So, da ich mich scheinbar wirr ausdrücke das Ganze noch einmal von vorne:
Mein erster Punkt:
Als Ursache der IBD wird eine Autoimmunerkrankung vermutet.
Eine Autoimmunerkrankung entsteht durch ein überfordertes Immunsystem.
Eine Überforderung entsteht meistens durch körperfremde Stoffe, mit denen das Immunsystem nichts anzufangen weiss.
Auch wenn man mit dem regelmässigen Impfen seinen Hund schützen möchte, ist leider oft das Gegenteil der Fall.
Die Mehrfachimpfungen enthalten zum einen mehrere unterschiedliche abgeschwächte Erreger, dann Fremdeiweiss, und viele chemische Zusatzstoffen, um den Impfstoff haltbar zu machen, um das Immunsystem zu pushen usw.
Am meisten Probleme machen das Thiomersal (eine hochgiftige Quecksilberverbindung), das Aluminiumhydroxid (ein Schwermetall) und das Formaldehyd (in Holzschutzmitteln mittlerweile wegen seiner Giftigkeit verboten).
Die Nervengifte, die in Wurmmitteln, Floh- und Zeckenmittel noch enthalten sind, lasse ich mal aussen vor.
Diesem logischen Schluss nach müsste man davon ausgehen, dass die Autoimmunerkrankung durch die Impfung hervor gerufen wurde. Dieser Zusammenhang ist längst nicht bewiesen und aufgrund der Herkunft (schlechte Haltung im Ausland, dort vermutlich auch erst bei der Ausreise geimpft, vermutlich bei Erkrankung keine Behandlung durch die Halter, wenig brauchbares Futter, die frühe Trennung von der Mutter und das scheinbare Fehlen von Muttermilch) kommen sehr viele Faktoren in Betracht, die sicher auch zusammen wirken. Das wurde in diesem Post unterschlagen, darum erwähnte ich es. Darauf bezog sich auch meine Aussage: Die TE bekam bereits einen kranken Hund, der aber vermutlich bis zur Einreise und Übergabe nicht geimpft wurde - wie kann die Impfung da der Auslöser sein? Die Erkrankung bestand scheinbar schon zuvor.
Hier mal ein interessanter und kritischer Artikel zum Thema impfen bei Autoimmunerkrankungen:
http://www.springermedizin.at/artikel/20982-impfen-bei-autoimmunerkrankungen
Im Prinzip ist erst einmal das wichtigste, dass nicht in akuten Phasen der Erkrankung geimpft wird, das bezieht sich aber auch auf sonst gesunde Hunde. Kein Hund sollte bei akuter Krankheit geimpft werden.
Dann zu den Impfungen selbst: Die TE hatte geschrieben, dass sie alle zwei Jahre impfen lässt. Aus diesem Grund habe ich erwähnt, dass Nobivac auf drei Jahre zugelassen ist und man Impfungen wie Pi und L weglassen kann, um die Belastung gering zu halten. Aber nun gar nicht mehr zu impfen aus einer Kurzschlussreaktion auf die Diagnose heraus halte ich für sehr gefährlich und überstürzt. Das sollte zumindest mal vorher mit dem TA abgesprochen werden.
Zur Sache mit der Immunisierung, die nicht mehr erhöht wird: Wie ich schrieb ist - und das auch nicht bei allen Erregern - eine maximale (das heißt im Bestfall!) Immunität von sieben Jahren gegeben. Das heißt, wenn sie jetzt aufhört zu impfen, kann die Immunität in drei oder fünf Jahren verloren sein, und dann? Dann würde auch dein Zitat nicht mehr gelten, denn ist keine Immunität vorhanden kann diese logischer Weise durch eine Impfung wieder in Kraft treten. Man sollte nicht nur an das nächste Jahr, sondern an die nächste JahrE denken und so eine Entscheidung auch nicht einfach mal so aufgrund eines Forenposts treffen. Zuerst einmal würde ich mit weiteren Tierärzten, auch Endokrinologen, und ggf einer Tierklinik sprechen. Übrigens hatte ich deswegen auch an die Möglichkeit einer Titerbestimmung über das Blut erinnert, denn dann hat die TE Gewissheit, ob noch Immunität vorhanden ist oder nicht und kann gezielt nachimpfen.
Dann hat die TE die Diagnose gestern erhalten, die Ursache steht vermutlich noch gar nicht fest und wenn ich ehrlich bin würde ich die Diagnose auch bei einem zweiten TA absichern lassen. Wir wissen ja noch nicht einmal, wie es zu dieser Diagnose kam. Da der Krankheitszustand aber scheinbar schon länger besteht meine Frage: Was wurde bereits versucht am Futter zu ändern, sind Unverträglichkeiten bekannt und wurde bereits etwas für den Darm getan?
Ich hoffe, es ist jetzt klarer, worauf ich hinaus wollte. Bisher hat sich noch keiner über meine Posts beschwert, aber manchmal glaube ich, dass du sie auch einfach nicht verstehen willst...
EDIT (automatische Beitragszusammenführung)
Ok, das mit der Tollwut wusste ich, darauf würde ich auch nicht verzichten. Ansonsten wurde mir gesagt, dass ein Tier, das regelmäßig geimpft wurde, dach einiger Zeit, keinen Impfschutz mehr braucht, er wäre vollständig aufgebaut, ob das auch für meine Kleine gilt, müssen wir gucken.
Hast du dir mal meinen verlinkten Post angesehen? Dort findest du die Studien zur Wirkungsdauer der Impfungen, außerdem besteht ja wie gesagt noch die Möglichkeit der Titerbestimmung.
Sie frisst kein Hundefutter, sie bekommt Fleisch (Huhn, Rind, machmal Fisch), immer gekocht. Manchmal hat sie auch etwas Käse gefressen, aber das selten. Sie nimmt draußen nichts auf, sie frisst wirklich nur zu Hause und dann nur Fleisch. Sie ist sowieso ein problematischer Esser, sie frisst nur einmal täglich, meistens spät abends und es kommt vor, dass sie einen Tag ganz auslässt.
Das ist aber an sich auch ein Problem, weil sie dann derzeit unterernährt ist. Du solltest dir auf jeden Fall Barf Senior von Swanie Simon und Natural Dog Food von Susanne Reinerth besorgen. Letzteres sind die Grundlagen, ersteres gibt auch Anleitung für die Ernährung kranker Hunde. Was sie momentan bekommt enthält zum Beispiel viel zu wenig Rohfaser, gerade durch sowas kann es zu Verstopfung und erneuten Verdauungsproblemen kommen. Bitte lies dich da unbedingt noch genau in die Thematik ein, deinem Hund fehlen so auch wichtige Vitamine und Mineralstoffe!
Ich soll jetzt zwei Wochen lang ausschließlich Pferdefleisch füttern um zu gucken ob nicht doch eine Lebensmittelallergie da ist. Das ist wiederum sehr problematisch, sie frisst es nicht und sie kann das Cortison nicht auf nüchternen Mangen schlucken, also bekommt sie die nächsten Tage wieder Huhn. Wenn das Cortison alle ist, werde ich wieder einen Versuch mit Pferdefleisch starten.
So etwas meinte ich, das heißt ihr beginnt eine Ausschlussdiät wegen Unverträglichkeit

. Hast du darüber mal mit einem Ernährungsspezialisten für Hunde gesprochen? Denn eigentlich beginnt man die Ausschlussdiät mit Pferd und Kartoffel.