- Das ewige Leid mit den Eierlein... Beitrag #1
Midoriyuki
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Hallo allerseits,
nachdem ich heute mit Liam nach monatelangem Training mal wieder den Versuch unternommen habe (zsm. mit meiner Trainerin) wie er auf fremde Hunde reagiert bin ich nun doch ziemlich gefrustet.
Er pusht sich so extrem hoch, dass ich ihn nach einer halben Stunde aus der Situation raus nehmen musste, da er einfach wirklich sichtbar fertig mit der Welt war und der eig. sehr tolerante "Testhund" ebenfalls langsam die Geduld verlor.
Er rammelt, leckt, winselt, bellt, rennt hinterher und hechelt sich fast zu Tode.
Schnappt der jeweilige Hund nach ihm hält ihn das kein Stück davon ab weiter fast in ihn reinzukriechen (war eine Hündin).
Kastrierte Rüden werden ebenfalls beleckt, besprungen und absolut nicht in Ruhe gelassen, egal wie deutlich der andere Hund ihm zeigt, dass er das nicht will.
Weniger geduldige Hunde hätten ihn vermutlich längst unangespitzt in den Boden gerammt.
Draußen ist er auf Distanz (ca. 20-30 m) an der Leine inzwischen kontrollierbar, zumindest etwas, aber auch da werden andere Hunde mit winseln und vor Aufregung zittern und hecheln ohne Ende quittiert.
Einzig die Hündinnen meiner Trainerinnen regen ihn nicht mehr komplett auf, aber mit denen trainieren wir auch seit über einem halben Jahr.
Und selbst da verfällt er in diesen extremen Stress und kriegt sich kaum wieder ein.
Entspannung scheint in seinem Wortschatz vollkommen zu fehlen.
Ohne andere Hunde ist er ein Traum.
Motiviert, aufmerksam und einfach nur toll.
Aber wehe dem er ahnt einen Artgenossen.
Dann scheint einfach alles an Synapsen bei ihm durchzuknallen was er hat.
Fatalerweise reagiert er dann bei Stress auch noch mit einer lustigen Flirt / Fight-Kombi.
Ergo ist mein Hund erstmal weg, wenn irgendwo was kommt.
Heißt für mich: Aufpassen wie ein Schießhund.
Am Besten nur raus, wenn grade nichts anderes unterwegs ist, weil man sonst einfach alles in die Tonne treten kann. Es reicht 1 Hund und der Tag ist vorbei.
Jetzt hat meine Trainerin vorgeschlagen zu warten bis er 1 1/2 ist und dann einen Kastra-Chip setzen zu lassen um zu sehen, wie es dann wäre.
Und bis dahin eben weiter mit dem desensibilisieren....
Was haltet ihr davon?
Mir macht das nämlich echt Bauchschmerzen, weil ich ihm eine Kastra etc. ersparen wollte, aber es ist ja auch keine Perspektive, dass er niemals mit Hunden spielen kann, weil er einfach immer und immer wieder rangeht ohne auch nur ansatzweise die Grenzen des anderen Hundes zu akzeptieren...Ein weniger geduldiger Kandidat knallt ihm vllt. mal richtig eine....
Er ist übrigens im Rudel sozialisiert worden und hatte immer Kontakt zu anderen Hunden...Bis er sich dann innerhalb von wenigen Wochen im Alter von knapp 5 Monaten auf den jetzigen Status gesteigert hat.
Bisher ist auch bei allem Training einfach keine Besserung in Sicht.
nachdem ich heute mit Liam nach monatelangem Training mal wieder den Versuch unternommen habe (zsm. mit meiner Trainerin) wie er auf fremde Hunde reagiert bin ich nun doch ziemlich gefrustet.
Er pusht sich so extrem hoch, dass ich ihn nach einer halben Stunde aus der Situation raus nehmen musste, da er einfach wirklich sichtbar fertig mit der Welt war und der eig. sehr tolerante "Testhund" ebenfalls langsam die Geduld verlor.
Er rammelt, leckt, winselt, bellt, rennt hinterher und hechelt sich fast zu Tode.
Schnappt der jeweilige Hund nach ihm hält ihn das kein Stück davon ab weiter fast in ihn reinzukriechen (war eine Hündin).
Kastrierte Rüden werden ebenfalls beleckt, besprungen und absolut nicht in Ruhe gelassen, egal wie deutlich der andere Hund ihm zeigt, dass er das nicht will.
Weniger geduldige Hunde hätten ihn vermutlich längst unangespitzt in den Boden gerammt.
Draußen ist er auf Distanz (ca. 20-30 m) an der Leine inzwischen kontrollierbar, zumindest etwas, aber auch da werden andere Hunde mit winseln und vor Aufregung zittern und hecheln ohne Ende quittiert.
Einzig die Hündinnen meiner Trainerinnen regen ihn nicht mehr komplett auf, aber mit denen trainieren wir auch seit über einem halben Jahr.
Und selbst da verfällt er in diesen extremen Stress und kriegt sich kaum wieder ein.
Entspannung scheint in seinem Wortschatz vollkommen zu fehlen.
Ohne andere Hunde ist er ein Traum.
Motiviert, aufmerksam und einfach nur toll.
Aber wehe dem er ahnt einen Artgenossen.
Dann scheint einfach alles an Synapsen bei ihm durchzuknallen was er hat.
Fatalerweise reagiert er dann bei Stress auch noch mit einer lustigen Flirt / Fight-Kombi.
Ergo ist mein Hund erstmal weg, wenn irgendwo was kommt.
Heißt für mich: Aufpassen wie ein Schießhund.
Am Besten nur raus, wenn grade nichts anderes unterwegs ist, weil man sonst einfach alles in die Tonne treten kann. Es reicht 1 Hund und der Tag ist vorbei.
Jetzt hat meine Trainerin vorgeschlagen zu warten bis er 1 1/2 ist und dann einen Kastra-Chip setzen zu lassen um zu sehen, wie es dann wäre.
Und bis dahin eben weiter mit dem desensibilisieren....
Was haltet ihr davon?
Mir macht das nämlich echt Bauchschmerzen, weil ich ihm eine Kastra etc. ersparen wollte, aber es ist ja auch keine Perspektive, dass er niemals mit Hunden spielen kann, weil er einfach immer und immer wieder rangeht ohne auch nur ansatzweise die Grenzen des anderen Hundes zu akzeptieren...Ein weniger geduldiger Kandidat knallt ihm vllt. mal richtig eine....
Er ist übrigens im Rudel sozialisiert worden und hatte immer Kontakt zu anderen Hunden...Bis er sich dann innerhalb von wenigen Wochen im Alter von knapp 5 Monaten auf den jetzigen Status gesteigert hat.
Bisher ist auch bei allem Training einfach keine Besserung in Sicht.