- Fjorddame stolpert andauernd und andere Probleme Beitrag #1
petite
- Beiträge
- 2.812
- Punkte Reaktionen
- 0
Hallo liebe Foris!
Ich reite seit einiger Zeit eine 6-jährige Fjordi-Dame zwei mal wöchentlich (Reitbeteiligung). Sie hat total liebe Besitzer, die sich ganz toll um sie kümmern. Sie wird von den Besitzern, die pure Anfänger sind, mehrmals wöchentlich ein wenig geritten.
Richtig gefordert wird sie bisher aber nur von mir. Wir reiten im Dressurunterricht mit und Lieselotte zeigt ganz eindeutig, dass ihr die Auslastung gut tut. Sie ist nach jeder Reitstunde super locker und zufrieden.
Leider hat Lieselotte schon einige Vorbesitzer gehabt und wurde in ihrem zarten Alter unter anderem zum turnierambitionierten Springen eingesetzt, bis die damalige Besitzerin festgestellt hat, dass die Stute nicht der gröööößte Sportler ist
Fjordis halt... Also hat sie sie schnurstracks verkauf und sie ist nun bei uns gelandet, was mich natürlich freut 
Meine Reitlehrerin erzählte mir, dass Lieselotte bei Ankunft kaum ihre Vorderhufe hob, wenn man sie rückwärts schob. Es war eher ein Schlurfen und das nicht zu wenig! Deshalb begannen die Besitzer im Oktober mit Bodenarbeit, gingen viel mit ihr über Stangen (was sie glücklicherweise sehr gerne macht) und übten das rückwärts Gehen.
Leider stolpert Lieselotte während des Reitens dennoch sehr sehr häufig. Teilweise verwurschtelt sie sich so sehr mit den Beinen, dass sie auch schon mit der Nase eine Vollbremsung im Sand gemacht hat
und ich nur noch auf ihrem Hals hing. Und das aus dem Nichts.
Meine Reitlehrerin sagt, sie nimmt ihren Hintern nicht richtig mit, sodass die Belastung zu sehr vorne liegt.
Ein weiteres Problem ist, dass sie an der Longe und während der Reitstunde nicht in den Rechtsgallopp geht. Lasse ich sie laufen, ist das kein Problem und auch fliegende Wechsel sind drin. Wenn sie auf der Wiese Wettrennen mit den anderen Ponys veranstaltet, geht sie auch über Stock und Stein und das auf beiden Händen ohne zu stolpern! Und die Wiese ist wirklich bergig und rutschig...
Die Leute bei mir auf dem Hof sagen, dass sie noch nie ein Pferd gesehen haben, dass es trotz richtiger Stellung und richtigen Hilfen immer noch schafft, falsch anzuspringen. Sie macht das wirklich geschickt
Es ist erstaunlich, wie balanciert sie auf der rechten Hand mit mir im Linksgallopp ihre Runden dreht. Irgendwie kontrovers zu der Tatsache, dass sie im Schritt und im Trab so oft stolpert. Wobei ihr das im Gallopp auf der linken Hand auch schon passiert ist...
Da ich erst mit Lieselotte gemeinsam wieder das Reiten im Dezember wieder begonnen habe (hatte eine längere Pause von 5 Jahren), dachte ich zuerst auch, dass ich ihr vielleicht nicht die richtigen Hilfen gebe oder falsch sitze und und und...die typischen Selbstzweifel eben. Aber es saßen schon drei Reitlehrerinnen auf ihr, um zu probieren, dass sie in den Rechtsgallopp geht. Auch die sind kläglich gescheitert und wir hatten noch nicht mal einen Zufallstreffer. Außer ein einziges Mal. Da hat mich die Reitlehrerin an die Longe genommen. Das gefiel Lieselotte gar nicht und sie ist losgebuckelt...als sie fertig war, war sie auf der richtigen Hand! Aber das hat mir nicht gefallen. Lieselotte hatte in dem Moment Angst vor der Peitsche und so will ich ihr das nicht beibringen. Deshalb beließen wir es bei diesem einen Mal.
Nicht nur, dass ich jedes Mal einen totalen Schlag in den Rücken bekomme, wenn die Wuchtbrumme stolpert und mich aus dem Sattel hebt, weil sie sich in die Zügel hängt...ich möchte ihr natürlich auch so gut es geht helfen, weil sie mir Leid tut und das ja kein Dauerzustand ist...habt ihr vielleicht eine Ahnung, woran die beschriebenen Dinge liegen und was ich machen kann, damit sich das bessert?
Ich reite seit ein paar Reitstunden nicht mehr auf dem Hufschlag, damit sie sich nicht so an der Bande orientiert und anfängt, sich vernünftig auszubalancieren. Ich weiß natürlich, dass das Zeit braucht. Aber vielleicht braucht sie auch physiotherapeutische Hilfe oder es gibt noch andere Tipps und Tricks?
Wer kennt sich damit aus?
Vielen Dank schonmal im Voraus
Petite
Ich reite seit einiger Zeit eine 6-jährige Fjordi-Dame zwei mal wöchentlich (Reitbeteiligung). Sie hat total liebe Besitzer, die sich ganz toll um sie kümmern. Sie wird von den Besitzern, die pure Anfänger sind, mehrmals wöchentlich ein wenig geritten.
Richtig gefordert wird sie bisher aber nur von mir. Wir reiten im Dressurunterricht mit und Lieselotte zeigt ganz eindeutig, dass ihr die Auslastung gut tut. Sie ist nach jeder Reitstunde super locker und zufrieden.
Leider hat Lieselotte schon einige Vorbesitzer gehabt und wurde in ihrem zarten Alter unter anderem zum turnierambitionierten Springen eingesetzt, bis die damalige Besitzerin festgestellt hat, dass die Stute nicht der gröööößte Sportler ist
Meine Reitlehrerin erzählte mir, dass Lieselotte bei Ankunft kaum ihre Vorderhufe hob, wenn man sie rückwärts schob. Es war eher ein Schlurfen und das nicht zu wenig! Deshalb begannen die Besitzer im Oktober mit Bodenarbeit, gingen viel mit ihr über Stangen (was sie glücklicherweise sehr gerne macht) und übten das rückwärts Gehen.
Leider stolpert Lieselotte während des Reitens dennoch sehr sehr häufig. Teilweise verwurschtelt sie sich so sehr mit den Beinen, dass sie auch schon mit der Nase eine Vollbremsung im Sand gemacht hat
Meine Reitlehrerin sagt, sie nimmt ihren Hintern nicht richtig mit, sodass die Belastung zu sehr vorne liegt.
Ein weiteres Problem ist, dass sie an der Longe und während der Reitstunde nicht in den Rechtsgallopp geht. Lasse ich sie laufen, ist das kein Problem und auch fliegende Wechsel sind drin. Wenn sie auf der Wiese Wettrennen mit den anderen Ponys veranstaltet, geht sie auch über Stock und Stein und das auf beiden Händen ohne zu stolpern! Und die Wiese ist wirklich bergig und rutschig...
Die Leute bei mir auf dem Hof sagen, dass sie noch nie ein Pferd gesehen haben, dass es trotz richtiger Stellung und richtigen Hilfen immer noch schafft, falsch anzuspringen. Sie macht das wirklich geschickt
Da ich erst mit Lieselotte gemeinsam wieder das Reiten im Dezember wieder begonnen habe (hatte eine längere Pause von 5 Jahren), dachte ich zuerst auch, dass ich ihr vielleicht nicht die richtigen Hilfen gebe oder falsch sitze und und und...die typischen Selbstzweifel eben. Aber es saßen schon drei Reitlehrerinnen auf ihr, um zu probieren, dass sie in den Rechtsgallopp geht. Auch die sind kläglich gescheitert und wir hatten noch nicht mal einen Zufallstreffer. Außer ein einziges Mal. Da hat mich die Reitlehrerin an die Longe genommen. Das gefiel Lieselotte gar nicht und sie ist losgebuckelt...als sie fertig war, war sie auf der richtigen Hand! Aber das hat mir nicht gefallen. Lieselotte hatte in dem Moment Angst vor der Peitsche und so will ich ihr das nicht beibringen. Deshalb beließen wir es bei diesem einen Mal.
Nicht nur, dass ich jedes Mal einen totalen Schlag in den Rücken bekomme, wenn die Wuchtbrumme stolpert und mich aus dem Sattel hebt, weil sie sich in die Zügel hängt...ich möchte ihr natürlich auch so gut es geht helfen, weil sie mir Leid tut und das ja kein Dauerzustand ist...habt ihr vielleicht eine Ahnung, woran die beschriebenen Dinge liegen und was ich machen kann, damit sich das bessert?
Ich reite seit ein paar Reitstunden nicht mehr auf dem Hufschlag, damit sie sich nicht so an der Bande orientiert und anfängt, sich vernünftig auszubalancieren. Ich weiß natürlich, dass das Zeit braucht. Aber vielleicht braucht sie auch physiotherapeutische Hilfe oder es gibt noch andere Tipps und Tricks?
Wer kennt sich damit aus?
Vielen Dank schonmal im Voraus
Petite