können.

Um die Geländesicherung muß sich niemand sorgen machen, dass ist die kleinste Herausforderung.

Ich erwarte auch keinen, nicht an Sie gewöhnten Besuch. Ich möchte auf diesem Gelände "in meinem Rudel" leben! Klingt vielleicht komisch und ist nicht für jeden nachvollziebar, aber darauf läufts hinaus!

Und dafür suche ich die passenden Partner!

LG
Lombardo

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Danke für den Tipp, aber ich habe auch keinen normalen "Gartenzaun" geplant. Das Rudel wird das Gelände nicht verlassen können, es sei denn Sie schaffen es in 8 Stunden einen 1m tief versengten Stahlzaun zu untergraben, und dies halte ich für eher unwahrscheinlich.
Eine Leine bzw. Maulkorb werden meine zukünftigen Hunde auf meinem Gelände nie kennenlernen.
LG Lombardo
 
  • Hunderassen für Aussenhaltung Beitrag #30
Off-Topic
Bella ich weiß, ich kenne Spike ja auch. Es war auch nur eine Idee.
Der arme Kerl hat es einfach nur verdient..

Wobei bei Spike auch steht, dass er als Einzelhund gehalten werden soll und hier ja eine Rudelhaltung gewünscht ist.

--
@Lombardo
Großspitz, Buhunde, Islandhunde und Pyrenäenberghunden liegen bei dir im Moment also schon mal im Rennen?!
Der Lapphund müsste auch noch gut passen.
Was ist mit dem Elchhund?

Die Herdenschutzhunde sind da wohl noch eigenständiger und robuster und würden das Grundstück auch eher mal verteidigen als die Hüte- und Jagthunde, welche aber von euch Menschen kopfmäßig noch etwas mehr ausgelastet werden müssen.
Der Herdenschutzhund wird vermutlich nicht so begeistert sein, wenn du im Sommer 4 Stunden von im 'Aktion' wünscht. Da eignen sich die anderen hier erwähnten Rassen wohl besser.

Was für andere Tiere sollen noch in das 'Projekt' einbezogen werden? *neugier*
~§~
 
  • Hunderassen für Aussenhaltung Beitrag #31
Hallo Lombardo;)
Vielleicht wären ja auch Bernhardiner richtig? Ich kenne mich mit denen nicht so aus, aber alle Leute, die ich kenne, halten sie im Garten und zu zweit. Die wollen auch eigentlich nicht rein und toben lieber draußen rum, bei schlechtem Wetter haben sie eine große Gartenhütte bekommen, in der sie sich einkuscheln können.
 
  • Hunderassen für Aussenhaltung Beitrag #32
Ich lese hier die ganze Zeit nur von Sicherung des Gelaendes, wie die Tiere auf dem Gelaende leben werden etc.
Aber werden die Tiere das Gelaende nie verlassen ? Selbst bei reiner Aussenhaltung sind taegliche Spaziergaenge Pflicht. Die Tiere brauchen weitere Reize als nur die, die sie selbst und du auf dem Grundstueck hinterlassen.
 
  • Hunderassen für Aussenhaltung Beitrag #33
Hallo,

also so, bzw. so ähnlich wie du es vorhast, hält mein Bekannter seine Huskys (allerdings haben sie auch freien Zugang zum gesamten Wohnraum von ihrem "Hundezimmer" aus, welcher jedoch nur von 2-3 der insgesamt 8 Hunde genutzt wird), aber die schieden ja aus in der Rassewahl? *grad nen Leseflash hat und nichts mehr blickt* :roll:

Mir persönlich fielen da ehrlich gesagt neben den "Nordischen" auch "nur" die Herdenschutzhunde ein und da gibt es ja eine recht breite Palette an Rassen mit verschiedenen Charakterzügen, denen jedoch eines immer gemeinsam ist, stark terretorial und recht selbstständig, d.h. hat man diese Hunde auf einem großen, umzäunten Grundstück wird im Normalfall kein Fremder das Gelände betreten, außer er ist lebensmüde...

Erziehungstechnisch ist die Haltung eigentlich die "schlechtere" Variante, da der Hund etwas zu "schützen" hat und somit im/am Haus und im Umgang mit Besuch noch misstrauischer sein wird, als er es in einer Wohnungs-/Haushaltung sein würde, dessen muss man sich bewusst sein!

Andersherum gesehen ist es jedoch gerade für einbe selbstständige, große Rasse ein Traum, wenn soviel Platz vorhanden ist und die ursprüngliche Aufgabe (für die sie gezüchtet wurde) erledigt werden kann - es ist eben ein Balanceakt zwischen Erziehung und Freiraum lassen, den es bei solchen Hunden immer geben wird, da der Freiraum schnell ausgenutzt wird, bzw. bei zu wenig Freiraum auch Probleme entstehen können.

Die Herdenschutzhunde, die ich kenne (1 Pyrinäenberghund = "Familienhund", 2 Tibetdoggen = "Grundstückshunde") bilden krasse Gegensätze. Der Pyrinäenberghund lebt in einem Einfamilienhaus und ist alles andere als einfach, die Familie "kämpft" seit drei Jahren um einen einigermaßen erzogenen, alltagstauglichen Hund, aber bestimmte Dinge werden nie möglich sein. Der Hund ist viel im Garten (selbstbestimmt) und bewacht Haus/Kinder/Auto und alles, was er so zu seinem Revier zählt - einerseits macht ihm das Spaß und lastet ihn aus, andereseits verstärken sich dadurch die ohnehin schon bestehenden Probleme mit Besuch/Ausflügen etc.

Die beiden Tibetdoggen hingegen (fragt mich nicht woher die Leute die beiden haben, soweit ich weiß gibts die nur ganz selten bei uns in Deutschland, vielleicht sind es auch nur Mixe...) bewachen ein Grundstück. Sie haben Zugang (Hundeklappe) zum Hausflur und zum gesamten Garten (keine Ahung wie groß). Die beiden sind eigentlich immer draußen auch bei Regen und Schnee. Sie hören erstaunlich gut und der Besi kann die beiden auch mitnehmen, wenn er Wandern geht etc. Sie wissen genau wie weit ihre Aufgabe geht und wenn der Besi nicht da ist, dann sollte man sich dem Haus nicht nähern...ist er jedoch zu Hause schlagen sie an, warten aber auf sein "Kommando", kommt er raus und freut sich - sind sie still, kommt er raus und freut sich nicht - wird der Eindringling vertrieben (mal überspitzt formuliert) - sie sind nicht scharf, haben auch noch nie gebissen, aber sie sind definitiv mit Vorsicht zu genießen!

Keine Ahnung ob mein Gelaber jetzt was gebracht hat - ich denke, dass ein HSH in einer "solchen Haltung" sicher gut klar kommt, dass man aber die erzieherische Komponente nicht unterschätzen sollte, denn wenn sie es übertreiben, dann kommt auch der eigene Besi nicht mehr rein oder raus und wer schon mal 2-3 Pyrinäenberghunde mit zuckenden Lefzen vor sich stehen hatte, der weiß wovon ich rede...
 
  • Hunderassen für Aussenhaltung Beitrag #34
Off-Topic
Das war auch gar nicht böse gemeint, Schatti! ;) Ich wünsche ihm auch nur das Beste, er hat es verdient. Aber es muss eben passen, damit er endlich ein endgültiges Zuhause hat :)
 
  • Hunderassen für Aussenhaltung Beitrag #35
Off-Topic
Ich habs auch nicht böse aufgefasst ;)
Ich hoffe einfach weiter für den hübschen Mann.
 
  • Hunderassen für Aussenhaltung Beitrag #36
Hi LiaPfote,
schön das Du mir wieder geschrieben hast!

Bernhardiner sind mir zu "modern".
Bei den Möglichkeiten die ich haben werde, möchte ich eher richtig alte Rassen mit der Möglichkeit der Genomerhatung (FCI).

Der finnische Lapphund gefällt mir nicht so vom Erscheinungsbild, und ich möchte bei den gegebenen Voraussetzungen eher keine Jagdhunde halten (Elchhund) weil ich vielleicht den Jagdtrieb auf einem umzäunten Gelände nicht ausreichend fördern kann. Bin kein Jäger.

Ich fordere keine Aktion in diesem Sinne von meinen Hunden über diesen Zeitraum, sondern ich werde in dieser Zeitspanne mit "meinem Rudel" auf dem Gelände am arbeiten und zusammen sein, wobei natürlich auch ein Teil der Zeit für eine bewußte Förderung der Hunde gedacht ist.

Prinzipiell sind bis jetzt Großspitze, Buhunde, Islandhunde und Pyrenäenberghunde in der näheren Auswahl. Asiatische kommen nicht in Betracht.

Ein weiterer Punkt ist dass das Rudel aus rassegleichen Hunden bestehen soll, aber von verschiedenen Züchtern. Das Verhältniss M/W nuß ich noch recherchieren.

Die Hundehaltung bzw. eine eventuelle Zucht wird nur innerhalb des FCI stattfinden.

Ich werde bald die Möglichkeit haben der passenden Hunderasse einen Traum zu erfüllen, und für diesen Traum suche ich die passenden Gefährten!

Eine lizensierte Zucht im Rahmen der FCI schließe ich ausdrücklich mit ein! Deßhalb suche ich eine alte Rasse mit den erwähnten Eigenschaften um den Genpool zu erhalten!

Es geht hier nicht um Aussenhaltung, es geht um mein "Rudel"!

Ein Konzept das innerstädtisch nicht zu verwirklichen ist!

Deßhalb suche ich die ideale Rasse, die mit mir die nächsten 30-40 Jahre auf einem unglaublichen Grundstück verbringt!

LG

Lombardo


EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

mach Dir um Reize keine Sorgen!
 
  • Hunderassen für Aussenhaltung Beitrag #37
Off-Topic
@Braunini: Die Seite, die du da gefunden hast, mag ich leider überhaupt nicht. Manche Dinge sind ganz in Ordnung, aber der Mann, der die Seite verwaltet, hält seine Hunde in Rudelhaltung hauptsächlich im Zwinger, weil er findet, die Tiere brauchen keinen Bezug zu Menschen. Er meint auch, Hundesport wäre entwürdigend für die Tiere und noch ein paar kleine Hammer in Sachen Erziehung usw.. Ich wollte nur anmerken, dass die Infos auf der Seite sehr mit Vorsicht zu genießen und nicht ganz richtig sind ;). Der Mann ist übrigens unter Hirtenhundzüchtern nicht gerne gesehen, gerade wegen dieser Ansicht, so ein Hund könne nie "zahm" werden usw..


Nun gut, wenn der Hund keine bessere Alarmanlage sein soll bin ich schon einmal etwas beruhigter. Der "Schutzraum" hört sich dann auch gut an. Aber ich möchte mich den anderen noch anschließen: Wie soll die Beschäftigung/die Spaziergänge dann aussehen?
Wenn du dich für einen Hirtenhund entscheidest sollte dir auch klar sein, dass dieser sich noch weiter von dir entfremden wird, wenn du dich nicht permanent mit ihm beschäftigst. Es wird aber unabhängig von der Rasse wirklich nötig sein, den Hund/die Hunde als Welpen im Haus zu halten, das hast du meine ich aber auch schon selbst geschrieben.
Vom Hovawart würde ich übrigens abraten, da die heutige Zucht sehr familienbezogen ist.
Einen Pyrenäenberghund fände ich auch eine interessante Wahl. Vielleicht kommt tatsächlich auch der Maremanno für dich in Frage oder auch der Landseer?

LG
 
  • Hunderassen für Aussenhaltung Beitrag #38
Der Islandhund hat eine sehr enge genetische Basis. Innerhalb des VdH gibt es dadurch wohl große gesundheitliche Probleme. Ich habe in einem Urlaub eine Deckrüdenbesitzerin samt ihres Isis kennengelernt und habe mich auf Spaziergängen lange mit ihr unterhalten. Ihr Hund Eik-Erik entstammt dem VdH und war dort Zuchtrüde. Sie ist mitlerweile ausgetreten und hat sich mit anderen Haltern und Züchtern außerhalb des VdH zusammengeschlossen in der Vereinigung der Züchter, Besitzer und Freunde des Islandhundes in Deutschland e.V. Dort versuchen sie die genetische Basis und die Gesundheit wieder zu verbessern. Ich habe mich aufgrund der Gespräche damals und aufgrund meiner Neugier :mrgreen: eine Zeit lang intensiver mit den Islandhunden beschäftigt und bin für mich zu dem Schluss gekommen, dass ich mir einen Isi wohl nur aus o.g. Dissidenzverein holen würde.
Eik-Erik war allerdings sehr menschenbezogen und auch anhand der Erzählungen seiner Besitzerin würde ich diese Rasse an deiner Stelle wohl eher nicht wählen.
 
  • Hunderassen für Aussenhaltung Beitrag #39
Also ich weiß zwar nicht, was du an Bernhardinern so modern findest, ist aber deine Ansicht;) Bei uns in der Gegend gibt es echt mehrere, die ihre Hunde so halten, wie du es meinst. Darunter sind Menschen mit Deutschen Schäferhunden, Bernhardinern, Labrador(die dürfen aber auch mit ins haus) und auch Dobermänner.
 
  • Hunderassen für Aussenhaltung Beitrag #40
Hi Mischling,

danke dass Du mir wieder geschrieben hast!

Wie gesagt, ich setze keine Welpen in den Schnee. Abhängig vom Zeitpunkt des Wurfes werden die Welpen schrittweise an die "Außenhaltung" gewöhnt. Im Moment ist auch noch offen ob sich der "Schuzraum" innerhalb des Hauses befindet. Jeder Berufstätige wird mir zustimmen das er mindestens 8h nicht zu Hause ist. Statt meine Hunde während dieser Zeit in der Wohnung einzusperren haben Sie die Möglichkeit der freien Bewegung auf einem so großen Grundstück! Natürlich werde ich mit dem Rudel, wenn erzogen, auch Unternehmungen außerhalb das Grundstückes durchführen, wohne ja auf dem Land.
Die Rudelführung werde ich mir bestimmt nicht durch mangelnde Präsenz aus der Hand nehmen lassen!

Und Danke für Deine weiteren Vorschläge.

LG

Lombardo

Ich möchte mit "meinem Rudel" auf diesem Gelände leben!
 
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