Oh nein! Milbenquarantäne!

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  • Oh nein! Milbenquarantäne! Beitrag #1
Selenbrant

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Hallo liebe User,

heute wurden bei einer meine Mäuse Milben diagnostiziert. Vorgestern waren mir mehrere offene Stellen aufgefallen und ich dachte zunächst, sie sei von den anderen gebissen worden, weil es in letzter Zeit öfter mal brutal wird in meiner Mäusebande. Dann habe ich aber bemerkt, dass sie sich häufig kratzt und bin daraufhin heute früh zum Tierarzt.
Ich kenne in meine Ort und Umgebung keinen mäusekundigen TA und bin daraufhin in eine Gemeinschaftspraxis gegangen, die mir als kompetent aber preisintensiv beschrieben wurde und deren Internetauftritt vielversprechend war. Und obwohl es dort eine Ärztin extra für Nager gab, kamen mir nach der Behandlung folgende Dinge komisch vor:
1. Die offenen Stellen sind der Nacken, sowie das rechte Hinterbein. Ist letzteres nicht eine ungewöhnliche Stelle für Milbenbefall?
2. Ich habe bisher die Erfahrung gemacht, dass es bei Milben lange dauert, bis tiefe Fleischwunden entstehen. Zunächst ging immer das Fell weg und die Haut wurde schorfig. Jetzt ist es nicht so, können das dann trotzdem Milben sein?
3. Eher nebensächlich: die anderen Mäuse haben keine Symptome. Liegt das an dem besseren Immunsystem derer?
4. Ich habe Stronghold bekommen, das ich jetzt und in 3 Wochen bei allen anwenden soll. Was ist, wenn es keine Milben sondern Pilze sind? Der TA hat weder besonders genau geguckt noch Hautuntersuchungen gemacht.

Ich gebe der Maus jetzt nichts weiter als Zinksalbe (Skingel) 2 mal täglich und ab übermorgen Nurti-Cal (wurde heute erst bestellt).

Weswegen ich eigentlich schreibe:
Ich habe den Käfig heute komplett desinfiziert und alle Gegenstände (außer Eierkartons und Pappröhren) eingefroren. Jetzt habe ich NICHTS mehr, was ich in den Käfig tun soll bis auf Papier und einen weiteren Eierkarton. Ich weiß nicht, wie ich mich beim Käfig verhalten soll. Ich habe jetzt einen kleinen und einen großen grundgereinigten Käfig stehen.
In den kleinen hab ich sie heute getan, nachdem alle Stronghold bekommen hatten und der große wartet uneingerichtet auf den Einzug. Ich weiß nicht, inwiefern ich die Gegenstände aus dem kleinen Käfig den Mäusen geben kann. Sind da vielleicht Eier dran oder irgendwas? Es ist ja nur ein Eierkarton, aber ansonsten hab ich gar nichts mehr hier, was ich ihnen geben könnte. Ich weiß, wie leicht sich Milben verschleppen und das will ich unbedingt vermeiden.

Und was ich noch fragen wollte:
Mein Freund hat seit 2 Tagen Ausschlag auf Handflächen und Unterarmen. Kann das irgendwie zusammenhängen? Mich kratzt es mittlerweile auch überall :(!

Ich hoffe, ihr könnt mir helfen. Ich bin heute mal wieder sehr überfordert :-/
 
  • Oh nein! Milbenquarantäne! Beitrag #2
Huhu,

ich schreibe nachher oder morgen mehr dazu, jetzt nur kurz, weil ich gleich weg muss:

Während der Milbenquarantäne nutze ich nur Pappsachen, die ich hinterher wegwerfe. So schleppe ich nichts mit von Käfig zu Käfig.
Wenn Dein Freund Ausschlag hat, gib den Mäusen bitte mal Klopapier als Nistmaterial und durchsuche dieses nach einer Nacht. Siehst Du rote oder braune flitzende Punkte, habt Ihr ein größeres Problem. Aber erst einmal keine Panik, Dein Freund kann auch einfach eine Allergie gegen irgendwas haben.
 
  • Oh nein! Milbenquarantäne! Beitrag #3
Hier mal eine kleine Aktualisierung:

Ich bin bei der Käfigreinigung jetzt auf Nummer sicher gegangen und hab alles Streu und Spielzeug weggeworfen, nachdem die Mäuse drauf waren. 12 Stunden nach dem Spotten kamen sie in den normalen Käfig und dort bleiben sie ja auch.
Beim 2. Spotten werde ich es genauso machen.
Ich hatte vom TA Skingel (Zinksalbe) bekommen, damit die Wunde schnell verheilt. Weil die Maus trotzdem daran kratzt, habe ich mich jetzt dafür entschieden, Heilerde zu verwenden.

Zum Ausschlag: Da habe ich wohl ein bisschen überreagiert. :uups: Es ist kein Ausschlag mehr zu sehen, wenngleich es noch juckt. Wir waren zwar nicht beim Hautarzt, aber es ist wahrscheinlich, dass das Jucken durch seine Arbeit im Labor hervorgerufen wurde.
 
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