tipps pferd beweglicher machen

Diskutiere tipps pferd beweglicher machen im Pferde Ausbildung und Reiten Forum im Bereich Pferde Forum; Aber ich muss echt sagen (hab meinen groll runtergeschluckt:P) Einen Stall 1 km entfernt würde ich abgesehen von Pferd usw. auf jedem Fall einem...
  • tipps pferd beweglicher machen Beitrag #21
Aber ich muss echt sagen (hab meinen groll runtergeschluckt:p) Einen Stall 1 km entfernt würde ich abgesehen von Pferd usw. auf jedem Fall einem 30 km entferten Stall vorziehen.

Wenn ich die möglichkeit hätte mein Pferd so nah zu mir zu stellen würd ich das auch machen.
 
  • tipps pferd beweglicher machen Beitrag #22
Huhu!

japp... und genauso geht es mir momentan! ich sehe keine Fortschritte und weiter bringen tut mich das pferd nicht, da es mir meine fehler nicht zeigt (schließlich reite ich ja erst wieder 2 Monate)

Da war es schon ein anderes Gefühl ein anderes Schulpferd zu reiten und zu merken, dass es mir hilft und mein sitz dadurch verbessert wird.
Anders will ich ja gar nicht weiterkommen :-D deshalb fand ich das eben niedlich von ponnyfreundin :)
ich muss doch selber erstmal reinkommen und er hat mir halt vertrauen gegeben aber er kann mir nichts lernen und ich kann ja nicht ewig so einen schlechten sitz haben... das meinte ich mit weiterkommen! :)
Turniere will ich nicht, ich möchte freizeitmäßig reiten vorwiegend im gelände, das ist mein plan aber dafür muss ich halt ein paar dressurlektionen lernen!
 
  • tipps pferd beweglicher machen Beitrag #23
Ok groll verflogen....
Off-Topic
Hatte nur mal so ne tollte Reitbeteiligung... Ich will weiter.... das geht mit dem nicht.... ja wenn man alles falsch macht und kein Bock hat RU zu nehmen dann kann er das auch nicht verstehen was von da oben kommt....!!! Entschuldigung...:|
 
  • tipps pferd beweglicher machen Beitrag #24
hihi okay. :)
ne ich nehme ja mit meiner RB fast ausschließlich reitunterricht... und selbst die RL wissen, das er eig. nicht gut für mich...

aber nun werd ich erstmal sehen wie alles weiter läuft.. heut reit ich wieder in dem stall 1km entfernt!
das pferd is lieb! was mir sorgen bereitete... er wird mit kandare geritten... wo ich finde, das dies in erfahrene hände gehört... ich hatte echt angst im weh zu tun... :( aber die RL meinte, er kennt das und er rollt seine zunge immer über die gebisse nur bei der kandare tut er das nicht.
und auf einem auge ist er blind, hat man aber üüüüüüberhaupt nicht gemerkt!
 
  • tipps pferd beweglicher machen Beitrag #25
bin auch mal ein halbblindes Pferd geritten man muss ihnen evtl nur ein wenig auf der blinden seite helfen. Ich kenne das von einer bekannten die ist auch immer mit Kandar wegen der Zunge. Aber die werden schon wissen wie das richtig ist. Viel Spaß!:D
 
  • tipps pferd beweglicher machen Beitrag #26
Wie versprochen werde ich jetzt weitere Übungen beschreiben:
Seitwärtsreiten = gezieltes Lösen der Schulter und Brustmuskulatur.
Das Pferd soll an der Hand auf leichte Berührung mit der Hand an der Schenkellage seitwärts treten. Die Berührung ist eher ein Kitzeln. Anfangs darf man auch mal schieben, wenn das Pferd noch nicht weiß, was gemeint ist. Bei dieser Übung mit sehr viel Ruhe, Lob (Anfangs bei 2 guten Schritten) und Geduld und ungeheurer Konsequenz vorgehen. Das Pferd darf weder beißen noch treten, das muss verboten werden. Jedoch nicht mit Schlagen, sondern man stellt sich erstmal so hin, dass das Pferd einen nicht treffen kann. Bei beißenden Pferden wird der Pferdekopf anfangs etwas höher gehalten, damit das Pferd die Schulter oben lässt und ihm so das Kreuzen leichter fällt. Das Pferd kann dann mit dem Arm davon abgehalten werden, den Menschen zu beißen.
Bei tretenden Pferden wird sobald das Pferd einen Ansatz zum Treten macht, das Pferd seitwärts geschubst. Dann stehen gelassen und gelobt. Das Pferd wird schnell merken, dass eine Abwehrreaktion bedeutet, dass es aus dem Gleichgewicht gebracht wird (unangenehm). Das anschließende Lob macht ihm die Übung klar. Treten ist meist ein Anzeichen von Unwilligkeit, weil das Pferd die Übung nicht versteht und einfach von der Knibbelei genervt ist oder kitzlig ist (kitzelige Pferde reagieren auch zickig am Sporen). Das Pferd akzeptiert mit viel Lob nach Absolvierung der Übung, die Hilfen meist sehr schnell.
Ein so gearbeitetes Pferd kann dann nach und nach mit weniger Hilfe (nur noch Berührung) im Schritt und sogar Trab an der Hand längere Strecken seitwärts laufen und wird auch unterm Reiter sensibler am Schenkel reagieren, wenn es die Übung von Oben verstanden hat.


Bodenarbeit um Pylonen und über Stangen, wenn das Pferd dieses beherrscht, die gleichen Übungen reiten.
Hier einige Beispiele:
Material: Knotenhalfter, Sidepul oder Stallhalfter, Sattel, Bodenarbeitsseil, Pylonen oder ähnliches, Stangen
Die Idealen Stangen sind eckig. Runde Springstangen sind nicht wirklich gut geeignet, da sie -wenn das Pferd darauftritt- wegrollen und das Pferd sich unter Umständen arg vertreten kann. Wer nur Springstangen zur Verfügung hat und diese nicht verändern darf (einfach ein 10cm langes Stück Gartenschlauch quer annageln) sollte diese mit Sand so gut wie möglich gegen Wegrollen sichern.

1. Min. 6 Pylonen eng (ca. 1x5m Abstand, je nach Pferdegröße) in einer Reihe aufstellen. Das Pferd eng an den Pylonen vorbeiführen. Der Mensch bleibt dabei immer auf einer Seite und lässt sich das Pferd möglichst selbständig um die Pylonen schlängeln. Das Pferd kann später auch rückwärts durchgeführt werden.

2. Den Abstand zwischen den Pylonen leicht erhöhen und jeweils eine Stange dazwischen legen. Das Pferd muss sich jetzt nicht nur ordentlich biegen, es muss auch noch sehr aufmerksam sein und seine Schrittgröße evtl. varriieren (Schulter lösen).

3. 5-7 Stangen in unterschiedlichen Abständen hinlegen, das schult die Konzentration, das Gleichgewicht und löst die Schulter. Die Abstände dürfen zwischen sehr groß auch mal nur 2 Hufbreit sein.

4. Für die nächste Übung darf der Hufschlag keine megaausgetretene Rinne sein, falls das der Fall ist, kann man erstmal Haken.
Eine Stange wird parallel zur Bande gelegt. Der Abstand zur Bande ist ca. 1m länger als der Pferderumpf. Eine 2. Stange wird von der Bande aus waagerecht etwas schräg dazu gelegt, so dass ein einladender Eingang entsteht. Das Pferd wird nun durch den 'Eingang' zwischen Bande und längs (also parallel zur Bande) liegender Stange geführt, so dass es mit dem Kopf zur Bande steht.
Das Pferd soll nun in dem Zwischenraum zwischen Stange und Bande seitwärts gehen - schön langsam. Diese Übung eignet sich auch zum Reiten.
Das Pferd löst hierbei nicht nur die Schulter, es muss bei schön langsamer Ausführung sein Gleichgewicht gut halten, es kann seine HH beim Seitwärtsgehen nicht hinten herausstellen und wölbt den Rücken etwas.
Bei dieser Übung kann auch eine Gerte verwendet werden, wenn das Pferd diese als Hilfe (nicht als Schlaginstrument) kennt. Mit der Gerte kann man dem Pferd helfen, welches Beim am sinnvollsten bewegt werden muss und ob das Pferd den Fuss seitwärts oder seitwärts-vorwärts setzten muss. Die meisten Pferde schaffen das ohne Gerte, einige sind in der Übung etwas hilflos und benötigen die Hilfe des Menschen.
Diese Übung eignet sich auch hervorragend zum Reiten.
5. gerittene Übung
4 Pylonen werden ca. 7-10m auseinander in einem Quadrat aufgestellt. Der Reiter reitet mittig durch 2 Pylonen, wobei der Zügel vorgegeben wird, das Pferd soll völlig gerade sein. Sobald er das entstandene 4-Eck geritten ist, wird um die linke Pylone eine Volte geritten bis man sich wieder zwischen 2 Pylonen befindet. Das geht immer so weiter. Man reitet quasi ein 4-blättriges Kleeblatt aus. Die Pylonen helfen das Ganze gleichmäßig zu halten und als Kontolle für den Reiter ob er wirklich gleichmäßig reitet. Der Sinn ist, dass das Pferd ab den gedachten Linien von Pylone zu Pylone gerade ist. Also der Unterschied gerade - gebogen.
Der Sinn ist, dass steife Pferde nicht mit andauernden Biegungen überfordert werden. Das Pferd darf sich immer wieder gerade machen. Es lernt zudem nicht sofort loszurennen, sobald der Zügel vor gegeben wird, sondern den Hals durch Lösen zu senken. Nach einigen Kleeblättern wechselt man natürlich die Hand und reitet auch anders herum.
Diese Übung lässt sich dann varriieren, wenn das Pferd diese beherrscht. Diese Übung kann mit Pferden jeden Ausbildungsstands geritten werden. Die Biegungen kann man z.B. in Außenstellung reiten, man kann fliegende oder einfache Galoppwechsel mit einbauen.
Sehr schön ist, wenn man in der Mitte des Pylonenvierecks noch ein Stangenviereck (Stangen 1,80 - 2,10m) aufbaut - nicht zu groß. So hat man egal von welcher Richtung man kommt, immer noch 2 Stangen, die das Pferd in gerader Körperposition überwinden muss. Bei der o.G. Abmessung sind das im Schritt 2 Zwischenschritte, im Trab 1 Zwischentritt und im Galopp ohne Zwischensprung.
Die Varriationen dieser Übung sind ungeheuer viel.





Maximale Dehnung des Halses im Stand und Schritt = Lösen von Hals und Anheben der Schulter.
Eine sehr schöne Übung, die jederzeit durchgeführt werden kann. Jeder kann das an sich selber ausprobieren. Wenn man selber den Kopf ein wenig zur Seite dreht (z.B. nach rechts) kann man super die gegenüberliegende Schulter (in dem Fall links) tief fallen lassen. Dreht man den Kopf maximal, kann man die Schulter nicht mehr runterdrücken.
Man beginnt diese Übung am Boden. Das Pferd wird mit einem Leckerchen mit dem Kopf so weit wie möglich an seine HH gelockt (Möhrchen rechts am Bauch oder Hüfthöcker, Möhrchen links am Bauch oder Hüfthöcker). Aus der vorherigen Bodenarbeit kennt das Pferd jedoch schon, dass es den Kopf in Bewegungsrichtung weit zur Seite nehmen kann (Bodenarbeitsseil um die HH).
Daher beherrscht das Pferd bereits den Zügelgehorsam seitwärts. So kann man diese Übung auch vom Sattel aus im Stand fordern. Einfach einen Zügel nehmen (den anderen loslassen bzw. ganz locker lassen) und die zügelführede Hand an die eigene Hüfte nehmen. Das Pferd muss jetzt den Kopf so weit drehen, dass es den Fuss des Reiters mit der Nase fast berührt (je nach Halslänge des Pferdes).
Die Zügelbewegung hat fließend zu erfolgen. Wenn das Pferd nachgibt die Position noch etwas halten und dann das Pferd aus der Übung entlassen.
Sollte das Pferd bei dieser Übung anfangs laufen, keine Panik. Einfach ganz gerade hinten im Sattel sitzen bleiben (niemals nach vorn fallen), das Pferd beruhigen und an Kruppe, Rücken und evtl Hals (nicht nach vorn fallen) loben. Sobald es steht wird mit der freien Hand gelobt. Wird das Pferd aus der Übung entlassen, wird nicht mehr gelobt. Das Pferd soll die Übung nicht als Strafe oder Extraanstrengung empfinden, sondern Lob in der Übung erwarten. Ganz nach dem Motto 'Lob bei Anstrengung' nicht wenn du fertig bist und dich entspannst (Pferde denken im Jetzt).
Wenn das Pferd die Übung mit Leichtigkeit beherrscht, kann man es durch Schwingen der Schenkel zum Schrittgehen auffordern. Hierbei muss es zu Mindest die Vorderbeine Kreuzen, was viel Gleichgewicht bedeutet. Wichtig ist hierbei wieder viel Ruhe und ein guter Sitz. Der Reiter darf durch nach Vorn- oder gar Seitwärtsfallen das Pferd nicht aus dem Gleichgewicht bringen und ihm seine Arbeit noch erschweren (nicht seitwärts nach unten schauen um den Pferdekopf zu sehen).
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So, das wars erstmal, wer will viel Spaß.
 
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