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  • Leine Beitrag #1
deutzia

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Hallo,

habe momentan drei Leinen in Benutzung: normale Lederleine, 15 m- Schleppleine und solche 8 m- Automatikleine.

Anfangs hatten wir nur die normale Leine und ansonsten lief der Hund frei. Das geht nicht mehr, weil sie nur noch am Katzenjagen war - war echt streßig. Im gleichen Maße, wie sie mit dem Katzenjagen anfing und damit immer mehr Erfolg hatte (nicht in dem Sinne, daß sie die Katze bekommen hat, sondern, daß sie machen konnte, was sie wollte), ließ ihre grundsätzliche Gehorsamkeit nach. Außerdem habe ich noch den Fehler gemacht, mich in "Erziehungsfragen" und "Gehorsamkeit verlangen" jedes Mal zurückgenommen habe, wenn mein Mann dabei war. Der wird zwar von ihr in der Regel überfreundlichst begrüßt, aber ansonsten nicht wirklich für voll genommen, was meinem Mann wieder an seinem Ego kratzt(gibt er natürlich nicht zu). Sie ist nun mal total auf mich fixiert. Das äußerte sich schon in der grotesken Situation, daß wenn mein Mann "Fuß" sagte, der Hund "Fuß" machte, allerdings bei mir! Es sind also inzwischen mehrere Baustellen!

Jedenfalls ist die Situation der Gehorsamkeit im Moment unhaltbar!

Jetzt habe ich für mich nun endlich den Entschluß gefaßt, wenn sie sowieso meinen Mann nicht als "ihren Chef" akzeptiert, daß ich mich nicht mehr zurückhalte und wieder von vorne anfange! Und da kommt u.a. die Leine ins Spiel.

Bei der normalen Leine soll sie bei mir bleiben, Fuß gehen und auf keinen Fall ziehen! Wenn ich damit mit ihr alleine unterwegs bin - wunderbar. Wenn wir zu zweit gehen, eher nicht. Da zottelt sie von links nach rechts und wieder zurück. Außer Leine ist kurz, dann geht es.

Mit der Schleppleine bin ich grundsätzlich alleine am üben. Inzwischen zieht sie nicht mehr, bekommt Richtungswechsel zuverlässig mit, fängt auch wieder an Fuß zu laufen, hört sofort wenn ich sie rufe - sie achtet auf mich! Wenn ich mit ihr spiele und werfe, lasse ich die Leine frei und es funktioniert. Heute auch bei Katze in Sicht! Gibt zwar noch Probleme, aber das wird!

Mein Problem jetzt die Automatikleine. Wenn ich mit ihr morgens unterwegs bin, will ich ihr ein wenig Auslauf gönnen und bin aber von der Konzentration eigentlich noch nicht soweit, ständig auf sie zu achten! Aber das geht gar nicht! Sie zieht und zerrt wie eine Irre, daß mir der Arm weh tut! Sie bekommt nicht mit, wenn ich die Richtung wechsele, sie sieht auch bei permanenten Zug an der Leine nicht ein, ein Schritt zurückzugehen! Lasse ich leine ausgerollt und festgestellt, ist es minimal besser!

Nun meine Frage: Soll ich die Automatikleine grundsätzlich weglassen oder vielleicht die Schleppleine auf 8 Meter verkürzen?

LG
 
  • Leine

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  • Leine Beitrag #2
Huhu

Also ggleich mal vor weg ich mag die Flexis nicht so gerne eben weil der Hund net merkt wenn der hallter an der leine zupft. Normale leine= locker und wenn Mensch was will wird kurz drann gezogen heist Hund weis was los ist das ist bei der Flexi eben nicht so daher mag ich die nur bedingt. Wie lange ist deine "normale leine"?? hjast du mal für morgens ne 3 Meterlleine versucht?? wobei ich finde 2 reichen auch aus wenn du nur die kleine schlaufe machst
 
  • Leine Beitrag #3
Das wäre dann die normale Leine... Und ja, das ist mein Problem, daß Hund an der Flexi eben überhaupt nichts merkt!
 
  • Leine Beitrag #4
wie gesagt lass die Flexi weg bis dein Hund wirklich Gescheit an der normalen laufen kann. Ich nehm für Paul (wenn er mal da ist) auch ab und an die Flexi aber eben nicht immer ich finde da stumpft der Hund zu sehr ab
 
  • Leine Beitrag #5
Wie gesagt, die Flexi nehme ich bislang nur morgens, wo ich eben selber ein wenig abgestumpft bin:uups:. Aber mein Gefühl sagt mir auch eher : Weglassen
 
  • Leine Beitrag #6
wie gesagt lass die Flexi weg bis dein Hund wirklich Gescheit an der normalen laufen kann. Ich nehm für Paul (wenn er mal da ist) auch ab und an die Flexi aber eben nicht immer ich finde da stumpft der Hund zu sehr ab

Das stimmt so nicht ganz.

Genau wie mit jeder anderen Leine muß man auch mit der Flex arbeiten.
Ich habe DJ immer kurz bevor die Flex am Ende war abgerufen und belohnt. Mit der Zeit bekam DJ ein Gespür dafür wie weit er an der Flex gehen kann. Er bleibt nun schon stehen bevor die Leine komplett ausgefahren ist.
So ist es uns möglich ganz gemütlich mit der Flex zu laufen.

Allerdings findet bei uns immer und mit jeder Leine Erziehung statt, selbst morgens wenn ich noch halb schlaftrunken die erste Runde mit ihm gehe, kleine Unterordnungseinheiten werden stets eingebaut.

Wie schon erwähnt. Auch das gehen mit der Flex muß erst erlernt werden damit man irgendwann damit so daherschlendern kann.
 
  • Leine Beitrag #7
Naja, aber überfordere ich den Hund nicht damit, gleichzeitig (also abwechselnd) mit drei Leinen zu üben?

Und sicher war die Situation morgens so, daß ich letztlich nicht dumpf mit dem Hund laufen konnte, sondern gezwungen war zu üben! Außerdem habe ich bei meiner Zicke sowieso das Gefühl, daß sie sofort merkt, wenn ich "nicht ganz da" bin! Das Kuschelmonster nutzt das gnadenlos aus!

Tja irgendwie habe ich auch ein Problem damit, daß sie ständig stiften gehen will. Bei ihrem Vorgänger (habe ich auch erzogen) war das irgendwie anders. Da konnte ich noch so vertrottelt durch die Gegend laufen, der hat auf mich geachtet. Der blieb immer in der Nähe! Ich kann mich da z.B. an endlose Spaziergänge an der Nordsee erinnern. Mutters Retriever war ständig weg, jeder Drachen, jede Bewegung in der Ferne - ein Reiz für den Hund! Weg war er erstmal! Mein Hund hatte nur zu tun auf uns und in erster Linie auf die Kinder aufzupassen. Liefen die in den Dünen, war der Hund garantiert in ihrer Nähe. Ab und zu kam er zu uns um zu gucken, ob wir noch da sind. Für uns die Situation völlig entspannt!

Jetzt die Situation bei meiner Zicke: Gucke ich weg, ist sie weg - die untreue Tomate! Zu hause ohne Reiz, ist sie ständig in meiner Nähe! Gehe ich ins Bett, geht sie auch (auf ihre Decke im Flur), egal, ob da mein Mann oder Sohn noch im Wohnzimmer sitzen! Ist mein Mann nicht da (Nachtschicht) und ich fühle mich unsicher(Schlafzimmer Rückseite vom Haus, parterre), liegt sie vor meinem Bett! Ist er da oder ich fühle mich nicht ganz so unsicher, im Flur! Füttert mein Mann sie früh nach seiner Nachtschicht, wenn ich zur Spätschicht muß und noch schlafen kann, legt sie sich anschließend wieder vor mein Bett, läßt sich von meinem Mann nicht mal bewegen in den Garten pullern zu gehen. Er sitzt alleine im Wohnzimmer! Aber draußen scheine ich nicht interessant genug zu sein!
 
  • Leine Beitrag #8
Nö, du überforderst sie nicht damit. Hunde sind verdammt schlau, oder woher wissen die ganz genau wann die Schlepp dran ist oder nicht?!;)

Sie können sehr wohl unterscheiden welche Leine gerade dran ist.

DJ weiß z.B. ganz genau das:

...nimmt Frauchen die kurze, nicht verstellbare Leine - geht es in den Park wo er die meiste Zeit frei laufen darf
...2 Meter Führleine - es geht irgendwo anders hin wo Herr Hund sich zu benehmen hat und die Leine dran bleibt
...Flexi - es geht eine andere Runde als sonst, bleibt an der Leine, aber man darf daran durchaus spielen, toben, in aller Ruhe Zeitung lesen und Nachrichten hinterlassen, sofern man sich benimmt

Dabei ist DJ nicht auf eine bestimmte Leine eingeschossen. Ob ich nun den blauen Kurzführer statt den Roten, ob ich nun die Rote statt die schwarze Flex nehme, ist dabei völlig irrelevant. Der weiß einfach was für eine Art Leine es gerade ist.

Ich kenne ja die Vorlieben deiner Maus nicht und ich kann nicht beurteilen wie interessant du sonst für sie zu scheinen bist. Gibt es nicht Irgendwas wofür sie alles Links liegen läßt? Irgendwas muß es doch geben.

Da ich deinen Vorpost´s entnehme das sie Jagdambitionen hat, würde ich einmal die Reizangel versuchen und Dummytraining machen.

Es gibt halt Hunde mit denen man permanent arbeiten muß da sie sich sonst langweilen und sich ihre Beschäftigungen alleine suchen.

Die Mischung macht die Würze. Bei jedem Spaziergang also nur stupide die UO abrufen langweilt einen Hund sehr schnell und wenn dann der entsprechende, für den Hund viel Spannendere Reiz kommt, läßt der Hund einen fix links liegen um eben diesem Reiz nachzugehen.

Ich mache auf Spaziergängen immer verschiedene Dinge. Meist ist ein Spielzeug in der Tasche dabei, Leckerchen ohnehin (damit kann man eine ganze Menge machen) und die Natur hat so viel zu bieten das uns immer irgendwas einfällt. UO Einheiten machen wir zu Anfang zum "aufwärmen". DJ weiß dann das nun seine ganze Aufmerksamkeit gefordert ist und so ist er voll bei der Sache. Zwischen den ganzen Ationen kommen immer wieder kurze UO Sequenzen. Alles immer im Wechsel, UO, Nasenarbeit, apportieren, klettern, springen und zwischendrin auch Pausen zum spielen und/oder Zeitung lesen/Geschäfte verrichten. Ich gehe auch gemeinsam mit ihm auf die Jagd indem ich hergehe und ganz besonders tolle Buddel oder Schnüffelstellen finde. Ich verstecke Leckerchen, sein Spielzeug oder den Futterdummy und gehe diese anschliessend gemeinsam mit ihm diese Dinge suchen.

Für DJ ist das Alles spannender als jeder Hund oder Mensch zusammen. Vor allem aber gefällt es ihm das wir es gemeinsam tun. Das stärkt die Bindung und der Hund lernt auf seinen Führer zu achten, es könnte ja schliesslich jederzeit Action angesagt sein.
 
  • Leine Beitrag #9
mein luca weiß genau wann er an der flexi ist.
anfangs als ich ihn bekommen habe, war er nicht leinenführig. ich hab damals nur mit normaler leine gearbeitet und bin immer stehen geblieben wenn die leine gespannt war. mittlerweile bremst er von sich aus wenn er merkt dass die leine sich spannt. die flexi habe ich erst gekauft als er dann leinenführig war.

die kurze leine hat er meist in kombi mit dem halsband an. wenn ich die flexi benutze, dann natürlich immer mit brustgeschirr und das weiß er auch. er geht trotzdem "fuß" wenn ich es verlange und weiß mittlerweile auch ziemlich genau wann die 8m leine zu ende ist.

ich bin davon überzeugt dass er den unterschied zwischen dem "zug" von der flexi und dem zug im sinne von ziehen unterscheiden kann.

bei kleineren hunden, für die der "zu" an der flexi wahrscheinlich stärker ist, könnte ich mir vorstellen dass sie den unterschied vielleicht nicht so schnell bemerken.
 
  • Leine Beitrag #10
Wofür sie alles, wirklich alles stehn und liegen läßt - KATZEN :confused: Dummytrainig machen wir - aber da kann es auch passieren, wenn eine Katze vorbeikommt, daß sie mit oder ohne Dummy abtrailt!

Ein Spielzeug haben wir auch immer dabei - beim Zurückbringen wird aber trotzdem noch schnell geschnüffelt, ob vieleicht was interessanter ist...

Beim Gassi-Gehen war ich die letzte Zeit auch nur am Stehen, wenn die Leine unter Zug stand. Was Madame aber nicht wirklich bewegte den Zug aus der Leine zu nehmen und zurückzukommen. Allerdings nur bei der Flexi. Bei den anderen Leinen funktioniert das jetzt!

Schade ist, daß ich mit ihr auch nicht viel unter Ablenkung üben kann - man trifft hier irgendwie kaum Leute beim Gassi-Gehen! Aber wenn dann mal einer vorbeikommt, habe ich wieder echt Probleme die Zicke auf mich zu konzentrieren! Und es war alles schon mal perfekt! Es kommt mir im Moment alles vor wie ein Machtkampf! Sie sprang uns nicht mehr an - jetzt versucht sie es wieder! Ich kann ihr zwar alles wegnehmen, alles mit ihr machen ohne daß sie jetzt knurrt, aber irgendwie scheint sie sich anders durchsetzten zu wollen.
 
  • Leine Beitrag #11
Bei der Flexi muß sie ja auch immer gegen einen Widerstand arbeiten, das die Hunde dann meistens das ziehen anfangen, hört man leider immer öfters.

Was Du aber auch beschrieben hast, ist tatsächlich ein Bindungsproblem......Du solltest tatsächlich mit ihr arbeiten......
 
  • Leine Beitrag #12
emmalein ich persönlich habe da wie gesagt andere erfahrungen gemacht. die meisten hunde merken recht schnell ob sie an der flexi sind oder nicht.

ungut find ichs nur wenn man den hund an die flexi nimmt solange er noch nicht leinenführig ist.
 
  • Leine Beitrag #13
Bindungsproblem ansich kann ich mir aber nicht vorstellen, weil sie trotz allem sehr auf mich fixiert ist! Sie ist allerdings auch inzwischen sehr lebhaft. Während sie als Welpe mit einem Herzproblem zu kämpfen hatte und man wirklich nicht sehr viel mit ihr machen konnte, weil sie nach sehr kurzer Zeit total platt war, habe ich das Gefühl, daß sie jetzt alles nachholt! In dieser Zeit hatte ich wirklich null Probleme mit ihr! Sie hat scheinbar alles verstanden und sofort gemacht was man von ihr verlangte - ohne wenn und aber! Vor fünf Monaten fing sie an, gelegentlich einer Katze nachzurennen (habe ich natürlich sofort versucht zu unterbinden) und seit weniger als zwei Monaten, denkt sie gar nicht mehr draußen hören zu müssen! Sie ist jetzt 1,5 Jahre.
 
  • Leine Beitrag #14
Hm...
Ich bin kein Flexi-Freund. *zugeb*

Tacka läuft an den Flexileinen keinen Schritt, weil sie es einfach gelernt hatte, dass sie nicht ziehen darf. -> Flexileine bedeutet nun aber 'ziehen' und das Ergebnis bei uns ist ein Hund, der sich höchstens an der festgestellten Flexileine fortbewegt.

Ich würde also tatsächlich die Flexileine beiseite legen und morgens mit der Schleppleine raus.
Oder aber Geschirr+Flexi und den Hund ziehen lassen aber dem Hund dann 'erklären', dass er ein bisschen an genau der Leine ziehen darf, aber natürlich auch nicht doll ziehen und an anderen Leinen dann überhaupt nicht. ..ihr merkt, dass das recht schwierig für Hunde werden kann.
Ausnahmen gibt es da natürlich auch. Und wenn der Hund schon gut Leinenführig ist und man dann -mal- die Flexileine benutzt wird die Welt nicht untergehen. ;p

Also:
Weiter an dem Problem 'Katzen' und dem Problem 'Leinenführigkeit' arbeiten und zudem die Bindung draußen stärken.
(Dann gibt es z.B. alle tollen Spiele nur noch draußen und Futter gibt es nur noch beim Spaziergang für Arbeit aus deiner Hand, etc.)
~§~
 
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