- Kaninchen fängt auf einmal an Tapete abzureißen und zu fressen Beitrag #1
P
Paggy
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Hallo ihr lieben!
Ich bin neu hier und hoffe, dass ihr mir helfen könnt! Ich habe seit Februar 2009 eine Kaninchendame bei mir zuhause. Man ging davon aus, dass sie zu dem Zeitpunkt ca. 3 Jahre alt war. Also ist sie mittlerweile ca. 6 Jahre alt. Mein Mädchen hat eine etwas traurige Geschichte hinter sich. Sie kam aus einer Tierhandlung und keiner wollte sie haben, da sie schon "alt" war im Gegensatz zu den anderen Kaninchen. Außerdem hat sie sich mit den anderen Kaninchen nicht verstanden. Sie soll auch sehr bissig gewesen sein. Lange Rede kurzer Sinn, eine Praktikantin hat sie als "Geschenk" mitgenommen. Nach zwei Jahren stellte sich heraus, dass sie Praktikantin eine Allergie gegen Kaninchen hat. Das Kaninchen wurde dann zu einer Freundin von mir weitergereicht, die einen Hund hält. Als ich das Kaninchen bei ihr sah, bekam ich Mitleid. Es hatte ja nicht die Möglichkeit herumzuhoppeln und meine Freundin hat auch keine Ahnung von Kaninchenhaltung. Ich habe das Kaninchen dann zu mir genommen und ihr den Namen Paggy gegeben.
Eine Vergesellschaftung hatte ich auch versucht vorzunehmen, diese ist aber kläglich gescheitert. Und von dem angeblich bissigen Kaninchen ist keine Spur zu sehen! Sie ist superlieb und verschmust. Sie würde mich niemals beißen. Ich finde es traurig, dass ich sie alleine halten muss, aber mittlerweile ist es auch so, dass sie blind ist. Im Jahr 2010 bekam sie eine Linsentrübung. Laut Tierarzt war es nicht weiter schlimm. Sie kam auch gut damit zurecht. Ein Jahr darauf, Ende 2011, bekam sie eine Blutung in einem ihrer Augen. Die Blutung breitete sich aus und wie sich im Nachhinein heraus stellte, bereitete es starke Schmerzen. Der erste Tierarzt sagte es sei E.C. Daraufhin habe ich sie auf E.C. behandelt. Die Blutung breitete sich aber dennoch aus. Ich bin dann zum nächsten Tierarzt und der stellte einen erhöhten Druck fest und empfahl mir das Auge zu entfernen (Medikamente gegen den Druck wären auf Dauer zu schädlich gewesen). Das war das Beste, was ich machen konnte! Danach ging es ihr total gut! Sie fing an wieder herumzulaufen, zu springen und sich wieder in der ganzen Wohnung zu bewegen. Erst da habe ich leider gemerkt, dass sie Schmerzen gehabt haben muss, aber ich dachte es läge an der Blindheit, die sie dazu bringt sich nicht mehr so frei zu bewegen.
Naja, aber jetzt geht es ihr zu gut... In ihren "alten" Jahren fängt sie an meine Tapete abzureißen. Das hat sie in den letzten 3 Jahren nicht getan, auch nicht, als sie noch sehen konnte.
Jetzt frage ich mich, was ich dagegen tun kann. Wie soll ich ein blindes Kaninchen beschäftigen? Ich darf ja nichts in den Weg stellen, sonst läuft sie davor. Ich weiß auch nicht, ob ein erneuter VErsuch einer Vergesellschaftung sinnvoll wäre. Sie ist schon älter und sieht nichts.
Habt ihr Tipps für mich? Sorry, für den endlos langen Text! Ich wollte nur "kurz" ihre Geschichte dazu vorstellen.
Liebe Grüße!
Ich bin neu hier und hoffe, dass ihr mir helfen könnt! Ich habe seit Februar 2009 eine Kaninchendame bei mir zuhause. Man ging davon aus, dass sie zu dem Zeitpunkt ca. 3 Jahre alt war. Also ist sie mittlerweile ca. 6 Jahre alt. Mein Mädchen hat eine etwas traurige Geschichte hinter sich. Sie kam aus einer Tierhandlung und keiner wollte sie haben, da sie schon "alt" war im Gegensatz zu den anderen Kaninchen. Außerdem hat sie sich mit den anderen Kaninchen nicht verstanden. Sie soll auch sehr bissig gewesen sein. Lange Rede kurzer Sinn, eine Praktikantin hat sie als "Geschenk" mitgenommen. Nach zwei Jahren stellte sich heraus, dass sie Praktikantin eine Allergie gegen Kaninchen hat. Das Kaninchen wurde dann zu einer Freundin von mir weitergereicht, die einen Hund hält. Als ich das Kaninchen bei ihr sah, bekam ich Mitleid. Es hatte ja nicht die Möglichkeit herumzuhoppeln und meine Freundin hat auch keine Ahnung von Kaninchenhaltung. Ich habe das Kaninchen dann zu mir genommen und ihr den Namen Paggy gegeben.
Eine Vergesellschaftung hatte ich auch versucht vorzunehmen, diese ist aber kläglich gescheitert. Und von dem angeblich bissigen Kaninchen ist keine Spur zu sehen! Sie ist superlieb und verschmust. Sie würde mich niemals beißen. Ich finde es traurig, dass ich sie alleine halten muss, aber mittlerweile ist es auch so, dass sie blind ist. Im Jahr 2010 bekam sie eine Linsentrübung. Laut Tierarzt war es nicht weiter schlimm. Sie kam auch gut damit zurecht. Ein Jahr darauf, Ende 2011, bekam sie eine Blutung in einem ihrer Augen. Die Blutung breitete sich aus und wie sich im Nachhinein heraus stellte, bereitete es starke Schmerzen. Der erste Tierarzt sagte es sei E.C. Daraufhin habe ich sie auf E.C. behandelt. Die Blutung breitete sich aber dennoch aus. Ich bin dann zum nächsten Tierarzt und der stellte einen erhöhten Druck fest und empfahl mir das Auge zu entfernen (Medikamente gegen den Druck wären auf Dauer zu schädlich gewesen). Das war das Beste, was ich machen konnte! Danach ging es ihr total gut! Sie fing an wieder herumzulaufen, zu springen und sich wieder in der ganzen Wohnung zu bewegen. Erst da habe ich leider gemerkt, dass sie Schmerzen gehabt haben muss, aber ich dachte es läge an der Blindheit, die sie dazu bringt sich nicht mehr so frei zu bewegen.
Naja, aber jetzt geht es ihr zu gut... In ihren "alten" Jahren fängt sie an meine Tapete abzureißen. Das hat sie in den letzten 3 Jahren nicht getan, auch nicht, als sie noch sehen konnte.
Jetzt frage ich mich, was ich dagegen tun kann. Wie soll ich ein blindes Kaninchen beschäftigen? Ich darf ja nichts in den Weg stellen, sonst läuft sie davor. Ich weiß auch nicht, ob ein erneuter VErsuch einer Vergesellschaftung sinnvoll wäre. Sie ist schon älter und sieht nichts.
Habt ihr Tipps für mich? Sorry, für den endlos langen Text! Ich wollte nur "kurz" ihre Geschichte dazu vorstellen.
Liebe Grüße!