- Fohlen erziehen ? Beitrag #1
SoylentGreen
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Hey, habe mich ma wieder eines Pferdchens angenommen.
Dieses mal handelt es sich allerdings um einen Jährling. Das Kleine hat leider mit dem übrigen Nachwuchs etwas Pech gehabt, es ist die einzige Stute und muss daher von den Hengsten getrennt werden. Folgende Versuche das Kleine mit zwei weiteren Jungpferden (2- und 3-jährig) zu vergesellschaften, sind leider daran gescheitert, dass die Kleine einfach wahnsinnig Angst vor den beiden hatte, die ihr bei Gott nichts tun wollten - sie sprang einfach durch den Zaun. Ich habe sie nun mit einer recht älteren, sehr rangniedrigen Stute, die sie aus den Zeiten, wie sie noch bei ihrer Mutter war, kennt, vergesellschaftet. Optimal ist das nicht, denn "Omi" hat nicht besonders viel Lust auf die wilden Tobereien ihres Zöglings. Mein Plan ist es bei Zeiten doch noch mal eines der Jungpferde mit aufs Paddock zu bringen, wenn die Kleine sich in der Gesellschaft der alten Stute wohl genug fühlt.
Ich hoffe, dass der Jährling so zumindestens schonmal ein wenig Dampf ablassen kann und allgemein ausgelasteter ist.
Denn das eigentliche Problem ist, dass die Kleine unberrechenbar ist. Noch kann man sie händeln, jetzt wo sie noch "klein" ist, doch ich mache mir Sorgen, dass sie in einem Jahr, wenn man sich nicht mit ihr beschäftigt groß und immernoch unberechenbar sein wird, wodurch man das "händelbar" dann auch noch von der Liste ihrer Eigenschaften streichen könnte.
Sie ist jung und so kann ich es natürlich nachvollziehen, dass sie gaaaanz aufgeregt ist, wenn sie sich erschreckt oder wenn da irgendwo ein großes Pferd bockt oder etwa eins galoppiert ohne sie pah! Sie lässt sich für ein so junges Pferdchen auch wirklich prima führen. Auch putzen lässt sie sich unheimlich gerne und Hufe gebe war schon immer ihr Spezialgebiet egal wo sie gerade ist. Aber, was ich gar nicht in Ordnung finde, ist, dass sie viel steigt. Wenn ihr etwas nicht passt, oder wenn sie sich erschreckt. Sie steigt und lässt sich auch gar nicht mehr beruhigen. Auch das Führen wird dann wirklich zu einem Akt, sie trabt nervös neben einem her, schleift einen schon fast von A nach B.
Das steigen geht mir deshab so gegen den Strich, weil sie auch keine Rücksicht mehr auf Verluste nimmt, sie hopst einen dann auch gern höchstpersönlich an.
Was haltet ihr für die richtige Maßnahme ? Mit ihr beschäftigen, anfangen mehr Vertrauen aufzubauen bei der Bodenarbeit/GHP mit "Omi" als Begleitpferd ? Oder vielleicht doch lieber Zeit geben und sagen "das wird schon wenn sie ersteinmal mit der Herde mitläuft" ?
Liebe Grüße !
Dieses mal handelt es sich allerdings um einen Jährling. Das Kleine hat leider mit dem übrigen Nachwuchs etwas Pech gehabt, es ist die einzige Stute und muss daher von den Hengsten getrennt werden. Folgende Versuche das Kleine mit zwei weiteren Jungpferden (2- und 3-jährig) zu vergesellschaften, sind leider daran gescheitert, dass die Kleine einfach wahnsinnig Angst vor den beiden hatte, die ihr bei Gott nichts tun wollten - sie sprang einfach durch den Zaun. Ich habe sie nun mit einer recht älteren, sehr rangniedrigen Stute, die sie aus den Zeiten, wie sie noch bei ihrer Mutter war, kennt, vergesellschaftet. Optimal ist das nicht, denn "Omi" hat nicht besonders viel Lust auf die wilden Tobereien ihres Zöglings. Mein Plan ist es bei Zeiten doch noch mal eines der Jungpferde mit aufs Paddock zu bringen, wenn die Kleine sich in der Gesellschaft der alten Stute wohl genug fühlt.
Ich hoffe, dass der Jährling so zumindestens schonmal ein wenig Dampf ablassen kann und allgemein ausgelasteter ist.
Denn das eigentliche Problem ist, dass die Kleine unberrechenbar ist. Noch kann man sie händeln, jetzt wo sie noch "klein" ist, doch ich mache mir Sorgen, dass sie in einem Jahr, wenn man sich nicht mit ihr beschäftigt groß und immernoch unberechenbar sein wird, wodurch man das "händelbar" dann auch noch von der Liste ihrer Eigenschaften streichen könnte.
Sie ist jung und so kann ich es natürlich nachvollziehen, dass sie gaaaanz aufgeregt ist, wenn sie sich erschreckt oder wenn da irgendwo ein großes Pferd bockt oder etwa eins galoppiert ohne sie pah! Sie lässt sich für ein so junges Pferdchen auch wirklich prima führen. Auch putzen lässt sie sich unheimlich gerne und Hufe gebe war schon immer ihr Spezialgebiet egal wo sie gerade ist. Aber, was ich gar nicht in Ordnung finde, ist, dass sie viel steigt. Wenn ihr etwas nicht passt, oder wenn sie sich erschreckt. Sie steigt und lässt sich auch gar nicht mehr beruhigen. Auch das Führen wird dann wirklich zu einem Akt, sie trabt nervös neben einem her, schleift einen schon fast von A nach B.
Das steigen geht mir deshab so gegen den Strich, weil sie auch keine Rücksicht mehr auf Verluste nimmt, sie hopst einen dann auch gern höchstpersönlich an.
Was haltet ihr für die richtige Maßnahme ? Mit ihr beschäftigen, anfangen mehr Vertrauen aufzubauen bei der Bodenarbeit/GHP mit "Omi" als Begleitpferd ? Oder vielleicht doch lieber Zeit geben und sagen "das wird schon wenn sie ersteinmal mit der Herde mitläuft" ?
Liebe Grüße !