Wieder nicht ganz richtig. Nur Tiere über, ich glaube, 7 Jahren müssen BSE beprobt werden.
Nichts anderes meine ich

. Tiere unter einem bestimmten Alter werden nicht getestet, aber bestimmte Teile wie Hirn und Rückenmark dürfen von den Tieren dennoch nicht verwendet werden.
Mein Metzger sagte mit damals, dass man Tiere unter einem bestimmten Alter - ich meine es waren 15 Monate - gar nicht effektiv testen kann, da es kein sicheres Ergebnis bringen würde. Deshalb werden bestimmte Teile des Tieres einfach nicht verwendet.
Mir ging es jetzt aber auch nicht um die BSE-Richtlinien (da steigt sowieso keiner mehr durch, da es auch von Bundesland zu Bundesland anders ist, was nun verwendet werden darf und was nicht), sondern um die Aussage, dass Wölfe im Zoo oder Gehege Darminhalt usw. vorgesetzt bekämen und das stimmt einfach nicht. Sie bekommen entweder Rindfleisch (und davon dann eben nur die zugelassenen Teile), Jagdabfälle vom Reh etc. oder ganze Beutetiere, was aber beim Barfen durchaus auch gemacht wird. Ich habe noch keinen Wolf gesehen, der einen Darm auslutscht.
Das ist wie mit der Gallenblase bei Katzen: In einem Absatz über Barf heißt es, dass sich Katzen in der Natur über die Gallenblase mit Taurin versorgen, im nächsten Absatz steht dann, dass die meisten Katzen es nicht fressen und man darum zu Tricks greifen muss. Das passt auch nicht wirklich zusammen

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Wegen dem Pro/Kontra. Die Erfahrung der Tierärzte hat gezeigt (bzw. mehrere Studien) haben gezeigt, dass sich 60-75% der Leute nicht mit BARF auskennen bzw. falsche Rationen füttern. Mich jedenfalls wundert da nicht, warum das Fertigfutter angepriesen wird.
Das verstehe ich ja, aber von Seiten der meisten TAs höre ich immer nur "das ist Mist", "das kann man gar nicht richtig machen" oder "der normale Haushund verträgt das gar nicht".
Man hört immer nur Gemecker, aber niemals einen Vorschlag, wie man es richtig macht oder etwas in der Richtung "wir testen einfach mal das Blut und schauen, wie es aussieht".
Für einen überzeugten Barfer hat es doch keinen Überzeugungswert, wenn der TA einfach nur sagt "davon halte ich nichts, füttern sie Trockenfutter".
Damit überzeugt man niemanden, egal ob er es richtig oder falsch macht.
Ich bin mir sicher, dass mehr Leute sorgfältiger mit der Rationsberechnung umgehen würden, wenn der TA hergehen und sagen würde "sehen sie hier im Blutbild, ihr Hund ist mit Kalzium überversorgt, schränken sie die Knochenfütterung etwas ein".
Verstehst du, was ich meine? Nicht immer nur meckern und sagen "das ist blöd", sondern auch mal mit einem produktiven Vorschlag kommen wäre meiner Meinung nach angebracht.
Die Pülverchen sind für mich auch noch einmal so eine Sache für sich. Die TÄ in diesem Artikel spricht ja auch kurz an, dass man fast immer diese Pulver verabreichen müsste. Das stimmt nicht und führt u.U. zu genau dem, was Schmusenasen gerade geschrieben hat: Einer Überversorgung aus Angst.
Es gibt auch Leute, die über eine gut ausgeglichene Ration noch ein Pulver geben - wozu?
Die TÄ scheint prinzipiell eine Unterversorgung zu fürchten, auch wenn sie natürlich auch die Überversorgung anspricht.
Ich finde, sie hat sich in dem Punkt etwas "blöd" ausgedrückt (wer weiß auch, wie das nachher korrigiert wurde).
Sie spricht davon, dass eine abwechslungsreiche Ernährung nicht genügt und man oftmals Pulver dazu geben muss. Mit etwas Abstand kommt dann der Verweis zur Überversorgung.
Und da ist für mich der Knackpunkt: Wenn ich für Abwechslung sorge und gleichzeitig auch im Auge behalte, was mein Hund alles braucht, kommt es nicht zur Unterversorgung. Wenn man das aber so liest, könnte man den Rückschluss ziehen, dass man immer ein Pulver benötigt und das stimmt eben nicht.
LG