- Mein kleines Sorgenkind !!! Beitrag #1
Chefo
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Mein kleiner Schatz (American Bulldog Rüde) bereitet mir großes Kopfzerbrechen...
Er ist jetzt 9 Monate alt und ein kleiner Angsthase.
Ich hoffe ihr habt Tipps und Ratschläge für mich wie ich ihm helfen kann.
Damit man es versteht muss ich kurz was zu meinem kleinen Männlein erzählen.
Ich habe ihn aus schlechter Haltung "befreit". Ein angeblicher Züchter, die Homepage sah eigentlich ganz vielversprechend aus, es kam alles so familiär rüber. Er hatte aus seinem aktuellen Wurf noch ein weibchen und ein männchen übrig. Ich sah den Rüden (damal angeblich 10 Wochen) und verliebte mich
Also machte ich mich auf den Weg dorthin doch was ich dort vorfand hatte weder was mit guter Züchtung noch mit artgerechter Haltung zu tun...
Die "angeblichen" Elterntiere mussten bei meiner Ankunft weggesperrt werden da sie total agressiv reagierten, die Welpen wurden in einer gefließten "Abstellkammer" mit Kittertür gehalten...mein erster Gedanke bei diesem Anblick: So muss es in einer Tötungsstation aussehen.
Der Raum war mit Exkrementen verseucht und in der Ecke lag ein gameliges Hundebett.
Bei diesem Anblick musste ich den kleinen einfach mitnehmen, ich konnte ihn doch nicht dort zurück lassen.
Aber mein Problem ist das der kleine Racker nie richtig sozialisiert geschweige denn Alltagssituationen gegenüber desensibilisiert wurde.
Hinzu kommt das er in Wirklichkeit bereits 16 Wochen und nicht wie angegeben 10 Wochen alt war, dass bedeutet das diese wichtige Phase zwischen der 12 und 16 Woche in der man ihnen noch alles neue und ungewohnte ohne Probleme näherbringen kann auch schon vorbei war.
Außerdem wurde er anscheinend auch misshandelt, denn auf seinem Kopf befindet sich eine lange Narbe die von vorne bis hinten geht. Sie ist kerzengerade und wurde höchstwahrscheinlich mit einem Stock oder stange zugefügt.
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Nun könnt ihr bestimmt verstehen warum er so ein kleiner ängstlicher ist aber das muss ja nicht so bleiben, ich wünsche mir für ihn und mache auch alles notwendige dafür, dass er ein angstfreies und enspanntes Leben geniesen kann.
Es ist besimmt nicht schön für einen jungen Hund selbst Zuhause in seiner gewohnten Umgebung Angst zu haben und sich nicht sicher zu fühlen.
Nun zu den Dingen vor denen er Angst hat (jedefalls ein paar die mir einfallen)
Draußen:
- schwarz gekleidete Menschen (noch schlimmer wenn sie eine Kapuze tragen)
- nach alkohol riechende (es simmt wirklich...wenn er mal jemand anknurrt was die absolute Ausnahme ist, waren es immer solche angetrunkenen.)
- Menschen die überhastet auf ihn zugehen
- eigentlich alle fremnden Menschen
Drinnen:
- laute Geräusche
- wenn etwas umfällt oder irgendwo runter fällt (ist egal ob es laut ist oder nicht)
- neuartige Geräusche die er noch nicht kennt
Am Anfang waren es noch mehr Sachen die ihm Angst machten aber ich konnte ihm schon gut helfen, er hat sich enorm gebessert.
Da fällt mir nochwas ein er hat Angst davor ins Wasser zu gehen (nur draußen) und ich will ihn ja auch nicht zwingen. Vielleicht hat jemand von euch einen guten Vorschlag was ich da machen kann.
...und nochwas, anfangs hatte er auch Angst vor anderen Hunden das ist jetzt nicht mehr so dafür ist er diesen gegenüber nun viel zu aufdringlich weswegen er von jedem (wirklich jedem) Hund angeknurrt und gezickt wird. Aber leider versteht er das nicht und macht einfach weiter (aufdringliches schnüffeln am Hinterteil). Ich weis das Hunde sich so kennenlernen aber er übertreibts wirklich.
Ok, ich hoffe das mein Beitrag nicht zu lang geworden ist und das ihr mir irgendwie weiterhelfen könnt.
lg Chefo
Er ist jetzt 9 Monate alt und ein kleiner Angsthase.
Ich hoffe ihr habt Tipps und Ratschläge für mich wie ich ihm helfen kann.
Damit man es versteht muss ich kurz was zu meinem kleinen Männlein erzählen.
Ich habe ihn aus schlechter Haltung "befreit". Ein angeblicher Züchter, die Homepage sah eigentlich ganz vielversprechend aus, es kam alles so familiär rüber. Er hatte aus seinem aktuellen Wurf noch ein weibchen und ein männchen übrig. Ich sah den Rüden (damal angeblich 10 Wochen) und verliebte mich
Die "angeblichen" Elterntiere mussten bei meiner Ankunft weggesperrt werden da sie total agressiv reagierten, die Welpen wurden in einer gefließten "Abstellkammer" mit Kittertür gehalten...mein erster Gedanke bei diesem Anblick: So muss es in einer Tötungsstation aussehen.
Der Raum war mit Exkrementen verseucht und in der Ecke lag ein gameliges Hundebett.
Bei diesem Anblick musste ich den kleinen einfach mitnehmen, ich konnte ihn doch nicht dort zurück lassen.
Aber mein Problem ist das der kleine Racker nie richtig sozialisiert geschweige denn Alltagssituationen gegenüber desensibilisiert wurde.
Hinzu kommt das er in Wirklichkeit bereits 16 Wochen und nicht wie angegeben 10 Wochen alt war, dass bedeutet das diese wichtige Phase zwischen der 12 und 16 Woche in der man ihnen noch alles neue und ungewohnte ohne Probleme näherbringen kann auch schon vorbei war.
Außerdem wurde er anscheinend auch misshandelt, denn auf seinem Kopf befindet sich eine lange Narbe die von vorne bis hinten geht. Sie ist kerzengerade und wurde höchstwahrscheinlich mit einem Stock oder stange zugefügt.
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Nun könnt ihr bestimmt verstehen warum er so ein kleiner ängstlicher ist aber das muss ja nicht so bleiben, ich wünsche mir für ihn und mache auch alles notwendige dafür, dass er ein angstfreies und enspanntes Leben geniesen kann.
Es ist besimmt nicht schön für einen jungen Hund selbst Zuhause in seiner gewohnten Umgebung Angst zu haben und sich nicht sicher zu fühlen.
Nun zu den Dingen vor denen er Angst hat (jedefalls ein paar die mir einfallen)
Draußen:
- schwarz gekleidete Menschen (noch schlimmer wenn sie eine Kapuze tragen)
- nach alkohol riechende (es simmt wirklich...wenn er mal jemand anknurrt was die absolute Ausnahme ist, waren es immer solche angetrunkenen.)
- Menschen die überhastet auf ihn zugehen
- eigentlich alle fremnden Menschen
Drinnen:
- laute Geräusche
- wenn etwas umfällt oder irgendwo runter fällt (ist egal ob es laut ist oder nicht)
- neuartige Geräusche die er noch nicht kennt
Am Anfang waren es noch mehr Sachen die ihm Angst machten aber ich konnte ihm schon gut helfen, er hat sich enorm gebessert.
Da fällt mir nochwas ein er hat Angst davor ins Wasser zu gehen (nur draußen) und ich will ihn ja auch nicht zwingen. Vielleicht hat jemand von euch einen guten Vorschlag was ich da machen kann.
...und nochwas, anfangs hatte er auch Angst vor anderen Hunden das ist jetzt nicht mehr so dafür ist er diesen gegenüber nun viel zu aufdringlich weswegen er von jedem (wirklich jedem) Hund angeknurrt und gezickt wird. Aber leider versteht er das nicht und macht einfach weiter (aufdringliches schnüffeln am Hinterteil). Ich weis das Hunde sich so kennenlernen aber er übertreibts wirklich.
Ok, ich hoffe das mein Beitrag nicht zu lang geworden ist und das ihr mir irgendwie weiterhelfen könnt.
lg Chefo