Alter Hund bellt

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  • Alter Hund bellt Beitrag #1
Smoothie

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Hallo,

habt ihr einen Tip wie man einen alten, verhätschelten Hund beibringen kann, dass er nicht bellen soll?
Wir haben hier einen Collie, 13 Jahre, herzkrank, Atrhose und der bellt nicht nur bei allem was er hört, sondern auhc wenn Besuch sich ankündigt. Erst wenn man ihn anbrüllt oder im zweifelsfalle was entgegen wirft hört er auf.
Er bellt wenn er was hört, wenn es klingelt, wenn Hunde vorbeilaufen, wenn er meine Mum oder seinen Besitzer hört, wenn jemand nachhause kommt, wenn er sich freut, wenn er sich unbeachtet fühlt, wenn jemand an ihn vorbeiläuft, wenn wir mit Yuukan schmusen, Yuukan loben und überhaupt es wagen zu quitschen und uns zu freuen ohne ihn darin einzubinden. :?

Beispiel:
Wenn mein Yuukan an ihn vorbeiläuft und mit der großen zehe ein Haar von ihm berührt springt er auf und bellt Yuukan aus. Wenn Yuukan wo liegt latscht er einfach vorbei, egal ob er Yuukan auf die Pfote trampelt oder ihm den Schweif ins Gesicht pfeffert.

Würde der Besitzer mitspielen würde man am liebsten ein Anti-Bell Halsband zulegen, aber das geht natürlich gar nicht und da er so alt und verhätschelt ist weiß man ja, dass es ihm nicht seine Schuld ist.

Sein einziger ´Lebensinhalt´ scheint das Bellen und Fressen zu sein, ab und an drängt er einem noch den Hintern auf damit man ihn krault und das wars schon.
Probiert wurde schon:
Brüllen (ein- oder mehrmals deutlich dessen Namen)
Wegdrehen und rücken zeigen, vor allem bei lautstarken Begrüßungen
Was an oder gegen werfen (Bälle meist)

Nix davon hilft auf dauer, entweder er ist kurz eben ruhig und macht dann weiter oder er machts beim nächsten mal ebemn wieder.

Ignorrieren bringt nix, dann bellt er in einer Tour durch, da er als ´ruhiger nicht bellender Hund´ im Mietvertrag angegeben wurde, haben wir mit den Bellproblem echt stress.
In der alten, kleineren Wohnung hat er es angeblicht nicht gemacht.

Sitz, Pfötchen und Platz sowie hier und Fuß kann er. Andere Kommandos hab ich versucht beizubringen, aber entweder ist er ist ein ´dummer´ Vertreter seiner Rasse oder ich bin Border verwöhnt (obwohl ich Yuukan ja auch nicht für die größte Leuchte halte).

Übrigens begrüßt er nur meine Mum und den Besitzer so lautstark, mich und mein Bruder nicht, ich maßregel ihn auch nie, das macht meine Mum oder der Besitzer.

Habt ihr einen Tip für mich?
;)
LG
 
  • Alter Hund bellt Beitrag #2
Ich hab jetzt grad nicht viel Zeit, nur grade ein verständnis Problem?
Geht es hier quasi um eine Patchworkfamilie?
 
  • Alter Hund bellt Beitrag #3
Naja. Hab ein bissel Angst das wer mitliest, der es net soll.

Also: meiner mum ihr Freund ist mit seinen Collie zu uns gezogen, nachdem er ca. 5 Jahre jedes zweite We hier herkam.
Wir sind also zu 6t.
Meine Mum, ihr Freund, mein Bruder, ich, mein Hund Yuukan (3) und der besagte Collie (13).
 
  • Alter Hund bellt Beitrag #4
Hm. Gut.
Also ich bin ja jetzt auch noch nicht so der Hundespezi, aber ich vermute einfach das der Collie auf seine Alten Tage einfach verunsichert ist,
und seinen Platz im "neuen" Rudel noch nicht gefunden hat.
Auch wenn er vorher öfter "zu Besuch" war. Ist ja schon was anderes, ob man immer mit wem zusammen ist , oder nur für ein paar Std.

Das Bellen, das er ja vorher nicht machte, wenn ich das richtig verstanden hab,wird durch den Stress sein den er hat.
Über das Anti-bellhalsband brauchen wir nicht reden, was werfen würde ich auch nicht unbedingt.

Und inwiefern ist der Hund verhätschelt?

Wenn er deinen Yukaan anbellt, weil er an ihm vorbei läuft- würde ich mich zwischen die beiden stellen, und dem Collie schon klarmachen das es unerwünscht ist.

Was mir noch aufgefallen ist
und uns zu freuen ohne ihn darin einzubinden. :?

er wird aber schon immer mal eingebunden, oder?
Vielleicht hilft es ja auch öfter mal zusammen was zumachen, als ganzes Rudel?
Ich vermute er ist einfach durch die ganzen Veränderungen verunsichert.

Ich denke hier müsst ihr als "Rudel" zusammen agieren- damit der "Alte" seinen Platz findet.


Vielleicht hat ja noch wer eine bessere Einschätzung/Tipps.
 
  • Alter Hund bellt Beitrag #5
Ich mag Willis Tipps :D
Ich würde mich wohl auch einfach dazwischen drängen und klar machen.

Hat der Collie denn sonst irgendwelche "Ausfallerscheinungen"? Ich frage so dämlich, weil ich gerade dran dachte, dass der Hund meiner Eltern einfach mit 11 an leichter Demenz erkrankte, die natürlich im Laufe der Zeit schlimmer wurde.
In dem Alter einfach mal alles im Lebensumfeld umzuändern ist schwierig.

Jetzt hat er auf einmal auch einen "Konkurrenten" vor seiner Nase, gegen den er sich behaupten muss. Vorher wars nur mal Besuch und vielleicht geduldet, jetzt auf einmal ist das eine ständige Situation. Vielleicht meint er auch, sich körperlich eben nicht mehr durchsetzen zu können und versucht es deswegen mit Lautstärke? :eusa_think:
Keine Ahnung ob ich das nicht gerade zu sehr vermenschliche.

Noch eine Möglichkeit wäre, dass der Hund vielleicht auhc nicht mehr so gut sieht und deswegen einfach erschrickt? :eusa_think:
 
  • Alter Hund bellt Beitrag #6
Halt, halt. Danke für die Antworten erst mal, ich hab mich vorhin beeilt und sehr knapp ausgedrückt, jetzt noch mal ausführlich. Entschuldigung. ;)


Der Collie, Teddy, kommt aus keinen schlechten Verhältnissen. Als Welpe wohnte er in einer Kellerwohnung bei einem Alki, der ihn regelmäßig mit dem Gürtel verdrosch. Danach kam er zu einer Frau, die mit ihrer Lebensgefährtin und deren 6 Kindern (!) in einer ZWEI Zimmerwohnung lebte. Da war immer rambazamba. Teddy hat die ganze einrichtung zerstört. Seinen Kopf gegen die Wand geschlagen und war mit 1 Jahr noch nicht Stubenrein.
Er war also schon richtig unter Stress.
Meine Mum ihr Freund hat ihn dann immer geholt zum Gassy gehen und dann eben auch behalten, als die Familie umzog. Teddy wollte prinzipiell auch gar nicht mehr zurück.
Meine Mum ihr Freund P. liebt diesen Hund, er hat halt ihn aber nie gefördert. Mit Denkspielen oder sonstige Sachen. Die Mutter von P. hat den Hund auch recht verhätschelt, der musste nicht gehorchen usw. usw.
Vor 8 Jahren haben meine Mum und ihr Freund sich kennengelernt, da war der Collie, Teddy, etwa 5 Jahre alt.
Teddy war etwas übergewichtig. Nach einer weile fuhr meine Mum am Wochenende zu ihnen rüber oder er kam eben mit dem Hund rüber.
Damals hatten wir noch unseren Jack Russel Terrier, da hatte Teddy nichts zu melden, sie hat ihn kaum irgendwo hingelassen und dieses Lamm von einem Hund hat das immer geduldet.

Der JRT starb vor 3 Jahren im April 10 und dann bekamen wir eben Yuukan. Die beiden Hunde kamen gut klar, Teddy kam jedes zweite Wochenende und bei Urlaub auch mal länger. Man merkt, dass er sich hier wohl fühlt. Mit einem genussseufzen legt er sich auf den Boden und brummt da zufrieden vor sich hin, wälzt sich auf den Boden rum und scheint ganz offensichtlich sehr entspannt.
Wenn er nach einem Wochenende nachhause sollte, hat er sich ewig geziert bis er mitkam, er wollte gar nicht mehr in die kleinere Wohnung zurück, wo er halt ca. 8 Stunden alleine sein musste. Jetzt hier bei uns ist immer einer da und wenn mal wer weg ist dann allerhöchstens 4 Stunden, wenn mal ein Arztbesuch ansteht oder so, aber nichts Festes.

Teddy hatte schon immer Probleme sich bürsten zu lassen, aber meiner Mum zeigt er dann schon mal die Zähne und hat auch schon geschnappt. Oder aber er stellt gerne auf ´Taub´ und wenn er partout nicht hören will und man ihn hatte ziehen wollen, dann hat er auch schon mal nach meiner Mum geschnappt und böse geknurrt (das war 1mal); aber damals war er schon Atrose krank und konnte nur schwer aufstehen.
P. wohnt übrigens seit nun gut 3-4 Monaten bei uns. 3mal in der Woche fährt er weg und Teddy ist dann hier bei uns.
Meine Mum geht mit ihm und Yuukan 3mal am Tag

Es ist nicht so, dass er nicht integriert wird, aber er macht ja auch nichts. Er liegt den ganzen Tag da und pennt, wenn man ihm was beibringen will muss man ihn mit Leckerlies animieren, Touch haben wir versucht, aber da hat er nur verstanden das ich mit meiner Hand seine Nase berühre und dann gibt’s Leckerlie, selber mit der Nase die Hand zu berühren darauf kommt er nicht.
Es wurde ja schon besser. Er weicht uns draußen nicht von der Seite, wenn wir Leckerlies haben, haben wir die nicht dabei, büchst er schon mal aus weil andere Hunde interessanter sind. Todsicher bekommen wir ihn aber mit dem Schlachtruf ´Leckerlie´ wieder zurück. ;-)

Natürlich widme ich mich mehr Yuukan. Mit ihm trainiere ich auf die Prüfung hin, dann steht er schon mal im Weg, wenn er unbedingt dann denkt, er bekäme wieder seine Leckerlies umsonst XD
Manchmal ist das eben so, dass wir vorm Fernseher sitzen und ganz angeregt plaudern, lachen uns freuen, albern, dann springt er auf, bellt und ´wimmert´ gerade zu um Aufmerksamkeit, kommt dann dazu. Wir sind die letzten die dann nicht mal übers Fell knuffeln.
Wenn meine Mum morgens kommt werden beide Hunde gleich gestreichelt und beide Hunde bekommen gleichzeitig ihr Futter und beide bekommen Leckerlies, Teddy mehr wie Yuukan da dem die einfach nicht so jucken.

Wie gesagt, er bellt wenn es an der Türe klingelt und zwar durchgehend, während der ganzen Zeit während man an der Türe steht, er bellt morgens wenn man zur Begrüßung kommt, er bellt wenn er draußen wenn sieht, nen Hund oder so, wenn es mal eben lauter wird weil man sich freut und lacht bellt er und kommt an um gestreichelt zu werden. Wenn Yuukan an ihn vorbei läuft springt er auf und bellt ihn aus.
Manchmal muss man ihn nicht mal berühren dann springt er hoch und da seine Hinterpfoten ihn nicht mehr so tragen rutscht und schlittert er dabei. Yuukan selber muss aber abkönnen, dass er sich an ihm vorbeiquetscht und den Schweif einmal durchs Gesicht wischt.

Beim Gassy gehen trottet er neben oder hinter einem her, nun seit er Schmerzmittel bekommt springt er ab und an mal und sucht sich nen Stock, einmal werfen und dann hat er schon kein Bock mehr drauf.

Schmerzmittel bekommt er, weil er es im Kreuz hat.

Er hat Herzprobleme, Atrose und so eine Erkrankung ich weiß nicht wie sie heißt, wo im schlimmstenfalle die Beine hinten nicht mehr funktionieren.

Es ist auch nicht so, dass er immer wie ein irrer aufspringt, an den Wochenenden war das immer viel schlimmer, ich und auch die anderen Familienmitglieder wir steigen täglich, mehrmals pro Tag über ihn drüber, auch von hinten, da springt er ganz ganz selten mal auf.
Auch hat er vorher an den Wochenenden immer nur gebellt wenn P. kam, bei meiner Mum nicht so ausgelassen. Mittlerweile bellt er auch wenn meine Mum kommt, bei mir macht er das nicht, da bleibt er einfach liegen.

Ein paar Erziehungs- und Trainingstips währen ja ganz schön. Dieses bellen ist schon wirklich ätzend, da er auch Yuukan zum mitmachen animiert.

Das Verhältnis der Hunde zueinander:

Früher hat Yuukan ihn immer zum spielen animiert und das haben die dann auch wunderbar. Jetzt seit wir zusammenwohnen spielen sie kaum noch, aber Yuukan animiert auch nicht mehr. Die beiden können nebeneinander fressen und Yuukan ist immer Teddys reste, die beiden können sich Wurstpackungen teilen, nur beim Knochen klauen werden beide grantig wenn der anderen zu nahe kommt und knurren mal. Aber beide Seiten respektieren das dann auch gewöhnlich und warten ab, bis der Knochen ein Moment unbewacht ist.
Teddy ist allen Hunden sehr aufgeschlossen, geht unbefangen hin, ähnlich wie Yuukan.

Ob es an einer alterdemenz liegt? Ich weiß es nicht. Seine Kommandos weiß er noch und er wirkt auch nie orientierungslos.
 
  • Alter Hund bellt Beitrag #7
Jetzt habe ich extra noch mal alles detailiert zusammengefasst, braucht ihr bestechungsfotos? ;)


Das ist Teddy und der wäre sicherlich dankbar, wenn er auf seine alten Tage noch was lernen könnte, Seniorengerecht

hvos91.jpg
 
  • Alter Hund bellt Beitrag #8
WOW ist ja ein Hübscher Kerl! Hätte garnicht gedacht das er schon 13 ist.

Aber leider Smoothie , weiß ich nicht was ich ausser meinen Vermutungen, oben nichts was ich schreiben könnte.
Ich hatte noch nie einen alten Hund...

Es nützt euch ja auch nichts wenn ich einfach irgendwas schreibe.
Zumal Balou momentan auch alles und jeden anbellt:roll:
allerdings ist er mit seinem einem Jahr grade in einer Schisserphase und ich hoffe das sie schnell vorbei geht.
das nervt mich nämlich total. Umso mehr versteh ich natürlich das ihr eine Lösung/Antwort auf das Verhalten sucht.

Und wenn ihr mal diese Klingelübung macht, es klingelt und passiert nix?
Als keiner steht auf, keiner geht zur Tür?ER muss aber auf seinen Platz?

Wenn das Bellen wirklich von Unsicherheit kommt, sollte es wirklich ignoriert werden, oder eben dem Hund zeigen das es nix schlimmes ist.

Oder wenn ihr reinkommt und er bellt, körpersprachlich auf seinen Platz schicken? Also wirklich nix sagen sondern auf ihn zu gehen und ihn quasi auf seinen Platz drängen?( weiß nicht wie ich das beschreiben soll:eusa_think: )

Mal noch was anderes... stehst du alleine da, mit dem Training oder wirst du Unterstützt von deiner Familie?
Weil ich denke grade das ist eine Sache wo wirklich alle an einem Strang ziehen sollten;)


Hast du nicht in deiner Huschu die Möglichkeit mal einen Trainer zu fragen?

Sorry, mehr fällt mir echt nicht ein...
 
  • Alter Hund bellt Beitrag #9
Ja, er ist echt ein hübscher Kerl und das alter sieht man ihn so an sich auch nicht an. :mrgreen:

Draußen bellt Teddy eigentlich fast gar nicht, da geht er auf andere Menschen und Hunde unbefangen zu, er rennt zu allem hin, wenn er dürfte, schnuppert und geht wieder. Also völlig ohne Angst, nur wenn wir mehrere Hunde haben und die spielen miteinander, steht er daneben und bellt sich die Kehle aus den Hals, aber mitspielen kommt für den alten Herren ja auch nicht in Frage. Lieber ausschimpfen. *seufz*

Klingelübungen kann ich natürlich machen, ich kann rausgehen und klingeln und die Anwesenden Personen sollen was machen? Bellen ignorrieren, jedesmal schimpfen? Ich würde ja sagen, wenn er die Schnute hält Belohnen...
Wenn ich ehrlich bin hat Teddy keinen festen Platz- Yuukan hat sein Kennel in den wir ihn schicken können jederzeit, aber Teddy nicht. Wir haben ihn ein schönes Kissen gekauft gehabt, aber darauf will er nicht liegen, er liegt immer irgendwo, würden wer sagen ´auf dein Platz´ der würde uns nur nicht verstehend anschauen. Hat ja keinen.

Das mit der Unsicherheit ist ja ne Sache die ich lieder nicht weiß, wir sagen bisher einstimmig; eifersüchtig, aufmerksamkeitsheischend und warnend, so nach dem Motto ´schaut mal´.
Also wie gesagt er hat keinen Platz, wir haben ihm beim bellen eine Zeitlang dann den Rücken zugedreht, aber das hat nur 1-2 mal funktioniert, danach hat er ununterbrochen weitergebellt. Da hat man wieder aufgehört.

Also mein Bruder ist außern vor, der unterstützt absolt garnichts. Nicht ein Kommando hat Yuukan von ihm, wenn man ihm sagt er solle sich etwas im griff haben mit seinen Launen manchmal,w eil Yuukan das total Angst macht, kann er nicht. Wenn Yuukan im Kennel ist hat niemand dran zu gehen, alle halten sich dran, mein Bruder nicht. Wenn ich dann was sage ist er angefressen und meine Mum sagt; lass ihn doch, er ist doch das Schäfchen, er darf das.
Bei uns gibts 3 Ranordnungen: Packleader, Frauchen und eben Schäfchens. Letztere sind die, die mit Yuukan null machen und die er dementsprechend höchstens als ebenbürtig sieht, wenn er rumbrüllt, Frauchen/ Herrchen, dass sind meine Mum und ihr Freund. Die beiden sind für Futter und der tägliche Unterordnungslose Spaziergang da und Packleader... das bin ich. Packleader ist die die sich bei Yuukan unbeliebt macht, weil sie auch mal Unterordnung übt, als Strafe wird ihm dann eben nicht mehr die Frisbee vom Hund gebracht. :eusa_doh:

Unterstützung naja... also wir haben unterschiedliche ansichten. Meine Mum und ihr Freund finden CM ganz toll, wenden aber nichts von ihm an. Wenn ich meiner Mum sagen, dass das was sie macht nicht gut ist ist sie sofort beleidigt, dann sagt sie ich solle mich nicht wie ein Profi aufführen:

Beispiel:
Ein angeleinter Hund kam uns entgegen. Leicht geduckt, Rute unten hängend. Ich hab mich mit dem Besitzer verständigt, Yuukan angeleint und bin auf Abstand da sich die Hunde schon fixiert haben. Meine Mum blieb mit Teddy stehen und ließ ihn so nahe kommen, dass der Schnuffen konnte. Der Hund setzte sich hin und legte die Ohren an, Kopf gesenkt. Der Besitzer meinte es wäre in ordnung, dann hat sie Teddy losgelassen, der beschnüffelte den Hund, dann beschnüffelten sie sich kurz beide, dann wieder nur Teddy ihn. Der Hund war die ganze Zeit an der Leine und hat sich sichtlich unwohl gefühlt. Ich hab meiner Mum versucht das zu erklären, aber ihr Kommentar dazu ist eher schwammig: hab ihn doch auch nemmer festhalten können, Besitzer hat es doch erlaubt usw.

Das sie mich zum Packleader erkoren hat war auch nur, dass ich die Unterordnung übernehme usw. Für sie reicht der Hund so wie er ist, dass Yuukan zieht wie blöde wenn es zum Gassy geht ist ärgerlich, aber dauernd zurückgehen ist ja lästig.
Das mache ich als Packleader, bei mir läuft er nun gut Fuß, bei ihr nicht.
So ähnlich wird es laufen, wenn ich mit Übungen für Teddy komme nehme ich an.
Ist zwar blöd und nervig...

Dazu muss man aber sagen das meine Mum krank ist, Kniekrank, Rückenkrank, Fingerkrank, ihr gehts also nicht so wunderbar. :(


Einen Trainer kann ich um Rat fragen. ;)
 
  • Alter Hund bellt Beitrag #10
Also dann würde ich ihm als erstes dann mal einen Festen Platz geben.
Und das mit ihm üben.
Grade das er sich mal hier mal da niederlässt, könnte ja bedeuten das er den ganzen Platz für sich beansprucht.

Schade das er nie gelernt hat eine Aufgabe zu haben.Vielleicht hat er sich die selber gesucht, in dem er sein Herrchen gehütet hat,
der hats nicht gemerkt oder ihn hats nicht gestört, und nun ist der Gute mit dem größeren Rudel einfach überfordert?
Hat Stress und bellt ihn sich raus:eusa_think:.

Oh mann, keine Ahnung... :?
 
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