- Blutiger Brechdurchfall - Infektion mit Clostridien Beitrag #1
Loscampesinos
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Hallo allerseits,
wir haben mal wieder eine super Nacht hinter uns. Gestern morgen begann Lou zu brechen - zuerst fraß sie Gras und ihr Futter vom vorabend kam quasi unverdaut wieder raus. Ich machte mir noch nicht allzuviele Gedanken, weil Lou eh einen etwas unruhigen Magen hat. Beim Spaziergang hatte sie dann Durchfall. Abends fraß sie Gras und übergab sich nochmal.
Da sie allerdings tobte und spielte und alles mit relativ großem Zeitabstand passierte, gab ich ihr erstmal pflanzliche Mittel zur Beruhigung des Magendarmtraktes und nahm mir vor, dass ich am nächsten Tag zum TA gehen würde, falls sie nochmal erbrechen würde.
Soweit so schlecht. In der Nacht erbrach sie noch einmal - dieses mal war es blutiger Schleim. Ihr könnt euch ja vorstellen, was dann los war. Mein TA hatte seine Praxis nicht besetzt und so sind wir mitten in der Nacht zu einem anderen Arzt, der unsere Katzen früher behandelte.
Der erklärte uns dann, dass wir es höchstwahrscheinlich mit Clostridien zu tun hätten - Bakterien, die die Hunde aufnehmen wenn sie Erde fressen oder Wasser aus Pfützen trinken. Kämen hauptsächlich im ländlichen Raum vor zb. wegen des Düngens. Als ein Bluttest (der übrigens ziemlich schlimm war, weil der Arzt keine Vene finden konnte und ewig in der Wunde rumgepuhlt hat bis Lou nachher aussah als wäre sie rot - weiß gepunktet) im Bezug auf die Bauchspeicheldrüse negativ und eine Entzündung somit auszuschließen war, bekam Lou ein Antibiotikum gespritzt, sowie beruhigende Mittel für Magen und Darm mit. Sie sollte 24h lang nichts essen und falls sie nicht mehr brechen muss, wäre alles gut.
Ihr geht's auch ganz gut heute muss ich sagen. Sie liegt halt ziemlich viel rum, aber das ist denke ich normal. Der Arzt hatte uns extra noch gesagt, dass die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung der anderen Hunde gering wäre, esseidenn sie würden das Erbrochene auflecken bzw. an der Schnauze von Lou lecken nachdem sie gerade erbrochen hat.
Eben hat Amelie dann ihr Frühstück unverdaut erbrochen. Mein Freund kommt erst spät von der Uni nachhause, ich habe kein Auto, es ist niemand da, der mich zum Arzt fahren kann und morgen ist Feiertag bei uns.
Amelie verhält sich ganz normal, aber die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich nicht Mal einfach so erbrochen hat, sondern, dass sie sich bei Lou angesteckt hat, scheint mir relativ hoch.
Ich sehe es kommen, dass wir heute abend wieder beim Notdienst sitzen.
Ich fühl mich gerade ein bisschen alleine, weil niemand da ist und ich niemanden erreiche.
Es ist wahrscheinlich besser, wenn wir heute direkt fahren sobald mein Freund da ist und nicht mehr abwarten. Oder was meint ihr?
Ich weiß, dass man keine Ferndiagnosen stellen kann, aber ich kann im moment nicht einschätzen ob ich mich gerade wieder zu verrückt mache oder ob wir auf jeden Fall später zum Notdienst gehen sollten? :/
Liebe Grüße,
Linda
wir haben mal wieder eine super Nacht hinter uns. Gestern morgen begann Lou zu brechen - zuerst fraß sie Gras und ihr Futter vom vorabend kam quasi unverdaut wieder raus. Ich machte mir noch nicht allzuviele Gedanken, weil Lou eh einen etwas unruhigen Magen hat. Beim Spaziergang hatte sie dann Durchfall. Abends fraß sie Gras und übergab sich nochmal.
Da sie allerdings tobte und spielte und alles mit relativ großem Zeitabstand passierte, gab ich ihr erstmal pflanzliche Mittel zur Beruhigung des Magendarmtraktes und nahm mir vor, dass ich am nächsten Tag zum TA gehen würde, falls sie nochmal erbrechen würde.
Soweit so schlecht. In der Nacht erbrach sie noch einmal - dieses mal war es blutiger Schleim. Ihr könnt euch ja vorstellen, was dann los war. Mein TA hatte seine Praxis nicht besetzt und so sind wir mitten in der Nacht zu einem anderen Arzt, der unsere Katzen früher behandelte.
Der erklärte uns dann, dass wir es höchstwahrscheinlich mit Clostridien zu tun hätten - Bakterien, die die Hunde aufnehmen wenn sie Erde fressen oder Wasser aus Pfützen trinken. Kämen hauptsächlich im ländlichen Raum vor zb. wegen des Düngens. Als ein Bluttest (der übrigens ziemlich schlimm war, weil der Arzt keine Vene finden konnte und ewig in der Wunde rumgepuhlt hat bis Lou nachher aussah als wäre sie rot - weiß gepunktet) im Bezug auf die Bauchspeicheldrüse negativ und eine Entzündung somit auszuschließen war, bekam Lou ein Antibiotikum gespritzt, sowie beruhigende Mittel für Magen und Darm mit. Sie sollte 24h lang nichts essen und falls sie nicht mehr brechen muss, wäre alles gut.
Ihr geht's auch ganz gut heute muss ich sagen. Sie liegt halt ziemlich viel rum, aber das ist denke ich normal. Der Arzt hatte uns extra noch gesagt, dass die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung der anderen Hunde gering wäre, esseidenn sie würden das Erbrochene auflecken bzw. an der Schnauze von Lou lecken nachdem sie gerade erbrochen hat.
Eben hat Amelie dann ihr Frühstück unverdaut erbrochen. Mein Freund kommt erst spät von der Uni nachhause, ich habe kein Auto, es ist niemand da, der mich zum Arzt fahren kann und morgen ist Feiertag bei uns.
Amelie verhält sich ganz normal, aber die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich nicht Mal einfach so erbrochen hat, sondern, dass sie sich bei Lou angesteckt hat, scheint mir relativ hoch.
Ich sehe es kommen, dass wir heute abend wieder beim Notdienst sitzen.
Ich fühl mich gerade ein bisschen alleine, weil niemand da ist und ich niemanden erreiche.
Es ist wahrscheinlich besser, wenn wir heute direkt fahren sobald mein Freund da ist und nicht mehr abwarten. Oder was meint ihr?
Ich weiß, dass man keine Ferndiagnosen stellen kann, aber ich kann im moment nicht einschätzen ob ich mich gerade wieder zu verrückt mache oder ob wir auf jeden Fall später zum Notdienst gehen sollten? :/
Liebe Grüße,
Linda