- Sunnys Weg zur Zweitkatze? Beitrag #1
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Maikiherli
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Huhu!
Nun komme ich auch einmal mit einer hier oft diskutierten Frage, eröffne aber trotzdem einen eigenen Thread, weil das ja doch bei jedem anders ist und hoffe ihr steinigt mich nicht… Und ich hoffe jemand hat Lust und Laune den ganzen Salomon durchzulesen
Unsere Katze Sunny lebt nun schon seit einem dreiviertel Jahr bei uns. Nach dem ich hier nun im Forum, da ich im Moment auf der Arbeit viel Zeit habe, mal über die Ernährungsthreads hinausgekommen bin habe ich oft gelesen dass man Katzen auf überhaupt gar keinen Fall alleine halten sollte. Ich berichte nun einfach mal ein bisschen über Sunny:
Sie ist eine sehr liebe, relativ ruhige Katze. Sie kratzt nicht an Möbeln, geht brav aufs Katzenklo, sitzt nachts nicht jammernd vor unserer Schlafzimmertür, springt nicht auf Tische(außer wenn wir nicht da sind) und kommt immer pünktlich von ihren Streifzügen nach Hause. ;-) Also ich bin sehr verwöhnt was das angeht glaube ich. Auf ihren Streifzügen begegnet sie oft anderen Katzen, da bei uns im Wohngebiet doch relativ viele Katzen leben. Oft endet das dann in wildem Gefauche und Geschreie und die arme Kleine sitzt unterm Auto, rennt schnell zu ihrem Menschen oder verschwindet sonst irgendwo. Nebenan wohnt ein alter Kater, laut Aussage der Nachbarn versteht sie sich mit dem wohl relativ gut, aber ich denke das liegt daran das er sein Revier wohl nicht mehr so verteidigt. Unsere andere Nachbarskatze (Einzelkatze in Wohnungshaltung *seufz*) findet sie unglaublich interessant. Da sitzt sie oft vor der Terassentür und guckt was die so macht. Meistens faucht die drinnen aber wie verrückt und versucht rauszukommen. Sunny geht dann einfach. Wir hatten im Sommer für eine Woche mal den Hund unserer Schwiegereltern zu Besuch, den fand sie oberschrecklich. Sie hat nur gemaunzt, sich überall verkrochen, sich nicht rausgetraut und war absolut beleidigt.
Nun bin ich am überlegen, ob der armen Kleinen nicht doch vielleicht ein kätzischer Partner fehlt? Wir haben sie mit 2 Jahren aus einer Tierschutzgruppe bekommen, mittlerweile ist sie also 3 Jahre alt. In der Tierschutzgruppe lebten alle Katzen zusammen in einem großen Katzenhaus und sie wurde von dort ausdrücklich als Einzelkatze vermittelt. Da hat sie wohl alle Katzen ignoriert und ist sofort zu den Menschen gelaufen, wenn sich mal einer blicken ließ. Allerdings muss sie ja nun auch 6 Monate mit ihren Artgenossen klar gekommen sein…
Ich hab nun schonmal kurz bei Feline gelesen, also an „Symptomen“ könnte ich aufzählen: Sie schläft viel, ist selten bei uns wenn wir still irgendwo sitzen, spielen findet sie total doof und andererseits rennt sie uns wenn wir uns im Haus bewegen die ganze Zeit hinterher.
Ich sollte vielleicht noch dazu erwähnen, dass wir beide Ganztags arbeiten und sie nur nachmittags draußen ist, wenn einer von uns zu Hause ist und am Wochenende den ganzen Tag. Das Problem ist nämlich, dass sie eben auf alle Menschen freudestrahlend zugeht und es deswegen schon mal passiert ist das noch jemand dachte das wäre seine Katze. Deswegen möchte ich nicht, dass sie 24 Stunden am Tag draußen ist…
So Ende des Romans. Nun meine Frage: Was würdet ihr machen? Ich habe halt Angst, dass sie vereinsamt, traurig ist und irgendwann gar nicht mehr sozialisierbar. Andererseits habe ich Angst dass sie so reagiert wie bei dem Hund (ich weiß dass das was ganz anderes ist) oder eben wie bei den Katzen denen sie draußen begegnet (Da verteidigt sie wohl ihr Revier, aber scheint meist zu unterliegen). Bin für alle Ratschläge dankbar. *seufz*
Liebe Grüße
Nun komme ich auch einmal mit einer hier oft diskutierten Frage, eröffne aber trotzdem einen eigenen Thread, weil das ja doch bei jedem anders ist und hoffe ihr steinigt mich nicht… Und ich hoffe jemand hat Lust und Laune den ganzen Salomon durchzulesen
Unsere Katze Sunny lebt nun schon seit einem dreiviertel Jahr bei uns. Nach dem ich hier nun im Forum, da ich im Moment auf der Arbeit viel Zeit habe, mal über die Ernährungsthreads hinausgekommen bin habe ich oft gelesen dass man Katzen auf überhaupt gar keinen Fall alleine halten sollte. Ich berichte nun einfach mal ein bisschen über Sunny:
Sie ist eine sehr liebe, relativ ruhige Katze. Sie kratzt nicht an Möbeln, geht brav aufs Katzenklo, sitzt nachts nicht jammernd vor unserer Schlafzimmertür, springt nicht auf Tische(außer wenn wir nicht da sind) und kommt immer pünktlich von ihren Streifzügen nach Hause. ;-) Also ich bin sehr verwöhnt was das angeht glaube ich. Auf ihren Streifzügen begegnet sie oft anderen Katzen, da bei uns im Wohngebiet doch relativ viele Katzen leben. Oft endet das dann in wildem Gefauche und Geschreie und die arme Kleine sitzt unterm Auto, rennt schnell zu ihrem Menschen oder verschwindet sonst irgendwo. Nebenan wohnt ein alter Kater, laut Aussage der Nachbarn versteht sie sich mit dem wohl relativ gut, aber ich denke das liegt daran das er sein Revier wohl nicht mehr so verteidigt. Unsere andere Nachbarskatze (Einzelkatze in Wohnungshaltung *seufz*) findet sie unglaublich interessant. Da sitzt sie oft vor der Terassentür und guckt was die so macht. Meistens faucht die drinnen aber wie verrückt und versucht rauszukommen. Sunny geht dann einfach. Wir hatten im Sommer für eine Woche mal den Hund unserer Schwiegereltern zu Besuch, den fand sie oberschrecklich. Sie hat nur gemaunzt, sich überall verkrochen, sich nicht rausgetraut und war absolut beleidigt.
Nun bin ich am überlegen, ob der armen Kleinen nicht doch vielleicht ein kätzischer Partner fehlt? Wir haben sie mit 2 Jahren aus einer Tierschutzgruppe bekommen, mittlerweile ist sie also 3 Jahre alt. In der Tierschutzgruppe lebten alle Katzen zusammen in einem großen Katzenhaus und sie wurde von dort ausdrücklich als Einzelkatze vermittelt. Da hat sie wohl alle Katzen ignoriert und ist sofort zu den Menschen gelaufen, wenn sich mal einer blicken ließ. Allerdings muss sie ja nun auch 6 Monate mit ihren Artgenossen klar gekommen sein…
Ich hab nun schonmal kurz bei Feline gelesen, also an „Symptomen“ könnte ich aufzählen: Sie schläft viel, ist selten bei uns wenn wir still irgendwo sitzen, spielen findet sie total doof und andererseits rennt sie uns wenn wir uns im Haus bewegen die ganze Zeit hinterher.
Ich sollte vielleicht noch dazu erwähnen, dass wir beide Ganztags arbeiten und sie nur nachmittags draußen ist, wenn einer von uns zu Hause ist und am Wochenende den ganzen Tag. Das Problem ist nämlich, dass sie eben auf alle Menschen freudestrahlend zugeht und es deswegen schon mal passiert ist das noch jemand dachte das wäre seine Katze. Deswegen möchte ich nicht, dass sie 24 Stunden am Tag draußen ist…
So Ende des Romans. Nun meine Frage: Was würdet ihr machen? Ich habe halt Angst, dass sie vereinsamt, traurig ist und irgendwann gar nicht mehr sozialisierbar. Andererseits habe ich Angst dass sie so reagiert wie bei dem Hund (ich weiß dass das was ganz anderes ist) oder eben wie bei den Katzen denen sie draußen begegnet (Da verteidigt sie wohl ihr Revier, aber scheint meist zu unterliegen). Bin für alle Ratschläge dankbar. *seufz*
Liebe Grüße

