Katzen und ihr Einfühlungsvermögen

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  • Katzen und ihr Einfühlungsvermögen Beitrag #1
Ina4482

Ina4482

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Ich würde gerne mal eure Meinungen und Erfahrungen zu diesem Thema hören.

Wir haben am Sonntag ja unseren Baghira gehen lassen und es ist völlig klar, dass unser Rudel gerade trauert, jeder auf seine eigene Art und Weise. Der eine deutlicher, der andere kaum sichtbar. Rambo verlässt kaum noch das Wohnzimmer, in dem Baghira ja zum Schluss fast nur noch war und schläft sehr viel. Hottie ist sehr still und ruhig für ihre Verhältnisse und Sky ist gerade überdurchschnittlich anhänglich. Insgesamt ist das Rudel zur Zeit sehr ruhig und harmonisch, wenn auch auf eine bedrückende Art und Weise.

Sky hat sich z.B. auch ganz deutlich verabschiedet. Seit Samstag Morgen hat er ständig bei Baghira gelegen, obwohl er das eigentlich immer vermeidet und nie so den engen Kontakt zu den anderen sucht. Von unserer Küchentür aus kann man Baghis Grab sehen und es sitzen jedes Mal, wenn ich in die Küche komme, 1 oder 2 Katzen vor dieser Tür und schauen still nach draußen.

Dazu kommt noch das Verhalten uns gegenüber. Vorgestern ist mein Opa Baghira gefolgt und seitdem kann ich mich vor Katzen kaum retten. Hottie ist ja eigentlich die "Papa-Katze" hier, aber Mittwoch Abend lag sie plötzlich in meinem Arm im Bett und gestern hat sie mir mit absoluter Hingabe die Stirn und den Kopf geputzt - was sie beides noch nie getan hat vorher. Ronja klebt regelrecht an mir. Ich komme nach Hause und kaum sitze ich am Schreibtisch, habe ich sie auf dem Schoß. Im Bett weicht sie keine Minute von mir, Körperkontakt scheint gerade Pflicht zu sein. Außerdem gibt sie mir nun regelmäßig "Küßchen". Sky sucht ebenfalls täglich die Schmuserunde im Moment und hat auch einige Nächte mit im Bett geschlafen. Das ist sonst eher die Ausnahme. Abby sucht auch verstärkt den Kontakt diese Woche und fordert lautstark ihre Streicheleinheiten ein. Lewis möchte ständig auf den Arm genommen werden. Pinchen ist jetzt immer im gleichen Raum wie ich anzutreffen. Ich könnte noch dutzende solcher Kleinigkeiten aufzählen.

Was habt ihr für Erfahrungen gemacht? Wie gehen eure Katzen mit ihrer eigenen Trauer um und wie reagieren sie auf euch, wenn etwas nicht stimmt?
 
  • Katzen und ihr Einfühlungsvermögen Beitrag #2
Hallo Ina!

Mein Beileid noch, ich habe das gar nicht mitbekommen.

Als wir damals noch unsere Katzen Paula und Samy hatten, war immer Aktion im Haus.
Die beiden haben sich wirklich gehasst. Samy war immer zickig gegenüber Paula, die eigentlich nur spielen wollte und Samy gern hatte.
Als Samy krank wurde hat Paula sie in Ruhe gelassen. Samy hat fast den ganzen Tag geschlafen und ist keinen Meter mehr vor die Tür. Sie war immer in unserer Nähe.
Paula hat von einem Tag auf den anderen nicht mehr in meinem Bett geschlafen. Plötzlich hat Samy damit angefangen, die eigentlich immer ihren Platz auf dem Sofa hatte und nicht mehr zu mir kam, da dort Paula immer gelegen hat.
An ihren letzten Tagen war sie total seltsam, sie ist mir nicht mehr von der Seite gewichen. Wir wussten ja nicht ob sie stirbt, der Tierarzt konnte und wollte ihr nicht mehr helfen und zum Einschläfern sei es zu früh, war seine Meinung. Aber wir wussten es dauert nicht mehr lange. Den letzten Tag und die komplette letzte Nacht war sie bei mir. Am Morgen darauf, bevor ich zur Schule bin, wollte sie auf einmal unbedingt nach draußen. Sie war bis zu diesem Zeitpunkt wochenlang nicht mehr nach draußen gegangen. Ich hab sie gehen lassen und ich wusste dass sie nicht mehr kommt. Wir wohnen sehr ländlich und es werden hier nur sehr sehr selten Katzen überfahren, und wenn dann sieht man das auch. An unser Haus grenzte damals gleich der Wald.
Ich habe Samy seit dem besagten Morgen nie wieder gesehen.

Ich glaube und ich bin mir fast sicher, dass Tiere für sich und ach untereinander genau wissen, wann die Zeit gekommen ist. Und ich glaube auch, dass sie es uns mitteilen. Auf ihre ganz eigene Art und Weise.

Liebe Grüße.
 
  • Katzen und ihr Einfühlungsvermögen Beitrag #3
Ich glaube, dass Katzen ein sehr großes Einfühlungsvermögen haben und eine ganz feine Ader dafür wenn etwas nicht stimmt. Meine Katzen kommen sofort an, wenn es mir nicht gut geht, wenn ich traurig bin, kommen sie um mich zu trösten, stupsen mich an, suchen viel Körperkontakt zu mir. Wenn ich aber mit Migräne im Bett liege und mich nicht rühre und nur meine Ruhe will, lassen sie mich total in Ruhe, da habe ich noch nie ein Wort sagen müssen. Murphy kommt dann alle Stunde ganz vorsichtig ans Bett, kommt nicht rein, stellt nur die Vorderpfoten auf den Bettrahmen und schaut nach so nach dem Motto "Lebt sie noch" und dann verharrt er 1-2 Minuten so und geht wieder genauso still und leise wie er gekommen ist.

Murphy ist sowieso am feinfühligsten von meinem Trio, danach kommt Sue und Rabauke Felix, aber selbst Felix kann wenn es mir schlecht geht, auch sensibel sein. Murphy habe ich ja schon mal geschildert, ist ohnehin immer um alle besorgt, wenn ich nur daran denke, wie rührend er sich Felix zugewandt hat, als der von der Kastration heimgekommen ist und wie er nach Sue geschaut hat als die beleidigt war.

Als Sue ihr Brüderchen verloren hat, war sie zwar im gleichen Raum, wo er dann in meinen Armen eingeschlafen ist, aber sie hat sich gar nicht richtig rangetraut, aber sie hat ja schon vorher gemerkt, dass er krank ist, war ganz verwirrt, weil er nicht mehr mit ihr spielen wollte, hat kaum noch was gefressen und wußte gar nicht wie sie sich verhalten sollte, sie war ja noch so klein, 5 Monate. Nach seinem Tod hat sie eine Woche lang mit mir um ihn geweint, sie klebte förmlich an mir, ich konnte nicht einen Schritt ohne sie machen, mit Ausnahme wenn sie sich kurz von mir losgerissen hat und schreiend durch die Wohnung gelaufen ist, um ihn zu suchen, dann kam sie wieder ganz verstört zu mir und hat mich angeschrien und sich erst wieder beruhigt, wenn ich sie dann in Arm genommen habe. Gefressen hat sie wenn es hoch kommt noch 50 g am Tag, meist gar nichts, ich hatte solche Angst um sie. Deswegen ist ja auch Murphy schon eine Woche nach Nicos Tod eingezogen, sie hat ihn zwar anfangs total abgelehnt, aber sie wurde dadurch etwas aus ihrer Trauer gerissen und wenn es nur der Futterneid war, sie hat 2 Tage nach seinem Einzug wieder angefangen zu fressen.

Ich bin mir sicher, dass Murphy, obwohl er ja noch keinerlei Bezug zu mir und Sue hatte, uns ja noch nicht kannte, trotzdem unsere Trauer gespürt hat. Ich konnte ihn gar nicht richtig annehmen und Sue ist wie eine Furie auf ihn los, wenn er sich ihr genähert hat und wehe wenn er zu mir auf die Couch oder aufs Bett wollte, hat sie mit Zähnen und Klauen gegen ihn verteidigt, die ersten 4 Tage, habe sie gar nicht wieder erkannt. Aber Murphy hat nicht aufgegeben, obwohl er nicht mit offenen Armen empfangen wurde, hat er sich stets aber trotzdem unaufdringlich um Nähe und Annäherung bemüht und sich ganz vorsichtig, Stück für Stück an uns angenähert und mit der Zeit sich immer mehr in unser Herz geschlichen, er hat um unsere Liebe gekämpft und nicht aufgegeben.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Katzen und ihr Einfühlungsvermögen Beitrag #4
Hallo Ina, das ist wirklich beeindruckend was Du beschreibst und obwohl wir uns ja eigentlich gar nicht kennen, muss ich in den letzten Tagen viel an Dich, Deinen Baghira und Eure ganze Geschichte denken.
Ich habe Dir ja schon an anderer Stelle geschrieben, wie leid mir das tut. Zumal ich auch wirklich sehr gut weiß, wie man sich fühlt wenn man ein geliebtes Tier gehen lassen muss.

Als ich vor vielen Jahren meinen ersten Kater mit gerade mal 8 Jahren (auch zuhause auf meinem Schoß wenigstens) enschläfern lassen mußte, ist in der folgenden Zeit der verbliebene Kater sehr viel auf den Lieblingsplätzen des verstorbenen gesessen/gelegen. Und hat auch viel mehr unsere Nähe gesucht als vorher.
Ich habe mir das damals damit erklärt, dass er ja immer der Rangniedrige war, und auch viel vom Großen verdrängt worden war, und jetzt endlich auch mal zum Zug kommt. Dass er trauert, auf die Idee bin ich damals,
in meiner eigenen verzweifelten Trauer gar nicht gekommen...

Mein heutiges Rudel besteht ja in der Konstellation noch gar nicht lange und sie freuen sich ja gottlob auch alle ihres jungen Lebens (dreimal auf Holz klopf), aber ich habe z.B. nach Kimbees Kastra-OP festgestellt, dass die anderen beiden sie gar nicht wie sonst zu Tobereien animiert haben, und dass sie uns gegenüber noch anhänglicher war als sonst.
 
  • Katzen und ihr Einfühlungsvermögen Beitrag #5
Erst einmal noch mal mein herliches Beileid zu deinem Verlust.

Allein beim Lesen deiner Zeilen kommen mir die Tränen.

Ich selbst mussste so etwas noch nicht erleben, fürchte mich aber bereits sehr davor, eine meiner Katzen irgendwann gehen zu lassen. Ich weiß bereits jetzt, dass das unheimlich hart wird.

Ich weiß auch, dass meine übrigen Katzen trauern und mich trösten würden. Katzen spüren so etwas und gehen darauf ein. Erst gestern abend hab ich mir im Internet was trauriges angesehen und - wie ich halt bin - musste ich direkt anfangen zu weinen. Ich wurde sofort von 4 Katzen umzingelt, die meine Nähe suchten und versuchten mich zu trösten.

Ich denke meine Katzen werden auch, wenn es dann einmal so weit ist, deutlich versuchen mich zu trösten. Katzen sind einfach sehr sensible Tiere.

Ich finde es so schön, dass Sky so nah bei Bagi geblieben ist, bevor dieser über die Regenbogenbrücke gegangen ist.
 
  • Katzen und ihr Einfühlungsvermögen Beitrag #6
Ich hab dir ja auch geschrieben, dass ich das erstaunlich finde wie Tiere mit Emotionen umgehen.

Meine beiden, kommen auch immer an wenn es mir nicht gut geht, egal ob seelisch oder körperlich- sie spenden einfach Nähe und Trost wenn man es braucht.

Bei uns im Dorf gab es mal eine Katze die ihre Dosis nachts mit Krawall geweckt hat, gemaunzt wie blöde und auf die Dosis gesprungen und gekratzt... Erst haben die gedacht es wär grad ne Macke der Katze, aber so was soll sie noch nie gemacht haben.. also ist einer von beiden doch aufgestanden und wollte nach der Katze schauen ob diese was hat, die ist aber schnurstracks ins Kinder Zimmer... wo das Kleinkind lag und schwer fieberte und dem es wohl nicht gut ging...
Ich persölich glaube nicht das das ein Zufall war.
Sie haben einfach "Antennen" dafür.
 
  • Katzen und ihr Einfühlungsvermögen Beitrag #7
Ich hab dir ja auch geschrieben, dass ich das erstaunlich finde wie Tiere mit Emotionen umgehen.

Das war auch der Auslöser für diesen Thread ;). Ich finde es auch total faszinierend und eure Erfahrungen bestätigen mich gerade.

Off-Topic
Ich wollte auch keinen traurig machen oder gar zum Weinen bringen, aber das Thema beschäftigt mich gerade einfach sehr, weil´s bei mir im Moment so viel auf einmal ist.
 
  • Katzen und ihr Einfühlungsvermögen Beitrag #8
Ach Mensch, mein Beileid :/

Ja, ich bin auch der Meinung, dass Katzen sehr feinfühlig sind.
Ich kenn das von all meinen bisherigen Katzen auch. Zwar ist keine andere Katze gegangen, weil ich mit Einzelkatzen großgeworden bin, aber bei jedem verstorbenen menschlichen Familienmitglied (zwei Uromas & eine Oma von mir) haben uns die jeweiligen Katzen auf ihre Weise getröstet. Da ist auch unsere schreckhafte Lilly, die sogar bei einer herunterfallenden Fernsehzeitung panisch wegrannte, zu uns gekommen und hat den Lärm ertragen, um einfach bei uns zu sitzen.

Meine jetzigen zwei Miezen merken auch Kleinigkeiten und "versuchen zu trösten". Wenn wir uns beispielsweise streiten und ich immer lauter werde und/oder weine, dann stellt sich Siva laut schreiend direkt zwischen uns, manchmal stellt sie sich an mir aufrecht bzw lehnt sich in mein Gesicht, wenn ich irgendwo sitze. Sie kann das gar nicht leiden, wenn ich weine. Auch wenns mir mal ohne einen Streit schlecht geht, kommt sie immer zu mir anmarschiert, reißt die Augen auf und starrt mich "entgeistert" an, singt mir in laaaaangen Tönen zu und legt sich sogar auf mich. Das macht sie sonst auch nie in der Art.

Trixi scheint das eher zu verängstigen, aber wir wissen ja nicht, was sie vor uns erlebt hat. Sie kommt nur an und schmust mit unseren Gesichtern, wenns einem von uns nicht gut geht, manchmal putzt sie uns auch ausgiebig.

Wenns dem Hund schlecht geht, er z.B. wieder Ohrenschmerzen hat, legt sich Siva immer zu ihm, den ganzen Tag lang. Auch wenn ich mal das Wochenende über bei meinen Eltern bin, heißt es von meinem Freund immer, dass nach mir gesucht und gerufen wird.


(Tiere sind ja eigentlich fast alle irgendwo ein Stück weit einfühlsam.. Ich hab sogar schon gehört, dass das Kaninchen meiner Schulfreundin sich Nachmittags immer mit zu ihr ins Bett gelegt und den Mittagsschalf mitgeschlafen hat und wenn meine Freundin traurig war, hat es sich ebenfalls zu ihr gesetzt und sie geputzt.)


[VERSTECK]Am Weinen ich bin grad trotzdem, weil mich dieses Thema auch jedes mal sehr berührt.[/VERSTECK]
 
  • Katzen und ihr Einfühlungsvermögen Beitrag #9
Die Flocke hat auch alleine (also ohne anton) deutlich gelitten. Und auch dass mein Freund im oktober ausgezogen ist, hat sie mitgenommen... er hat immer mit ihr gespielt, auf mcih konnte sie sich noch nicht so wirklich einlassen. Ich bin nur zum Schmusen und Versorgen da :roll: Auch jetzt spielt sie bevorzugt mit meinem Mitbewohner.
Aber die drei Stinker haben mir in der zeit schon sehr viel Kraft gegeben, ob das jetzt absicht war und sie sich anders verhalten haben kann man so genau gar nciht sagen. Weil die Situation war ja auch ganz anders war. Wobei, der Anton ist wohl ein Stück mit "Schuld" dran dass die Beziehung auseinander ging. Immer wenn mein Freund da war, hat er gemerkt dass es mir nciht gut ging und irgendwo hingepisst. wenn mein Freund hier geschlafen hat, auch auf ihn drauf :eusa_whistle:
Mittlerweile ist er wieder stubenrein *auf holz klopf*, wobei der Auszug nciht die einzige "maßnahme" war und da bestimmt viele Sachen zusammen kommen...
Mein Freund bemüht sich auch um den Anton wenn er da ist und die beiden nähern sich wieder an ;)

Ich weiß gar nciht, ob meine Katzen so anders sind, wenn es mir schlecht geht, weil cih dann immer so mit mir beschäftigt bin, dass mir das gar nciht so auffällt :uups:
 
  • Katzen und ihr Einfühlungsvermögen Beitrag #10
Ina :056:

Bei uns ist es - man höre und staune - die Dinah, die so sensibel reagiert.
Als ich vor anderthalb Jahren mit meinem Fast-Verbluten halb ohnmächtig auf der Couch lag, war es die Dinah, die nicht von meiner Seite gewichen ist.... sie hat akribisch beobachtet, was die Notfall-Sanitäter mit mir anstellen und ist denen ja auch in ihren Medizin-Koffer gehüpft (was die dann allerdings nicht so prickelnd fanden ;) ) - und sie hat mich offensichtlich auch vermisst, das war das erste (und bisher letzte) Mal für sie, dass ich ein paar Tage nicht zu Hause war...
Weiterreichende Erfahrungen haben wir bisher noch nicht gemacht - ich sag´ jetzt einfach mal: zum Glück!

LG, seven
 
  • Katzen und ihr Einfühlungsvermögen Beitrag #11
Ach Ina, was für ein trauriges Thema.:(

Ich hab hier aber genau das festgestellt, was Du beschreibst. Meine letzten Sternchen Micky, Merlin Max und Momo sind ja alle zuhause eingeschlafen und ich saß tränenüberströmt daneben und habe sie auf ihrem letzten Weg begleitet und sie gestreichelt und mit ihnen geredet, bis sie den Weg über die Regenbogenbrücke angetreten haben.
Meine anderen Katzen haben sich dann alle von den verstorbenen Katzen verabschiedet, indem sie sie nochmal mit der Pfote angestupst haben oder nochmal geköpfelt haben. Das war wirklich herzergreifend.

Danach haben sie sich dann mir zugewandt und Körperkontakt gesucht und mir die Tränen vom Gesicht geleckt...
 
  • Katzen und ihr Einfühlungsvermögen Beitrag #12
Mir kommen da auch die Tränen - aber eher vor Rührung, wie sich Deine Katzen - oder eure Katzen - so verhalten!

Eine echte Krise hatte ich, als ich meine Katzen grad bekommen hab. Wie sie sich da verhalten haben weiß ich also gar nimmer. Seitdem hatte ich nur kleine Krisen - z.B. einen Streit mit meinem Bruder (der nicht nur mein Bruder, sondern auch mein bester Freund ist), ich bin heulend heimgekommen und Lilly ist mit mir unter die Decke und hat sich in meinen Arm gekuschelt. Sie macht das sehr gern, wenn ich wach im Bett liege - z.B. um zu lesen - aber sonst NIE, wenn ich grad am einschlafen bin! Insofern denk ich auch, daß sie da echt mitfühlt. Bei Ferdl hatte ich den Fall, daß ich eine arge Bronchitis mit Mandelentzündung hatte - und er hat sich quer auf meine Brust gelegt (eben da, wo es weh getan hat) und wie ein Weltmeister geschnurrt. Ob man traurig ist oder krank - Katze spürt das, ganz bestimmt!
 
  • Katzen und ihr Einfühlungsvermögen Beitrag #13
Bei Ferdl hatte ich den Fall, daß ich eine arge Bronchitis mit Mandelentzündung hatte - und er hat sich quer auf meine Brust gelegt (eben da, wo es weh getan hat) und wie ein Weltmeister geschnurrt. Ob man traurig ist oder krank - Katze spürt das, ganz bestimmt!

Das machen meine auch immer, wenn ich krank bin. Sie "wickeln" sich dann regelrecht um die schmerzende Stellen.
Aber eigentlich will ich das gar nicht, weil ich Angst habe, sie stecken sich an.:?
 
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