- Hündin frisst nur "Menschenfutter" Beitrag #1
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Joelina77
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Hallo...
Ersteinmal - hallo an alle.
Wir sind seit gestern - vorläufig erstmal zur Probe - Besitzer einer wunderschönen Kangal-Mixhündin. Da wir uns, gerade was die Fütterung angeht doch sehr unsicher sind, dachte ich, ich melde mich hier einmal an und frage nach Erfahrungen, Tipps, etc...
Unsere Kleine wurde mit vier Wochen bereits von Mama getrennt und von den Vorbesitzern mit der Flasche aufgezogen. Sie hat wohl noch niemals irgendeiner Form Fertig-Hundefutters gefressen, weder Nass- noch Trockenfutter.
Sie frisst angeblich ausschliesslich Menschenessen - gekochtes (kein rohes) Fleisch mit Reis oder Nudeln, aber auch Brot, Käse, Wurst usw. Hundeleckerlis mag sie, angeblich auch Knochen, Pansen, Schweineohren usw.
Sie war von ihren Vorbesitzern bereits einmal vermittelt worden, diese Leute wollten sie auf normales Hundefutter umstellen, was zur Folge hatte, dass sie über Wochen komplett das Futter verweigerte und drastisch abnahm. Ihre Vorbesitzer haben sie dann wieder zurückgenommen, aufgepäppelt und halt jetzt an uns vermittelt.
Soviel zur Vorgeschichte.
Generell ist es für mich kein Problem auf ihre Fütterungsbedürfnisse einzugehen und für sie zu kochen, allerdings möchte ich sie halt schon so gesund wie möglich ernähren. Und ob gewürztes Essen, Wurst und Käse etc so gesund sind bezweifle ich mal.
Gestern, an ihrem Einzugstag gab es Pute mit Kartoffeln und Rotkohl (für uns Menschen).
Ich hab ihr testweise davon eine kleine Portion - nur ganz wenig Kohl fertiggemacht - da hat sie sich nur das Fleisch rausgepickt und den Rest angeekelt stehen lassen.
Als wir fertig mit essen waren, hab ich ihr die Reste unserer Mahlzeit auf einem Teller zusammengeschüttet - siehe da - das hat sie dann gefressen, zwar SEHR mäkelig, aber immerhin, dann das Zeug aus ihrem Napf auf den Teller geschüttet - nein - das war wieder eklig, obwohl es ganz genau das gleiche war, auch von der Konsistenz.
Heute morgen habe ich ihr eine Dose Hundefutter angeboten - einmal dran geschnüffelt und dann sofort richtig ängstlich den Rückzug angetreten.
Mein Mann hat ihr dann verschiedenes Brot angeboten - alles eklig. Als meine Tochter dann jedoch ein Knäckebrot frühstückte, war sie ganz gierig. Nachdem sie fertig war hab ich dem Hund dann ein eigenes Knäckebrot geholt, gefressen hat sie das nur, weil ich zwischendurch immer mal wieder selbst abgebissen hab, ihr dann ein Stück gegeben habe usw. Ich weiss, Brot ist ungesund und das soll auch nicht die Regel werden - ich möchte nur ihre Gewohnheiten erstmal herausfinden.
Ich werde sie auf keinen Fall hungern lassen, da ich glaube, sie ist eher fehlgeprägt als verwöhnt. Dennoch soll es halt gesund sein. Ich hab jetzt überlegt ihr gekochtes Fleisch (Geflügel, Rind) mit Reis zu machen, was sie ja schon kennt und erstmal mit bisschen Gemüse untermogeln anzufangen, welches Gemüse eignet sich am besten dafür - Möhren? Oder doch lieber einen Apfel unterreiben?
Die Frage ist, die ganzen Barfsachen wie Putenhälse, Innereien Schlachtabfälle etc - kann man die auch abkochen? Oder sind sie nur zur Rohfütterung? Hühnerknochen dürfen nicht gekocht verfüttert werden, das weiss ich. Wo ich noch Fragen habe ist zur ungefähren Fütterungsmenge und auch dem Verhältnis Fleisch/Kohlenhydrate und Gemüse? Ist das ungefähr das gleiche wie beim Barfen?
Ich hoffe ihr könnt mir helfen - ich möchte wirklich das bestmögliche aus der Situation machen - und evt später auch auf richtiges barfen umsteigen, jedoch denke ich, dass man sich bei der Kleinen da ja schon langsam rantasten muss und bis dahin muss sie ja ordentlich ernährt werden.
Habt ihr irgendwelche Tips, "Rezepte" vielleicht? Das fände ich furchtbar nett.
Liebe Grüsse
Joelina
Ersteinmal - hallo an alle.
Wir sind seit gestern - vorläufig erstmal zur Probe - Besitzer einer wunderschönen Kangal-Mixhündin. Da wir uns, gerade was die Fütterung angeht doch sehr unsicher sind, dachte ich, ich melde mich hier einmal an und frage nach Erfahrungen, Tipps, etc...
Unsere Kleine wurde mit vier Wochen bereits von Mama getrennt und von den Vorbesitzern mit der Flasche aufgezogen. Sie hat wohl noch niemals irgendeiner Form Fertig-Hundefutters gefressen, weder Nass- noch Trockenfutter.
Sie frisst angeblich ausschliesslich Menschenessen - gekochtes (kein rohes) Fleisch mit Reis oder Nudeln, aber auch Brot, Käse, Wurst usw. Hundeleckerlis mag sie, angeblich auch Knochen, Pansen, Schweineohren usw.
Sie war von ihren Vorbesitzern bereits einmal vermittelt worden, diese Leute wollten sie auf normales Hundefutter umstellen, was zur Folge hatte, dass sie über Wochen komplett das Futter verweigerte und drastisch abnahm. Ihre Vorbesitzer haben sie dann wieder zurückgenommen, aufgepäppelt und halt jetzt an uns vermittelt.
Soviel zur Vorgeschichte.
Generell ist es für mich kein Problem auf ihre Fütterungsbedürfnisse einzugehen und für sie zu kochen, allerdings möchte ich sie halt schon so gesund wie möglich ernähren. Und ob gewürztes Essen, Wurst und Käse etc so gesund sind bezweifle ich mal.
Gestern, an ihrem Einzugstag gab es Pute mit Kartoffeln und Rotkohl (für uns Menschen).
Ich hab ihr testweise davon eine kleine Portion - nur ganz wenig Kohl fertiggemacht - da hat sie sich nur das Fleisch rausgepickt und den Rest angeekelt stehen lassen.
Als wir fertig mit essen waren, hab ich ihr die Reste unserer Mahlzeit auf einem Teller zusammengeschüttet - siehe da - das hat sie dann gefressen, zwar SEHR mäkelig, aber immerhin, dann das Zeug aus ihrem Napf auf den Teller geschüttet - nein - das war wieder eklig, obwohl es ganz genau das gleiche war, auch von der Konsistenz.
Heute morgen habe ich ihr eine Dose Hundefutter angeboten - einmal dran geschnüffelt und dann sofort richtig ängstlich den Rückzug angetreten.
Mein Mann hat ihr dann verschiedenes Brot angeboten - alles eklig. Als meine Tochter dann jedoch ein Knäckebrot frühstückte, war sie ganz gierig. Nachdem sie fertig war hab ich dem Hund dann ein eigenes Knäckebrot geholt, gefressen hat sie das nur, weil ich zwischendurch immer mal wieder selbst abgebissen hab, ihr dann ein Stück gegeben habe usw. Ich weiss, Brot ist ungesund und das soll auch nicht die Regel werden - ich möchte nur ihre Gewohnheiten erstmal herausfinden.
Ich werde sie auf keinen Fall hungern lassen, da ich glaube, sie ist eher fehlgeprägt als verwöhnt. Dennoch soll es halt gesund sein. Ich hab jetzt überlegt ihr gekochtes Fleisch (Geflügel, Rind) mit Reis zu machen, was sie ja schon kennt und erstmal mit bisschen Gemüse untermogeln anzufangen, welches Gemüse eignet sich am besten dafür - Möhren? Oder doch lieber einen Apfel unterreiben?
Die Frage ist, die ganzen Barfsachen wie Putenhälse, Innereien Schlachtabfälle etc - kann man die auch abkochen? Oder sind sie nur zur Rohfütterung? Hühnerknochen dürfen nicht gekocht verfüttert werden, das weiss ich. Wo ich noch Fragen habe ist zur ungefähren Fütterungsmenge und auch dem Verhältnis Fleisch/Kohlenhydrate und Gemüse? Ist das ungefähr das gleiche wie beim Barfen?
Ich hoffe ihr könnt mir helfen - ich möchte wirklich das bestmögliche aus der Situation machen - und evt später auch auf richtiges barfen umsteigen, jedoch denke ich, dass man sich bei der Kleinen da ja schon langsam rantasten muss und bis dahin muss sie ja ordentlich ernährt werden.
Habt ihr irgendwelche Tips, "Rezepte" vielleicht? Das fände ich furchtbar nett.
Liebe Grüsse
Joelina