Es wäre furchtbar, wenn ich jetzt gleich 2 Meerlis verliere. Bei Gipsy kann ich nur hoffen, dass ich mich irre und es ganz harmlos ist und bei Peggy, dass sie nicht weiter abnimmt. Mit Päppeln läuft es gar nicht gut bei ihr, je mehr ich sie päppel, desto mehr spukt sie aus, wobei ich doch eigentlich wirklich Erfahrung mit Päppeln habe, damals als Gipsy fast 12 Wochen krank war und immer wieder gepäppelt werden musste, Tag und Nacht, hat es gut geklappt, allerdings ist Gipsy schon immer ein besonderes Schweinchen gewesen, sie hat es mir nie übel genommen, dass ich sie mehrmals am Tag greifen musste, sie gepäppelt habe, auch jetzt nicht wo sie seit 2 Jahren Felimazole bekommt wegen ihrer SÜD, sie kommt immer noch und lässt sich gut rausnehmen, Tag für Tag.
Peggy verkriecht sich immer mehr, weiß auch nicht was besser ist, vom Gewicht her, müsste ich sie alle 2-3 Stunden füttern, allerdings je mehr ich mache, desto mehr wehrt sie sich und spukt immer mehr wieder aus. Gestern abend musste ich ihr dreimal geben, damit sie wenigstens etwas drin behält. Ich habe Angst, wenn ich noch mehr probiere zu päppeln, kommt sie gar nicht mehr raus und frisst vorallem dann erst recht nichts mehr von alleine. Sonst war sie immer an vorderster Reihe wenn ich mit dem Frischfutter gekommen bin, jetzt haut sie ab und verkriecht sich erstmal, sobald ich mich dem EB nähere.
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Wurde jetzt in einem anderen Forum darauf hingewiesen, dass es sich bei Gipsy auch um Leukose handeln könnte. Egal ob Lipome oder Leukose, es sieht auf jeden Fall alles andere als gut aus. Wie schnell kann sich eine Leukose entwickeln? Also muss ja vorallem innerhalb der letzten 3-4 Wochen gekommen sein, davor hat man ihr noch nichts angemerkt. Die TÄ hat sie zuletzt glaube ich im April angeschaut und durchgetastet beim jährlichen Meerschwein-Check, muss daheim mal nachschauen, wann der jetzt genau war.
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Meine Gipsy ist jetzt erlöst worden.
Ich dachte es mir schon, als ich heute nachmittag von der Arbeit heimkam, sie sah noch deutlich schlechter aus als gestern abend, hatte noch mehr zugelegt und war apathisch.
Die TÄ tippt auf ein tumoröses Geschehen und/oder Leberversagen, zwar keine typische Gelbfärbung, aber ist ja auch sehr schnell gekommen. Sie hatte Geschwulste und jede Menge Wasser vorallem auch in der Lunge. Ich soll mir aber keine Vorwürfe machen, sie denkt, dass das innerhalb von 3-4 Tagen jetzt gekommen ist.
Sie meinte, man könnte es probieren, aber höchstens 1-2 Tage, länger würde sie es sich auf keinen Fall anschauen, ob man da mit Entwässerungsmittel es noch etwas zurückdrängen kann, aber in den Griff bekommt man es nicht mehr, man könnte nur noch etwas Zeit gewinnen, aber auch nicht viel. Vorallem müsste ich dann bei ihr bleiben und sie beobachten, weil sie die ganze Zeit Gefahr läuft zu ersticken.
Auch dass sie zwar nicht viel, aber trotzdem noch Futter im Magen und Darm hatte, spricht dafür, dass es sehr schnell gekommen ist, sonst hätte sie schon früher aufgehört zu fressen.
Sie persönlich würde es bei einem ihrer Schweine nicht machen, sondern gleich erlösen und dass haben wir dann auch gemacht.
Meine Gipsy, sie hieß nicht nur so, sie war auch mein treuestes Schweinchen und so zahm wie kein anderes, obwohl sie seit 2 Jahren jeden Tag Medikamente bekommen hat, ich sie vor 3 Jahren wochenlang gepäppelt habe, sie hat nie ihre Zutrauchlichkeit verloren und sich immer brav nehmen lassen, kam sofort wenn ich sie rief und hat mir immer aus der Hand gefressen. Nächsten Februar wäre sie 7 Jahre alt geworden.