"Chronisches" bellen bei anderen Hunden..?!

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  • "Chronisches" bellen bei anderen Hunden..?! Beitrag #21
Was mir gerade noch eingefallen ist,als ich so über Teddy nachgedacht hab:

Wenn mein Nachbar mit deinem Beagle vor uns rausgegangen ist...Hat Teddy auch so ein Theater gemacht..Dann hat mein Nachbar sich eine Wasserpistole zugelegt und jedes mal wenn Teddy wieder losgelegt hat,wurde er nass gemacht...Das hat bei ihm was gebracht..Wie gesagt...Jedes mal wenn er nun den Nachbars Beagle trifft,ist ruhe im Karton...Er springt nicht in die Leine,hört und geht auch ohne zu bellen an ihm vorbei...

Im Winter ist das "Abschießen" ja nen bisschen blöd,da es draußen ja kalt ist.. :/
Ich werd mich trotzdem mal nach einem Privaten Hundetrainer umschauen..
 
  • "Chronisches" bellen bei anderen Hunden..?! Beitrag #22
Dieses Abschiessen nennt sich Arbeit mit Meideverhalten und ist dasselbe wie das Spruehalsband. Ich wurde grundsaetzlich nicht zu so etwas raten, da es 1. meist falsch getimet wird, 2. fuer Angst oder Aggression sorgen kann und 3. nicht das Problem, sondern nur ein Symptom behebt.
Eine gute Hundeschule ist sicher nicht verkehrt fuer euch, ich drueck euch die Daumen, dass ihr schnell eine gute findet :).
 
  • "Chronisches" bellen bei anderen Hunden..?! Beitrag #23
Was Zap gesagt hat geht in die Richtung solcher Kommentare: Istman der Chef, sollte man solche Probleme nicht haben. So einfach ist das aber leider nicht immer.

Alles weitere haengt von dir, deinem Hund und eurer Umgebung ab. Bei uns ist es gut moeglich anderen Hunden weitraeumig auszuweichen und den Radius langsam immer weiter zu verringern, wenn der Hund entspannt ist.
Nein, sie sagt doch, man muss Zeit und Arbeit investieren um diese "Ich Chef, du Hund" Beziehung überhaupt aufzubauen. Und nicht das ein Chef kein Problem damit haben sollte und das sie von Anfang an dafür sorgt, dass ihre Hunde das verstehen.

Und nicht jeder Hund lässt das bellen, nur weil man den anderen Hunden ausweicht. Im Grunde genommen macht man damit doch gar nichts anderes, als die Situation zu meiden, was keinem hilft, auch wenn man sich langsam wieder annähert. Das ist ein viel längerer und vor allem schwierigerer Prozess, als an der Beziehung zum Hund zu arbeiten, was im allgemeinen ja auch noch viel mehr bei allen anderen alltäglichen Dingen hilft.

Abu wäre so ein Hund, der das kläffen beim ausweichen nicht sein lassen würde. Wenn er sich auf einen Hund fixiert hat, könnte man ihn auch klatschnass spritzen, die Wurfkette neben ihn klatschen und sonstiges tun, beeindruckt ihn 0. Er will jetzt kläffen.
Gut Abu, kann jetzt nicht Fuß, aber es würde auch nichts bringen, ihm dies beizubringen, um damit aus der Situation rauszukommen. Er hat in dem Moment kein Kopf für so ein Kommando und allenfalls macht man sich damit den gesamten Fußaufbau hinüber.
(Mit Leckerchen oder Spielzeug arbeiten würde bei ihm sowieso nicht funktionieren)

Das alles hat meine Schwester ein wenig verzweifeln lassen. Es lief erst alles gut, aber er nahm sich dann immer mehr raus und begann wieder in sein altes Verhaltensmuster, der Kläfferei zurück zu verfallen.
Also ging es ab zu Zappi, die meiner Schwester ihre Methode zeigte, sie üben ließ und siehe da: Abu erinnerte sich an dieses Training.
Seitdem läuft es wirklich super und immer besser. Die einzigen die noch wirklich Schwierigkeiten bereiten, sind Hundebesitzer, die ihre Hunde einfach auf Abu zu rennen lassen, selbst wenn meine Schwester um anleinen bittet und den Hund von Abu fernhält.
Wir hatten es im Grunde genommen, aber auch etwas einfacher, weil Abu das Training bereits durch Zappi und die Vorbesitzer kannte. Es musste ihm nur in Erinnerung gerufen und dann kompromisslos und konsequent umgesetzt werden.
Bei uns war er angeblich nicht so schlimm, wie bei den Vorbesitzern, die da gute Vorarbeit geleistet haben :mrgreen:
 
  • "Chronisches" bellen bei anderen Hunden..?! Beitrag #24
Ich sage doch nicht, dass das exakt das ist, was Zap gesagt hat, sondern das Zaps Methode scheinbar auch auf der Chef-Beziehung aufbaut, wie es die TE auch so ähnlich an anderen Stellen gelesen hat.
Was genau Zap meint kann ich leider nicht sagen, da sie ihre Methode ja nicht detailliert erklärt hat, vielleicht wäre es daher aber auch sinnvoll, wenn sie persönlich sich zu meinen Aussagen äußert.

Ich habe auch mit keinem Wort gesagt, dass das keine Arbeit ist. Ich meinte mit "so einfach ist das nicht immer", dass bei dem Hund der TE das Verhalten bereits gefestigt ist und selbst wenn sie als souveräne Rudelführerin auftritt das Verhalten damit nicht automatisch weg ist. Man muss solche Situationen eben dennoch gesondert üben.

Und nicht jeder Hund lässt das bellen, nur weil man den anderen Hunden ausweicht. Im Grunde genommen macht man damit doch gar nichts anderes, als die Situation zu meiden, was keinem hilft, auch wenn man sich langsam wieder annähert. Das ist ein viel längerer und vor allem schwierigerer Prozess, als an der Beziehung zum Hund zu arbeiten, was im allgemeinen ja auch noch viel mehr bei allen anderen alltäglichen Dingen hilft.
Ich habe ja nicht gesagt, dass sie nicht an der Bindung arbeiten soll ;). Aber bis man in dieser Sache mal ein paar Fortschritte gemacht hat wäre es hilfreich, die Situation erst einmal zu meiden und sich dann langsam immer weiter anzunähern. Man wirft einen Hund ja nicht einfach ins kalte Wasser (oder eben die Problemsituation) und sagt "so, das muss jetzt klappen". Man nähert sich dem Problem langsam Stück für Stück und an die Trainingsfortschritte angemessen.

Abu wäre so ein Hund, der das kläffen beim ausweichen nicht sein lassen würde.
Für jeden Hund gibt es einen Radius, in dem er den anderen nicht mehr beachtet und eben nicht mehr kläfft, der kann ja auch nicht Kilometer weit sehen können :lol:.

Ich finde es ja toll, dass die Methode von Zap geholfen hat, aber was bringt es bitte, diese hier anzupreisen? Zap kann es so hier nicht erklären, also macht man der TE den Mund wässrig mit einer Methode, die sie nicht kennt und vielleicht auch nie kennen lernen wird, anstatt Alternativen aufzuzeigen.
Wie gut die Methode von Zap ist maße ich mir nicht an zu beurteilen, ich kenne sie schließlich nicht, aber hier davon zu berichten, wie klasse diese ist, hilft ja auch keinem weiter.
 
  • "Chronisches" bellen bei anderen Hunden..?! Beitrag #25
Ich hatte gehofft hier vielleicht ein paar Ansätze,Erfahrungen etc. zu bekommen...Auf die Idee zu einer HuSchu zu gehen bin ich auch schon gekommen..:eusa_shhh:
 
  • "Chronisches" bellen bei anderen Hunden..?! Beitrag #26
Entschuldige, aber wir haben dir doch ein paar Methoden genannt :eusa_eh:.
Bei mir hat es mit meinem gut geklappt: Großen Bogen machen, an Bindung und Gehorsam arbeiten und dann immer näher an andere Hunde ran, wenn er ruhig war loben und immer bestimmt und ruhig weiterlaufen. Inzwischen gehen wir recht entspannt auf engen Feldwegen an anderen Hunden vorbei und mein Hund ist ruhig, dreht sich vielleicht lediglich noch einmal nach hinten um.
 
  • "Chronisches" bellen bei anderen Hunden..?! Beitrag #27
e ich nicht mit ihnen arbeiten ^^
Und Nein, es gibt nicht den einen, ultimativen Tipp und ja, bevor ich tiefergehende Trainingsschritte zu einem Hund nenne, will ich den Hund im Verhalten selbst erleben, sehen wie sich der Besitzer in der Situation verhält, ich will schlicht ein eigenes Bild vom Geschehen, von der allgemeinen Beziehung der beiden und dem Umgang miteinander.
Mischling, du interpretierst in mein Training ein mehr als negatives Bild.
Ja, ich bin Chef in meinem Rudel und Leute die bei und mit mir arbeiten, werden auch mit der Zeit die Führungsrolle übernehmen. Allerdings geht es mir bei der Erziehung von Hunden nicht darum sie in eine demütige, unterwürfige Haltung zu bringen, sie sollen nicht neben mir kriechen und aus Angst vor meiner nächsten Handlung zu nichts mehr fähig sein. Das ist so ziemlich das Gegenteil von dem, was ich an einem Hund mag. Ich will selbstbewusste, offene und freie, am Menschen orientierte Hunde, die sich gerne der Führung ihrer Menschen hin geben, weil sie gelernt haben, dass Mensch weiß was er tut, das Mensch souverän und vorrausschauend handelt, das man den Entscheidungen des Leinenhalters vertrauen kann und ja, bei meinen Hunden achte ich vom allerersten Tag darauf, dass sie dieses absolute Vertrauen in mich aufbauen, wenn du das nicht tust und als negativ empfindest, ist das deine Sache :)
Wer meine Hunde kennengelernt hat, weiß das sie viel sind, aber nicht unterwürfig oder ängstlich.:mrgreen:
Die Hunde mit denen ich arbeite, haben das ein oder andere Problem, sonst würde ich nicht mit ihnen arbeiten ^^
Und Nein, es gibt nicht den einen, ultimativen Tipp und ja, bevor ich tiefergehende Trainingsschritte zu einem Hund nenne, will ich den Hund im Verhalten selbst erleben, sehen wie sich der Besitzer in der Situation verhält, ich will schlicht ein eigenes Bild vom Geschehen, von der allgemeinen Beziehung der beiden und dem Umgang miteinander.

Allgemeine Dinge wie Hausregeln aufstellen, nicht auf erhöhte Plätze lassen, Liegeplatz nicht in gut einsehbaren Bereichen, sowas kann man pauschal raten, tiefgehende Trainingseinheiten nicht, zumindest ich werde es nicht tun.
Jeder hier im Forum weiß, dass er mich anschreiben kann und die meisten die es bereits taten, wissen auch dass meine Antworte meist beinhaltet, dass wir auf einem der Forentreffen oder an einem anderen Termin, kurz mal in das unerwünschte Verhalten reinschauen, bevor ich großartig Anleitungen gebe.
 
  • "Chronisches" bellen bei anderen Hunden..?! Beitrag #28
Ja,die Methode hab ich ja auch schon beim Hundeprofi?! gesehen..aber ist bei uns ja leider nicht möglich.. :( Vielleicht gibts ja noch ein paar andere stille Mitleser die noch die ein oder andere Idee haben :)
 
  • "Chronisches" bellen bei anderen Hunden..?! Beitrag #29
Off-Topic
Mischling, du interpretierst in mein Training ein mehr als negatives Bild.
Ja, ich bin Chef in meinem Rudel und Leute die bei und mit mir arbeiten, werden auch mit der Zeit die Führungsrolle übernehmen. Allerdings geht es mir bei der Erziehung von Hunden nicht darum sie in eine demütige, unterwürfige Haltung zu bringen, sie sollen nicht neben mir kriechen und aus Angst vor meiner nächsten Handlung zu nichts mehr fähig sein. Das ist so ziemlich das Gegenteil von dem, was ich an einem Hund mag. Ich will selbstbewusste, offene und freie, am Menschen orientierte Hunde, die sich gerne der Führung ihrer Menschen hin geben, weil sie gelernt haben, dass Mensch weiß was er tut, das Mensch souverän und vorrausschauend handelt, das man den Entscheidungen des Leinenhalters vertrauen kann und ja, bei meinen Hunden achte ich vom allerersten Tag darauf, dass sie dieses absolute Vertrauen in mich aufbauen, wenn du das nicht tust und als negativ empfindest, ist das deine Sache :)
Wer meine Hunde kennengelernt hat, weiß das sie viel sind, aber nicht unterwürfig oder ängstlich.:mrgreen:

Und jetzt erklär mir mal bitte, wo Mischling das behauptet hat:eusa_eh:

Sie hat ja eindeutig gesagt, dass sie sich nicht anmaßt, deine Methode zu beurteilen, weil du die Methode nicht beschreiben kannst oder willst. Ich versteh gerade nicht, wo du aus dieser Aussage herausliest, dass Mischling deine Methode nicht gut findet
 
  • "Chronisches" bellen bei anderen Hunden..?! Beitrag #30
Danke lucian :).
Zap, ich wollte deine Methode keines falls als negativ bewerten, ich kenne sie gar nicht. Allerdings lese ich aus meinen Posts auch keine Negativbewertung heraus. Sollte es so rüber gekommen sein tut es mir leid.

Die Diskussion zu der Methode möchte ich an dieser Stelle aber auch beenden. Es bringt nichts, hier über etwas zu sprechen, das wir nicht kennen und das Zap verständlicher Weise nicht genau in Worte fassen kann.
Konzentrieren wir uns also lieber wieder auf Tipps, die wir hier und jetzt geben können ;).
Dazu haben ja einige schon ihre Methoden genannt, außerdem steht der Besuch einer Hundeschule oder bei einem Hundetrainer ja auch noch als Möglichkeit im Raum, die du in Betracht ziehen solltest ;).
 
  • "Chronisches" bellen bei anderen Hunden..?! Beitrag #31
Jeder hier im Forum weiß, dass er mich anschreiben kann und die meisten die es bereits taten, wissen auch dass meine Antworte meist beinhaltet, dass wir auf einem der Forentreffen oder an einem anderen Termin, kurz mal in das unerwünschte Verhalten reinschauen, bevor ich großartig Anleitungen gebe.

So ist es. Und so ist es super!
Pancake, du wohnst in Hameln, das ist nicht sooo weit von Bileefeld entfernt. Fuer Februar (?) ist wieder ein Forumtreffen in Koeln angedacht, da wird Zapzarap bestimmt auch wieder da sein ;) Ich fahre, wenn ich mit dem Regio nach Koeln fahre immer durch Bielefeld. Du darfst dich gerne zu mir gesellen und dir mit mir ein Zugticket teilen :mrgreen:
 
  • "Chronisches" bellen bei anderen Hunden..?! Beitrag #32
Gut, wenn du es nicht beabsichtigt hast, bin ich ja beruhigt :)
Es las sich nur "zwischen den Zeilen" immer wieder recht negativ, wenn das Wörtchen "Chef" ins Spiel kam und wenn ich mir Lepa ansehe, ging es da nicht nur mir so ^^

Das sinnigste wird es sein, wenn die TE eine brauchbare HuSchu in ihrer Nähe aufsucht und ein paar Einzelstunden absolviert.

Edit: huhu NeeChee ^^
Die Idee ist auch gut und machbar :mrgreen:
 
  • "Chronisches" bellen bei anderen Hunden..?! Beitrag #33
Zap hat hier eigentlich ein schönes Schlusswort gefunden wie ich finde :D.
Damit ist denke ich alles dazu gesagt und wir brauchen das Thema nicht mit weiteren OTs und Missverständnissen :)lol:) in die Länge ziehen.
 
  • "Chronisches" bellen bei anderen Hunden..?! Beitrag #34
Ohh ja ich würd echt gerne mal zu einem Forumtreffen mitkommen :)
Allerdings müsste ich dann gucken wie ich arbeiten muss.. und wie teuer das insgesamt wäre :)
Gibts den schon neue Termine für das Treffen??
 
  • "Chronisches" bellen bei anderen Hunden..?! Beitrag #35
Aboniere am betsen dieses Thema:
Da werden dei Daten etc zu den großen Treffen in Koeln festgelegt.
Wenn wir uns ein Schoenes Wochenende Ticket teilen waeren das 20€ fuer jeden ;) Aber vielleicht finden sich ja noch mehr die mitfahren wollen. Das Ticket gilt fuer 5 Personen.
 
  • "Chronisches" bellen bei anderen Hunden..?! Beitrag #36
Das ist ja dann doch recht günstig :) Ich werd mich mal ein wenig belesen :)
 
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