Etwas Ratlos - Probleme mit Nachbarshund

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  • Etwas Ratlos - Probleme mit Nachbarshund Beitrag #1
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Angel74

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Hallo,

ich springe heute mal vom Katzenforum rüber, weil es schon längere Zeit Probleme mit dem Hund einer Nachbarin gibt, der gestern in einen - für mich - traurigen Höhepunkt gipfelte.

Zur Vorgeschichte:
Besagte Nachbarin hatte schon 2 Hunde vor ihrem jetzigen. Allesamt große Rassen. Der erste Hund war schon nicht erzogen, riss sogar mal einen Kinderwagen samt Baby um. Der 2. Hund war es ebenfalls nicht, büxte immer aus. Das Ende vom Lied: er würde überfahren. Erst hat sie überall rumerzählt, dass sie sich keinen Hund mehr anschafft, weil sie da wohl nicht so ein Händchen dafür hat (ihre eigenen Worte!) Zwei Monate später kaufte sie sich eine Berner Sennen Hündin.

Natürlich ist auch dieser Hund nicht erzogen, geschweige denn ausgelastet und hat kaum Familienanschluss. Sprich: er ist den ganzen Tag im Garten. Egal bei welchem Wetter! So, und da fängt das Problem an. Er kläfft alles und jeden an, der die Straße hochkommt. An manchen Tagen ist es so schlimm, dass man kaum 5 Minuten Ruhe hat, ohne das laute Bellen im Ohr. Er gebärdet sich dabei auch regelrecht aggressiv (m.E. enorm unsicher und ängstlich), so dass Schulkinder schon ganz eng an unseren Zaun gedrück vorbeilaufen. Sogar andere Hundebesitzer haben Angst, dass er mal rausfindet, dass man auch über den Zaun springen kann. Wegen des Bellens waren wir und auch schon andere Nachbarn (auch Hundebesitzer wohlgemerkt) bei der Gemeinde und haben beim Bürgermeister vorgesprochen. Nix ist passiert. Wir selber haben der besagten Dame auch schon einen wirklich netten Brief geschrieben, dass das mit den Bellen eine Störung ist. Der Brief war wirklich nett geschrieben, habe ihn von zwei nicht beteiligten Personen extra nochmal durchlesen lassen. War ihr egal, es geht so weiter.

Hier im Dorf herrscht generelles Leinenverbot, egal wie groß oder klein der Hund. Einige halten sich dran, einige auch nicht. Habe ich auch kein Problem damit, so lange die Hunde jederzeit abrufbar sind. Ihrer ist es aber nicht und die Dame weiß, dass wir Katzen haben.

Ich war dann gestern Abend mit meiner kleinen Tochter (2,5 Jahre) im Vorgarten mit der Gartenschaufel (aus Eisen) in der Hand, weil ich schnell eine Pflanze einbuddeln wollte. Dazu habe ich kurz das kleine Gartentürchen offen gelassen, weil ich die Schaufel gleich wieder zurücklegen wollte. Da kommt plötzlich dieser Hund wie ein Torpedo auf uns zugeschossen, im Hintergrund die verzweifelnd schreiende Besitzerin. Echt, ich habe in meinem ganzen Leben noch nie ein Tier geschlagen, ehrlich nicht. Aber in diesem Moment hatte ich einfach nur Angst um meine Tochter und so schmiss ich mit der Schaufel nach der Hündin. Ich habe aber GsD nur am Hinterteil getroffen. Sie jaulte auf und rannte wieder raus. Die Besitzerin schrie mich noch an, ich solle halt gefälligst das Gartentürchen zu machen.

Ich schrie zurück: "hier herrscht Leinenpflicht und wenn ich ihr V... nochmal bei uns im Garten erwische, dann wars das" Wirklich, ich war selbst geschockt über meine Worte, aber in diesem Moment, als der Hund auf mein Kind zuschoss, wäre ich zu allem fähig gewesen.

Was können wir noch machen, dass diese Frau endlich mal begreift, dass

a) ihr Hund Familienanschluss braucht
b) ihr Hund erzogen werden muss
c) wenn sie dann mal Gassi geht, ihr Hund an die Leine soll

Was kann man tun? Es sind ja nicht nur wir, die sich aufregen. Nein, sogar Hundebesitzer haben sich selbst schon beschwert, weil die nie angeleint ist und andere Hunde gleich ohne Vorwarnung anspringt.

Ich hoffe, ihr könnt ein paar Tipps geben.

LG
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Etwas Ratlos - Probleme mit Nachbarshund Beitrag #2
Off-Topic
Hier im Dorf herrscht generelles Leinenverbot
Entschuldige, da musste ich kurz schmunzeln :mrgreen:. Du meinst sicher Leinenpflicht?


Tja, gute Frage. Wenn weder Wille noch Kenntnis da sind, um den Hund richtig zu erziehen und auszulasten, ist leider meist nicht viel zu erreichen.
Solche Dinge müssen vom Hundehalter selbst ausgehen, zwingen kann man sie dazu nicht.

Allerdings kann man ihr einen kleinen Tritt geben, in der Hoffnung, dass sie aufwacht. Der Brief war schon ein guter Anfang, schade, dass er nicht angenommen wurde. Wie wäre es mal mit einem Nachbarschaftstreffen von Angesicht zu Angesicht? Wie wäre es, wenn ihr jemand ein paar Tipps gibt, wie sie es besser machen könnte? Aber vor allem würde ich sie mal fragen, WARUM der Hund ständig draußen ist und warum es mit der Erziehung nicht so klappt. Dann könnt ihr auch am ehesten Hilfe anbieten, wenn ihr wisst, wo das Problem liegt.

Wenn dabei wirklich gar nichts rum kommt würde ich das Dauerbellen sowie das Laufen ohne Leine beim OA melden, ab 30 Minuten Bellen bzw. bei Verstoß gegen die Leinenpflicht müssen die eigentlich reagieren. Eventuell macht sie was, wenn sie von offizieller Seite verwarnt wird, allerdings tun die Leute dann nicht immer tiergerechte Dinge, weshalb ich ihr so oder so Alternativen vorschlagen würde, bevor sie noch ein Anti-Bell-Halsband kauft :?.
 
  • Etwas Ratlos - Probleme mit Nachbarshund Beitrag #3
Hallo,
Ich war dann gestern Abend mit meiner kleinen Tochter (2,5 Jahre) im Vorgarten mit der Gartenschaufel (aus Eisen) in der Hand, weil ich schnell eine Pflanze einbuddeln wollte. Dazu habe ich kurz das kleine Gartentürchen offen gelassen, weil ich die Schaufel gleich wieder zurücklegen wollte. Da kommt plötzlich dieser Hund wie ein Torpedo auf uns zugeschossen, im Hintergrund die verzweifelnd schreiende Besitzerin. Echt, ich habe in meinem ganzen Leben noch nie ein Tier geschlagen, ehrlich nicht. Aber in diesem Moment hatte ich einfach nur Angst um meine Tochter und so schmiss ich mit der Schaufel nach der Hündin. Ich habe aber GsD nur am Hinterteil getroffen. Sie jaulte auf und rannte wieder raus. Die Besitzerin schrie mich noch an, ich solle halt gefälligst das Gartentürchen zu machen.


Also spätestens jetzt wäre meine Toleranz erschöpft . Das hätte ja richtig übel enden können .
Ich hätte direkt die Polizei gerufen . Offenbar geht es ja nicht ohne einen Schuss vor den Bug . Alle guten Worte sind hier ja offenbar vergeblich . Es kann ja nicht sein , dass man nicht mal ohne Angst seine Pforte mal offen haben kann . Die Lütte ist ja auch bald so weit , dass sie mal am Zaun steht .


Das kenne ich . Alle sind Schuld , nur nicht der Halter .
Mir wurde von einer damaligen Nachbarin mal allen Ernstes gesagt , dass meine Katzen an dem Kläffen Schuld wären , weil sie den Hund absichtlich provozieren :roll: . Ja nee , is´ klar .........
 
  • Etwas Ratlos - Probleme mit Nachbarshund Beitrag #4
Du kannst es beim zuständigen OA melden, die sind verpflichtet der Sache nach zugehen. Es ist schade um den Hund der eigentlich nix für kann, denn das Problem ist das Ende an der Leine die Frau. Ihr habt ja nun schon viel versucht- daher würde ich nun zum OA greifen.
 
  • Etwas Ratlos - Probleme mit Nachbarshund Beitrag #5
So leid mir der arme Hund tut, der kann ja nix dafür das er so unerzogen ist, umso mehr kann ich an dem was du getan hast nichts schlimmes entdecken. Das was du getan hast war gemäss § 35 StgB (Rechtfertigender Notstand) absolut berechtigt. (Vielleicht wäre es besser gewesen die Schaufel hätte die Besi getroffen. Solchen Besitzern gehört das Tier weggenommen und lebenslang ein Haltungsverbot ausgesprochen.) Du kannst deine Gartentüre solange auflassen wie du willst. Wenn der Hund zubeisst macht sich die Frau übrigens wegen Vorsätzlicher gefährlicher Körperverletzung schuldig, da sie um die gefährlichkeit des Hundes wusste und einen Biss seinerseits billigend in Kauf nahm indem sie ihn frei rumlaufen lies.
 
  • Etwas Ratlos - Probleme mit Nachbarshund Beitrag #6
Also ich hätte das nicht so lange ausgehalten wie du! Unsere Nachbarn hatten auch mal einen Hund, der sehr laut bellen konnte, aber das hat er nie länger als fünf Minuten getan und auch selten abends, das konnten wir noch verschmerzen, da es im normalbereich lag.
wenn sowas bei mir vorkommen würde, dann hätte ich sämtliche Ämter angerufen! Da kann so viel passieren, man weiß ja auch nicht, ob das Tier eventuell zuschnappt, wenn deine kleine da steht. Und irgendwann wird die das Tor selber aufbekommen, was passiert denn dann?
Deiner Nachbarin hätte ich einen gehustet, wenn sie sagt, dass du das Tor zulassen sollst. Immerhin verstößt sie gegen IHRE Pflicht, den Hund anzuleinen.
Mit der hätte ich Spaß, wirklich. Unfassbar.
Ruf das Ordnungsamt oder die Polizei, damit sie merkt, dass sie im Unrecht ist. Anders wird sie es wohl nicht verstehen.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Hat sie denn selber Kinder?
 
  • Etwas Ratlos - Probleme mit Nachbarshund Beitrag #7
Hallo an Alle,

danke erst Mal für die Antworten. Unsere anderen Nachbarn, selbst Hundebesitzer, haben die Dame schon mal darauf angesprochen, warum der Hund den ganzen Tag im Garten ist. Antwort: Dann muss ich nicht so oft Gassi gehen, sie hat so genug Auslauf:roll:

Eine andere Hundebesitzerin hat sie auf dem freien Feld schon mal zur Rede gestellt, weil der Hund auf ihre zwei Hündinnen (an der Leine) losgestürmt ist. Sie muss die richtig zusammengestaucht haben. Leider wohl ohne Erfolg. Diese Frau ignoriert einfach alles, was man ihr sagt. Stattdessen wird geprahlt, dass der Hund 600 Euro gekostet hat und dass das noch ein Schnäppchen aus Polen war. Sie hat eine polnische Putzfrau, die ihr den Hund auf so einem berüchtigten Welpenmarkt gekauft hat. Da weiß man ja, was das für Tiere sind. 6 Wochen war das Tier. Wenn ich mich recht erinnere, sollen Hundewelpfen 8 Wochen? bei der Mama und Geschwistern bleiben? Sie ist also auch noch kaum sozialisiert.

Mir tut der Hund einfach nur leid, er kann ja nix dafür. Das Problem liegt hier eindeutig am anderen Ende (der nicht verwendeten) Leine. Äh, und ja ich meinte Leinenpflicht nicht Leinenverbot:uups:

Bei uns im Ort gibt es kein OA. Wir wohnen in einem 2000 Seelen-Dörfchen, ich müsste mal bei der zuständigen Stadt anfragen, ob da etwas machbar ist. Meiner Meinung nach wird der Hund auch nicht artgerecht gehalten. Es ist wohl Langeweile, mangelnde Sozialisierung und Angst, wass den Hund am Zaun so austicken lässt.

Diese Besitzerin ist im Ort so eine Alteingesessene mit ziemlich viel Einfluss, da wundert es mich nicht, dass der Bürgermeister nix macht. Eine Hundebesitzerin wäre bereit mit zum Bürgermeister zu gehen und sich zu beschweren. Die anderen Nachbarn schimpfen zwar auch, aber unternehmen sollen die Anderen was.

@Schänis
Ja, sie hat einen erwachsenen Sohn

Ich verstehe nur nicht, warum sie alles ignoriert. Sie weiß, dass ihr Hund nicht hört und trotzdem benutzt sie keine Leine.Gestern abend habe ich sie gesehen, dass sie wieder ohne Leine Gassi ging.

Ich bin immer noch geschockt, dass ich dazu fähig war, eine Schaufel nach dem Hund zu schmeißen und was noch viel schlimmer ist, ich wäre wahrscheinlich in dem Moment auch noch zu mehr imstande gewesen. Ich mache mir wirklich Vorwürfe, aber da er gestern Abend wieder Gassi war, kann es nicht so schlimm gewesen sein.

Kann man da evtl. noch etwas über das Veterniäramt machen? Der Hund wird ja nicht artgerecht gehalten, ist sogar die ganze Nacht draußen. Kommt dann in einen Zwinger.

LG

Ich habe gestern bei meinem Anwalt informiert. Der meinte, wir sollten anfangen ein Lärmprotokoll zu führen, das über 4 Wochen lang. Das werde ich jetzt tun und dann nochmal beim Anwalt vorsprechen, so geht es einfach nicht weiter. Irgendwann wird mit Sicherheit mal Jemand gebissen werden, dazu sollte es im Interesse des Hundes nicht kommen. Ich werde es auch einmal filmen, wie der am Zaun abgeht und dem Bürgermeister vorlegen, damit er sieht, dass der Hund eine echte Gefahr darstellt.
 
  • Etwas Ratlos - Probleme mit Nachbarshund Beitrag #8
Mir wurde von einer damaligen Nachbarin mal allen Ernstes gesagt , dass meine Katzen an dem Kläffen Schuld wären , weil sie den Hund absichtlich provozieren :roll: . Ja nee , is´ klar .........
Da kenne ich aber einige Katzen, die dir widersprechen würden ;). Es gibt sehr wohl Katzen, die genau wissen, dass der Hund nicht durch den Zaun kommt und ihn gerne provozieren, sei es Reviergehabe oder einfach »Spaß«. Ich hatte selbst so eine Katze, die mit Freude den Nachbarshund gereizt hat. Ganz abwegig ist das also nicht.

Kann man da evtl. noch etwas über das Veterniäramt machen? Der Hund wird ja nicht artgerecht gehalten, ist sogar die ganze Nacht draußen. Kommt dann in einen Zwinger.
Nein, Zwinger sind erlaubt, solange sie eine bestimmte Größe haben.

Das Lärmprotokoll ist eine gute Idee, dennoch würde ich mal versuchen, gemeinsam und vor allem in RUHE und ohne Anklage mit ihr zu sprechen und heraus zu finden, wieso sie nicht öfter mit dem Hund rausgeht und wieso er nicht im Haus gehalten wird. Vielleicht ist sie z.B. krank und kann nicht so oft raus? Macht die Sache nicht besser, aber man könnte ihr dann einen Sitter oder jemanden aus der Nachbarschaft ans Herz legen, der ihr unter die Arme greift und mit dem Hund rausgeht.
 
  • Etwas Ratlos - Probleme mit Nachbarshund Beitrag #9
Da kenne ich aber einige Katzen, die dir widersprechen würden ;). Es gibt sehr wohl Katzen, die genau wissen, dass der Hund nicht durch den Zaun kommt und ihn gerne provozieren, sei es Reviergehabe oder einfach »Spaß«. Ich hatte selbst so eine Katze, die mit Freude den Nachbarshund gereizt hat. Ganz abwegig ist das also nicht.


Nein, Zwinger sind erlaubt, solange sie eine bestimmte Größe haben.

Das Lärmprotokoll ist eine gute Idee, dennoch würde ich mal versuchen, gemeinsam und vor allem in RUHE und ohne Anklage mit ihr zu sprechen und heraus zu finden, wieso sie nicht öfter mit dem Hund rausgeht und wieso er nicht im Haus gehalten wird. Vielleicht ist sie z.B. krank und kann nicht so oft raus? Macht die Sache nicht besser, aber man könnte ihr dann einen Sitter oder jemanden aus der Nachbarschaft ans Herz legen, der ihr unter die Arme greift und mit dem Hund rausgeht.

Sie ist schlichtweg zu faul, um mit den Hund zu gehen. Sie betreibt eine eigene Heilpraktiker-Praxis und obwohl diese Praxis am Haus ist, wird nicht Gassi gegangen. Der Hund darf nicht ins Haus, weil er alles kaputt beißt. Ist ja logisch, Frust und Langeweile. Krank ist die Dame nicht, hat aber schlichtweg keine Lust. Sie hat das ja sogar mal zugegeben. Wozu soll ich Gassi gehen, der Hund hat im Garten doch genug Auslauf, waren ihre eigenen Worte. :eusa_doh:Sie versucht da nicht mal Ausreden zu finden, das zeigt doch, dass sie völlig überzeugt davon ist, was sie tut.

Ob nach der Sache von vorgestern noch ein ruhiges Gespräch möglich ist, wage ich zu bezweifeln. Vielleicht können wir - wenn sich die Gemüter ein bisschen beruhigt haben - nochmal darüber reden. Aber im Moment wäre das wohl keine gute Idee, weil ich grad den totalen prass auf diese Frau habe.

Manchmal habe ich den Eindruck, sie macht das mit Absicht, um uns zu provozieren *seufz*
 
  • Etwas Ratlos - Probleme mit Nachbarshund Beitrag #10
Off-Topic
Wozu soll ich Gassi gehen, der Hund hat im Garten doch genug Auslauf
Meine Großeltern haben ein riiieeesen Grundstück, die gehen auch nicht mit den Schäfis obwohl Opa und Oma nicht krank oder faul sind.


Mir wurde von einer damaligen Nachbarin mal allen Ernstes gesagt , dass meine Katzen an dem Kläffen Schuld wären , weil sie den Hund absichtlich provozieren :roll: . Ja nee , is´ klar .........
Jau, die Nachbarskatze macht das aber wirklich. stellt sich an den Zaun, weil sie weiß dass die Hunde dann am Rad drehen und provoziert sie eben regelrecht... Würd' das nicht so ins lächerliche ziehen.
 
  • Etwas Ratlos - Probleme mit Nachbarshund Beitrag #11
Gibts nicht bei RTL einen Streitschlichter für solche Fälle? :D
Nein im Ernst, zur Sicherheit aller sollte man der Frau den Hund abnehmen. Ich bin selber jemand, der Hunde nicht mag, wenn sie mich anbellen, deshalb seh ich das vielleicht etwas anders. Aber der Hund kann ja nichts dafür, jedoch wird er bestraft, falls er jemanden beißt.
Einfluss sollte wohl nicht vor allem schützen.
Viel Erfolg wünsche ich euch! :)
 
  • Etwas Ratlos - Probleme mit Nachbarshund Beitrag #12
Off-Topic

Meine Großeltern haben ein riiieeesen Grundstück, die gehen auch nicht mit den Schäfis obwohl Opa und Oma nicht krank oder faul sind.

Ist im Prinzip auch nichts gegen zu sagen, aber dieser Hund ist absolut nicht ausgelastet. Ich bin zwar kein Hundekenner, aber m.M. nach handelt es sich bei dem Bellen um Angstaggression und Frust. Es wird sich absolut nicht gekümmert, er ist den ganzen Tag alleine (sind die Hunde deiner Großeltern ja nicht)............, hat keine Ansprache und keinen Kontakt zu anderen Hunden. Kein Wunder dass er so wurde.

Jau, die Nachbarskatze macht das aber wirklich. stellt sich an den Zaun, weil sie weiß dass die Hunde dann am Rad drehen und provoziert sie eben regelrecht... Würd' das nicht so ins lächerliche ziehen.

Solche Katzen gibt es tatsächlich, der Kater meiner Mutter hat das auch immer gemacht. Unsere suchen aber schon das Weite, wenn sie nur einen Hund sehen.

@Schänis
Das ist genau das, was ich auch schon sagte. Im Interesse des Hundes soll eine Beißattacke vermieden werden. Ich mag Hunde, ich weiß aber auch, dass ich nicht die Lust hätte, jeden Tag bei jedem Wetter raus zu gehen und ich weiß auch, dass ich womöglich nicht die nötige Konsequenz zur Erziehung hätte. Also haben wir Katzen. So was weiß ich doch vorher, oder? Die Dame hat es sich ja selbst sogar schon eingestanden, dass sie da kein Händchen hat.

Aber nee, dann muss ja doch wieder ein Hund her. Und weil er nicht so viel kosten soll, aber trotzdem ein Rassehund sein muss, wird er halt in Polen auf dem Welpenmarkt gekauft :roll: Schon möglich, dass er von Anfang gestört war. Zumindest war irgendwie der Schwanz wund und musste amputiert werden, weil es so schlimm wurde und nicht heilte.

Ich habe gestern Abend noch die andere Hundebesitzerin getroffen, die in der unmittelbaren Nachbarschaft der Dame wohnt. Wir haben uns jetzt verabredet, dass wir heute Abend zur Amtsstunde zusammen ins Rathaus gehen. Ihr geht das Gebell auch tierisch auf den Nerv, vor allem weil ihre Hunde da auch jedesmal anschlagen. Sie sind dann zwar sofort wieder ruhig, wenn sie "Stop" sagt, aber sie sagt, dass sie manchmal 10 x in der Stunde das Bellen unterbinden muss. Sie hat zwei Bodengos (schreibt man das so?), die sie IMMER angeleint hat und sie ist genervt, dass der besagte Hund ständig ohne Leine rumrennt und auf ihre Hunde schon losgesprungen ist.

Mit den anderen Nachbarn, die auch einen Hund haben, werde ich später sprechen. Aus einer anderen Unterhaltung weiß ich, dass sie auch so genervt vom Gebell sind, weil auch ihr kleiner Yorki kräftig mitbellt. Vielleicht geht da ja auch einer mit. Wäre wünschenswert.

Das ist echt so ein hübscher Hund und bestimmt auch ein ganz Lieber, wenn er den richtigen Besitzer hätte. Wäre schade um ihn (bzw. sie, der Hund ist ja ein Mädel).

LG

PS: ich habe den Hund gestern mal aufgenommen, wie er am Zaun abgeht. Das Video werde ich dem Bürgermeister mal zeigen, damit er es mit eigenen Augen sieht. Vielleicht bringt es was. Drückt mir die Daumen und ich werde berichten.
 
  • Etwas Ratlos - Probleme mit Nachbarshund Beitrag #13
Off-Topic
Podenco ;)


Sich zu beschweren weil der eigene Hund mitbellt wird kaum etwas bringen, würde ich lassen.
Rein logisch schießt ihr euch damit nämlich selbst ins Knie und ist auch etwas, dass jeder Hundebesitzer einzeln erziehen muss - und ich kenne durchaus Hunde, die nicht mitbellen, auch wenn um sie rum 5 Hunde im Garten Terz machen...
Blödes Beispiel: Deine Alarmanlage geht immer an, wenn der Nachbar sein Tor zu fest zuschmeißt. Da gehst ja auch nicht zuerst zum Nachbarn und maulst den an, sondern machst was an deiner Alarmanlage ;)

Ansonsten gute Idee, sich zusammen zu beschweren. Ich hoffe, es bringt euch was!
 
  • Etwas Ratlos - Probleme mit Nachbarshund Beitrag #14
@ Mischling , Dazzle und Angel74 :

Das Katzen provozieren halte ich doch für sehr vermenschlicht .
Ich bestreite doch sehr , dass Katzen zu so abstrakten Gedanken wie Provokation , Häme , Schikane fähig sind .
Menschenaffen ja , vermutlich auch Wale aber keine Katzen .

Was haben denn Eure gemacht .... Zunge rausgestreckt und mit den Hände an den Ohren gewackelt ?
Die sind da lang gegangen , weil sie gelernt haben , dass am Zaun der dichteste , sichere Weg zu ihrem Ziel verläuft . Das ist keine Provokation sondern zeigt nur , dass sie lernfähig sind . Mehr nicht .
Wenn man Katzen so vermenschlichen wollte , würden sie sich sicher nicht mit Hunden abgeben ..... die sind doch dann so was von unter ihrem Niveau .
 
  • Etwas Ratlos - Probleme mit Nachbarshund Beitrag #15
Meine Katze saß immer auf dem Treppenabsatz, hat ihre Pfote baumeln lassen - der Hund hatte darunter seinen Platz.
Jedes Mal wieder! Und hat den Hund angestarrt... bis er irgendwann schnuppern wollte und sie ihm eine drüber ziehen konnte...
Also finde ich es nicht wirklich vermenschlicht. Davon abgesehen saß sie auch vorher nie auf dieser Treppenstufe... sah auch nicht bequem aus. Aber war ihr Spiel.
 
  • Etwas Ratlos - Probleme mit Nachbarshund Beitrag #16
Ganz genau , das war Spiel . Oder meinst Du ernsthaft , Katzen könnten Schadenfreude empfinden ?
 
  • Etwas Ratlos - Probleme mit Nachbarshund Beitrag #17
Off-Topic
Nö. Aber ob Spiel, Provokation oder Häme... ist doch egal. Fakt ist, dass es darum geht den Hund zu reizen.
 
  • Etwas Ratlos - Probleme mit Nachbarshund Beitrag #18
Schön, dass Hunde unter dem Niveau von Katzen sind. Ich wusste noch gar nichts von einer Hirarchie der Haustiere :eusa_eh:.

Du brauchst dich übrigens nicht lustig machen, nur weil wir anderer Meinung sind als du. Und hast du deine Katzen den ganzen Tag im Blick? Wohl kaum. Vielleicht hat die Nachbarin gesehen, wie die Katze am Zaun saß und den Hund hat kläffen lassen, weil sie genau wusste, dass der da nicht durchkommt? Es wäre durchaus möglich, deswegen braucht man hier nicht so über die Nachbarin herziehen.
 
  • Etwas Ratlos - Probleme mit Nachbarshund Beitrag #19
Wenn man Katzen so vermenschlichen wollte , würden sie sich sicher nicht mit Hunden abgeben ..... die sind doch dann so was von unter ihrem Niveau .
Das finde ich jetzt etwas daneben.
Man kann Tiere nicht einfach in irgendwelche Rangordnungen einteilen.

Vielleicht empfindest du es als vermenschlicht.
Du kannst ja nicht für die Katzen sprechen.
Vielleicht können sie das alles nicht empfinden, vielleicht schon.

Finde es jedenfalls blöde, sich über andere Meinungen lustig zu machen und so zu tun, als sein Katzen besser als Hunde.
Ist ja nicht schlimm wenn du mit Katzen mehr anfangen kannst oder sie mehr magst, aber zu sagen Hunde seien die Niveau-niedrigeren Tiere ist nicht ok.
 
  • Etwas Ratlos - Probleme mit Nachbarshund Beitrag #20
Hallo und guten Morgen,

die anderen Nachbarn wollen sich nicht beschweren, weil ihre Hunde mit anschlagen, sondern weil das Gebell generell an den Nerven zehrt, war vielleicht ein bisschen ungeschickt ausgedrück :uups:

In erster Linie geht es ja darum, dass der Hund m.E. eine Gefahr darstellt und sie ihn nicht anleint, das Gebell ist nicht gefährlich nur nervig.

Also, wir sind da gestern geschlossen (die andere Nachbarin ging sogar auch mit) beim Bürgermeister in der Amtsstunde aufgeschlagen. Das Gesicht von dem war Gold wert. Wäre die Erde hohl, könnte er heute sein Kinn in Australien suchen;)

Wir haben, eine nach der anderen, unseren Fall vorgetragen. Ich erzählte ihm den Vorfall mit dem Garten und meiner Tochter und zeigte ihm das Video. Da wurde er plötzlich sehr ernst und meinte, dass es schon mehr Beschwerden gegeben hätte, aber er dachte nicht, dass es so ernst ist.

Er versprach uns hoch und heilig mit der Frau zu sprechen und wenn nötig, Konsequenzen walten zu lassen. Sprich, wenn sie weiterhin unangeleint Gassi geht bekommt sie Maulkorb und Leinenzwang. Hält sie sich nicht dran, wird es Bußgeld hageln. Weiter wird er ihr sagen, dass der Hund zu bestimmten Zeiten ins Haus genommen wird.

Die Zeiten wären

20:00 Uhr bis 08:00 Uhr und von 12:00 Uhr bis 15:00 Uhr

Ich finde, dass sind Zeiten, wo jeder mit Leben kann

Mal sehen, ob es sich durchsetzen lässt. Ich bin bloß froh, dass noch mehr mitgegangen sind (vor allem auch Hundehalter). Sonst macht es immer den Eindruck, als ob man sich wegen jedem bissl aufregt.

Übrigens will ich als Katzenliebhaber noch anmerken, dass man kein Tier besser stellen sollte. Jedes Tier hat seine Macken und seine tollen Seiten. Ich hasse Spinnen, würde mich aber auch nicht über Spinnenliebhaber lustig machen. Jedem das seine. Ich habe mal eine sehr interessante Doku gesehen, da wurde geforscht, inwieweit Tiere verschiedene Charaktäre haben. Das das bei Säugetieren der Fall ist, dürfte ja jedem klar sein, dass aber sogar Spinnen unterschiedlichen Charakters sind, hätte ich nie gedacht. Dazu hat man verschiedene Versuche mit Spinnen gesehen und wie unterschiedlich verschiedene Kreuzspinnen auf den gleichen Versuch reagieren.

Seitdem sehe ich auch Spinnen mit anderen Augen, ich mag sie aber trotzdem nicht :uups:

LG
 
Thema:

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