- Komplett-Hysterie (Fiepen, Dauerbellen etc.pp) beim Autofahren Beitrag #1
Tompina
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Hallo Leute,
ich weiß dass mich die Thematik dieses Threads so oder so "in die Arme eines Hundetrainers treiben wird"
, aber da ich mit meinem eigentlich recht ausführlich vorhandenen Latein am Ende bin und auch einige Leute in meinem Umfeld, die wirklich Ahnung haben, ratlos mit den Schultern zucken, hoffe ich, dass ich vielleicht durch euch neue Denkanstöße bekomme, bzw. irgendjemand aus seinem reichen Erfahrungsschatz schöpfen kann und mir eventuell helfen, einen Trainer empfehlen oder was auch immer kann. 
Fange ich also mal vorne an:
Mein neuer Hund Sonny, DSH-Schäferhund-Mix, weiblich-kastriert, ca. 8-9 Jahre alt, den ich von einer Bekannten übernommen hat, hat seit ich sie kenne (das ist seit 2007) schon dieses Problem, bzw. schon immer. Sonny kommt wohl ursprünglich von der Kette oder aus einer Scheune - iwie sowas - wurde dort aus Mitleid mit ca. 1-1 1/2 Jahren weggeholt und landete dann recht schnell bei meinet Bekannten, weil die ursprünglichen Besitzer absolut nicht mit ihr klar kamen. So weit so gut. Sonny ist alles in allem ein toller Hund, auch wenn ihr Ball-Fetisch wirklich schon "krankhaft" ist und ist wirklich umgänglich, alltagstauglich, verträglich - eben alles was man sich von einem Hund wünscht.
Ihr einziges Problem: das Autofahren.
Sie steigt in jedes Auto ein. Wirklich in JEDES. Kaum ist eine Tür, der Kofferraum, ein Fenster offen, ist der Hund drin.
Im Auto hampelt sie dann rum, fiepst und wird regelrecht hektisch. Auch wenn das Auto noch steht.
Fährt man dann, bricht auf der Rückbank die Hölle los. Sonny hopst wie ein Känguru auf Speed durch die Gegend, bellt, fiept, schreit, jault, alles.
Spätestens nach 15 min ist der Hund vollkommen am Ende, trotzdem macht sie weiter. Ist nicht ansprechbar und wie auf Droge.
So, nun zu meinen Fragen, bzw. Verständnisproblemen:
Ich habe das Gefühl, dass sie vollkommen gestresst ist. Negativ gestresst.
Trotzdem steigt sie liebend gerne in alles mit Rädern ein. Irre ich mich oder kann das durchaus sein?
Ich denke auch, dass sie inzwischen losgelöst von jeglichem Auslöser agiert.
Vermutlich war sie früher viel alleine im Auto (die Vor-Vorbesitzer konnten sie wohl nicht alleine in der Wohnung lassen) und hat sich da wohl angewöhnt Autos, Menschen, whatever anzubellen, inwzischen bellt sie einfach. Auch wenn niemand vorbeiläuft oder -fährt.
Wie komme ich da noch "dazwischen"? Hat da jemand eine Idee?
Iwie scheint das Verhalten nicht nur losgelöst von einem Reiz, sondern auch trotz Stress, so selbstbelohnend zu sein, dass ich weder mit Positivreizen (Leckerli, Loben), noch mit Negativreizen (Lautes "Schluss", kurzes Anstoßen o.ä.) überhaupt an den Hund rankomme...
Was haben wir (ich und meine Bekannte) schon versucht?
Variante 1: immer loben / bestärken, wenn Ruhe ist
Geht nicht. Sonny ist nie still. Wenn sie nicht bellt, dann jault sie. Wenn sie nicht jault, dann fiept sie. Usw. Und die Luftholpausen sind für ein richtig plaziertes, richtig verknüpfbares Loben zu kurz. Außerdem reagiert sie im Auto weder auf Stimme, noch auf Futter, noch auf Spielzeug (und danach ist sie wirklich süchtig!).
Variante 2: Hundebox
Ging trotz langsamer Gewöhnung an die Box erst in der Wohnung dann im Auto auch nicht. Sonny hat in der Box getobt wie eine Furie sobald das Auto losfuhr. In der Wohnung und auch bei stehendem Auto: kein Problem. Sie schlief sogar in der Box (mit offener Tür). Aber kaum war das Auto in Bewegung, war der Hund auf 180. Und sie hat sich auch richtig übel die Schläfe aufgestoßen, weil sie da so rumtierte.
Variante 3: Autos uninteressant machen
D.h. den Hund 5 Mal am Tag ins Auto setzen, hinters Lenkrad sitzen, warten. Wieder mit Hund aussteigen. So oft wie möglich mit Verlängerung der Wartezeiten im Auto. Hat auch nicht funktioniert. Obwohl meine Bekannte und ich das wirklich lange (fast drei Monate) durchgezogen haben ohne zwischendrin tatsächlich mit Sonny Autozufahren.
So und jetzt seid ihr dran...habt ihr Ideen? Ratschläge? Erfahrungen?
Mir geht es auch nicht darum, dass ich genervt von dem Gehampel und Gebelle bin, man gewöhnt sich an alles...
Mir geht es um den Hund, der nach jeder Autofahrt platt ist, selbst wenn wir nur schnell zum TA mussten...
Und ich fahre recht viel Auto mit den Hunden, sodass das für Sonny jedes Mal ein Horrortrip wird...was ich natürlich gerne verhindern oder zumindest eindämmen würde...
ich weiß dass mich die Thematik dieses Threads so oder so "in die Arme eines Hundetrainers treiben wird"
Fange ich also mal vorne an:
Mein neuer Hund Sonny, DSH-Schäferhund-Mix, weiblich-kastriert, ca. 8-9 Jahre alt, den ich von einer Bekannten übernommen hat, hat seit ich sie kenne (das ist seit 2007) schon dieses Problem, bzw. schon immer. Sonny kommt wohl ursprünglich von der Kette oder aus einer Scheune - iwie sowas - wurde dort aus Mitleid mit ca. 1-1 1/2 Jahren weggeholt und landete dann recht schnell bei meinet Bekannten, weil die ursprünglichen Besitzer absolut nicht mit ihr klar kamen. So weit so gut. Sonny ist alles in allem ein toller Hund, auch wenn ihr Ball-Fetisch wirklich schon "krankhaft" ist und ist wirklich umgänglich, alltagstauglich, verträglich - eben alles was man sich von einem Hund wünscht.
Ihr einziges Problem: das Autofahren.
Sie steigt in jedes Auto ein. Wirklich in JEDES. Kaum ist eine Tür, der Kofferraum, ein Fenster offen, ist der Hund drin.
Im Auto hampelt sie dann rum, fiepst und wird regelrecht hektisch. Auch wenn das Auto noch steht.
Fährt man dann, bricht auf der Rückbank die Hölle los. Sonny hopst wie ein Känguru auf Speed durch die Gegend, bellt, fiept, schreit, jault, alles.
Spätestens nach 15 min ist der Hund vollkommen am Ende, trotzdem macht sie weiter. Ist nicht ansprechbar und wie auf Droge.
So, nun zu meinen Fragen, bzw. Verständnisproblemen:
Ich habe das Gefühl, dass sie vollkommen gestresst ist. Negativ gestresst.
Trotzdem steigt sie liebend gerne in alles mit Rädern ein. Irre ich mich oder kann das durchaus sein?
Ich denke auch, dass sie inzwischen losgelöst von jeglichem Auslöser agiert.
Vermutlich war sie früher viel alleine im Auto (die Vor-Vorbesitzer konnten sie wohl nicht alleine in der Wohnung lassen) und hat sich da wohl angewöhnt Autos, Menschen, whatever anzubellen, inwzischen bellt sie einfach. Auch wenn niemand vorbeiläuft oder -fährt.
Wie komme ich da noch "dazwischen"? Hat da jemand eine Idee?
Iwie scheint das Verhalten nicht nur losgelöst von einem Reiz, sondern auch trotz Stress, so selbstbelohnend zu sein, dass ich weder mit Positivreizen (Leckerli, Loben), noch mit Negativreizen (Lautes "Schluss", kurzes Anstoßen o.ä.) überhaupt an den Hund rankomme...
Was haben wir (ich und meine Bekannte) schon versucht?
Variante 1: immer loben / bestärken, wenn Ruhe ist
Geht nicht. Sonny ist nie still. Wenn sie nicht bellt, dann jault sie. Wenn sie nicht jault, dann fiept sie. Usw. Und die Luftholpausen sind für ein richtig plaziertes, richtig verknüpfbares Loben zu kurz. Außerdem reagiert sie im Auto weder auf Stimme, noch auf Futter, noch auf Spielzeug (und danach ist sie wirklich süchtig!).
Variante 2: Hundebox
Ging trotz langsamer Gewöhnung an die Box erst in der Wohnung dann im Auto auch nicht. Sonny hat in der Box getobt wie eine Furie sobald das Auto losfuhr. In der Wohnung und auch bei stehendem Auto: kein Problem. Sie schlief sogar in der Box (mit offener Tür). Aber kaum war das Auto in Bewegung, war der Hund auf 180. Und sie hat sich auch richtig übel die Schläfe aufgestoßen, weil sie da so rumtierte.
Variante 3: Autos uninteressant machen
D.h. den Hund 5 Mal am Tag ins Auto setzen, hinters Lenkrad sitzen, warten. Wieder mit Hund aussteigen. So oft wie möglich mit Verlängerung der Wartezeiten im Auto. Hat auch nicht funktioniert. Obwohl meine Bekannte und ich das wirklich lange (fast drei Monate) durchgezogen haben ohne zwischendrin tatsächlich mit Sonny Autozufahren.
So und jetzt seid ihr dran...habt ihr Ideen? Ratschläge? Erfahrungen?
Mir geht es auch nicht darum, dass ich genervt von dem Gehampel und Gebelle bin, man gewöhnt sich an alles...
Mir geht es um den Hund, der nach jeder Autofahrt platt ist, selbst wenn wir nur schnell zum TA mussten...
Und ich fahre recht viel Auto mit den Hunden, sodass das für Sonny jedes Mal ein Horrortrip wird...was ich natürlich gerne verhindern oder zumindest eindämmen würde...