Hündin hat IBD

Diskutiere Hündin hat IBD im Hunde Gesundheit Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo liebe User, ich habe jetzt endlich eine Diagnose, meine Kleine hat wohl IBD wie es aussieht. Die letzten Tage waren sehr erschreckend und...
  • Hündin hat IBD Beitrag #1
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lillystella

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Hallo liebe User,

ich habe jetzt endlich eine Diagnose, meine Kleine hat wohl IBD wie es aussieht. Die letzten Tage waren sehr erschreckend und traumatisierend, sie hat gestern haufenweise Darmschleimhaut und Blut ausgeschieden, es war nur noch schrecklich, es war kein Kot mehr da nur ganz viel blutige Darmschleimhaut, ich habe so etwas noch nie gesehen. Ich bin total am Ende mit den Nerven, dass die Süße so leiden muss, ich stelle mir die Schmerzen vor die sie gehabt haben muss. Man hat es ihr zwar angemerkt aber sie hat eher still gelitten und ich werde nicht fertig damit, dass sie das jetzt behalten wird, ich heule ununterbrochen.

Sie bekommt jetzt Cortison und zwei andere Medikamente, sie hat schon wieder etwas gefressen, wahrscheinlich hat sie vom Cortison so einen Hunger. Sonst macht sie wieder einen besseren Eindruck als die letzten Tage, ich hoffe, dass es jetzt jeden Tag besser wir. Ich habe ganz große Angst, dass sie leidet und auch dass diese Erkrankung ihre Lebenszeit verkürzt, wer hat denn Erfahrung damit und kann mir etwas dazu sagen?

Ein anderes Problem ist, dass sie schlecht frisst, Hundefutter oder Diätfutter frisst sie gar nicht, bisher hat sie immer Huhn, Rind und Fisch bekommen, alles gekocht. Wir sollen sie jetzt 2 Wochen lang ausschließlich mir Pferdefleisch füttern, ich bin sicher, sie wird es nicht nehmen. Und welches Diätfutter ist das beste bei der Erkrankung?

Lilly und ich danken euch für eure Antworten.
 
  • Hündin hat IBD Beitrag #2
Hallo,

das ist ja keine schöne Diagnose.

Seit wann hat Deine Kleine denn die Darmprobleme?
Wie wurde die Diagnose gestellt? Wurde eine Biopsie gemacht?
Wann wurde sie das letzte Mal geimpft?
 
  • Hündin hat IBD Beitrag #3
Hallo,

ich habe die Kleine seit 7 Jahren und habe sie schon krank bekommen. Sie hatte immer wieder Magen-Darm Probleme, sie kommt aus Spanien und wurde viel zu früh von der Mutter getrennt und wahrscheinlich mit Kuhmilch aufgezogen. Sie war zur Kinderbelustigung da und als sie größer wurde, hat man sie entsorgt.

Wir waren oft beim Tierarzt, eine Biopsie wurde nicht gemacht aber ganz viele andere Untersuchungen und es steht wohl fest, dass es eine chronische Darmentzündung ist. Sie hat fast immer sehr weichen Kot oder eben Durchfall, oft Bauchschmerzen und starke Blähungen, in letzter Zeit ist es viel schlimmer geworden. Ich kann mich bald nicht mehr daran erinnern wann sie den letzten festen Kotabsatz hatte aber so wie gestern (bzw die Nacht davor) war es nie, sie hat bestimmt mehr eine Handvoll Schleimhaut ausgeschieden, mit viel Blut vermischt, sie ist eine kleine Hündin, keine sechs Kilo schwer. Ich muss schon wieder heulen wenn ich daran denke was aus ihr raus gekommen ist und wie weh das getan haben muss, ich leide selber an einer chronischen Darmentzündung, die arme Kleine muss extreme Schmerzen gehabt haben, man hat es ihr angesehen aber sie war so still.

Gestern wurde dann die Erkrankung diagnostiziert, geimpft wird sie regelmäßig, Girardien oder andere Parasiten waren nie da. Mittelmeerkrankeiten wurde auch immer negativ getestet.
 
  • Hündin hat IBD Beitrag #4
Oh, dann ist sie ja schon länger krank.
Ich dachte, sie hätte erst seit wenigen Tagen diese Probleme.

Als Ursache der IBD wird eine Autoimmunerkrankung vermutet.
Eine Autoimmunerkrankung entsteht durch ein überfordertes Immunsystem.
Eine Überforderung entsteht meistens durch körperfremde Stoffe, mit denen das Immunsystem nichts anzufangen weiss.

Auch wenn man mit dem regelmässigen Impfen seinen Hund schützen möchte, ist leider oft das Gegenteil der Fall.

Die Mehrfachimpfungen enthalten zum einen mehrere unterschiedliche abgeschwächte Erreger, dann Fremdeiweiss, und viele chemische Zusatzstoffen, um den Impfstoff haltbar zu machen, um das Immunsystem zu pushen usw.

Am meisten Probleme machen das Thiomersal (eine hochgiftige Quecksilberverbindung), das Aluminiumhydroxid (ein Schwermetall) und das Formaldehyd (in Holzschutzmitteln mittlerweile wegen seiner Giftigkeit verboten).

Die Nervengifte, die in Wurmmitteln, Floh- und Zeckenmittel noch enthalten sind, lasse ich mal aussen vor.

Seit ein paar Jahren
wird auch vermutet, dass die bei Hunden immer häufiger auftretenden
Autoimmunerkrankungen
, wie immun-mediierte Thrombozytopenie (ITP) und
autoimmunhämolytische Anämie (AIHA) Folgen einer zu exzessiven Impfung sind. So sind
viele Hunde mit ITP drei bis vier Wochen vor Ausbruch der Autoimmunkrankheit mit einem
Lebensimpfstoff immunisiert worden.



Eine informative Seite zur IBD:



Bei der IBD ist wahrscheinlich eine lebenslange Gabe von Cortison notwendig, um das Immunsystem zu unterdrücken. Das ist einerseits wichtig, damit die Symptome unterdrückt werden, aber andererseits hat die Behandlung viele Nebenwirkungen.
Cortison kann die IBD nicht heilen.

Ich würde mal zu einer erfahrenen Tierheilpraktikerin gehen.
Sie kann versuchen, den Hund zu entgiften.

Vielleicht kann sie erreichen, dass sich das Immunsystem wieder beruhigt.
Eine Entgiftung kann auch die Nebenwirkungen des Cortisons abmildern.
 
  • Hündin hat IBD Beitrag #5
Danke für deine Antwort. Ich habe auch an einen Heilpraktiker gedacht. Ich kenne diese ganze Vergiftungsgeschichte, mir ist es auch passiert. Sehr seltsam ist nur, dass ich seit Monaten einen schweren Krankeitsschub habe, mit einer schlimmen Darmentzündung die nicht vergehen wollte, da wird das bei der Kleinen dann auch so extrem. Irgendwie hat sie immer meine Symptome, ich habe hier schon nach viel zu hohen Zuckerwerten im Urin nachgefragt, sie hatte das mal vor ein paar Monaten und kein Mensch weiß woher das gekommen ist. Und warum es, nach Wochen wieder ohne Behandlung verschwunden ist. Ich habe auch Diabetes und hatte zu der Zeit auch Schwierigkeiten mit dem Zuckerwert, ich weiß nicht warum das so ist und sie immer das Gleiche wie ich hat.

Ich bin gespannt ob sich das bei der Kleinen wieder bessert. Ich werde sie auch nicht mehr impfen lassen, das habe ich ohnehin nur alle zwei Jahre gemacht.
 
  • Hündin hat IBD Beitrag #6
Zu der Impfung möchte ich nun doch was einwerfen:
Du hast den Hund bereits krank aus schlechten Verhältnissen erhalten, wo er wohl nicht geimpft wurde. Sie wurde zu früh von der Mutter getrennt, das schädigt die Darmflora wie das Immunsystem enorm. Der Zusammenhang ist viel klarer als der zu den Impfungen.

Ich werde sie auch nicht mehr impfen lassen, das habe ich ohnehin nur alle zwei Jahre gemacht.
Und dann? Dein Hund hat schon ein angeschlagenes Immunsystem, was machst du, wenn sie mir Erregern in Kontakt kommt? Parvo ist bei weitem noch nicht ausgestorben, ganz im Gegenteil, es sterben noch jährlich Hunde daran und jene, die es überleben, leiden unter den Spätfolgen. Eine Impfung kann das fast gänzlich ausschließen. Und ohne gültige Tollwutimpfung kannst du nicht nur nicht das Land verlassen und keine Hundeschule o.ä. besuchen, dein Hund wird bei Tollwutverdacht auch einfach eingeschläfert (präventive Maßnahme zur Verhütung einer Neuausbreitung).
Du solltest den Hund nur mit Verstand impfen lassen, d.h. so wenig wie möglich, so viel wie nötig. Nobivac schreibt seine SHP und T Impfungen für drei Jahre aus, auf Pi und L kannst du durchaus verzichten. Lies dir dazu auch mal diesen Text und die darin verlinkten Threads/Diskussionen zu Lepto durch:
Gänzlich auf die Impfung zu verzichten, weil man einen Verdacht hat, wo doch vor allem ein anderer viel näher liegen würde (sicherlich wurde der Hund auch nicht gerade gut ernährt und gepflegt, vielleicht lag auch mal starker Wurmbefall o.ä. vor, der das ganze noch begünstigt hat), halte ich für grob fahrlässig.


Was habt ihr denn schon über das Futter versucht? Wisst ihr, ob Unverträglichkeiten vorliegen? Was füttert ihr derzeit?
Wurde auch schon was zum Aufbau der Darmflora und der Regulation des Immunsystems getan?
Bei solchen Erkrankungen ist meist über ein verträgliches Futter schon viel gewonnen, nur was genau vertragen wird ist meist sehr individuell.
 
  • Hündin hat IBD Beitrag #7
Na ja Mischling, dass die frühe Trennung von der Mutter die Ursache ist, ist alleine Deine persönliche Vermutung. Es kommt wahrscheinlich einiges zusammen.

Der Hund ist 7 Jahre alt, er hat mittlerweile genügend Impfungen erhalten.
Eine ständige Nachimpfung erhöht den Impfschutz nicht.

Dies schreibt der Weltverband der Kleintierärzte als aktuelle Empfehlung:

Wenn der Hund bereits Immunität gegen SHP besitzt, wird diese Immunität durch Nachimpfungen NICHT ERHÖHT.



Deutschland ist seit 2006 tollwutfrei. Darum wird hier so schnell kein Hund mehr eingeschläfert. Die Tollwutimpfung braucht man, wenn man ins Ausland reisen will.
 
  • Hündin hat IBD Beitrag #8
Und wissen wir denn, ob der Hund bei den Vorbesitzern geimpft wurde? Wenn nicht und wenn sie ihn von dort schon krank bekommen hat, wie kann es dann an den Impfungen liegen? Wenn sich so wenig um ein Tier gekümmert wurde gehe ich mal davon aus, dass auch so grundlegende Dinge nicht beachtet wurden, ebenso wenig wie der Hund vermutlich bei Problemen zum TA gebracht und behandelt oder einigermaßen anständig ernährt wurde.
Wie du selbst sagst kommt da sicher einiges zusammen, nur in deinem letzten Post las ich nur »das kommt von der Impfung« und schwubs will die TE nicht mehr impfen lassen, vermutlich weil sie momentan besorgt und verzweifelt ist und nach jedem Strohhalm greift, der helfen könnte. Dann sollte man aber auch dazu sagen, dass es Risiken birgt, nicht zu impfen, bis hin zu Infektion, Krankheitsverbreitung und Tod. Nur das ignorierst du gerne nach wie vor.

Wenn der Hund bereits Immunität gegen SHP besitzt, wird diese Immunität durch Nachimpfungen NICHT ERHÖHT.
Netter Satz, ich würde vor allem das WENN betonen. WENN er Immunität besitzt. In dem von mir verlinkten Post findest du eine der wenigen, in den USA durchgeführten Langzeitstudien zur Immunität. Diese ist maximal und auch nicht bei allen Impfstoffen bis zu sieben Jahre gegeben. Es gibt Vermutungen über lebenslange Immunität, aber wirklich sicher erwiesen ist dies nicht. Dementsprechend haut auch der zweite Teil des Satzes nicht hin, wenn der erste es nicht tut. Wer auf Nummer sicher gehen will kann gerne den Titer messen und nur nachimpfen lassen, wenn es wirklich nötig ist. Auch das steht in dem von mir verlinkten Post.
 
  • Hündin hat IBD Beitrag #9
Lillystella, ich wollte Dir eine PN schicken, aber irgendwie geht das nicht.

Hier ist eine Tierärztin, die hauptsächlich mit alternativen Heilverfahren arbeitet.
Weiss nicht, wie weit das von Dir ist.

Sie hat eine Erfahrung von 17 Jahren in der Homöopathie, das findet man selten.

edit: Werbung für Tierärzte ist nicht gestattet, das ist nicht nur Forenregeln, sondern betrifft die Werberegel für Tierärzte

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Mischling, Deine Beiträge sind immer so quer, dass ich sie kaum nachvollziehen kann.

Ein Hund, der aus Spanien kommt, muss vor der Ausreise geimpft worden sein.
Mit Sicherheit hat er nicht nur die Tollwutimpfung bekommen.
Dann ist er alle 2 Jahre geimpft worden. Das macht 3-4 Impfungen.

Damit ist der Hund immunisiert. Wenn nicht, dann wird auch jede weitere Impfung nichts bringen, weil der Hund dann keine Antikörper aufbauen kann.

Dann sollte man aber auch dazu sagen, dass es Risiken birgt, nicht zu impfen, bis hin zu Infektion, Krankheitsverbreitung und Tod. Nur das ignorierst du gerne nach wie vor.

Genauso kann jede Impfung bei einer bestehenden Autoimmunerkrankung den Tod bringen.
Außerdem kann das Immunsystem gar nicht auf eine Impfung reagieren, weil es mit Cortison unterdrückt wird.

Wenn Du den Link löscht, dann sage mir mal, warum ich keine PN schreiben kann an die TS.
 
  • Hündin hat IBD Beitrag #10
Komisch, sonst hat keiner Probleme damit, meine Posts nachzuvollziehen :eusa_eh:.
Das mit Spanien hatte ich überlesen, dennoch wäre dann nur die Tollwutimpfung Pflicht gewesen, wenn er eingeführt wurde.
Die Ursache der Erkrankung steht doch gar nicht fest, sie hatte bisher nur geschrieben, dass das gestern diagnostiziert wurde. Nichts desto trotz wäre näheres dazu erst einmal mit dem TA oder in einer TK abzusprechen.
Ich hatte auch lediglich mal nach Unverträglichkeiten und ähnlichem gefragt, weil auch diese häufig mit der chronischen Darmentzündung einher gehen, das sagt sogar deine eigene Quelle.
Mir stößt nur auf, dass du sofort den Schluss Autoimmunerkrankung = verursacht durch Impfungen ziehst.

Ich habe keine Ahnung, warum du ihr keine PN verschicken kannst, ihren Einstellungen nach kann sie welche erhalten.
 
  • Hündin hat IBD Beitrag #11
Ok, das mit der Tollwut wusste ich, darauf würde ich auch nicht verzichten. Ansonsten wurde mir gesagt, dass ein Tier, das regelmäßig geimpft wurde, dach einiger Zeit, keinen Impfschutz mehr braucht, er wäre vollständig aufgebaut, ob das auch für meine Kleine gilt, müssen wir gucken.

Sonst hast du recht, sie ist krank gewesen, von Anfang an, die arme Süße, es hat ganz bestimmt etwas mit ihrer Vorgeschichte zu tun, das ist mir klar, vielleicht gab es noch andere Faktoren.

Sie frisst kein Hundefutter, sie bekommt Fleisch (Huhn, Rind, machmal Fisch), immer gekocht. Manchmal hat sie auch etwas Käse gefressen, aber das selten. Sie nimmt draußen nichts auf, sie frisst wirklich nur zu Hause und dann nur Fleisch. Sie ist sowieso ein problematischer Esser, sie frisst nur einmal täglich, meistens spät abends und es kommt vor, dass sie einen Tag ganz auslässt.

Bisher wurde nicht viel gemacht, außer eben Antibiotika gespritzt, Magentabletten gegeben und eine Paste, die die Darmflora ausbauen soll, die habe ich aber nicht in den Hund bekommen.

Jetzt soll erstmal die Entzündung eingedämmt werden, die ist verheerend, sie war sogar auf dem Röntgenbild extrem stark zu sehen.

Ich soll jetzt zwei Wochen lang ausschließlich Pferdefleisch füttern um zu gucken ob nicht doch eine Lebensmittelallergie da ist. Das ist wiederum sehr problematisch, sie frisst es nicht und sie kann das Cortison nicht auf nüchternen Mangen schlucken, also bekommt sie die nächsten Tage wieder Huhn. Wenn das Cortison alle ist, werde ich wieder einen Versuch mit Pferdefleisch starten.
 
  • Hündin hat IBD Beitrag #12
So, da ich mich scheinbar wirr ausdrücke das Ganze noch einmal von vorne:
Mein erster Punkt:
Als Ursache der IBD wird eine Autoimmunerkrankung vermutet.
Eine Autoimmunerkrankung entsteht durch ein überfordertes Immunsystem.
Eine Überforderung entsteht meistens durch körperfremde Stoffe, mit denen das Immunsystem nichts anzufangen weiss.

Auch wenn man mit dem regelmässigen Impfen seinen Hund schützen möchte, ist leider oft das Gegenteil der Fall.

Die Mehrfachimpfungen enthalten zum einen mehrere unterschiedliche abgeschwächte Erreger, dann Fremdeiweiss, und viele chemische Zusatzstoffen, um den Impfstoff haltbar zu machen, um das Immunsystem zu pushen usw.

Am meisten Probleme machen das Thiomersal (eine hochgiftige Quecksilberverbindung), das Aluminiumhydroxid (ein Schwermetall) und das Formaldehyd (in Holzschutzmitteln mittlerweile wegen seiner Giftigkeit verboten).

Die Nervengifte, die in Wurmmitteln, Floh- und Zeckenmittel noch enthalten sind, lasse ich mal aussen vor.

Diesem logischen Schluss nach müsste man davon ausgehen, dass die Autoimmunerkrankung durch die Impfung hervor gerufen wurde. Dieser Zusammenhang ist längst nicht bewiesen und aufgrund der Herkunft (schlechte Haltung im Ausland, dort vermutlich auch erst bei der Ausreise geimpft, vermutlich bei Erkrankung keine Behandlung durch die Halter, wenig brauchbares Futter, die frühe Trennung von der Mutter und das scheinbare Fehlen von Muttermilch) kommen sehr viele Faktoren in Betracht, die sicher auch zusammen wirken. Das wurde in diesem Post unterschlagen, darum erwähnte ich es. Darauf bezog sich auch meine Aussage: Die TE bekam bereits einen kranken Hund, der aber vermutlich bis zur Einreise und Übergabe nicht geimpft wurde - wie kann die Impfung da der Auslöser sein? Die Erkrankung bestand scheinbar schon zuvor.
Hier mal ein interessanter und kritischer Artikel zum Thema impfen bei Autoimmunerkrankungen:
Im Prinzip ist erst einmal das wichtigste, dass nicht in akuten Phasen der Erkrankung geimpft wird, das bezieht sich aber auch auf sonst gesunde Hunde. Kein Hund sollte bei akuter Krankheit geimpft werden.

Dann zu den Impfungen selbst: Die TE hatte geschrieben, dass sie alle zwei Jahre impfen lässt. Aus diesem Grund habe ich erwähnt, dass Nobivac auf drei Jahre zugelassen ist und man Impfungen wie Pi und L weglassen kann, um die Belastung gering zu halten. Aber nun gar nicht mehr zu impfen aus einer Kurzschlussreaktion auf die Diagnose heraus halte ich für sehr gefährlich und überstürzt. Das sollte zumindest mal vorher mit dem TA abgesprochen werden.

Zur Sache mit der Immunisierung, die nicht mehr erhöht wird: Wie ich schrieb ist - und das auch nicht bei allen Erregern - eine maximale (das heißt im Bestfall!) Immunität von sieben Jahren gegeben. Das heißt, wenn sie jetzt aufhört zu impfen, kann die Immunität in drei oder fünf Jahren verloren sein, und dann? Dann würde auch dein Zitat nicht mehr gelten, denn ist keine Immunität vorhanden kann diese logischer Weise durch eine Impfung wieder in Kraft treten. Man sollte nicht nur an das nächste Jahr, sondern an die nächste JahrE denken und so eine Entscheidung auch nicht einfach mal so aufgrund eines Forenposts treffen. Zuerst einmal würde ich mit weiteren Tierärzten, auch Endokrinologen, und ggf einer Tierklinik sprechen. Übrigens hatte ich deswegen auch an die Möglichkeit einer Titerbestimmung über das Blut erinnert, denn dann hat die TE Gewissheit, ob noch Immunität vorhanden ist oder nicht und kann gezielt nachimpfen.

Dann hat die TE die Diagnose gestern erhalten, die Ursache steht vermutlich noch gar nicht fest und wenn ich ehrlich bin würde ich die Diagnose auch bei einem zweiten TA absichern lassen. Wir wissen ja noch nicht einmal, wie es zu dieser Diagnose kam. Da der Krankheitszustand aber scheinbar schon länger besteht meine Frage: Was wurde bereits versucht am Futter zu ändern, sind Unverträglichkeiten bekannt und wurde bereits etwas für den Darm getan?

Ich hoffe, es ist jetzt klarer, worauf ich hinaus wollte. Bisher hat sich noch keiner über meine Posts beschwert, aber manchmal glaube ich, dass du sie auch einfach nicht verstehen willst...

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Ok, das mit der Tollwut wusste ich, darauf würde ich auch nicht verzichten. Ansonsten wurde mir gesagt, dass ein Tier, das regelmäßig geimpft wurde, dach einiger Zeit, keinen Impfschutz mehr braucht, er wäre vollständig aufgebaut, ob das auch für meine Kleine gilt, müssen wir gucken.
Hast du dir mal meinen verlinkten Post angesehen? Dort findest du die Studien zur Wirkungsdauer der Impfungen, außerdem besteht ja wie gesagt noch die Möglichkeit der Titerbestimmung.

Sie frisst kein Hundefutter, sie bekommt Fleisch (Huhn, Rind, machmal Fisch), immer gekocht. Manchmal hat sie auch etwas Käse gefressen, aber das selten. Sie nimmt draußen nichts auf, sie frisst wirklich nur zu Hause und dann nur Fleisch. Sie ist sowieso ein problematischer Esser, sie frisst nur einmal täglich, meistens spät abends und es kommt vor, dass sie einen Tag ganz auslässt.
Das ist aber an sich auch ein Problem, weil sie dann derzeit unterernährt ist. Du solltest dir auf jeden Fall Barf Senior von Swanie Simon und Natural Dog Food von Susanne Reinerth besorgen. Letzteres sind die Grundlagen, ersteres gibt auch Anleitung für die Ernährung kranker Hunde. Was sie momentan bekommt enthält zum Beispiel viel zu wenig Rohfaser, gerade durch sowas kann es zu Verstopfung und erneuten Verdauungsproblemen kommen. Bitte lies dich da unbedingt noch genau in die Thematik ein, deinem Hund fehlen so auch wichtige Vitamine und Mineralstoffe!

Ich soll jetzt zwei Wochen lang ausschließlich Pferdefleisch füttern um zu gucken ob nicht doch eine Lebensmittelallergie da ist. Das ist wiederum sehr problematisch, sie frisst es nicht und sie kann das Cortison nicht auf nüchternen Mangen schlucken, also bekommt sie die nächsten Tage wieder Huhn. Wenn das Cortison alle ist, werde ich wieder einen Versuch mit Pferdefleisch starten.
So etwas meinte ich, das heißt ihr beginnt eine Ausschlussdiät wegen Unverträglichkeit ;). Hast du darüber mal mit einem Ernährungsspezialisten für Hunde gesprochen? Denn eigentlich beginnt man die Ausschlussdiät mit Pferd und Kartoffel.
 
  • Hündin hat IBD Beitrag #13
Mischling, ich habe auch viele Hunde aus sehr schlechter Haltung hier aufgenommen.
Eine schlechte Haltung und Ernährung macht die Hunde noch nicht krank.
Erst, wenn Gifte dazu kommen, brechen Krankheiten aus.


Autoimmunerkrankung sind Krankheiten, die auf überschießende Reaktionen des Immunsystems gegen körpereigenes Gewebe zurück zu führen sind. Die Ursachen dafür werden immer häufiger in toxischen (giftigen) Belastungen der Umwelt, bei Gebrauchs-Gegenständen, in der Nahrung und in medizinischen Behandlungen erkannt. Es handelt sich um Angriffe auf das Immunsystem, wenn körperfremde Stoffe langsam aber ständig, oder intensiv und kurz auf den menschlichen Körper einwirken.

Viele Toxine () und dem Körper fremde Stoffe (), stehen im Verdacht bzw. haben bereits bewiesen, dass sie auch die körpereigenen Regelvorgänge (Enzymatik) stören können. Damit können viele Fehlfunktionen im gesamten Organismus möglich werden. Damit wird auch die gewaltige Bandbreite an z.T. gleichartigen Ausfällen mit angeblich unbekannten Ursachen, bei immer mehr Menschen in der "zivilisierten Welt" erklärbarer.
Unser Immunsystem hat die Menschheit ca. 3 Mill. Jahre existieren lassen. Die Fähigkeit des Organismus, zu leben und lange zu funktionieren, beruht auf zwei wesentlichen Säulen:


  • Zufuhr von lebenswichtigen, essentiellen Stoffen über Ernährung und Atmung, die der Organismus und das Immunsystem benötigt (das wird immer schwieriger, weil die Qualität immer mehr abnimmt)
  • Vermeidung aller lebendsunfreundlichen Soffe (Xenobiotika = dem Körper fremde Stoffe, diese Stoffe nehmen leider in unserer Umgebenung immer mehr zu).
 
  • Hündin hat IBD Beitrag #14
Ich rede davon, dass schlechte Haltung und Ernährung einen Darm schädigen kann, das will hier ja wohl keiner abstreiten, oder?
Es sagt doch auch keiner, dass nicht noch etwas dazu kommen kann. Wie dein eigenes Zitat zeigt nehmen wir das auch über die Nahrung und Umwelt auf, darum ist es etwas vermessen zu behaupten oder zumindest zu implizieren, es läge an den Impfungen (allein).

Und keiner der Hunde hatte Mangelerscheinungen aufgrund einer Ernährung von Müll? Keiner hatte auch nur schlechtes Fell oder eine Hauterkrankung? Das kann alles von Mangelernährung kommen oder zumindest begünstigt werden. Außerdem führt eine Mangelernährung je nach Dauer und Ausprägung auch zu einer Störung des Immunsystems, wenn zum Beispiel entsprechende Vitamine und Mineralstoffe fehlen. Das alles können mit tragende Faktoren sein. Sicher kann man nicht ausschließen, ob die Impfung ihren Beitrag geleistet hat, aber alleinig Schuld ist sie wohl kaum. Geht es dir hier denn nur darum, darauf zu bestehen, dass der Hund durch Impfungen krank wurde und nicht mehr geimpft werden soll? Wozu? Du kannst dir gar nicht 100% sicher sein, ob das die Ursache ist oder Einfluss hatte. Du solltest dich nicht zu sehr auf einen Faktor versteifen, sondern die Situation auch mal im Ganzen betrachten. Nur weil das dein Steckenpferd ist ist es nicht gleich die Ursache für alles.

Zumal es hier auch nicht darum geht, woher es vor einigen Jahren kam, sondern was man dagegen tun kann. Und mit einer vorläufigen Symptombehandlung und einer folgenden Ausschlussdiät ist die TE erst mal sehr gut bedient für den Anfang, alles andere wird seine Zeit dauern. Wozu musst du jetzt darauf pochen, dass die Impfung schuld ist? Zumal das ein sehr diskussionswürdiges Thema ist, das vermutlich ewig dauern und erst zu keinem Ergebnis führen wird. Sicher ist nur, dass du nicht mit Sicherheit behaupten kannst, dass es daher kommt, und eine implizierte Empfehlung, die Impfung gänzlich weg zu lassen, sehr gewagt ist, besonders weil du nicht beide Seiten der Medaille beleuchtest, sondern es so hinstellst, als sei dies sicher und unumstößlich und es gäbe gar keine Risiken dabei, die Impfung einfach weg zu lassen. Ich kann auch nicht mit Sicherheit behaupten, dass die Impfung keinen Einfluss hatte, das will ich auch gar nicht, ich sage nur: Sei vorsichtig mit dem, was du schreibst, es ist weder eindeutig erwiesen noch unumstritten noch führt es derzeit irgendwo hin. Außerdem wäre es nett, wenn du es dann wenigstens sachlich vortragen und auch darauf hinweisen würdest, wovor die Impfung denn schützt und welchen Gefahren man seinen Hund aussetzt, wenn man nicht impft.
 
  • Hündin hat IBD Beitrag #15
Mein Problem ist, dass sie eben nicht wie normale Hunde frisst, sie frisst nur sehr wenige Dinge, alles andere lässt sie liegen. Barfen geht gar nicht, sie lässt alles, bis auf ihr Huhn und Rind, liegen, sie frisst dann eben nicht. Sie hat sowieso schon immer ein gestörtes Fressverhalten, ihr kann man keinen Napf einfach so hinstellen und sie frisst, das hat sie noch nie gemacht, auch nicht wenn es ihr Lieblingsfleisch ist. Ich kann ihr auch nichts Neues anbieten, sie nimmt es nicht, ich habe schon etliche Futter (auch Rohfutter) weggeschmissen, ich habe ihr dann auch nichts anderes anbeboten, sie hat vor Hunger geweint aber nicht das neue Futter gefressen. Ich weiß, jemand, der die Kleine nicht kennt, kann sich das nur schwer vorstellen, ich erlebe das seit 7 Jahren, sie ist eben ein spezieller Hund.
 
  • Hündin hat IBD Beitrag #16
Habt ihr mal Zähne, Kiefer und Rachen richtig anschauen lassen? Könnte da ein Problem vorliegen? Könnte sie etwas an der Speißeröhre haben? Nimmt sie das Futter aus erhöhter Lage oder aus der Hand?
Hast du ihr denn immer was neues angeboten, wenn sie das alte nicht wollte? Eventuell hat sie das begriffen.

Hast du mal versucht, das Fleisch zu wolfen und dann püriertes Gemüse drüber zu geben? Erstmal nur vorsichtig eine Sorte? Oder aufgeweichte Gemüseflocken? Hip Babybrei?
Du solltest dich dringend mit einem Ernährungsberater zusammen setzen, wenn sie so weiter frisst braucht sie ggf. Supplementpulver.
 
  • Hündin hat IBD Beitrag #17
Wir haben alles Mögliche schon ausprobiert, sie frisst nur was sie will, wann sie will. Und sie frisst immer im Sitzen oder Liegen, sie kaut richtig, sie schlingt NIE, ich habe noch nie einen Hund so fressen sehen und es ist nicht mein erster. Sie hat einen etwas kleinen Kiefer aber ihre Zähne sind in Ordnung. Doch, mir fällt tatsächlich etwas ein, dass sie gerne und sofort frisst, es sind Cashewkerne. Sonst frisst sie nichts sofort, sie nimmt auch keine Leckerchen oder Kauknochen und sie nimmt auch nichts aus der Hand. Sie ist wirklich komisch, die Kleine, Leute die uns kennen, wundern sich über sie aber ich liebe sie über alles, sie ist eben wie sie ist, nur sie wird wissen warum.

Aber ich wäre an der Supplementgeschichte interessiert da ich sicher bin, dass ich kein anderes Futter in sie reinbekomme, weißt du woher ich etwas Gutes beziehen kann? Es müssen aber Tabletten sein, wenn ich ihr etwas übers Futter streue, frisst sie es wieder nicht, es bleibt liegen und ich weiß nie wieviel davon im Hund gelandet ist.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Bubuka, ich bin selber autoimmunerkrankt, es ist wohl teilweise Veranlagung aber du hast Recht, ich bin durch die ungeschützte Arbeit mit Lösungsmittel regelrecht vergiftet worden. Dadurch ist diese Erkrankung auch bei mir ausgebrochen.
 
  • Hündin hat IBD Beitrag #18
Es tut mir sehr leid, dass Deine Kleine so krank ist! Wird der TA denn eine Biopsie machen? Je nachdem was fuer Zellen sich da ueberwiegend befinden, koennte man eventuell feststellen ob der Ausloeser eine Allergie ist, oder zumindest eine Uebersensibilitaet, wofuer man oftmals "nur" das auf das Protein in der Nahrung achten muss, bzw. bestimmtes Protein vermeiden muss.

Ich nehme an Dein TA hat bereits geprueft ob eine chronische Infektion (Pilz, bakterial, oder protozoisch) vorhanden ist.

Ich wuerde sie nicht auf Huhn wieder umstellen, da es ja auch gut moeglich ist, dass dies der Ausloeser sein kann. Zumindest wuerde ich mit dem TA zuerst daueber sprechen.
 
  • Hündin hat IBD Beitrag #19
Bubuka, ich bin selber autoimmunerkrankt, es ist wohl teilweise Veranlagung aber du hast Recht, ich bin durch die ungeschützte Arbeit mit Lösungsmittel regelrecht vergiftet worden. Dadurch ist diese Erkrankung auch bei mir ausgebrochen.

Ich würde ziemlich bald eine Tierheilpraktikerin aufsuchen.
Evtl. gibt es auch für das Futter- und Fressproblem eine Lösung.
Wahrscheinlich schmerzt solch ein kaputter Darm auch einfach und sie mag deswegen nicht fressen.
Die Behandlung beim Tierarzt muss man ja nicht abbrechen, man kann parallel mit alternativen Behandlungen anfangen.

Ich würde auch Dir zu einer Behandlung beim Heilpraktiker raten.
Eine Verbesserung der Krankheit ist meistens möglich.

Wenn Du die Adresse der Tierärztin haben möchtest, die mit der Homöopathie arbeitet, musst Du mir mal eine PN schicken. Dann kann ich darauf antworten.
Meine PN an Dich geht einfach nicht raus.
 
  • Hündin hat IBD Beitrag #20
Off-Topic
Wenn Du die Adresse der Tierärztin haben möchtest, die mit der Homöopathie arbeitet, musst Du mir mal eine PN schicken. Dann kann ich darauf antworten.
Meine PN an Dich geht einfach nicht raus.

Bitte versuche nicht die Regeln zu umgehen und das dann auch noch im Thread anzukündigen. Mischling hat deine erste öffentliche Empfehlung bereits editiert (siehe Begründung). Mit der Ankündigung zur PN machst du nichts Anderes.
 
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