- Trauer um unseren "Felix" Beitrag #1
Struwwelliese
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Hallo,
gestern Nachmittag um 17.41 Uhr hat er aufgehört zu atmen.
"Felix" war am 1. September 1985 geboren worden und kam im März 1986 zu uns. Bei so einem biblischen Alter dachte ich eigentlich, dass ich seinen Tod gut verkraften würde, aber stattdessen schüttelten mich wiederholt Weinkrämpfe.
Bis vor einer Woche war "Felix" topfit gewesen und unterschied sich äußerlich nicht von einem jungen Chinchilla. Freitagabend hörte er auf zu fressen und hatte dadurch natürlich auch keine Verdauung mehr. Am Montag waren wir mit ihm bei unserer TÄ, die ihn in Narkose legte, um die Backenzähne abzuschleifen. Dabei entdeckte sie eine Entzündung der Zunge und der Mandeln. Sie verordnete u. a. ein Antibiotikum und Critical Care. Er konnte aber kaum noch schlucken und wurde trotz der Medikamente täglich schwächer.
Zuletzt hatte ich die intensivsten Stunden mit unserem "Felix" erlebt. Er genoss meine Nähe und kuschelte sich an meinen Hals, nachdem ich ihm die Medikamente verabreicht hatte.
Ich vermisse ihn sehr und hoffe, dass ich bald nicht mehr so viel weinen muss. Zum Glück habe ich einen verständnisvollen Ehemann, der selbst geweint hat.
Da unser kleiner "Felix" so eine lange Zeit unseres Lebens begleitet hat, haben wir uns für eine kleine Bestattung auf einem Tierfriedhof in Hamburg entschieden. Eigentlich beerdigen dort auf diesem kleinen Gemeinschaftsgrab nur Kinder ihre Hamster, Meerschweinchen und andere Kleintiere. Der Bestatter konnte aber, nachdem unser Chinchilla zuhause gestorben ist, verstehen, dass wir ihn nach so langer Zeit nicht irgendwo lassen wollten und erlaubt uns, ihn am Montag dort beizusetzen.
Danke, kleiner Felix, für die wunderschöne Zeit mit Dir!
Es hilft ein wenig, Euch zu schreiben, denn wer sollte die Trauer besser verstehen, als Menschen die Chinchillas lieben!
LG Struwwelliese
gestern Nachmittag um 17.41 Uhr hat er aufgehört zu atmen.
"Felix" war am 1. September 1985 geboren worden und kam im März 1986 zu uns. Bei so einem biblischen Alter dachte ich eigentlich, dass ich seinen Tod gut verkraften würde, aber stattdessen schüttelten mich wiederholt Weinkrämpfe.
Bis vor einer Woche war "Felix" topfit gewesen und unterschied sich äußerlich nicht von einem jungen Chinchilla. Freitagabend hörte er auf zu fressen und hatte dadurch natürlich auch keine Verdauung mehr. Am Montag waren wir mit ihm bei unserer TÄ, die ihn in Narkose legte, um die Backenzähne abzuschleifen. Dabei entdeckte sie eine Entzündung der Zunge und der Mandeln. Sie verordnete u. a. ein Antibiotikum und Critical Care. Er konnte aber kaum noch schlucken und wurde trotz der Medikamente täglich schwächer.
Zuletzt hatte ich die intensivsten Stunden mit unserem "Felix" erlebt. Er genoss meine Nähe und kuschelte sich an meinen Hals, nachdem ich ihm die Medikamente verabreicht hatte.
Ich vermisse ihn sehr und hoffe, dass ich bald nicht mehr so viel weinen muss. Zum Glück habe ich einen verständnisvollen Ehemann, der selbst geweint hat.
Da unser kleiner "Felix" so eine lange Zeit unseres Lebens begleitet hat, haben wir uns für eine kleine Bestattung auf einem Tierfriedhof in Hamburg entschieden. Eigentlich beerdigen dort auf diesem kleinen Gemeinschaftsgrab nur Kinder ihre Hamster, Meerschweinchen und andere Kleintiere. Der Bestatter konnte aber, nachdem unser Chinchilla zuhause gestorben ist, verstehen, dass wir ihn nach so langer Zeit nicht irgendwo lassen wollten und erlaubt uns, ihn am Montag dort beizusetzen.
Danke, kleiner Felix, für die wunderschöne Zeit mit Dir!
Es hilft ein wenig, Euch zu schreiben, denn wer sollte die Trauer besser verstehen, als Menschen die Chinchillas lieben!
LG Struwwelliese
