Was den Knoblauch und die Zwiebeln angeht verweise ich mal hierauf:
Die Antwort von TAs:
http://www.diensthundepraxis.homepage.t-online.de/Aktuelles.htm
Die Antwort eines Barfers mit Erfahrung:
http://www.barfers.de/knoblauch.html
Die Studien zeigen lediglich, dass eine Heinzkörperanämie verursacht durch Zwiebeln möglich ist, allerdings muss man dafür erst einmal auf eine Menge von 50g/kg Körpergewicht kommen. Das wären bei einem Hund von 40kg 2kg Zwiebeln.
Beim Knoblauch verhält es sich ähnlich: Um die roten Blutkörperchen zu verändern ist eine Menge von über 5g/kg Körpergewicht nötig. Bei einem 40kg Hund müsste man also 200g Knoblauch verfüttern, wobei man bedenken muss, dass eine Zehe gerade mal 3g wiegt. Außerdem trat keine Anämie auf, die Blutkörperchen hatten sich lediglich verändert.
In beiden Fällen war der "Zustand" aber sofort wieder rückgängig zu machen.
Die Veränderung hält sich also auch nicht wochenlang im Blut und man vergiftet den Hund nicht stetig, wenn er ein oder zwei Zehen die Woche bekommt.
Zu den Knochen:
Ein Hund kann jegliche Art und Form von Knochen fressen, solange sie roh sind (was Schwein wegen des Aujeszky-Virus ausschließt), der Größe des Hundes entsprechen und er dabei sicherheitshalber überwacht wird. Lediglich von Markknochen ist Abstand zu nehmen, da sich der Kiefer des Hundes darin verkeilen kann. Entgegen der landläufigen Meinung, Röhrenknochen würde splittern, sind sie ebenso ungefährlich wie Rinderknochen. Man sollte vielmehr bedenken, dass jeder gekochte Knochen splittert, egal ob Huhn oder Rind.
Liebe Grüße