Silver Labrador

Diskutiere Silver Labrador im Hunderassen Forum im Bereich Hunde Forum; @russel: Die Verdünnungen silver (braun), charcoal (schwarz) und champagner (gelb) sind aber keine Farbvarianten des Labradors, die einfach nicht...
  • Silver Labrador Beitrag #41
@russel:

Die Verdünnungen silver (braun), charcoal (schwarz) und champagner (gelb) sind aber keine Farbvarianten des Labradors, die einfach nicht anerkannt werden, wie es früher bei gelb oder braun der Fall war. Die Farben gelb und braun gab es schon immer und sie sind auch schon immer mal gefallen und auch dokumentiert. Die Verdünnungen kommen vom Dilute-Gen, welches es aber bei Labradoren nie gab. Das bedeutet, dass entweder eine bzw. sogar zwei Mutationen stattgefunden haben müssen (sehr unwahrscheinlich) oder eben wahrscheinlicher, dass andere Rassen mit Dilute-Gen heimlich eingekreuzt wurden (das muss kein Weimaraner gewesen sein, obwohl sich die amerikanischen registrierten Dilute-Labradore zufälligerweise auf einen Züchter zurückführen lassen, der auch Weimaraner gezüchtet hat... aber Chessies wären z.B. auch mögliche passende Dilute-Gen Träger). Das Gen muss ja irgendwie in die Zucht kommen, verstehst du? Reinrassige Labradore tragen kein Dilute-Gen. Zu dem müssen zwei Träger aufeinander treffen, damit es Auswirkungen zeigen kann.

Ob die Farbvarianten mal anerkannt werden? Möglich ist es. Da es rezessiv vererbt wird kann ein Labrador Träger sein, ohne dass man es ihm ansieht und ich denke es ist nur eine Frage der Zeit, bis ein unauffälliger Träger aus dem AKC zu uns in die Zucht kommt. Allerdings können wir heutzutage auf das Dilute-Gen testen und theoretisch so dafür sorgen, dass es "draußen" bleibt. Versteh mich nicht falsch. Ich habe an sich nichts dagegen, wenn plötzlich neue Farbschläge bei Rassen auftauchen, selbst wenn sie offensichtlich von anderen Rassen eingeschleppt wurden. Solange das alles "langsam" und kontrolliert von statten geht, finde ich fremde Einkreuzungen per se mal etwas Positives.

Das Problem ist hier aber, dass das Dilute-Gen bei nicht reinen Dilute-Rassen (wie dem Weimaraner) oft zu gesundheitlichen Problemen führt (siehe hierzu auch "Blue Dobermann Syndrom")

Und davon unabhängig kommt dazu, dass auf einmal eine solche Menge an Dilute-Labradoren vorhanden ist, dass man hier mehr als naiv wäre, wenn man von reinrassigen Tieren ausgeht. Wobei.. die Alternative zu nicht reinrassig wäre eine extreme Inzucht. So gesehen würde ich also einen offensichtlichen Mischling gegenüber dem angeblich reinrassigen Labrador wohl sogar bevorzugen.

Und ebenfalls dazu kommt nun mal, wie bei allen "Designer-Hunden", die Tatsache, dass die Kontrolle des FCI fehlt und damit "offizielle" Papiere. Ahnentafeln am PC ausdrucken schaffen sogar schlaue Vermehrer und verlangen dafür dann auch gerne mal vierstellige Summen. Wenn man Glück hat sind die Untersuchungsergebnisse wenigstens von einem Tierarzt gemacht (ich sage wenigstens, weil es normal nicht ausreicht. Wirklich zuverlässig sind nun mal nur unabhängige und darauf spezialisierte Stellen). In vielen Fällen sind Untersuchungsergebnisse aber nur hingeschrieben und nie gemacht worden. Oft bekommt man ja nicht mal das...

Wer meint er muss unbedingt einen silbernen Labrador haben (warum auch immer...), muss damit rechnen "falsche Papiere" zu bekommen und belogen zu werden. Dort einen wirklich seriöse Züchter zu finden (und damit meine ich nicht "sieht alles lieb und nett aus und sie kümmern sich toll", sondern ein richtiges Zuchtziel, gesundheitliche Kontrolle über Generationen, nachvollziehbare Ahnen, offenen IK etc.!) ist wirklich wie die Nadel im Heuhaufen zu finden (wenn es sie überhaupt gibt...).
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Silver Labrador Beitrag #42
Beim Labrador kommt man meiner Meinung nach wie schon erwähnt derzeit am LCD bzw. DRC als Zuchtverband kaum vorbei. Nur da besteht die Möglichkeit, die Gesundheitsergebnisse der Tiere über viele Generationen zurück zu verfolgen und das Risiko von Erbkrankheiten bestmöglich zu minimieren, es gibt klar definierte Auflagen, Richtlinien und Zuchtziele. Das ist für mich der Hauptgrund, der gegen Farben wie Silber und Co. spricht, eben weil sie da nicht anerkannt sind.

Nach wie vor versuche ich zu verstehen, warum man sich so sehr auf einen bestimmten Farbschlag versteift. Ich hatte oben schon einmal gefragt, was denn z.B. die Silbernen haben, was die gelben, braunen oder schwarzen Labbis nicht haben. Leider konnt oder wollte mir da bisher niemand antworten. Wir haben uns für die Rasse Labrador entschieden, weil sie vom Wesen her zu uns, unserem Leben und unseren Vorstellungen passt. Dann haben wir nach Züchtern gesucht, die im geplanten Zeitraum einen Wurf haben würden und bei denen die Welpen so aufgezogen und sozialisiert wurden, wie wir es uns für unseren Hund wünschten. Letztlich sind so zwei Züchterinnen übrig geblieben, von denen eine einen schwarz-gelben und die andere einen braunen Wurf erwartete. Dass unser Paco jetzt gelb ist, ist also reiner Zufall und wir würden ihn mit jeder anderen Farbe genau so lieben, weil er einfach "unser" Hund ist und zu uns passt.

Wenn also jemand nach einem Labrador sucht und der Hund, der am besten zu passen scheint, eben silberfarben ist - okay. Aber sich von vorneherein auf diese (oder eine andere) Farbe zu versteifen, nur weil man sie optisch ansprechend findet und dabei sämtliche gesundheitliche Risiken etc. in den Wind zu schlagen halte ich für den falschen Weg.
 
  • Silver Labrador Beitrag #43
Wie die anderen auch, frage ich mich warum es den Labrador nun unbedingt auch in Silber geben soll?

Ich bin sehr tolerant was Einkreuzungen im Grundsatz angeht, nur sollte es dabei meiner Meinung nach in erster Linie um die Gesunderhaltung einer Rasse und die Erweiterung des Genpools gehen und nicht um die Farbe.

Wenn man neue Farben am Labrador haben möchte, warum nimmt man dann nicht erstmal die, die ohnehin schon da sind?
Denn black&tan und brindle (gestromt) sind z.B. sehr häufige Fehlfarben die bei Würfen mit den Standartfarben fallen.
Wie wäre es, wenn man erstmal diese (ja ohnehin schon in der Anlage des Labradors vorgesehenen) Farben in der Zucht anerkennt, anstatt neue (problematische) Farbschläge einzukreuzen?

Ich denke es wird genügend Züchter geben die in ihren Würfen Welpen mit typischen Fehlfarben "verschwinden" lassen bevor sie groß sind, weil sie für die Zucht eh nicht taugen und im Verkauf wenig Geld bringen.
Würde man diesen Zustand der "Farbdiskriminierung" innerhalb einer Rasse abschaffen, bevor man unbedingt neue Farben erzwingen will, würde auch das dabei helfen den Genpool groß und damit die Rasse gesünder zu halten.
 
  • Silver Labrador Beitrag #44
Naja, auch das wäre nicht wirklich "gesund". Das würde sich ähnlich verhalten wie bei "foxred" (was einfach nur ein dunkles gelb ist). Früher gab es fast nur dunkle gelbe Labradore und dann waren eben helle in Mode und es gab nur sehr wenig Züchter, die mit den dunklen noch gezüchtet haben. Meines Wissens nach nur zwei in Amerika. Jetzt will jeder eine besondere Farbe beim Labrador und "foxred" ist anerkannt und selten. Ergebnis ist, dass das Angebot die Nachfrage nicht deckt und das führt immer zu Problemen. Vor allem eben zu Inzucht. Seriöse Züchter züchten auch nicht nach Farbe (aber auch im VDH sind nicht alle seriös...). Die "Fehlfarbe" black&tan fällt sehr selten. Gäbe es dahingehend eine erhöhte Nachfrage (und die gäbe es, wenn es anerkannt würde..) könnte man sie nicht schnell genug decken und es gäbe direkt ähnliche Probleme.

Ich will damit nicht sagen, dass man den Farbschlag nicht anerkennen soll.. ich will damit nur sagen, dass es niemals gut ist auf eine bestimmte Farbe zu züchten oder seinen Hund danach auszusuchen. Sei diese nun anerkannt oder nicht. Beim Dilute-Gen kommen natürlich noch die oben genannten Probleme hinzu, aber auch zu starke Inzucht alleine führt längerfristig zu Problemen der Gesundheit einer Rasse. Für viele Menschen muss es aber nun mal eine ganz besondere Farbe sein, weil sie nicht nur eine von tausenden "Kopien" wollen. Trotzdem wollen sie aber darauf bestehen, dass sie einen reinrassigen Hund haben! Deswegen würde eben black&tan Anerkennung zu dem selben Problem führen wie es bei "foxred" der Fall ist. Das ist sowieso so paradox.. will man wirklich ein Unikat, dann muss man nur zum Tierschutz gehen und einen außergewöhnlichen Mischling aussuchen. Wer einen reinrassigen Hund möchte, der sollte nun mal damit leben können, dass dieser einer von vielen ist. Dafür sind Rassen da.
 
  • Silver Labrador Beitrag #45
Wir haben uns vor 6 Wochen einen silbernen Labbi geholt. Es hat einfach gepasst und er ist wirklich ein super Hund. Und das mit den Weimarenern ist meiner Meinung nach von den Genen auch nicht möglich ein Labrador der mit Weimarener gekreuzt wird erhält nicht unbedingt eine silberne Farbe normalerweise verschwindet sie. Aber es gibt auch noch die Mutationen. Unser kleiner Balu hat auch Papiere und sein Vater und seine Mutter sind gecheckt. Ich verstehe eigentlich nicht wie man so gegen eine Farbe reden kann es kommt doch immer noch auf den Charakter an und ob er zu der Familie passt. Der choco Labbi war doch anfangs auch eine Fehlzüchtung und jetzt ist er anerkannt. Ich kann mich auch nicht über den Züchter beschweren, es war wirklich alles super und die Hunde waren total ausgeglichen. Es musste einfach unser silberner Labbi sein. Und ob anerkannt oder nicht. Sch*** drauf. In jeder Rasse wird es Zwingerzucht gebendas ist für mich kein Argument gegen einen silbernen Floh. :)
 
  • Silver Labrador Beitrag #46
Tja, wenn es so auf den Charakter ankommt, würde man zu einem seriösen Züchter gehen und nicht nach Farbe kaufen.
 
  • Silver Labrador Beitrag #47
Komisch das der Züchter im Zuchtverein ist. ;)
Aber nur weil man sich einen Silberfloh holt heißt es doch nicht, dass man nicht auf den Züchter achtet etc.
 
  • Silver Labrador Beitrag #48
Ach ja, in was für einem wohl? In einem selbstgestrickten?

Niemals würde ich mir nen silbernen Labbimix holen. Da tatsächlich von X-Mutationen auszugehen ist schon niedlich ...

Zumal einem der Weimaraner bei vielen Hunden nahezu anspringt.
 
  • Silver Labrador Beitrag #49
Es geht um Gene nicht um einen Mix. Charles Darwin 'Entstehung der Arten'. Jeder Organismus mutiert im Laufe seines Lebens. Pigmentstörung kann es genauso gut sein. Kann denn nicht etwas zufällig passieren? Ist denn immer der 'schlechte' Mensch schuld?
 
  • Silver Labrador Beitrag #50
Glaubst du wirklich, da ist irgendwas zufällig passiert?

Das ist eine geschickte Marketinggeschichte, weil so viele was besonderes haben wollen und der Labbi ja sowieso 'in' ist. Wenn man das unterstützen möchte, bitte - für mich gibt es wichtigeres als die Farbe.
 
  • Silver Labrador Beitrag #51
Ja. Genauso wie im Showtyp ja auch der Rottilweiler eingezüchtet ist.
Aber was die Leute glauben wollen. Bei meinem ist jedenfalls kein Weimarener drin. ;)
 
  • Silver Labrador Beitrag #52
Sind wirklich Weimaraner eingekreuzt?
Ich weiß nicht wie seriös die Quelle ist:

Edit: Züchterlink, tut mir leid!
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Silver Labrador Beitrag #53
Da kommt der Deckrüde vob meinem Spatz her. ^^
Ziemlich seriös. Die Hunde nehmen auch an Ausstellungen teil etc.
Ich kann mich nicht beschweren.
 
  • Silver Labrador Beitrag #54
Oh oh es tut mir leid, ich hätte das gar nicht verlinken dürfen
 
  • Silver Labrador Beitrag #55
Also wenn ich mir das Foto anschaue, dann sieht man doch den Weimi. Allein die Bernsteinfarbenden Augen. Die Ohren, die Rute ist deutlich dünner. Anatomisch sieht man da zwar was vom Labbi aber auch von einer anderen Rasse. Mir ist es auch eigentlich egal ob ihr euren Züchtern glaubt. Papiere kann jeder haben auch einen Zuchtverein gründen. Solange nicht unter dem VDH gezüchtet wird sind die Papiere soviel wert wie ein Stück alte Zeitung.
Ich hab gerade einem bekannten das Foto gezeigt und er sagt das ist doch dieses Jagdhund. Ups selbst jemand der sich nicht wirklich auskennt erkennt den Weimaraner.

Lg Yvi
 
  • Silver Labrador Beitrag #56
Off-Topic
Also wenn ich mir das Foto anschaue, dann sieht man doch den Weimi.
Sarann hat doch gar kein Foto gepostet :eusa_think:

Solange nicht unter dem VDH gezüchtet wird sind die Papiere soviel wert wie ein Stück alte Zeitung.
Unabhängig von der Diskussion um den Silberlabbi, bitte die Welt nicht so schlicht in schwarz und weiß einteilen.
Man kann sehr viele Dinge am VDH kritisieren (z.B. dass so viele kranke Rassen hervor gebracht werden) und man darf auch nicht jeden Züchter der unter dem Deckmantel des VDH züchtet grundsätzlich für seriös halten.
Genau so sind nicht alle andere Verbände (von denen es ziemlich viele gibt) schlecht oder geben sich keine Mühe.
 
  • Silver Labrador Beitrag #57
Off-Topic
Was hat denn der VDH mit kranken Rassen zu tun? Die gibt es auch ohne VDH.

Ein internationaler, weitsichtiger Austausch von Blut/Genen ist eben nur unter der FCI möglich. Da kann man sich bemühen wie man will.

Zum Silberlabbi schreib ich später was, bin gerade am Handy.
 
  • Silver Labrador Beitrag #58
Off-Topic
Was hat denn der VDH mit kranken Rassen zu tun? Die gibt es auch ohne VDH.
Dies ist definitiv nicht der Thread um jetzt über den VDH zu diskutieren, das würde sicher einen eigenen Thread füllen ;) Das Einzige um das ich hier bitten wollte ist eine grundsätzliche Moderation zu wahren.

Der VDH tut nicht sonderlich viel um krankmachende Rassestandarts auszumerzen, sondern gibt weiterhin ein Zucht-Okay auch für Qualzucht-Standarts, dass ist aus meiner Sicht durchaus ein diskussionswürdiger Punkt.
Das heißt natürlich nicht, dass der VHD der einzige Verein ist, in dem sowas passiert, genau so wenig wie es heißt, dass es in anderen Vereinen nicht passiert, dennoch finde ich es zu einseitig den VDH zu glorifzieren und alle anderen Vereine abzulehnen. Ich denke dass sollte man individuell entscheiden, je nach Rasse und auch individuellem Züchter (denn engagiertere und nachlässigere Züchter gibt es auch überall).
 
  • Silver Labrador Beitrag #59
Wir haben uns vor 6 Wochen einen silbernen Labbi geholt. Es hat einfach gepasst und er ist wirklich ein super Hund. Und das mit den Weimarenern ist meiner Meinung nach von den Genen auch nicht möglich ein Labrador der mit Weimarener gekreuzt wird erhält nicht unbedingt eine silberne Farbe normalerweise verschwindet sie. Aber es gibt auch noch die Mutationen. Unser kleiner Balu hat auch Papiere und sein Vater und seine Mutter sind gecheckt. Ich verstehe eigentlich nicht wie man so gegen eine Farbe reden kann es kommt doch immer noch auf den Charakter an und ob er zu der Familie passt. Der choco Labbi war doch anfangs auch eine Fehlzüchtung und jetzt ist er anerkannt. Ich kann mich auch nicht über den Züchter beschweren, es war wirklich alles super und die Hunde waren total ausgeglichen. Es musste einfach unser silberner Labbi sein. Und ob anerkannt oder nicht. Sch*** drauf. In jeder Rasse wird es Zwingerzucht gebendas ist für mich kein Argument gegen einen silbernen Floh. :)

Liest eigentlich jemand, was ich geschrieben habe?
Da gibt es kein "das ist nicht möglich mit den Weimaranern, normalerweise verschwindet die Farbe". Das ist so ziemlich genau das Wissen von Genetik, mit dem auch die Züchter argumentieren. Bzw. leider ist es dort teilweise sogar nur ein "paart man immer braune Labradore, können mal silberne fallen". :?
Das Dilute-Gen vererbt sich rezessiv und wird nur sichtbar, wenn es doppelt vorkommt. Paart sich also ein Labrador mit einem Weimaraner können dort natürlich keine einzigen sichtbaren Dilute-Hunde dabei sein, aber zu 25% Träger. Paaren sich nun zwei Träger haben wir aber schon einen Teil sichtbare Dilute-Hunde.
Ja, es ist möglich, dass die Verdünnung durch eine Mutation entsteht. Die Wahrscheinlichkeit ist aber verschwindend gering. Die Wahrscheinlichkeit, dass es zwei mal passiert und genau diese beiden Hunde sich paaren noch geringer...
Das Dilute-Gen ist in der anerkannten Zucht (noch) nicht verbreitet. Wir reden also von wenigen Dilute-Hunden, die ihre Verdünnung rezessiv vererben. Bei einer solchen Menge an sichtbaren Dilute-Hunden in so kurzer Zeit, die es aber nur außerhalb des FCI gibt, kann man nun mal zwangläufig davon ausgehen, dass entweder extreme Inzucht oder Einkreuzungen anderer Rassen vorhanden sind. Zweiteres wäre mir in dem Fall sogar noch lieber.

Es ist auch nicht vergleichbar mit gelben oder braunen Labradoren, die schon immer gefallen sind (auch dokumentiert). Es ist auch nicht einfach eine weitere Farbe, es ist eine Verdünnung. Es ist ein Defekt! Einer, der auch gesundheitliche Folgen nach sich ziehen kann. Zwar müsste bei der CDA noch wesentlich mehr geforscht werden (es gibt einfach noch unbekannte Zusammenhänge mit den Rassen und der Häufigkeit des Vorkommens), aber warum muss es denn überhaupt sein? Warum, wenn nicht wegen der "tollen" Farbe?

Natürlich ist der VDH nicht der Nabel der Welt, aber die Züchter von silbernen Labradoren sind nun mal meistens in Vereinen wo insgesamt weltweit 5-10 Labradorzüchter drin sind. Diese Papiere haben nun mal leider tatsächlich keinen besondere Glaubhaftigkeit.

Übrigens macht der VDH keine Rassenstandards...
 
  • Silver Labrador Beitrag #60
@kompassqualle
Das kann der Vdh auch nicht den der macht keine Rassestandards!! Für den Standart ist das jeweilige Land zuständig, da hat der Vdh keine Handhabe drin.
Um übrigen macht der Vdh sehr wohl etwas....als zb der Standart für den Englishe Bulldogge geändert wurde um der Qualzucht entgegen zuwirken und der zuständige Rassehundverein nicht mitzog flog er aus dem Vdh ;)
 
Thema:

Silver Labrador

Oben