- Das Leid mit E.cuniculi-Einschläfern? Beitrag #1
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Lana88
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Hallo,
ich habe mich hier neu angemeldet, weil ich in der Hoffnung bin Leidensgenossen zu finden, deren Tieren es ähnlich geht oder die Erfahrung mit dieser schlimmen Krankheit gemacht haben.
Im Jahr 2010 im Winter erkrankte mein Jonne an e.cuniculli. (der Schiefhalskrankheit)
Er war damals knappe 3 Jahre alt.
Wir sind sofort zum Tierarzt gefahren, wo er dann Cortison, Baitril und Panacur als auch Vitamin B bekam.
Er wurde jeden Tag liebevoll versorgt und nach 2 Wochen kehrte tatsächlich Besserung ein.
Bemerkbar machte sich die Krankheit erstmals dadurch, dass er den Kopf schief hielt und immer zur Seite kippte.
Beim ersten Mal hatte er sich nach 2 Wochen so gut erholt, dass er wieder der Alte war und genauso fit herum hüpfte wie früher.
So verbrachte er den Sommer und erfreute sich eine Zeit lang bester Gesundheit.
Bis 2012 ging das alles wunderbar. Der Schiefhals kehrte nicht zurück.
Im Oktober 2011 ließen wir die Zähne abschleifen. Wenn ich mir das rückwirkend überlege, war das vermutlich auch eine Reaktion auf die Medikamente.
Denn auffälligerweise bekam er nach seiner ersten Krankheitsphase immer lange Zähne.
Dann im Januar 2011 erkrankte er wieder an E.cuniculi und die Krankheit brach wieder aus. Zunächst fraß er nicht richtig. Danach hielt er wieder den Kopf schief und kippte zur Seite.
Auch hier bekamen wir es mit liebevoller Pflege und den richtigen Medikamenten einigermaßen unter Kontrolle.
Allerdings war es jedes Mal eine Tortur, da ihm die Spritzen ja ins Maul gegeben werden mussten.
Auch danach war wieder für ein Jahr Ruhe.
Auch im Oktober 2012 mussten die Zähne erneut abgeschliffen werden und jetzt vor einigen Wochen im Januar 2013 hat es ihn wieder total erwischt.
Und dieses Mal stärker und heftiger als die Male zuvor.
Zunächst sah alles so aus, als würde er die Medikamente gut annehmen und wir wären noch rechtzeitig zum Tierarzt gegangen.
Dann verweigerte er die Nahrungsaufnahme und wir mussten ihn mit Babybrei über eine Spritze füttern.
Danach schien alles als hätte er sich erholt. Bis er seit gestern nur noch auf einer Stelle saß.
Ich habe ihn raus genommen und auf den Teppich gesetzt, weil ich testen wollte ob er noch läuft. Allerdings ist er da noch herum gelaufen.
Als ich heute Morgen in den Käfig schaute saß er wieder nur an einer Stelle. Er zuckte und der Kopf sank in unregelmäßigen Abständen immer auf den Boden.
Irgendwie habe ich gespürt: Das ist das Ende. Er kann nicht mehr..
Ich bin dann mit ihm zum Nottierarzt also dem Tierarzt gefahren, der Notdienst hatte. Sie hat ihn noch einmal eindringlich untersucht und noch einmal 2 Spritzen gegeben.
An sich meinte sie, dass er jetzt keinen Eindruck macht, als ob er den Kampf ums Überleben aufgegeben hat. Dennoch machte sie mich darauf aufmerksam, dass Multiorganversagen nicht
ausgeschlossen werden kann, da er eben so benommen wirkte und der Kopf immer weiter auf die Erde sank.
Wenn es schlimmer wird, soll ich am nächsten Tag wieder kommen. (Morgen)
Dann entscheidet sich, ob er eingeschläfert wird oder nicht.

Ich muss sagen, dass ich sehr an meinem Jonne hänge. Wir haben bisher fast 6 schöne Jahre verbracht.
Nur ich möchte ihn eben auch nicht unnötig quälen.
Allerdings weiß ich auch nicht, wann der Punkt gekommen ist, an dem ein Einschläfern angebracht wäre? ich lese immer wieder von Kaninchenbesitzern, die ihre Tiere dennoch nicht aufgegeben haben und deren Kaninchen es doch geschafft haben.
Hat hier jemand Erfahrung?
Einerseits will ich ihn nicht quälen. Und andererseits will ich ihn auch nicht aufgeben. Ich habe so lange mit ihm gekämpft.
ich habe mich hier neu angemeldet, weil ich in der Hoffnung bin Leidensgenossen zu finden, deren Tieren es ähnlich geht oder die Erfahrung mit dieser schlimmen Krankheit gemacht haben.
Im Jahr 2010 im Winter erkrankte mein Jonne an e.cuniculli. (der Schiefhalskrankheit)
Er war damals knappe 3 Jahre alt.
Wir sind sofort zum Tierarzt gefahren, wo er dann Cortison, Baitril und Panacur als auch Vitamin B bekam.
Er wurde jeden Tag liebevoll versorgt und nach 2 Wochen kehrte tatsächlich Besserung ein.
Bemerkbar machte sich die Krankheit erstmals dadurch, dass er den Kopf schief hielt und immer zur Seite kippte.
Beim ersten Mal hatte er sich nach 2 Wochen so gut erholt, dass er wieder der Alte war und genauso fit herum hüpfte wie früher.
So verbrachte er den Sommer und erfreute sich eine Zeit lang bester Gesundheit.
Bis 2012 ging das alles wunderbar. Der Schiefhals kehrte nicht zurück.
Im Oktober 2011 ließen wir die Zähne abschleifen. Wenn ich mir das rückwirkend überlege, war das vermutlich auch eine Reaktion auf die Medikamente.
Denn auffälligerweise bekam er nach seiner ersten Krankheitsphase immer lange Zähne.
Dann im Januar 2011 erkrankte er wieder an E.cuniculi und die Krankheit brach wieder aus. Zunächst fraß er nicht richtig. Danach hielt er wieder den Kopf schief und kippte zur Seite.
Auch hier bekamen wir es mit liebevoller Pflege und den richtigen Medikamenten einigermaßen unter Kontrolle.
Allerdings war es jedes Mal eine Tortur, da ihm die Spritzen ja ins Maul gegeben werden mussten.
Auch danach war wieder für ein Jahr Ruhe.
Auch im Oktober 2012 mussten die Zähne erneut abgeschliffen werden und jetzt vor einigen Wochen im Januar 2013 hat es ihn wieder total erwischt.
Und dieses Mal stärker und heftiger als die Male zuvor.
Zunächst sah alles so aus, als würde er die Medikamente gut annehmen und wir wären noch rechtzeitig zum Tierarzt gegangen.
Dann verweigerte er die Nahrungsaufnahme und wir mussten ihn mit Babybrei über eine Spritze füttern.
Danach schien alles als hätte er sich erholt. Bis er seit gestern nur noch auf einer Stelle saß.
Ich habe ihn raus genommen und auf den Teppich gesetzt, weil ich testen wollte ob er noch läuft. Allerdings ist er da noch herum gelaufen.
Als ich heute Morgen in den Käfig schaute saß er wieder nur an einer Stelle. Er zuckte und der Kopf sank in unregelmäßigen Abständen immer auf den Boden.
Irgendwie habe ich gespürt: Das ist das Ende. Er kann nicht mehr..
Ich bin dann mit ihm zum Nottierarzt also dem Tierarzt gefahren, der Notdienst hatte. Sie hat ihn noch einmal eindringlich untersucht und noch einmal 2 Spritzen gegeben.
An sich meinte sie, dass er jetzt keinen Eindruck macht, als ob er den Kampf ums Überleben aufgegeben hat. Dennoch machte sie mich darauf aufmerksam, dass Multiorganversagen nicht
ausgeschlossen werden kann, da er eben so benommen wirkte und der Kopf immer weiter auf die Erde sank.
Wenn es schlimmer wird, soll ich am nächsten Tag wieder kommen. (Morgen)
Dann entscheidet sich, ob er eingeschläfert wird oder nicht.
Ich muss sagen, dass ich sehr an meinem Jonne hänge. Wir haben bisher fast 6 schöne Jahre verbracht.
Nur ich möchte ihn eben auch nicht unnötig quälen.
Allerdings weiß ich auch nicht, wann der Punkt gekommen ist, an dem ein Einschläfern angebracht wäre? ich lese immer wieder von Kaninchenbesitzern, die ihre Tiere dennoch nicht aufgegeben haben und deren Kaninchen es doch geschafft haben.
Hat hier jemand Erfahrung?
Einerseits will ich ihn nicht quälen. Und andererseits will ich ihn auch nicht aufgeben. Ich habe so lange mit ihm gekämpft.