Zusammenführung Hund-Katze

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  • Zusammenführung Hund-Katze Beitrag #1
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Mimi927

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Hallio,
ich habe mir überlegt einen kleinen hund anzuschaffen aber ich habe schon einen Kater. Er ist relativ ruhig und gelassen. Jedoch hatte er noch keinen Kontakt mit Hunden nur einmal ist ein Hund zu besuch gekommen. Damals war er dann sehr aufgeregt und es war eine Mischung aus Angst und Neugier. Dazu kommt noch das er kein Freigänger ist da wir im 4. Stock direkt an einer großen straße wohnen. Nun habe ich angst das etwas schief laufen könnte und die Katze sich überhaupt nicht mit dem Hund verträgt. Wie führt man denn Hund und Katz zusammen? Habt ihr da vielleicht Erfahrung? Außerdem wie läuft eine adoption im Tierheim? Was braucht man alles ? Da ich noch nie einen Hund hatte habe ich keinerlei Hundezubehör. Wie hoch sind die Kosten pro Jahr für einen Hund ? Und wieviel kostet ein Hund aus dem Tierheim? Ich hab gehört bevor man einen Hund aus dem Tierheim bekommt muss man mit ihm Gassi gehen (wäre kein Problem für mich da man den hund dabei kennenlernt) Stimmt es das das tierheim kontrollbesuche macht ? Würde mich freuen wenn ihr mir weiterhelfen würdet :)
Danke schonmal
 
  • Zusammenführung Hund-Katze Beitrag #2
Ich kann dir grad nicht so viel dazu schreiben da meine Katzen schon Hunde kannten ABER :
Hole erstmal deinem Kater einen Partner oder Partnerin. Den Katzen sind keine Einzeltiere und auch kein Hund kann einen Artgenossen ersetzten.
Katzen leiden wenn sie alleine leben müssen können es aber leider nicht zeigen.
Schau dich einfach mal hier im Katzenbereich um...
 
  • Zusammenführung Hund-Katze Beitrag #3
Hallo
ich habe das vor 8 monaten machen müssen und das mit 3 katzen und einem wilden hund.
Ich habe jede katze alleine in einen raum getan und bin mit dem Hund immer so 20 min bei den katzen geblieben.Den Katzen habe ich einen korb (box) zum rückziehen hingestellt.Der Hund blieb an der leine,weil man weiß ja nie.Die beiden habe ich beschnuppert und bei wurden auch gleichzeitig von mir gekrault.Dann ging es zu der nächsten katze.
 
  • Zusammenführung Hund-Katze Beitrag #4
Mein kleiner hatte schon mal eine Freundin die ihn aber leider überhaupt nicht mochte. Er hat immer versucht mit ihr zu spielen doch sie ist nicht auf ihn eingegangen. Nun ist die Katze weg und er leidet kaum daran. Er spielt zwar jetzt mehr als davor aber ansonsten gehts ihm sehr gut
 
  • Zusammenführung Hund-Katze Beitrag #5
Dann versuchst du es nochmal. Eine Vergeselschaftung dauert manchmal Monatelang und die Menschen sollten sich da nicht einmischen solange kein Blut fließt...
 
  • Zusammenführung Hund-Katze Beitrag #6
Woraus schließt du das es ihm gut geht? Verstehst du die Katzensprache?:eusa_think:
Katzen sind nun mal keine Einzelgänger, sie sollten mindestens zu zweit sein. Warum also keine Kater anstatt eine Hundes?
 
  • Zusammenführung Hund-Katze Beitrag #7
Um auf das Ursprungsthema zurückzukommen, obwohl ich ebenfalls die Ansicht teile, dass einer Wohnungskatze ein Artgenosse geboten werden sollte... ;)
Die Frage, ob und wie "Hund und Katze/n" funktioniert, lässt sich pauschal nicht beantworten, weil das von vielen Faktoren abhängt.

Kennt die Katze Hunde, kennt der Hund Katzen? Positive oder zumindest nicht negative Erfahrungen im Vorfeld können hilfreich sein, müssen aber nicht automatisch eine Bedeutung haben. Wie viel Platz steht zur Verfügung? Wenn die Tiere sich nicht vernünftig aus dem Weg gehen können, ohne miteinander in Berührung zu kommen, kann das ein Nachteil sein. Wie sind die Tiere charakterlich? Eine scheue Katze wird zum Beispiel mit einem ungestümen Hund eher Probleme haben, ebenso wie ein ängstlicher Hund sich möglicherweise von einem forschen Stubentiger bedroht fühlen kann. Auch das Alter kann eine Rolle spielen, zumindest ist es möglich, dass ein Tier mit steigendem Alter eventuell größere Schwierigkeiten mit Zuwachs im Haus hat. Gefordert sind generell Einfühlungsvermögen und Geduld.

Zu deinen restlichen Fragen findest du hier jede Menge Informationen, wenn du dich im Hundebereich einliest. Unerlässlich sind in jedem Fall (sofern du zur Miete wohnst) eine Genehmigung zur Hundehaltung vom Vermieter, eine Hundehaftpflicht und eine ordnungsgemäße Anmeldung des Hundes bei der Stadt. Was Tierheime angeht, kann man schlecht pauschale Aussagen treffen, da nicht alle gleich arbeiten, besonders was die Vermittlung betrifft. Das bringst du am besten selbst vor Ort in Erfahrung. Nachkontrollen sind zum Beispiel möglich, aber nicht unbedingt üblich, weil viele Tierheime gar nicht die Möglichkeiten (oder das Interesse) haben, weil Personal, Zeit und Geld für die Anfahrt schwer zu organisieren sind. Die Schutzgebühr in den Hamburger Tierheimen liegt meist zwischen 200 und 300 Euro, je nach Alter und Gesundheitszustand (unkastrierte Tiere können weniger kosten als kastrierte) des Hundes, mehr oder weniger ist ebenso möglich.

Hast du denn überhaupt schon Erfahrung mit Hunden und eine Idee, wie dein zukünftiger Weggefährte gestrickt sein sollte und was du mit ihm machen möchtest?
Zeit, Geld und Pläne für den Notfall sind beim Gedanken an die Anschaffung eines Hundes natürlich auch immer ein Thema. ;)
 
  • Zusammenführung Hund-Katze Beitrag #8
Bei uns war es so.
Meine Eltern hatten sich schon seeeehr lange über einen Hund ,Haltung,Erziehung etc. informiert. Sie wollten schon lange einen Hund haben ,doch da mein Vater von morgens 6 bis abends 17-18:00 Uhr arbeiten musste wäre dieser den halben Tag alleine gewesen.
Nun geht meine mutter von 12:00-20:00 Uhr arbeiten und mein Vater von 6:00-14:00 Uhr also wäre der Hund höchstens 2 Stunden alleine. Zudem haben meine Stiefgeschwister auch um 13:00 Schulschluss und kommen dann nach Hause (9+12 Jahre).

Es hat sich also Angeboten sich nach einem neuen Familienmitglied umzuschauen.
Nach langen hin und her fanden wir Luna im Tierheim.Sie ist zudem erst ca. 9 Wochen alt.

Nun fuhren wir immer öfter ins TH ,gingen mit ihr Gassi und spielten ausgiebig mit ihr ,sodass sie sich an uns gewöhnen konnte.
Irgendwann war es soweit und wir mussten sie mit den Katzen konfrontieren.
Sollte es nicht klappen ,war es das mit Luna..
Stück für Stück näherten sie sich. Sie hat die Katzen an ihr Futter gelassen haben ein wenig geschnüffelt und weiter hat sie sich nicht für die zwei interessiert.
Die Katzen hatten anscheinend auch nichts gegen sie. Die Begegnung wiederholten wir öfter.Vom Tierheim haben wir nun auch das OK bekommen und durften sie endlich mitnehmen.

Also gab es bei uns keine Probleme.Liegt vill. auch daran dass unsere Katzen Hunde gewöhnt sind ,da meine Oma öfter mit ihrem Hund vorbei kommt ;)

Viel Glück und Liebe Grüße !
 
  • Zusammenführung Hund-Katze Beitrag #9
Ich habe 2 Katzen und 2 Hunde. Und ich habe da gar nicht so viel gemacht. Jedoch wurde mir auch bei jedem Hund gesagt, dass er Katzen kennt und mit ihnen verträglich ist. Also habe ich jeden Hund einfach ins Haus gelassen und fertig. Der alte Kater mag die Hunde zwar nicht, jedoch macht er ihnen nichts, er ignoriert sie. Die junge Katze liebt die Hunde und kuschelt und spielt mit ihnen. ;)
 
  • Zusammenführung Hund-Katze Beitrag #10
Also wir hatten uns da auch nie Gedanken gemacht.

Irgendwelche Gewaltanwandlungen wurden (möglichst) im Ansatz unterbunden, die Katzen hatten Rückzugsräume (noch dazu Freigänger) und der Hund hatte seinen Platz.
Fertig.
Die Katzen waren etwas gestört im Kopf, deswegen sind sie nie große Freunde geworden. Aber das Zusammenleben hat funktioniert, wir konnten alle zusammen ohne Zwischenfälle in den Urlaub oder Campen fahren.

Ich würde da auch heute wahrscheinlich nicht mehr Aufhebens darum machen. Am Ende übermittelst du den Tieren noch, dass du angespannt bist und diese Situation wirklich außergewöhnlich ist...
 
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