Kater macht nur Blödsinn - Freigang als Lösung?

Diskutiere Kater macht nur Blödsinn - Freigang als Lösung? im Katzen Haltung Forum im Bereich Katzen Forum; Im Prinzip kommt es meiner Meinung nach eher darauf an, dass die Tiere firstvom Charakter her zusammen passen. Allerdings würde ich dir gerade bei...
Ina4482

Ina4482

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Wäre denn ein Männchen oder Weibchen besser ? Oder kommt es nur drauf an ob die "Chemie" stimmt ?
Im Prinzip kommt es meiner Meinung nach eher darauf an, dass die Tiere
vom Charakter her zusammen passen. Allerdings würde ich dir gerade bei so jungen Tieren aufgrund des Spielverhaltens auch eher zu einem zweiten Kater raten. Damit verringerst du einfach gleich bei der Auswahl das Risiko, dass später was nicht richtig funktioniert.
 
silentwish

silentwish

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Im Prinzip kommt es meiner Meinung nach eher darauf an, dass die Tiere vom Charakter her zusammen passen. Allerdings würde ich dir gerade bei so jungen Tieren aufgrund des Spielverhaltens auch eher zu einem zweiten Kater raten. Damit verringerst du einfach gleich bei der Auswahl das Risiko, dass später was nicht richtig funktioniert.
Ich hatte scheinbar glück. meine beiden sind geschwister und haben schon, als sie noch ebi der mama waren, zusammen gespielt.

ich kenn ein paar leute, sie gemischhaltung haben und da gings auch immer gut... aber es gibt bestimmt auch imemr ausnahmen.
 
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Simpat

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Ich habe ja auch zu einem Katerchen geraten, weil ihr Kater erstens ohnehin etwas wilder ist und vorallem auch schlecht sozialisiert, daher wird der vermutlich ganz schön rüppelig zum Neuankömmling sein und wegen dem Alter, habe ich ja auch schon gepostet, außerdem kommt der Kater bald ins Flegelalter, daher denke ich auf jeden Fall ein zweiter Kater wäre besser.

Natürlich kann gemischtgeschlechtlich auch gut funktionieren, wie z.B. bei meiner Schwester, aber ihre Katzen sind sehr gut sozialisiert, waren schon 14-16 Wochen beim Einzug und sind zusammen aufgewachsen.

Bei mir haben sich Sue und Murphy zwar sehr gut verstanden und man hätte es auch so lassen können, aber irgendwie taten mir die beiden halt leid, weil Murphy immer wieder probiert hat mit Sue nach Katerart zu raufen und balgen und dass wollte sie gar nicht. Murphy hat einen ganz tollen Charakter und ist super sozialisiert, er hat natürlich immer sofort von ihr abgelassen, wenn sie nicht wollte, aber mir tat es halt leid, dass sie sich immer wieder gegen ihn wehren musste und er immer wieder eine Abfuhr bekommen hat, dabei wollte er ja nur spielen. Als dann Felix eingezogen ist, war es perfekt, die beiden Kater balgen mehrmals am Tag nach Herzenslust miteinander und Sue schaut ihnen dabei zu.

Ihr Katerchen ist jetzt aber zu früh getrennt worden mit ca. 8 Wochen nach den Altersangaben im ersten Post und bisher allein gewesen und wie sie ihn beschreibt, schon etwas wilder und kommt demnächst auch noch ins Flegelalter, daher fürchte ich, dass ein weibliches Kitten mit dem Jungspund überfordert bzw. ihm nicht gewachsen ist und sehe da in einer gleichgeschlechtlichen Vergesellschaftung deutlich höhere Chancen, dass es klappt. Wichtig ist, dass der Neuzugang gut sozialisiert ist, weil je schlechter die eine Katze sozialisiert ist, umso besser sollte es dann die andere Katze sein.

Daher denke ich, dass hier am besten ein Katerchen im annähernd gleichen Alter, sehr gut sozialisiert, eher älter als jünger und vom Wesen, Charakter und Temperament ihrem möglichst ähnlich am besten passen würde.
 
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Dotoressa

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und vorallem auch schlecht sozialisiert, daher wird der vermutlich ganz schön rüppelig zum Neuankömmling sein


Heißt das die Chance das er gar kein bock auf den anderen kater haben könnte ist höher ?
Und was bedeutet das, Flegelalter ?
 
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Substantia Nigra

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Nein, das heißt nur, dass er wahrscheinlich nicht nett zu dem Neuen sein wird und ihn nur auf grobe, unhöfliche Weise zum Spielen auffordern wird. Ein zartes Katzenmädel wird sich davon vielleicht eher abgeschreckt fühlen und weggehen, damit wäre nichts gewonnen, während es einem Katerjungen egal sein könnte. Wenn der raufen und spielen will, ist ihm egal, dass der andere sich gerade nicht so gut benimmt, bzw. er nimmt das dann als Spielaufforderung.
Ich hab hier eine Katze, Momo, bei der das so ist. Über die Sozialisation kann ich nichts sagen, aber die fordert die anderen hier immer so grob zum Spielen auf, dass die glauben, sie will sie verprügeln. Und dann laufen sie weg und spielen nicht mit und sie sitzt traurig da und weiß nicht, wohin mit ihrer Energie.
 
Kitty Baghira

Kitty Baghira

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an der stelle weise ich gern noch mal deutlich darauf hin, dass die te nicht damit rechnen sollte, dass sie den neuen kater dazu setzt und die beiden sofort kuschelnd in der ecke liegen. vielleicht ein überflüssiger hinweis. aber hier war bislang so viel unwissen oder naivität im spiel, dass ich das gerne einmal deutlich dazu sage. ich hatte glück. meine vergesellschaftung war nach einem tag durch. meine beiden waren aber auch top sozialisiert.
es kann sein, dass es etwas dauert bis beide sich wirklich prächtig verstehen. hier heißt es geduld haben, nicht eingreifen und die beiden machen lassen. das geknurrt und gefaucht wird, mal einer mit der pfote eines übergebraten bekommt, sich mal einer etwas verdrückt oder nicht sofort zum fressen kommt ist da vollkommen normal :)
meine ma führt gerade zwei gut sozialisierte ältere katzen zusammen. dort ist es sehr ruhig. aber es dauert eben. die te sollte immer daran denken, dass es für ihr tier das beste ist. auch wenn es etwas zeit dauert, bis das sichtbar wird.
und ja.. kitten machen viel blödsinn. das weiß man vorher und deshalb rate ich anfängern nie zu kitten. sakima war mit einem halben jahr einige zeit alleine und unausstehlich. tapetenkratzen, möbelkrazen, rumschreien, totales theater wenn mama nicht da war. das legte sich als songaa einzog. das kratzen an der tapete hörte sofort auf. das an den möbeln ebenfalls. dafür fliegt nun auch schon mal eine lampe um, wenn die beiden wie die bekloppten durch die wohnung fegen. und sie werfen auch mal schon gemeinschaftlich ein volles wasserglas um. das ist kittenquatsch und vollkommen normal. dieser blödsinn ist aber positiver blödsinn und resultiert nicht daraus, dass sich ein einzelnes armes kitten auf den tod langweilt und unglücklich ist.
 
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Simpat

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und vorallem auch schlecht sozialisiert, daher wird der vermutlich ganz schön rüppelig zum Neuankömmling sein


Heißt das die Chance das er gar kein bock auf den anderen kater haben könnte ist höher ?
Und was bedeutet das, Flegelalter ?
Es heißt nicht, dass er keinen Bock auf andere Katzen haben wird, sondern von den Umgangsformer eher etwas ruppiger sein wird, weil er halt nicht ausreichend sozialisiert wurde. Zwischen der 8. und 12.Woche findet ein Großteil der Sozialisierung und Entwicklung bei Kitten statt, da lernen sie u.a. den richtigen Umgang miteinander und die Katzensprache, also wie man sich andern gegenüber verhält, dass man Zähne und Krallen beim Spielen nicht einsetzen darf, usw. Hat dein Katerchen jetzt leider nicht so wirklich gelernt, daher wird es vermutlich halt eine recht stürmische Vergesellschaftung, wird etwas ruppiger ablaufen und sicher etwas länger dauern als sonst bei zwei so jungen Katzen, aber klappen wird es schon, keine Sorge.

Man geht davon aus, dass man junge Katzen so bis zu 1-2 Jahren fast problemlos zusammenführen kann, auch Katzen bis zu 3-4 Jahren lassen sich noch relativ gut zusammenführen, ab so ca. 5 Jahren wird es dann immer kniffliger.

Flegelalter (ich schätze mal ist so zwischen 8 Monaten und 2 Jahren, kann aber auch schon früher losgehen oder auch später) kannst du ungefähr mit Teenager gleich setzen, nichts als Unfug im Kopf und immer wieder die Grenzen austesten, da wird halt gerne über die Strenge geschlagen und die Hormone kommen natürlich ins Spiel, deswegen und um Markierverhalten, ungewollter Vermehrung vorzubeugen usw. sollte man Kitten am besten mit 4-6 Monaten bereits kastrieren. Ins Flegelalter kommen die Katzen dann natürlich trotzdem ist dann aber etwas gedämpfter. Also bei meinen beiden Katern war es bei Murphy recht glimpflich, Felix hat schon deutlich mehr seine Grenzen ausgetestet, Sue musste ihn öfters mal anfauchen und Einhalt gebieten, auch mir gegenüber ist er sehr frech geworden und hat alle Regeln des Haushalts gerne mal vergessen, aber er ist jetzt 2 Jahre alt und fügt sich immer mehr ein.
 
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