Wir würden uns gern einen Hund zulegen..

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  • Wir würden uns gern einen Hund zulegen.. Beitrag #1
Kenthan

Kenthan

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Huhu ihr Lieben,

mein Freund und ich träumen schon lange davon, sich einen Hund zuzulegen, doch bislang hat sich immer unsere Vermieterin quer gestellt. Da nun aber neue Mieter in unser Haus eingezogen sind und diese auch einen Hund haben, kann sie nun nichts mehr dagegen sagen und unserem Traum vom Hund steht im Prinzip nichts mehr entgegen. Nun überlegen wir uns nur, was für eine Rasse es werden soll.

Ich arbeite ganztags in einer Anwaltskanzlei und würde den Hund dann gern mit zur Arbeit nehmen (ich habe ein eigenes großes Büro, wo genug Platz wäre für ein Körbchen und Näpfe für ihn). Meine Chefs haben keine Probleme damit, ein Hund soll ja schließlich auch das Büroklima sehr verbessern und Stress verringern etc. :)

Wir hätten gern einen weißen Schäferhund, da dieser in unseren Augen 1. wunderschön ist und 2. wohl einen sehr ausgeglichenen Charakter zu haben scheint und recht einfach zu erziehen ist. Hat jemand Erfahrung mit weißen Schäferhunden?

Dann hab ich noch ein paar kleine weitere Fragen: Wir wollten uns einen Hund vom Züchter holen, der älter als 12 Wochen ist (was bei einem guten Züchter ja eigentlich selbstverständlich sein sollte). Sind diese dann schon einigermaßen stubenrein oder sind sie dann noch in der Lernphase? Wie lange dauert es, einen Hund stubenrein zu bekommen?

Auch möchte unsere Vermieterin keinesfalls, dass der Hund die ganze Zeit rumbellt in der Wohnung, unsere neuen Nachbarn mussten ihr das sogar schriftlich versprechen bei ihrem Einzug. Ist es einfach, einem Hund das beizubringen? Er wäre so gut wie nie allein zuhause (außer vielleicht mal wenn wir einkaufen sind für 2 Stunden in der Woche) und draußen darf er dann auch nach Herzenslust bellen und toben etc. ;)

Über ein bisschen Feedback würde ich mich sehr freuen :)

Liebe Grüße
 
  • Wir würden uns gern einen Hund zulegen.. Beitrag #2
Hallo :)

Hihi, kann deinen Hundewunsch sehr gut nachvollziehen ;) Habe selber monatelang nach einer Wohnung gesucht in der Hunde erlaubt sind. Bitte vergiss nur nicht dir die Hundehaltungerlaubnis schriftlich zu geben und sage ihm bitte welchen Hund ihr haben möchtet, nicht das er euch dann rausschmeißt weils ein großer Hund geworden ist.

Speziell zu weiße Schäferhunde kann ich dir nichts sagen (habe erst ein einziges Mal einen live gesehn).

Hast du schon mit deinem Chef gesprochen, zwecks Gassi-Runden? Du wirst am Anfang sicher alle 2-3 Stunden mit ihm raus müssen und Beschäftigung wird er im Büro genauso brauchen, den kein Welpe/Junghund wird den ganzen Tag nur brav in seinem Körbchen liegen.
Wielang musst du den arbeiten? Wenn er/sie groß ist braucht der Hund ja viel Auslauf und Beschäftigung und nur ne Stunde nach der Arbeit oder so wäre dann schon zu wenig.

Naja zwecks Stubenreinheit, meine Große war mit 4 Monaten 100%ig rein und mein Kleiner ist jetzt 13 Wochen und alle 1-2 Tage kanns schon noch passieren das mal eine Lache passiert. Wir gehen mit ihm alle 2-3 Stunden raus (am Anfang warens 1-2) außer in der Nacht, da schafft er schon 8 Stunden :)

Und zwecks dem Bellen, also meine Große bellt so gut wie gar nicht in der Wohnung. Sie schlägt max. an wenns an der Tür klingelt und der Kleine bellt schon noch gerne beim Spielen, aber wird schon weniger ;)

So und zu guter letzt, das Alleinlassen. Meine Wuffis müssen auchso gut wie nie allein bleiben (mein Freund arbeitet von Zuhause aus) aber trotzdem habe ichs der Großen auch beigebracht und der Kleine hat auch schon mit dem Lernen begonnen. Also ich handhabe es so, dass ich für paar Sekunden die Wohnung verlasse und das jeden Tage ein paar Mal und dann die Zeit immer weiter ausdehne. Natürlich immer komplett angezogen wie mans ja beim richtigen weggehen auch macht ;) Mittlerweile sind wir schon bei einer Zigarettnlänge :)

Liebe Grüße
 
  • Wir würden uns gern einen Hund zulegen.. Beitrag #3
Hallo,

als erstes, wie Jenny schon sagt: unbedingt schriftlich festhalten, dass der Hund erlaubt ist!

Zum weißen Schäferhund: es gibt wohl einige "sehr sensible" Hunde - du solltest dir auf jeden Fall die Elterntiere gut anschauen, aber das ist ja eigentlich immer so. ;)

Wieso soll der Welpe erst mit 12 Wochen einziehen? Ich würde nicht darauf hoffen, dass der Hund dann schon Stubenrein ist. Meine Hunde waren zwischen der 9. Lebenswoche und dem 5. Monat Stubenrein. Die Nachbarshündin hat noch mit elf Monaten mal rein gemacht. Das kann je nach Hund ganz unterschiedlich sein.

Zum Bellen: da hilft eigentlich nur striktes Unterbinden, von Kindheitsbeinen an, damit Sie nicht anschlägt - wie man das Alleinsein beibringt, hat Jenny ja schon gesagt.
 
  • Wir würden uns gern einen Hund zulegen.. Beitrag #4
Wir wollten uns einen Hund vom Züchter holen, der älter als 12 Wochen ist (was bei einem guten Züchter ja eigentlich selbstverständlich sein sollte).

Den Zusammenhang von älter als 12 Wochen und guter Züchter verstehe ich nicht. :eusa_think:
 
  • Wir würden uns gern einen Hund zulegen.. Beitrag #5
Ich würde dem Hundi dann trotzdem Schritt für Schritt auch das allein sein beibringen. Denn gerade im Sommer, wenn ihr einkaufen wollt, ist es mit Hund mit nehmen immer schlecht. Im Auto bei den Temperaturen sowie so nicht und vor dem Geschäft anbinden? Niemals.

Dann müsst ihr auch überlegen, das der kleine lernen muss, das er nicht bellt wenn es klingelt oder so.
Das wird sicher nicht so einfach, wenn er den ganzen Tag mit an der Arbeit ist. Unser bellt nicht mehr, wenn es klingelt und wer daheim ist.
Muss er aber mal allein sein und es klingelt. Ach herrje.
Bei uns geht es noch, wir wohnen in einem Haus, welches uns gehört.
Aber bei euch, naja. Soetwas bedenkt man selten vorher.
Wir schalten die klingel immer aus wenn wir weg gehen.

Habt ihr denn Zeit mit dem kleinen in die Hundeschule zu gehen? Denn das finde ich auch sehr wichtig.
 
  • Wir würden uns gern einen Hund zulegen.. Beitrag #6
Wie lang hast du denn frei, wenn der Hund einzieht?
Je nach Welpe kann es nämlich sein, dass du erstmal nicht mehr zum arbeiten kommst. Erstmal das ständige raus rennen (alle 2h, sowie nach jedem Essen, trinken oder spielen) und dann kann es auch sein, dass du einen Hund bekommst, der nicht den ganzen Tag verschlafen will. Sondern spielen möchte, rumrennt und vielleicht auch deinen Kollegen in die Schuhe beißt...
 
  • Wir würden uns gern einen Hund zulegen.. Beitrag #7
Grüß dich,

Als Weiße Schäferhund-Halterin freue ich mich sehr, das man sich für diese tolle Rasse interesiert. Es sind Allrounder, über Agility bis hin zu Schutzdienst machen sie eigentlich alles mit, wobei sie beim Schutzdienst eher "spielen" und nicht so ernst an die Sache herangehen wie ein Malinois.
Gesundheitlich gibt es einige Weiße, die schnell zu Allergien oder Magenproblemen neigen, auch MDR-1 ist derzeit in der Zucht ein Thema, aber nur ein kleines.

Ob sie leichter zu erziehen sind kann ich nicht sagen. Mein Weißer aus der US-Arbeitslinie ist ein Sturschädel. Wenn man da einmal die Führung schleifen läßt, tanzt er einem der Rest der Woche auf der Nase herum. Zudem sind einige der Meinung, das Weiße schwerer zu erziehen sind als die normalen Deutschen, während andere das Gegenteil behaupten.
Wenn sie unterbeschäftigt sind neigen sie dazu, mit einem total traurigen und depressiven Blick herumzuliegen. Sie zerstören nichts wie andere Rassen es vielleicht tun, aber man sieht ihnen die Traurigkeit total an.

Beschäftigung brauchen sie aber trotzdem. Die meisten haben eine sehr gute Nase und nutzen diese auch gerne, ich habe Akos beigebracht, die Druckterinte von Geldscheinen zu suchen. Von daher rate ich dir bei dieser Rasse auf jeden Fall zu überlegen, ob Fährtenarbeit in Frage kommt. Hier in Österreich gibts sehr viele Weiße, die als Lawinensuchhunde ausgebidet sind.

Sind wunderschöne Tiere egal ob Langstock- oder Stockhaar.

Hast du denn speziellere Fragen oder so zu der Rasse?

LG
 
  • Wir würden uns gern einen Hund zulegen.. Beitrag #8
Huhu,

mein Freund und ich träumen schon lange davon, sich einen Hund zuzulegen, doch bislang hat sich immer unsere Vermieterin quer gestellt. Da nun aber neue Mieter in unser Haus eingezogen sind und diese auch einen Hund haben, kann sie nun nichts mehr dagegen sagen und unserem Traum vom Hund steht im Prinzip nichts mehr entgegen. Nun überlegen wir uns nur, was für eine Rasse es werden soll.

Das ist, soweit ich weiß, nicht so einfach. Wenn es nicht im Mietvertrag ausdrücklich erlaubt ist, Hunde zu halten, dann gilt das auch nicht, nur weil andere Mieter einen Hund haben. Der Vermieter kann das individuell vertraglich absichern. Das müsst ihr wirklich vorher schriftlich mit ihm regeln, nicht, dass sie nachträglich nein sagt und der Hund wieder raus muss.

da dieser in unseren Augen 1. wunderschön ist und 2. wohl einen sehr ausgeglichenen Charakter zu haben scheint und recht einfach zu erziehen ist. Hat jemand Erfahrung mit weißen Schäferhunden?

Ich kenne zwei, wovon einer damals in meiner Familie war. Ich hab sie als sehr gutmütig und stark auf den Menschen bezogen kennengelernt. Hunde, die zwar arbeiten wollen, aber mal kurzzeitige (!) Vernachlässigung nicht nachtragen. "Einfach zu erziehen" ist relativ. Du musst einfach ein Gespür für sein Wesen haben und herausfinden, worauf er anspringt. Dann fällt die Erziehung leichter. Du musst aber - wie bei jedem Hund - damit rechnen, dass es Rückschläge gibt oder der Hund sich Macken aneignet. Mit einem bloßen Schnips lernt auch der weiße Schäfi nicht ;) Ihr solltet schon sportlich sein. Mit einfachen Gassirunden á 20 Minuten ist er nicht zufrieden. Es sollten schon ausgedehnte Spaziergänge sein und eine Aufgabe für ihn wäre sicher auch nicht schlecht. Ein Sportverein würde ihm bestimmt gut tun.

Aber sind auch nur meine Erfahrungen. Hunde sind auch innerhalb einer Rasse individuell. Userin [USER]Foss[/USER] hat auch einen tollen weißen Schäfi und was ich so über ihn lese, deckt sich nicht unbedingt mit dem, was ich so an Erfahrungen gemacht hab. Ihr Programm hätten wir bei dem weißen Schäfi, den ich kenne, nicht durchziehen müssen und ihr Akos scheint auch ein wenig frecher zu sein ;)

Den Zusammenhang von älter als 12 Wochen und guter Züchter verstehe ich nicht. :eusa_think:

Dem kann ich mich anschließen. Ich kenne auch tolle Züchter, die ihre Hunde mit 8 Wochen abgeben :001:
 
  • Wir würden uns gern einen Hund zulegen.. Beitrag #9
Hallo,

vielen lieben Dank für die vielen Antworten. Ich hoffe, ich kann die ganzen Fragen jetzt einigermaßen beantworten und vergesse keine. :)

Erstmal zum Thema Mindestalter 12 Wochen: Ich kenne es so, dass Katzenjunge nicht vor 12 Wochen von der Mutti getrennt werden sollen. Ich habe mir dann einfach gedacht, dass das analog auch für Hunde gilt. Wenn dem nicht so ist, bin ich jetzt eines besseren belehrt worden. :)

Ich wohne in einem Dorf in der Nähe von Hannover direkt an einem weiten Feld, ein Wald mit Wanderweg ist ca 2. km entfernt und leicht mit dem Fahrrad zu erreichen.

Ich arbeite von Montag bis Freitag meistens von 08:00 bis 17/18:00 Uhr habe ca. eine Stunde Mittagspause, die ich mit Hundi im nahe gelegenen Park verbringen würde. Wenn ich mir den Hund hole, könnte ich zwei Wochen frei bekommen, danach ist es kein Problem, alle 2-3h mal ein paar Minuten vor die Tür zu gehen, damit Hundi dort sein Geschäft verrichten kann. Wichtig wäre es nur, dass er schnell lernt, nicht beim Klingeln (Tür oder Telefon) loszubellen und die Mandanten nicht anspringt, was aber nicht passieren dürfte, da diese ihn im Normalfall eh nicht zu Gesicht bekommen. Ich würde dem Hund dann während der Arbeitszeit kleine Aufgaben geben, die er erledigen kann, wie z. B. Papierkugeln in den Mülleimer zu räumen oder Sachen von einem Büro ins nächste zu bringen. Da gibt es sicherlich noch viel mehr Möglichkeiten, ihn mit einzubinden. :)

Zur Hundeschule möchte ich auf jeden Fall mit ihm gehen, das steht ganz groß auf dem Programm. Am Wochenende möchte ich auch mit ihm so oft wie möglich zum See fahren und andere Ausflüge in die Natur mit ihm machen.

Meine Vermieterin ist eine alte Dame, die ich vor Monaten schon einmal auf einen Hund angesprochen habe. Ich nenne jetzt einfach mal die Argumente, die diese angebracht hat und meine Gegenargumente ;)

Sie: Der bellt dann ständig wenn er alleine ist. Ich: Er wäre so gut wie nie alleine (außer beim Einkaufen) und das ist was, was man ihm beibringen kann.

Sie: Der kackt überall hin. Ich: Die Kacki muss man eh aufsammeln und außerdem gehen eh ständig Fremde mit ihren Hunden auf der Straße spazieren und lassen die Hunde Pipi machen an der Hecke. Außerdem gehe ich dann eh abends mit ihr eine große Runde am Feld entlang oder fahre mit dem Fahrrad zum Wald um dort mit dem Hund Gassi zu gehen.

Sie: Sie haben doch schon die Katzen. Ich: Die sind Hunde gewöhnt (meine Tante ist öfters zu Besuch und bringt ihren Hund mit) und die stört das nicht. Groß genug ist die Wohnung mit 90m² auch.

Sie: Der latscht den Flur dreckig. Ich: Wenn es so ist, mache ich das natürlich weg. Wir sind eh alle zwei Wochen dran mit Flur wischen und unsere Nachbarn auf unserer Etage, die übrigens die Neuen mit dem Hund sind, handhaben es ja genauso.

Letztendlich waren das aber alles keine Argumente für sie und das Gespräch war beendet mit "Wenn einer nen Hund hat im Haus, dann wollen plötzlich alle einen." Ich habe mich dann damit abgefunden, doch nun sind halt die neuen Nachbarn eingezogen MIT einem Hund und ich finde das ehrlich gesagt extrem unfair. Deshalb möchte ich noch einmal mit meiner Vermieterin reden und hoffe, dass sie ihre Meinung nochmal überdacht hat.

Liebe Grüße
 
  • Wir würden uns gern einen Hund zulegen.. Beitrag #10
Erstmal zum Thema Mindestalter 12 Wochen: Ich kenne es so, dass Katzenjunge nicht vor 12 Wochen von der Mutti getrennt werden sollen. Ich habe mir dann einfach gedacht, dass das analog auch für Hunde gilt. Wenn dem nicht so ist, bin ich jetzt eines besseren belehrt worden. :)

Ja, das sind Vorlagen entweder durchs Gesetz oder Zuchtverbände. Katzen dürfen erst ab 12 Wochen, Hunde hingegen schon ab 8 Wochen von der Mutter getrennt werden :001: Wenn man die Sozialisierung beim Welpen nicht total vermurkst, ist das Risiko von sozialen Defiziten nicht so hoch, wie bei Katzen. Generell denke ich auch, dass ein Hund weniger Probleme damit hat, sich völlig an den Menschen zu binden als Katzen. Nicht umsonst wird ja immer öfter geraten, Katzen zu zweit zu halten, vor allem wenn es Wohnungskatzen sind. Bei Hunden ist das nicht so verbreitet (nicht zuletzt, weil sie ja idealerweise täglich Hunden begegnen. Aber Katzen sollten wohl immer die Möglichkeit haben, einen Artgenossen zu haben, was für mich die spätere Abgabezeit auch erklärt. Aber ich lasse mich gern verbessern, bin kein Katzenprofi *g*). Dennoch gibt es so manchen Züchter (vor allem bei Kleinhunden), die erst ab 12 Wochen abgeben. Auf Wunsch lassen gute Züchter den Hund auch länger bei sich, bevor sie ihn abgeben. Wenn es dir also lieber ist, dass der Großteil der Sozialisierung bei den Züchtern stattfindet, dann ist das durchaus ok, den Welpen solange dort zu lassen. Wenn es ein guter Züchter ist, schadet es zumindest nicht!
 
  • Wir würden uns gern einen Hund zulegen.. Beitrag #11
hallo ihr lieben, habe einige erfahrung mit schäferhunden,hatte 4 stück bisher. als allererstest müßt ihr viel geduld für das tier aufbringen, viel liebe geben und ein neues rudel für den hund sein.( beschützen, mäßige nahrung(den züchter fragen welches futter der hund gewohnt ist).und vor allem euch dran gewöhnen das der welpe auch nachts mal raus muß. wenn ihr zum züchter kommt achtet darauf der hund sucht sich euch aus keinesfalls anders herum, sonst funktioniert es nicht. der richtige hund kommt auf euch zu. gibt küßchen und wedelt miz der rute. falls ihr novh fragen habt, stehe ich gerne zur verfügung!Lg nicole
 
  • Wir würden uns gern einen Hund zulegen.. Beitrag #12
Da alle Hund ja unterschiedliche Charaktere haben, kann man schlecht sagen, wie schnell euer Hund lernen wird nicht zu bellen. Ich kann mir aber vorstellen das es sehr schwer wird. Ein Welpe kann ja am Anfang noch keine Papierkugeln in Mülleimer werfen. Und er will dann sicher Aufmerksamkeit und macht auch mal Unsinn (Welpe halt).
Ich stelle es mir nicht einfach vor, zu achten was der Hund macht, zu gucken wann er unruhig wird und Pipi muss und dann noch zu arbeiten. :D
Aber es haben denke ich schon mehr Leute geschafft. :clap:
 
  • Wir würden uns gern einen Hund zulegen.. Beitrag #13
Ich gehe ganz stark davon aus, dass es gerade in der Anfangszeit sehr anstrengend werden wird mit so einem kleinen Welpen auf Arbeit, aber ich bin ganz zuversichtlich, dass es gut klappen wird, auch wenn es einiges an Nerven und Geduld kosten wird. Aber ich hab zwei Frettchen zuhause, da ist man was Geduld und Nerven angeht schon ein klein bisschen abgehärtet ;)

Ich würde mir übrigens gern eine Hündin holen und keinen Hund, gibt es da so ganz pauschal irgendwelche charakterlichen Unterschiede wie z. B. die Lernfähigkeit? Ich glaube es ja nicht wirklich aber fragen wollt ich einfach mal. :)
 
  • Wir würden uns gern einen Hund zulegen.. Beitrag #14
Soweit ich weiß gibt´s da nicht wirklich Unterschiede.
Ich persönlich kann mit Rüden besser, auch weil ich keine Lust auf Läufigkeit etc hab. Außerdem finde ich oft, dass Mädels öfter zickig rüber kommen :D
Das empfindet aber jeder anders und kann man so wirklich nicht sagen.
 
  • Wir würden uns gern einen Hund zulegen.. Beitrag #15
wenn ihr zum züchter kommt achtet darauf der hund sucht sich euch aus keinesfalls anders herum, sonst funktioniert es nicht. der richtige hund kommt auf euch zu. gibt küßchen und wedelt miz der rute.
Sonst funktioniert was nicht?

Ich würde bei der Welpenwahl vor allem auch den Züchter mit einbeziehen. Er kennt die Welpen am besten - und sollte euch natürlich auch schon "kennen" und euch so beraten können.
 
  • Wir würden uns gern einen Hund zulegen.. Beitrag #16
Ich würde bei der Welpenwahl vor allem auch den Züchter mit einbeziehen. Er kennt die Welpen am besten - und sollte euch natürlich auch schon "kennen" und euch so beraten können.

schon eher... welpen benehmen sich bei besuch nie so wie ohne. wenn ich da an wega denke... der war... dezent. inzwischen, naja...
und man sollte nicht den welpen nehmen der als erster kommt, vor allem wenn man nicht unbedingt einen draufgänger haben will. sonst könnte es enttäuschungen geben, auf beiden seiten.

zu rüde-hündin. ich mag rüden nicht :mrgreen: und m.M nach gibt es innerhalb einer rasse keine unterschiede.

Off-Topic
und mausi, akos ist nicht stur. der ist irgendwas zwischen doof und treudoof :mrgreen: ich hab jedenfalls keine probleme mit ihm.
 
  • Wir würden uns gern einen Hund zulegen.. Beitrag #17
wie ist das eigentlich mit der Läufigkeit? Ich habe gelesen, dass diese so ca. drei Wochen dauert und alle 7 - 10 Monate auftritt. Blutet sie dann sehr stark? Im Laden habe ich so Höschen gesehen, die man der Hündin dann anziehen kann..

Und wie ist das, wenn man die Hündin kastrieren/sterilisieren würde? Blutet sie dann trotzdem noch und ist "lecker" für Rüden? ;)
 
  • Wir würden uns gern einen Hund zulegen.. Beitrag #18
Die Häufigkeit und Stärke der Läufigkeit variiert von Hündin zu Hündin. Meine wird alle 6 Monate läufig.
Die Läufigkeit dauert ca 3 Wochen, jedoch blutet sie da nicht durchgehend. Bei Meiner brauch ich das Höschen keine Woche, die restliche Zeit ist die Blutung nicht so stark, so dass sie sich selber sauber leckt und den Boden nicht mehr "vollblutet".

Sobald deine Hündin kastriert ist, wird sie nicht mehr läufig, sprich sie blutet nicht mehr und ist uninteresant für Rüden.
 
  • Wir würden uns gern einen Hund zulegen.. Beitrag #19
Wir haben seit kurzem auch einen Weißen Schweizer Schäferhund. Übermorgen wird er sechs Monate alt.

Unsere Hündin ist unkompliziert, total ausgeglichen und jeder Hundetrainer sagte, sie hätte hervorragende Anlagen um mit ihr zu arbeiten. Bei der Auswahl des Hundes war mir am Wichtigsten, dass der Hund souverän und entspannt ist. Darauf wies ich die Züchterin immer wieder hin und ich sagte ihr auch, dass ich auf keinen Fall einen hypersensiblen, ängstlichen, nervösen Hund haben will. Diese Eigenschaften unterstellt man den Weißen Schäferhunden nämlich relativ oft. Ob da etwas dran ist, kann ich nicht sagen, aber unsere Hündin scheint tatsächlich ein besonders entspanntes Exemplar zu sein, denn die Besitzer von Weißen Schäferhunden mit denen ich bisher gesprochen hatten, hatten alle ganz schön zu tun, um ihren Hunden das ängstliche Wesen zu nehmen.

Auf jeden Fall würde ich ein ganz genauen Blick auf die Lebensumstände der Züchter werfen. Sind sie wirklich interessiert an den Welpen und wachsen diese auch im Haus auf oder werden sie in den Zwinger verbannt? Die Züchter unseres Schäferhundes hielten die Hunde in Haus und Garten und die Hunde hatten immer die Möglichkeit zwischen Haus und Garten zu wechseln. Die Züchter waren sehr kontaktfreudig und hatten oft Besuch im Haus. Im Gegensatz dazu hat die Züchterin unseres franzöischen Hütehundes die Welpen mit vier Wochen in den Zwinger verbannt und ließ diese erst ab der achten Woche wieder das Haus neu kennen lernen. Diese Frau war mit allen anderen Menschen verstritten und die Welpen bekamen so nie andere Menschen zu Gesicht.
Und dieses unterschiedliche Aufwachsen hat auch zu einem völlig unterschiedlichen Wesen unserer beiden Hunde geführt. Der eine ist souverän und entspannt und liebt alle Menschen und Tiere. Der andere ist nervös, hypersensibel und ängstlich. Es hat mich viel Mühe gekostet ihm ein bisschen Sicherheit zu geben.
Von daher würde ich mir immer wieder erzählen lassen wie die Züchter die Aufzucht der Hunde gestalten. Denn das ist die wichtigste Grundlage für ihr zukünftiges Leben.

Heutzutage geben die Züchter ihre Hunde meistens erst mit neun Wochen ab. Beide Züchter hätten mir die Welpen jedenfalls nicht schon mit acht Wochen gegeben und beide sagten mir, dass sich die Abgabezeit auf neun Wochen geändert hätte.

Und ich meine auch, dass eine mündliche Erklärung der Vermieterin auf keinen Fall reicht. Lass dir das unbedingt schriftlich geben.

Ganz so leicht wird es zum Anfang im Büro sicherlich nicht werden, denn so ein Welpe möchte gerne beschäftigt werden und macht auch gerne noch Dinge kaputt. Aber zum Glück hast du ja verständnisvolle Chefs.

Nun wünsche ich dir viel Glück bei der Suche.
 
  • Wir würden uns gern einen Hund zulegen.. Beitrag #20
Und wie ist das, wenn man die Hündin kastrieren/sterilisieren würde? Blutet sie dann trotzdem noch und ist "lecker" für Rüden? ;)

Einige Hündinnen bluten nicht stark oder halten sich zumindest so gut sauber, dass man von der Läufigkeit nicht so viel merkt. Einzig die Liegestelle könnte mal ein paar Tröpfchen haben, aber sie blutet nicht wie ein Schwein ;) Für meine Hündin hatte ich auch ein Höschen, aber ich musste vielleicht einmal am Tag die Einlage wechseln über ungefähr eine Woche.

Wenn du sie sterilisieren lässt, wird sie immer noch bluten und kann für den Rüden interessant sein, aber sie kann eben nicht mehr aufnehmen. Die Eileiter sind dann eben durch. Wenn du sie kastrieren lässt, werden Eierstöcke (und evtl. auch ein Großteil der Gebärmutter, je nachdem, ob du das möchtest und der TA das machen würde) entnommen und sie blutet danach nicht mehr und kann natürlich auch nicht mehr aufnehmen. Allerdings würde ich mich - falls ihr wirklich eine Hündin wollt - rechtzeitig über die Gefahren, Risiken, Vorteile und vor allem dem Zeitpunkt der Kastra informieren. Gerade bei großen Hunden kann der Zeitpunkt der Kastra sehr wichtig sein, was das Inkontinenzrisiko beispielsweise angeht.

Was das Geschlecht angeht, habe ich Hündinnen meistens eher als "herrisch" und als "letzte-Wort-Haber" erlebt. Aber das ist total subjektiv und muss nicht zwangsweise etwas mit dem Geschlecht zu tun haben. :lol: Meine Familie und meine Freunde stehen vielleicht einfach auf herrische Weiber *g*

Und was das Aussuchen angeht: Ich weiß jetzt nicht, was "lass den Hund dich aussuchen" bedeutet, aber ich würde mir alle Charaktere anschauen und mich mit dem Züchter beraten, was zu MIR am besten passt. Ich meine, wenn sich ein Welpe zu mir auf den Schoß setzt, ist das dann ein Aussuchen seinerseits? Ich denke nicht *g* Da wäre mir die Gefahr zu hoch, dass man kopflos entscheidet und einen Hund nimmt, der dann doch nicht passt. Wenn ich einen nicht so aktiven Hund haben will, hol ich besser nicht den, der die Bande anführt, auch wenn er als erster zu mir gerannt kommt.
 
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