- "Roher" 13jähriger Shetty-Henst - wie sollte man mit ihm umgehen? Beitrag #1
Midoriyuki
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Hallöchen,
seit einer ganzen Weile treibe ich mich hier nun schon als stiller Mitleser hier herum und möchte jetzt hier doch auch mal was nachfragen
"Was" ist übrigens gut...Ist schon etwas mehr.
Durch ziemlich verkorkste Umstände habe ich jetzt mehr oder minder freiwillig ein Pflegepferd, wenn man so will.
Das genauer Auszuführen würde jetzt so ziemlich jeden Rahmen sprengen, daher nur so viel: Die Besitzerin kann sich aus gesundheitlichen Gründen nicht um das Hengstlein kümmern, will ihn aber auch auf gar keinen Fall abgeben.
Da besteht leider auch überhaupt keine Diskussionsmöglichkeit, da sie es einfach auf gar keinen Fall niemals will.
Zum Hengstlein:
13 Jahre alt, kennt fast nichts und steht allein.
Was er kann/kennt: Sich von mir das Halfter anlegen lassen, geputzt werden, Hufe geben (wenn man mit etwas Nachdruck an die Sache rangeht) und seit Neuestem kann man auch mehr oder minder problemlos die Fliegendecke drauf kriegen.
Versorgung seines Sommerekzems (einreiben etc.) lässt er sich ebenfalls gefallen.
Hab ich mir aber auch alles hart erarbeitet- alles ziemlich intuitiv, da ich eig. nie was mit Pferden am Hut hatte. Bisher habe ich mir alles irgendwie irgendwo zusammengelesen oder schlicht und ergreifend aus Lerntheorien abgeleitet.
Daher clickere ich bestimmte Sachen übrigens auch mit ihm.
Was er nicht kennt: Am Halfter geführt werden, "Nein", Abstand halten, bewegt werden, Arbeit in irgendeiner Form
Soll heißen, dass er seit seinem 1. Lebensjahr absolut nichts kennen gelernt hat außer mal zwangsweise das Halfter für den Hufschmied etc.
Mein Problem mit ihm ist jetzt folgendes:
Er hält absolut keinen Abstand zu mir.
Will er etwas haben knibbelt er an meiner Hose rum, beißt in meine Taschen etc.
Mache ich etwas was ihm nicht passt, dreht er sich um und droht.
Alles was mit oder an ihm macht geht nur in absoluter Hab-Acht-Stellung meinerseits, da er auch dabei manchmal einfach keinen Bock hat.
Wirklich ernsthaft gebissen hat er mich bisher noch nicht, da ich immer darauf achte außerhalb der "Schusslinie" zu arbeiten bzw. ihm genug Fluchtmöglichkeiten zu lassen.
Beinhaltet auch, dass er nicht fixiert wird, sondern das Führseil immer nur über den Haken gelegt wird -er bleibt Gott sei Dank bisher stehen und geht nicht direkt stiften.
So: Wie bringe ich diesem alten Sturschädel nu bei, dass "nein" "nein" heißt?
Hab das bisher wie bei meinem Hund aufgebaut
Soll Leckerlie ein paar Mal mit "Nimm" geben, irgendwann "Nein" und ihn mit Weg verstellen etc. daran hindern dran zu kommen. Bei "Nimm" darf er das dann wieder nehmen.
Kann ich das so machen?
Nächste Frage: Wie halte ich ihn auf Abstand?
Zur Zeit plustere ich mich einfach auf, stampfe auf den Boden und sage eben "Nein", wenn er mir zu aufdringlich wird.
Ebenfalls so ok?
Und vorerst zu guter Letzt: Wie gewöhne ich ihn daran sich am Halfter vernünftig führen zu lassen?
Ich würde ihn unheimlich gerne mehr bewegen, aber wenn er nicht "mitgeht" ist das doch sehr schwierig.
Dass es nicht optimal ist, dass er allein steht weiß ich übrigens, aber meine einzige Chance ihn in eine Wallachgruppe abzugeben hat sich leider erledigt, da die Besitzerin der Gruppe nach einem Besuch bei unserm Hengstchen abgelehnt hat ihn mit auf die Weide zu stellen.
Ja.
Daher will die Besitzerin ihn jetzt auch wirklich nicht mehr abgeben, da ihn eh keiner will etc.
Falls das jetzt übrigens falsch rüber kommt: Er ist unheimlich dankbar für Zuwendung. Wenn er erstmal das Gefühl hat, dass jetzt gerade nichts Schlimmes passiert ist er sogar richtig schmusig, lehnt sich an die Streichelhand, albert rum, versucht mich im Heu-Schuppen einzusperren, klaut mir meine Heugabel etc. etc. Er ist also schon durchaus bereit zur Kooperation nur halt nicht immer und irgendwie findet er das doch alles etwas gruselig...So Menschen, die etwas von ihm fordern und so
Lieben Gruß,
Midori
seit einer ganzen Weile treibe ich mich hier nun schon als stiller Mitleser hier herum und möchte jetzt hier doch auch mal was nachfragen
"Was" ist übrigens gut...Ist schon etwas mehr.
Durch ziemlich verkorkste Umstände habe ich jetzt mehr oder minder freiwillig ein Pflegepferd, wenn man so will.
Das genauer Auszuführen würde jetzt so ziemlich jeden Rahmen sprengen, daher nur so viel: Die Besitzerin kann sich aus gesundheitlichen Gründen nicht um das Hengstlein kümmern, will ihn aber auch auf gar keinen Fall abgeben.
Da besteht leider auch überhaupt keine Diskussionsmöglichkeit, da sie es einfach auf gar keinen Fall niemals will.
Zum Hengstlein:
13 Jahre alt, kennt fast nichts und steht allein.
Was er kann/kennt: Sich von mir das Halfter anlegen lassen, geputzt werden, Hufe geben (wenn man mit etwas Nachdruck an die Sache rangeht) und seit Neuestem kann man auch mehr oder minder problemlos die Fliegendecke drauf kriegen.
Versorgung seines Sommerekzems (einreiben etc.) lässt er sich ebenfalls gefallen.
Hab ich mir aber auch alles hart erarbeitet- alles ziemlich intuitiv, da ich eig. nie was mit Pferden am Hut hatte. Bisher habe ich mir alles irgendwie irgendwo zusammengelesen oder schlicht und ergreifend aus Lerntheorien abgeleitet.
Daher clickere ich bestimmte Sachen übrigens auch mit ihm.
Was er nicht kennt: Am Halfter geführt werden, "Nein", Abstand halten, bewegt werden, Arbeit in irgendeiner Form
Soll heißen, dass er seit seinem 1. Lebensjahr absolut nichts kennen gelernt hat außer mal zwangsweise das Halfter für den Hufschmied etc.
Mein Problem mit ihm ist jetzt folgendes:
Er hält absolut keinen Abstand zu mir.
Will er etwas haben knibbelt er an meiner Hose rum, beißt in meine Taschen etc.
Mache ich etwas was ihm nicht passt, dreht er sich um und droht.
Alles was mit oder an ihm macht geht nur in absoluter Hab-Acht-Stellung meinerseits, da er auch dabei manchmal einfach keinen Bock hat.
Wirklich ernsthaft gebissen hat er mich bisher noch nicht, da ich immer darauf achte außerhalb der "Schusslinie" zu arbeiten bzw. ihm genug Fluchtmöglichkeiten zu lassen.
Beinhaltet auch, dass er nicht fixiert wird, sondern das Führseil immer nur über den Haken gelegt wird -er bleibt Gott sei Dank bisher stehen und geht nicht direkt stiften.
So: Wie bringe ich diesem alten Sturschädel nu bei, dass "nein" "nein" heißt?
Hab das bisher wie bei meinem Hund aufgebaut
Kann ich das so machen?
Nächste Frage: Wie halte ich ihn auf Abstand?
Zur Zeit plustere ich mich einfach auf, stampfe auf den Boden und sage eben "Nein", wenn er mir zu aufdringlich wird.
Ebenfalls so ok?
Und vorerst zu guter Letzt: Wie gewöhne ich ihn daran sich am Halfter vernünftig führen zu lassen?
Ich würde ihn unheimlich gerne mehr bewegen, aber wenn er nicht "mitgeht" ist das doch sehr schwierig.
Dass es nicht optimal ist, dass er allein steht weiß ich übrigens, aber meine einzige Chance ihn in eine Wallachgruppe abzugeben hat sich leider erledigt, da die Besitzerin der Gruppe nach einem Besuch bei unserm Hengstchen abgelehnt hat ihn mit auf die Weide zu stellen.
Ja.
Daher will die Besitzerin ihn jetzt auch wirklich nicht mehr abgeben, da ihn eh keiner will etc.
Falls das jetzt übrigens falsch rüber kommt: Er ist unheimlich dankbar für Zuwendung. Wenn er erstmal das Gefühl hat, dass jetzt gerade nichts Schlimmes passiert ist er sogar richtig schmusig, lehnt sich an die Streichelhand, albert rum, versucht mich im Heu-Schuppen einzusperren, klaut mir meine Heugabel etc. etc. Er ist also schon durchaus bereit zur Kooperation nur halt nicht immer und irgendwie findet er das doch alles etwas gruselig...So Menschen, die etwas von ihm fordern und so
Lieben Gruß,
Midori
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