Das Hauptproblem ist einfach, dass eine Katze eben zwischen der 8. und 12. Lebenswoche erst richtig lernt, eine Katze zu sein.
Vorher sind die Kleinen viel zu hilflos, da sind sie noch kaum aktiv - das kommt erst dann. dann spielen sie richtig mit ihren Geschwistern, erkunden ihre Umgebung und so weiter.
wenn man diese Phase auslässt, dann weiß der kleine Kater einfach nicht so recht dass er ein Kater ist, bei euch lernt er eher, dass er ein Hund-Menschen-Mischling ist.
Wenn er dann später mal raus darf und andere Katzen trifft hat er echt keinen blassen Dunst, wie er sich denen gegenüber verhalten soll, oft sind es solche Einzelbabys, die später echte Raufbolde werden wo dann alle nachbarn mit Katzen bei euch klingeln und sich beschweren, dass euer Kater die böse verdrischt, oder ihre Tierarztrechnungen vorbei bringen von den Bisswunden durch euren Kater.
was auch passieren kann ist, dass der Kater sich drauf verlegt, auf Katzenart mit Hund und Menschen zu spielen - auflauern und anspringen. Hunde spielen nicht so, fühlen sich angegriffen und können da böse zubeißen aus Schreck, und wie toll es für einen Menschen ist, wenn 4 Kilo Kater mit ausgefahrenen krallen im nackten Bein hängen kannst Du Dir vorstellen.
er lernt auch nicht recht, wie fest er seine Krallen einsetzen darf und wann nicht, es sagt ihm ja keiner.
auf die Dauer kann er euch echt massiven Ärger machen, nur weil er jetzt alleine ist.