Diskussion Schlachttier

Diskutiere Diskussion Schlachttier im Smalltalk Archiv Forum im Bereich Smalltalk; @ Nirmel: Ich hab ein Kaninchen und ein Meerschweinchen,also stellt sich das Problem mit dem Futter bei mir nicht.Ich würde allerdings auch nie...
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  • Diskussion Schlachttier Beitrag #21
@ Nirmel: Ich hab ein Kaninchen und ein Meerschweinchen,also stellt sich das Problem mit dem Futter bei mir nicht.Ich würde allerdings auch nie meine Tiere mit Fleisch füttern.Bevor ich das mache,verzichte ich auf Haustiere oder zumindest auf solche,die Fleisch fressen(müssen).
Wie du Tierliebe definierst,musst du selber wissen.Ich mache keinen Unterschied zwischen den Tieren,die ich zu Hause habe und versorge,und den Tieren,die ich nicht kenne.Für mich hat ein Schwein genau das gleiche Recht auf ein Leben in Freiheit wie mein Kaninchen oder wie ich.Wie du da denkst,musst du selbst wissen,aber ich finde es etwas makaber,sich als Tierfreund zu bezeichnen und das Fleisch getöteter Tiere zu essen."Tierfreund" bedeutet für mich,ein Freund aller Tiere zu sein,und nicht nur der Tiere,die ich mir anschaffe und beschließe,gern zu haben.Aber wie gesagt,deine Sache.
Ich muss dir aber widersprechen,dass Fleischessen in der Natur des
Menschen liegt und Vegetarier sich nicht "artgerecht" verhalten.Das ist eines der vielen Argumente gegen Vegetarismus,die einfach nicht stimmen.
Du brauchst hier keine Fleischesser in Schutz zu nehmen,weil ich hier niemanden beschimpfen möchte,der Fleisch isst.Ich denke mir aber mal,dass sehr vielen die Informationen und Fakten fehlen,die ich z.B. kenne,weil ich mich viel mit dem Thema beschäftigt habe.Ich möchte den Leuten hier nur mal vor Augen führen,was Fleischessen bedeutet und warum es heutzutage einfach überflüssige Quälerei für Tiere ist.Die meisten denken einfach nicht darüber nach,und solche Argumente wie "Der Mensch isst nun einmal Fleisch" unterstützen das noch.
Ist der Mensch biologisch gesehen ein Vegetarier?

Behauptung:

Die Frage nach der Richtigkeit oder Falschheit des Fleischessens stellt sich gar nicht, da der Mensch schon rein biologisch kein Vegetarier ist.
Richtigstellung:

Biologisch ist der Mensch sehr vieles nicht, er ist zum Beispiel auch kein Telefonierer, Brillenträger oder Bücherleser. Biologisch sind wir nämlich Steinzeitmenschen, seit mindestens 30'000 Jahren organisch, d.h. körperlich als Art völlig unverändert. Dennoch hat sich seit der Steinzeit einiges geändert. Heute können wir telefonieren, Brillen tragen und Bücher lesen. Und dies scheint auch kein Widerspruch zu sein. Jedenfalls habe ich noch niemanden sagen hören: «Warum liest du ein Buch, das haben wir in der Steinzeit doch auch nicht gemacht!»
Darüber hinaus gibt es auch viele unnatürliche Dinge, von denen wir sogar überzeugt sind, dass wir sie tun sollen. Wenn zum Beispiel ein Kind eine Blinddarmentzündung hat, an der es unbehandelt sterben müsste, so sind wir der Meinung, dass wir es operieren sollten, obwohl dies offensichtlich eine höchst unnatürliche Sache ist: Biologisch ist der Mensch nämlich offenkundig auch kein operierendes Wesen: Er benötigt dazu eine Unmenge von künstlichen Hilfsmitteln.
Der Grund, warum biologische Wesensbestimmungen des Menschen unsinnig sind, ist ganz einfach der, dass das Wesentliche am Menschen gerade nicht seine biologischen Grundlagen sind, sondern das, was er aus ihnen macht. Die gesamte menschliche Entwicklung seit der Steinzeit ist nicht eine biologische, sondern eine psychologische: Alles, worin wir uns heute vom Steinzeitmenschen unterscheiden – vom Zähneputzen bis zur Anerkennung der Menschenrechte –, ist nicht die Folge einer biologischen Bestimmung, sondern das Ergebnis einer kulturellen Entwicklung.

Und falls dir das noch nicht reicht,dann kann man sich auch die Anatomie des Menschen ansehen: Sowohl unser Gebiss,als auch unsere Verdauung sind viel eher darauf ausgerichtet,vegetarische Nahrung aufzunehmen.Fleischessen ist demnach weder natürlich,noch ist es notwendig.

Und wenn es hier Leute gibt,die ihre Tiere schlachten-ja und?
Hart.Für mich ist das keineswegs "Ja und?" Ich finde es schon nicht okay,ein Tier seines Lebens zu berauben,das ist nicht persönlich kenne,aber knallhart mein eigenes Tier zu töten-für mich unverständlich.
Wenn für dich Tierliebe heißt,dass ich den Tieren bis zur Schlachtung ein schönes Leben bereite-okay.Deine Meinung.Ich finde es noch viel schlimmer,wenn ich meine Tiere an ein solches Leben gewöhne und dann auf einmal töte.Warum sollen sie ihr Leben nicht vollständig genießen können?Nur,weil man Lust auf Fleisch hat?
Aber selbst,wenn du dieser Ansicht bist,muss ich dich enttäuschen: In der heutigen Gesellschaft,in der Massentierhaltung die günstigste Wahl ist,haben die Tiere kein schönes Leben.Und genau das ist das Fleisch,das viele Menschen kaufen und essen.
Für jedes Tier,das gerettet wird,wird einfach nur ein anderes Schlachttier nachkommen.Da ändern auch die paar Vegetarier ganz sicher nichts dran.
Wenn das deine Ansicht ist-traurig.Denn Vegetariern und Veganern geht es ganz sicher nicht darum,ab und zu ein Schlachttier zu befreien,um zuzusehen,wie ein anderes nachrückt.Es geht ihnen darum,aufzuklären.Ich bin mir sicher,dass du vieles übers Fleischessen gar nicht weißt.Wenn es dich interessiert,dich zu informieren,dann bin ich sehr gerne bereit,dir Links zu schicken mit Seiten,die ganz tolle Aufklärungsarbeit betreiben.Wenn es dir im Grunde genommen egal ist,dann kannst du ja ignorieren,was ich hier schreibe.
Vegetarismus ist ein ansteigender "Trend".Es werden immer mehr.Wir möchten aufklären,Informationen liefern,Zeichen setzen,wachrütteln.Es ist heutzutage sehr gut möglich,ohne Fleisch zu leben.Ob natürlich oder nicht,ganz einfach den Tieren zuliebe,dir ihr Leben im Schlachthof beenden müssen,nur weil es ja "so lecker" schmeckt.Wenn es so artwidrig ist,dann frage ich mich,warum sich so viele dafür entscheiden.Ich lebe seit über einem Jahr ohne Fleisch,und es geht mir prima.Ich empfinde es als Bereicherung,und es tut mir gut zu wissen,dass ich nicht länger Tierleichen zu mir nehme.Der Schritt in Richtung vegan ist das nächste,woran ich arbeite.
Da es so viele Fleischesser gibt,kann man es einfach nicht verhindern,dass Tiere geschlachtet werden.
Gut,dass nicht alle so denken,dann würden die Tiere auf immer und ewig weiter und weiter ins Schlachthaus gekarrt werden.Ich habe es ja eben schon einmal gesagt: Wir versuchen nicht,es von heute auf morgen abzustellen.Wir möchten den Menschen die Augen öffnen.Der Schritt zu einer vegetarischen/veganen Gesellschaft kann nicht einfach mal so geschehen.Es gibt immer welche,die sagen "Alles schön und gut,aber ich will mein Fleisch!" Was man dagegen tun kann,steht jetzt im Moment gar nicht zur Debatte.Jetzt geht es erstmal darum,aufzuklären,damit jeder die Möglichkeit hat,mit all dem Hintergrundwissen selbst den Schritt zum Vegetarismus zu machen.
(Dieser Link beschäftigt sich mit dem "Ich allein kann doch ohnehin nichts verändern"-Argument gegen Vegetarismus).
Für mich müssen übrigens auch nur Sojabohnen sterben...
Auch ein beliebtes Argument."Wer keine Tiere isst,der tötet Pflanzen!" Dazu nur:
Es ist es erwiesen,im Gegensatz zu Pflanzen,dass Tiere ebenso in der Lage sind,Schmerz zu empfinden,wie wir Menschen.Ich kann nicht nichts essen,aber ich kann nachdenken,was ich esse,und entscheiden,andere vor Leid zu bewahren.
Was Menschen heute fast alle betreiben,ist Speziesismus.Soll heißen,sie setzen ihre eigene Art über andere,in diesem Fall die Tiere,und meinen,es sei ihr Recht,darüber zu bestimmen,ob sie leben dürfen oder sterben müssen.
Letzten Endes musst du dir,wenn du drüber nachdenken möchtest,eine Frage stellen: Ist es richtig,dass für meine Nahrung andere Lebewesen,die eigentlich die gleichen Rechte haben wie ich auch,sterben müssen?
Wenn du jetzt sagst Ja,ist es-okay.Kann ich wohl deine Meinung nicht ändern.Wenn du aber informiert werden möchtest,dann bist du herzlich aufgefordert,mir Fragen zu stellen.Ich will dir nicht meine Ansichten aufdrücken,versteh mich bitte nicht falsch.Aber diskutieren kann ja nie schaden.Ich hab 16 Jahre lang Fleisch gegessen,und von einem Tag auf den anderen aufgehört,dank vieler Informationen,über die ich vorher nie nachgedacht habe,weil Fleischessen eben so alltäglich war und niemand die Richtigkeit infrage gestellt hat.
Nima,was glaubst du,wie so eine Schlachtung abläuft?!?
Ich könnte meinem Roman aufgrund dieser Frage jetzt noch einen weiteren Roman hinzufügen,aber ich zeige dir lieber den Erfahrungsbericht,den eine Frau geschrieben hat,die als Veterinärstudentin auf einem Schlachthof war.Und bevor du sagst "Ja,okay,aber das ist sicher nicht überall so"-vielleicht nicht.Aber es geht heute niemandem in der Fleischindustrie mehr darum,den Tieren einen schmerzfreien Tod zu bescheren.Sie werden kaum betäubt oder nur hastig,weil das nächste Tier schon in der Schlange steht.Was in den heutigen Schlachthöfen abläuft(ich habe viele,viele Filme gesehen),zeigt,zu welcher Brutalität der Mensch fähig ist.

Das ist der Link zu dem Schlachthofbericht

Und dieser Link widerlegt den Irrglauben,dass Hunde(das gleiche gibt es auf der Seite auch für Katzen,ich hab jetzt mal den Hund als Beispiel genommen,wie du auch)"artgerechterweise" Fleisch brauchen.Die ganze Seite ist übrigens toll und sehr geeignet,wenn man sich informieren möchte:
 
  • Diskussion Schlachttier Beitrag #22
Für mich müssen übrigens auch nur Sojabohnen sterben...
Das sollte nur ein - eigentlich lustig gemeinter - Hinweis darauf sein, dass ich bereits Vegetarierin bin. Zum größten Teil aus den von Dir genannten Gründen. Ich hab's bloß aufgegeben, andere Leute bekehren zu wollen, wenn die es nicht aus eigener Überzeugung machen, klappt das nämlich nicht. Und da deshalb jährlich viele, viele Tiere sterben müssen, finde zumindest ich es immerhin schonmal besser, wenn sie vorher ein schönes Leben haben.
Ich finde es noch viel schlimmer,wenn ich meine Tiere an ein solches Leben gewöhne und dann auf einmal töte.
Wenn man Dir nun die Worte im Mund herumdrehen wollte, könnte man dir unterstellen, der Meinung zu sein, wenn sowieso so viele Tiere getötet werden, muss man sie auch vorher unter ganz furchtbaren Bedingungen halten, damit der Tod eine Erlösung ist. Was Du willst, ist, dass kein Tier mehr getötet werden muss. Würde bedeuten:
1. Verbot des Fleischessens spontan und für alle
2. Tötung aller Fleischfressenden (Haus-)Tiere durch Verhungern lassen.
Unlogisch, oder?
 
  • Diskussion Schlachttier Beitrag #23
So leicht kann man es sich machen.Ich hab mich ne halbe Stunde hingesetzt,um dir ausführlich zu antworten,auch Links angegeben,damit du siehst,dass ich mir das nicht alles ausdenke und das andere sich auch viele Gedanken darum machen..Wenn ich dann so ne Antwort bekomme,nach dem Motto: 1.) Werden Tiere eh immer geschlachtet werden und
2.) Wenn man es ändern wollte,müsste man das und das tun-und das
ist doch von vorneherein unlogisch
dann frage ich mich,wozu ich mir die Mühe eigentlich mache.Ich bin gerne bereit,zu diskutieren,aber dann erwarte ich auch,dass der andere sich ansieht,was ich da so von mir gebe,und zwar ohne alles zu verdrehen und am Ende das Statement "Unlogisch,oder?" hinzuknallen,um alles weitere abzuwürgen.
Ich wage es mal zu behaupten,dass ich mich mit dem Thema viel intensiver auseinander gesetzt habe als viele andere Menschen.Und nur,weil es einige gibt,die das,was ich zu sagen habe,nicht interessiert,höre ich noch lange nicht damit auf,die Infos weiterzugeben.
Ich habe keineswegs vor,andere zu "bekehren".Den letzten Schritt,nämlich vegetarisch/vegan zu werden,den muss jeder selbst gehen.Aber ich freue mich immer,wenn andere offen sind und ehrlich Interesse zeigen.
Ich weiß ja nicht,wie es dir geht,aber ich habe früher nie darüber nachgedacht,was Fleischessen eigentlich bedeutet.Ich brauchte die Denkanstöße anderer Menschen,um zu der Einsicht zu kommen,dass das,was ich da getan habe,keineswegs ethisch vertretbar ist.Es gibt sicher da draußen einige Menschen,die nicht mehr brauchen als ein paar Infos,um ebenfalls vegetarisch zu werden.Und auch einige,die zumindest nach dem Lesen solcher Posts über ihre Ernährung nachdenken.Dass man auf viel Ablehnung und Unverständnis stößt,weiß ich sehr gut.Und wenn du sagst,dass du keine Lust hast,dir das anzutun,dann ist das vollkommen okay.Aber ich bin jemand,der sein Wissen teilen möchte.Für mich ist jeder Vegetarier ein Gewinn,und genauso gerne helfe ich anderen,es zu werden.Die einzige Voraussetzung dabei ist,dass sie offen sind für das,was ich ihnen sage,und nicht gleich abblocken mit Sprüchen wie "Der Mensch isst eben Fleisch" oder "Dann sei doch Vegetarier,aber damit änderst du nichts daran,dass weiter Tiere getötet werden".
Wenn es dir reicht,einfach Vegetarier zu sein,dann bitte.Aber ich schweige nicht,nur weil es da einige gibt,die es einfach nicht verstehen wollen.Erst mal aufklären,dann kommt der nächste Schritt.
Und warum bitte willst du mir die Worte im Mund herum drehen?Fällt dir kein anderes Argument dagegen ein?Ich schließe daraus,dass du sehr genau weißt,wie ich es richtig meine.
Ich hab NIE gesagt,dass der Tod eine Erlösung sein sollte.Mein Satz war eine Erwiderung auf deine Aussage "Wenn Tiere schon sterben müssen,dann ist es doch besser,wenn sie vorher ein schönes Leben hatten".Ich habe mehrmals gesagt,dass ich beides nicht gutheiße.Ich finde nur paradox,Fleischessen damit zu rechtfertigen,dass man die Tiere vorher gut versorgt hat.Ich meine,was soll das für eine Moral sein-ich war immer lieb zu meinem Schwein,und dann komme ich und töte es?
In meinen Augen muss kein Tier für den Menschen sterben.Schon gar nicht,um ihn zu ernähren,aus der Zeit haben wir uns längst verabschiedet.
Ich habe ebenfalls,wie ich glaube,mehrmals gesagt,dass ich nicht der Ansicht bin,dass es einmal Knall macht,und "spontan" ist die ganze Welt frei von Tierleid.So was geht immer langsam und Stück für Stück,und Schritt eins ist die Aufklärung,das Wachrütteln anderer.
Aber vielleicht weißt du,dass es in der Vergangenheit viele solcher Momente gab.Es gab beispielsweise auch Zeiten,in denen es unmöglich schien,dass Frauen die gleichen Rechte bekommen wie die Männer.Nur als Beispiel.Das hat die Frauen auch nicht davon abgehalten,für ihre Ideoligie(was es damals noch war)zu kämpfen.Und genauso lohnenswert finde ich es,für die Rechte der Tiere zu kämpfen.Wer nicht damit klar kommt,dass das sehr mühsam ist und sehr lange dauern wird,dass die Erfolge oft ausbleiben und man auf sehr viel Ignoranz stößt,der soll es bleiben lassen.
Wenn du Vegetarierin bist,und zwar aus den selben Gründen wie ich,dann verstehe ich echt nicht,wieso du hier für alles,was ich sage,Gegenargumente suchst und noch meinst,Fleischesser verteidigen zu müssen.Vor allem Sätze wie Und wenn es hier Leute gibt,die ihre Tiere schlachten-ja und? -da fällt einem echt nichts mehr zu ein,vor allem nicht,wenn es von Vegetariern kommt,die diese Entscheidung aus ethischen Gründen getroffen haben und eigentlich gegen das Töten von Tieren sein sollten.
 
  • Diskussion Schlachttier Beitrag #24
Sry fürs OT, aber
@ Nirmel: Ich hab ein Kaninchen und ein Meerschweinchen,also stellt sich das Problem mit dem Futter bei mir nicht.

Tierliebe heißt auch, soziale Tiere mit einem Artgenossen zu halten.



Würde mich freuen, wenn du dich über deine Haustiere auch so umfangreich informierst, Ehrgeiz hast du ja :)
Noch ein Link:
 
  • Diskussion Schlachttier Beitrag #25
Ich weiß das alles.Und mein Meerschweinchen hat auch mit einem Artgenossen zusammengelebt,bis die gestorben ist(ist noch nicht so lange her).
Meine Eltern akzeptieren ein weiteres Meeschweinchen nur,wenn es ungefähr genauso alt ist wie das jetzige,und ich möchte auch nur noch eines aus dem Tierheim nehmen,nie wieder vom Züchter oder aus einer Tierhandlung.
Ich mache Anfragen beim Tierheim,aber entweder sind die Meerschweinchen männlich,nicht an Außenhaltung gewöhnt oder der Altersunterschied ist zu groß.Wenn du mir sagst,was ich jetzt machen soll-ich könnte gut Hilfe gebrauchen.
Du brauchst nicht zu denken,dass ich mich nicht informiere und meine Tiere absichtlich allein lasse.

Was ist OT? ^^
 
  • Diskussion Schlachttier Beitrag #26
Nima...du hast mein absoluten Respekt...deine Texte strahlen unheimliche Erfahrungen und Intelligenz aus...sie sind sachlich un informativ
Sie sind einzige Denkanstöße, zumindestens war das die Wirkung bei mir, mach dem lesen deiner Texte!!

Echt toll...
 
  • Diskussion Schlachttier Beitrag #27
Hallo Nima,

wegen einem Meerschweinchenpartner kannst du mal [user]Wildkaetzchen[/user] anschreiben (mit Wohnort), dann kann sie dir sicher eine Notstation in deiner Nähe nennen. Ein männlich/kastriertes Tier kommt sicherlich auch in Frage.
Aber auch das Kaninchen braucht einen artgleichen Partner, da kannst du dich an [user]coma.white[/user] wenden, sie versucht gerade . Auch bei wirst du möglicherweise fündig.
Tiere aus Notstationen sind oft an Außenhaltung gewöhnt. Falls du tatsächlich nichts findest, könntest du auch für deine Tiere ein neues Zuhause suchen. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg und da du für die Rechte der Tiere kämpfst, kannst du dich ja mal mit deinen Eltern über das Recht eurer Tiere, artgerecht gehalten zu werden, auseinander setzen - ganz im Sinne von
Und nur,weil es einige gibt,die das,was ich zu sagen habe,nicht interessiert,höre ich noch lange nicht damit auf,die Infos weiterzugeben.
Schreibst du uns noch, wie deine Tiere untergebracht sind? Leben Nini und Meerie in einem Gehege, wieviel Platz haben sie zur dauerhaften Verfügung?

OT = Off Topic

edit: Ich hab ein bisschen gestöbert. Hast du mittlerweile das Trockenfutter abgesetzt? Das ist ungefähr so artgerecht, wie Tiermehl für Rinder. Auch sind Tiere aus Notstationen an eine gesunde Ernährung gewöhnt, weswegen es bei der Zusammenführung problematisch wäre, wenn deine noch TroFu kriegen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Diskussion Schlachttier Beitrag #28
Also ich hab jetzt hier nicht alles gelesen, aber:

Weisst du Sannibunny ich hab vorhin aus gutem Grund
gesagt das Tehma ist für mich beendet;)
Ich hatte diese Diskussion schon so oft und nie konnte mich einer verstehen.
Hab kein bock das nun auch in diesen Forum durch zukauen...
Habt ihr eure Meinung ich hab meine dazu.
Umgestimmt wird hier eh keiner werden als ist es sinnlos.

Warum erstellst du dann so ein Thema?? Kann ich nicht ganz nachvollziehen...

Nein....ich hab nun aber auch gar kein bock auf so eine Diskussion....
Wenn ihr gern Fleisch esst bitte viel Spaß ich
tus nicht und denk vllt anders in Sachen Tierliebe....
Tierliebe heißt für mich nicht Tiere zu töten!

Tierliebe bedeutet Tieren ein schönes und artgerechtes Heim zu geben und sie nicht danach zu essen...stimmt irgendwie schon, nur seh ich das anders wenn man die Tiere nicht 'kennt'.
Es sind dann nicht meine Tiere und deshalb interessiert es mich nicht... Wer weiß wie die vor ihrem Tot gelebt haben...

Ich könnte meinen Tieren auch nichts tun und auch keine Tiere essen die ich mal lebend gesehen hab, aber wenn ich Fleisch kaufe ist das bei Weitem was anderes...

Vegetarier und Veganer mit ihrem Öko-Gehabe haben meiner Meinung nach eh nicht mehr alle Nadeln am Baum...
*nein-ich will hier Niemanden angreifen oder beleidigen!!* Es ist nur meine Meinung!!
 
  • Diskussion Schlachttier Beitrag #29
hallo

habe das thema im april gar nicht mitgeschnitten..

also, wenn es danach geht, das leute die schlachten, keine tiere lieben, bin ich wohl hier fehl am platz. un das schon lange...
zum glück geht es nich danach*zwinker

ich ess gern fleisch, allerdings ess ich nur fleisch, wo ich weiß,wie die haltung war.
ich bin ja nunmal metzgerstochter und wir haben eben eine fleischerei. unsere tiere kommen alle aus gute haltung, also keine haltung wo die tiere auf holzbrettern kommen oder mast. die bauernhöfe sind alle kontrolliert und gehören zu ``Gutes aus Waldhessen`.

wir als fachhandel sind immer teurer wie der supermarkt xy. warum? im supermarkt kommen die tiere aus der EU (haben lange transportwege) und keine gute haltung.-. auch werden die tiere in der schnelle geschlachtet, was bei uns nicht so ist. wir versuchen,die tiere so weit vom stress fern zu halten,da es sich aufs fleisch überträgt.

trotz, das wir regelmäßig schlachten, ist die familie kein tierhasser. ich halte mein pferd im offenstall mit 10ha weide. meine ninchen haben jeweils ein partner, kommen tagsüber in einen großen auslauf und haben einen artgerechten partner.

heißt das jetz, das ich keine tierliebe habe?
mein dad is genauso, er hat auch ein herz für tiere, aber deswegen gleich als Tierhasser abzustempeln find ich art ungerecht.


liebe grüße
 
  • Diskussion Schlachttier Beitrag #30
  • Diskussion Schlachttier Beitrag #31
anca,

ich mein, es kann jeder seine meinung haben, das andere mich so abstempeln bitte. nur, wir als family leben davon, es ist ein familinbetrieb, den mein dad in der 10 generation führen (haben das geschäft seit 1748).

die kunden verlangen sehr gern kalb zu weihnachten, da blutet meinem dad auch immer das herz. zumal er die bauern immer besucht un er es aufwachsen sieht. auch hatten wir selber schafe,die wir geschlachtet haben un das fiel auch nicht leicht.

und wenn mein pferd mal nicht mehr kann, will mein dad dabei nich helfen (z.b. wegen bolzenschuss).

wir haben im keller so fenster drin,die man vom garten aus so sehen kann un die nur mit einem gitter bestückt sind,damit keiner reinfällt. nun lag vor dem fenster,wo so n stück platz war, eine kröte.
mein dad musste auf die öltanks klettern um an diese kröte dran zu kommen.

das sind jetz nur beispiele, die alles andere als ein tierhasser abgeben.

wenn man auf tierlieb `macht` und auch fleisch isst, dann bitte von einem fachhandel un keinem supermarkt, wo es so `billig`sein soll.
 
  • Diskussion Schlachttier Beitrag #32
jepp, so seh ich das auch
 
  • Diskussion Schlachttier Beitrag #33
So, ich möchte mich hier jetzt doch mal äußern. Ich bin zwar keine Metzgerstochter, aber ich habe seit meiner Geburt mit der Jagd zu tun. von allen Jägern und Metzgern gibt es solche und solche. Es gibt einige, denen das schießen und töten Spaß macht...von diesen Menschen halte ich gar nichts. Es gibt aber auch solche, die das ganze als Beruf ansehen und fertig. Da wir in unseren Wäldern keine raubtiere mehr haben, die die Auslesearbeit machen, machen das die Jäger. Es muss regelmäßig ausgelesen werden. Das ist einfach so. Mir tun die Tiere auch lied, aber ich esse lieber ein Stück Wild oder Schweinefleisch, von dem ich weiß, dass es ein schönes artgerechtes Leben im Wald oder auf dem Bauernhof gehabt hat, als Fleisch von einem Tier, dass durch Angst im Tiertransport psychisch fertig war und dann auch noch getötet wurde.

Ich esse gerne Fleisch, das muss jeder für sich selbst wissen. Aber die Meinung, man ist gleich ein Tierhasser, ist kompletter Blödsinn. Tierhasser isnd für mich Menschen, die Spaß dabei haben, das Tier zu töten und dann essen und vielleicht noch blöde Sprüche reißen. Dass der Mensch Fleisch ißt, das ist seit Jarhunderten so, und auch wenn alle Menschen Vegetarier werden würden, was ist mit unseren Hunden und Katzen??? Ich denke, die sterben dann aus.

Mein Endfazit: Akzeptiert die ANsichten der andeen. Die Fleisch wollen, essen fleisch und die Gemüseesser, die essen halt Gemüse. Man muss sich doch nicht in die Haare kriegen deswegen.
 
  • Diskussion Schlachttier Beitrag #34
@ Nima
So leicht kann man es sich machen.Ich hab mich ne halbe Stunde hingesetzt,um dir ausführlich zu antworten,auch Links angegeben,damit du siehst,dass ich mir das nicht alles ausdenke und das andere sich auch viele Gedanken darum machen..

Ok, es soll auch Leute geben, die auf einem Sonntag abend etwas anderes zu tun haben, als ausführlich Argumente zu widerlegen, aber wenn ich schon so nett angepflaumt werde, dann werde ich mich also jetzt ausführlich äußern.
Das Problem bei Deiner ganzen Argumentation ist, dass Du Dich angreifbar machst. Ich kann Dir für so ziemlich alles Gegenargumente liefern, obwohl ich das eigentlich gar nicht will, weil ich eigentlich Deiner Meinung bin - aber das ist rein emotional und nicht wirklich rational zu begründen. Mit Deiner ganzen Auflistung von Argumenten lieferst Du beste Vorlagen für Gegenargumente, weil Deine Begründungen weitgehend auf Emotionen basieren. Auch wenn Du jetzt wieder das Gegenteil behaupten wirst, weil ganz viele andere Leute genauso denken und das auf irgendwelchen Pro-Vegetarier-Seiten so steht. Ich bin mir aber sicher, wenn es solche Fleischesser-Seiten gäbe, dass die ebenso gute Argumente für die andere Seite finden würden.
Zunächst mal: Ich esse aus rein emotionalen Gründen kein Fleisch. Zum einen, weil ich mich davor ekle, Tierkadaver zu essen. Zum anderen, weil ich für mich nicht damit klarkomme, was vor der Schlachtung mit vielen Tieren passiert (Stichwort Massentierhaltung, ...), und zum dritten, weil ich der Meinung bin, wenn ich mein Essen nicht selber umbringen kann, steht es mir auch nicht zu, Fleisch zu essen. Ebenso akzeptiere ich aber auch die Meinung anderer Leute, die kein Problem damit haben und Fleisch essen. Das letzte Argument wird bei Dir auf massive Ablehnung stoßen, ich weiß. Ich akzeptiere Deine Beweggründe, kein Fleisch zu essen. Dass Du Leute informieren möchtest, ist löblich, aber lass mich Dir zumindest die Lücken in Deiner Argumentation aufzeigen:

Für mich hat ein Schwein genau das gleiche Recht auf ein Leben in Freiheit wie mein Kaninchen oder wie ich

Wie hälst Du Dein Kaninchen? In Freiheit?!? *Ironie an:* Dann hat es also wenigstens Wildkaninchen als Partner? *Ironie aus*
Vermutlich meinst Du einfach nur das Recht auf Leben. Aber: Gäbe es das Schwein überhaupt, wenn es nicht zum Essen gezüchtet worden wäre? „Leider“ leben wir nicht mehr in der Steinzeit, wo jedes Tier seine Daseinsberechtigung hatte und vor sich hin leben konnte, bis es vom nächsthöheren Tier der Nahrungskette aufgefressen wurde. Ohne die Nutztierhaltung hätte der Mensch noch so einige Tierarten mehr ausgerottet, als er es sowieso schon fertiggebracht hat. In der heutigen Zeit hat das Schwein seine Daseinsberechtigung deshalb, weil es aufgegessen wird. Daran wird sich vielleicht in den nächsten Jahren etwas ändern, weil inzwischen immer mehr Leute das Schwein als Haustier für sich entdecken. Über die tiergerechte Haltung eines Schweins im Wohnzimmer wird man dann an anderer Stelle diskutieren müssen.

Biologisch ist der Mensch sehr vieles nicht, er ist zum Beispiel auch kein Telefonierer, Brillenträger oder Bücherleser. Biologisch sind wir nämlich Steinzeitmenschen, seit mindestens 30'000 Jahren organisch, d.h. körperlich als Art völlig unverändert.

Die Argumentation ist nun aber völlig irrational. Der Mensch isst schon viel länger Fleisch als er Brillen trägt oder telefoniert. Nur weil er die bewußte Entscheidung treffen kann, Fleisch oder kein Fleisch zu essen, zu telefonieren oder zu operieren, heißt das doch nicht, dass er das deshalb zwangsläufig tun bzw. lassen MUSS.
Ich kenne andere Argumentationen, z.B. dass der Mensch dem Gebiss und dem Magen nach frugivor ist und nicht omnivor, dafür habe ich andererseits auch schon Aussagen gehört, dass der Mensch immer noch an Bäumen hängend durch den Urwald schwingen würde, wenn er nicht irgendwann angefangen hätte, Fleisch zu essen. Was da dran ist, kann ich nicht sagen, dafür hab ich in Bio immer zu schlecht aufgepasst. Aber nur die Möglichkeit, sich bewußt pro oder kontra Fleischessen entscheiden zu können, würde uns nicht helfen, wenn wir auf die Nährstoffe angewiesen sind. Ob wir es tatsächlich sind, ist eine andere Frage, die von Leuten, die mehr Ahnung haben, schon kontrovers diskutiert wird, dazu kann ich nun nichts sagen. Ich könnte mich auch bewußt gegen eine Blinddarm-OP entscheiden, weil ich mental die Möglichkeit dazu habe – nur wäre das meinem Leben nicht gerade zuträglich.

Jedenfalls habe ich noch niemanden sagen hören: «Warum liest du ein Buch, das haben wir in der Steinzeit doch auch nicht gemacht!»

Genau, aber da gab es noch keine Bücher. Fleisch aber schon, und das gibt es heute noch. Im Umkehrschluss könnte man Dich jetzt also fragen :“Warum isst Du kein Fleisch? Das haben wir doch in der Steinzeit auch schon gemacht?“


Alles, worin wir uns heute vom Steinzeitmenschen unterscheiden – vom Zähneputzen bis zur Anerkennung der Menschenrechte –, ist nicht die Folge einer biologischen Bestimmung, sondern das Ergebnis einer kulturellen Entwicklung.

Genau das hatte ich auch schon geschrieben: Es ist eine freie Entscheidung, die nur dem Menschen möglich ist, entgegen seiner Natur auf Fleisch zu verzichten.
Über das „Entgegen seiner Natur“ streiten sich die Geister, siehe oben.

Und falls dir das noch nicht reicht,dann kann man sich auch die Anatomie des Menschen ansehen: Sowohl unser Gebiss,als auch unsere Verdauung sind viel eher darauf ausgerichtet,vegetarische Nahrung aufzunehmen.Fleischessen ist demnach weder natürlich,noch ist es notwendig.

Die Argumentation ist für mich schon rationaler, siehe oben, aber wie schon gesagt: auch da haben viele Wissenschaftler viele Meinungen.

Ich finde es schon nicht okay,ein Tier seines Lebens zu berauben,das ist nicht persönlich kenne,aber knallhart mein eigenes Tier zu töten-für mich unverständlich.

Rein emotionale Begründung, durch keine Argumente belegt – jedem seine Meinung und Einstellung! Ich könnte es auch nicht, aber es gibt halt Leute, die es können – und machen.

Aber selbst,wenn du dieser Ansicht bist,muss ich dich enttäuschen: In der heutigen Gesellschaft,in der Massentierhaltung die günstigste Wahl ist,haben die Tiere kein schönes Leben.

Da enttäuscht Du mich nicht, das ist mir klar – daher mein Boykott. Dennoch an meiner Argumentation völlig vorbei. Wenn Du meinen Text richtig gelesen hättest, wäre Dir aufgefallen, dass ich hier nur für die Leute argumentiere, die ihren Tiere vor der Schlachtung ein tiergerechtes Leben bieten (wollen). Und nicht für Massen-Kotelett-Produktionsanlagen...

Wenn es dir im Grunde genommen egal ist,dann kannst du ja ignorieren,was ich hier schreibe.


Warum dann der „freundliche“ Text über die umsonst gemachte Arbeit?

Vegetarismus ist ein ansteigender "Trend".Es werden immer mehr.

Was ja grundsätzlich sehr erfreulich ist (meine subjektive Meinung). Aber wieso darf ein Tierforum nicht in der Zwischenzeit, bis die Vegetarier die Weltherrschaft erobert haben (das war ironisch!) dazu da sein, Leute über tiergerechte Schlachttierhaltung aufzuklären? Warum wird jeder verdammt, der (seine) Tiere isst? Weil es einige gibt, die es moralisch falsch finden? Es war schon immer so, es wird auch – zumindest eine Zeitlang – weiterhin so sein, dass Tiere für den Verzehr getötet werden. Muss man deshalb alle Fleischesser aus diesem Forum ausschließen?
Und um nichts anderes als diese Frage ging mein ursprünglicher Thread. Ich wollte keine Diskussion um das Pro oder Kontra vom Vegetarismus, sondern habe lediglich meine Meinung dazu geäußert, dass und warum auch Fleischesser und Schlachttierhalter in einem Tierforum nicht fehl am Platz sind.

Wenn es so artwidrig ist,dann frage ich mich,warum sich so viele dafür entscheiden.

Wie bereits mehrfach gesagt: Weil sie es können!

Dieser Link beschäftigt sich mit dem "Ich allein kann doch ohnehin nichts verändern"-Argument gegen Vegetarismus).
Ich kann Leuten meine (emotionalen) Gründe kundtun, weshalb ich kein Fleisch esse. Was sie draus machen ist ihre Sache. Ich kann auch Fleischesser verstehen; soo ganz genau nehme ich es mit dem Vegetarismus inkonsequenterweise nämlich auch nicht immer. Veganismus ist meine Sache nicht. Meiner Meinung nach muss jeder für sich entscheiden, wie er das mit dem Fleisch handhabt. Klar, wenn jeder nur noch Bio-Fleisch beim Metzger und „glückliche Eier“ auf dem Bauernhof kauft, dann werden sich die Produzenten umstellen. Ich kann damit anfangen, aber ich werde meine Bekannten, die lieber die Eier für 15 Cent aus Käfighaltung kaufen, nicht dazu zwingen können, Bio-Eier für mehr als das doppelte zu kaufen.

Sie werden kaum betäubt oder nur hastig,weil das nächste Tier schon in der Schlange steht.Was in den heutigen Schlachthöfen abläuft(ich habe viele,viele Filme gesehen),zeigt,zu welcher Brutalität der Mensch fähig ist.

Zum Thema Schlachtungen / Supermarktfleisch etc. hat Burani sich schon geäußert, dazu muss ich nichts weiter sagen. Einen Thread pro Massentierhaltung und –schlachtung habe ich ganz sicher nicht schreiben wollen und ich hoffe, das hat auch sonst niemand hier so verstanden.

Und dieser Link widerlegt den Irrglauben,dass Hunde(das gleiche gibt es auf der Seite auch für Katzen,ich hab jetzt mal den Hund als Beispiel genommen,wie du auch)"artgerechterweise" Fleisch brauchen.

Und dieser Link benutzt ähnliche Argumente für eine völlig andere Fütterungsform, nämlich das BARFen. Ob der Mensch für sich entscheidet, ob „artgerecht“ oder nicht, kein Fleisch mehr zu essen, steht auf einem Blatt. Das aber für Tiere zu entscheiden, die erwiesenermaßen schon seit 1000en von Jahren karnivor sind, auf einem anderen. Ich halte jedenfalls nichts davon. Darüber, dass Fertigfutter mit irgendwelchen industriell hergestellten Zusätzen, Nebenerzeugnissen etc. Ungesund sein kann, kann man meiner Meinung nach nicht begründen, dass man einen Karnivoren Fleischfrei ernähren soll! Und trockenes Vollkornbrot als Knochenersatz zu füttern ... muss man dazu noch etwas sagen?!?

>Ich bin gerne bereit,zu diskutieren,aber dann erwarte ich auch,dass der andere sich ansieht,was ich da so von mir gebe,und zwar ohne alles zu verdrehen und am Ende das Statement "Unlogisch,oder?" hinzuknallen,um alles weitere abzuwürgen
>Und warum bitte willst du mir die Worte im Mund herum drehen?Fällt dir kein anderes Argument dagegen ein?Ich schließe daraus,dass du sehr genau weißt,wie ich es richtig meine.

1. Dem Text, bei dem ich gesagt habe, man könne Dir die Worte im Mund umdrehen, folgt meine Deutung Deines Gesagten. Wenn das falsch war, hättest Du die Möglichkeit gehabt, zu korrigieren. Die Vorlage hast doch Du geliefert!
2. Was sagst Du denn jetzt zu den ganzen fleischfressenden Tieren, die man dann nicht mehr füttern könnte? Versuch mal, eine Schlange mit Quark zufriedenzustellen. Ich weiß zwar, dass Du im Reptilienforum gepostet hast, dass Du nicht verstehst, weshalb man welche hält, dennoch hast Du ja schon einige Argumente dafür gehört – auch wenn Du sie nicht nachvollziehen kannst.

Ich habe keineswegs vor,andere zu "bekehren".

Dein restlicher Text sagt was anderes aus!

Wenn du Vegetarierin bist,und zwar aus den selben Gründen wie ich,dann verstehe ich echt nicht,wieso du hier für alles,was ich sage,Gegenargumente suchst und noch meinst,Fleischesser verteidigen zu müssen.Vor allem Sätze wie Und wenn es hier Leute gibt,die ihre Tiere schlachten-ja und? -da fällt einem echt nichts mehr zu ein,vor allem nicht,wenn es von Vegetariern kommt,die diese Entscheidung aus ethischen Gründen getroffen haben und eigentlich gegen das Töten von Tieren sein sollten.

Wie oben schon gesagt: Um Dir zu zeigen, wie viel Bestand Deine Argumente wirklich haben. Jeder Fleischesser kann sie widerlegen. Emotionale Begründungen erreichen halt nicht jeden. Und viele Leute wollen auch gar nicht, siehst Du ja hier.
Du machst mir einen Vorwurf draus, dass ich Fleischesser verstehen kann? Es gibt halt viele Leute, die keine emotionale Bindung zu (Schlacht-)Tieren haben und welche essen möchten. Ich wollte hier sowieso nicht über die Grundsatzfrage Fleisch oder Kein Fleisch diskutieren, sondern nur klarstellen, dass für mich auch Fleischesser und Schlachttierhalter das Recht haben, in einem Tierforum zu sein und sich Tierfreunde zu nennen. Meine Meinung! Deine nicht, weiß ich!

Ich hoffe, ich habe damit ausführlich genug geantwortet, wenn Du noch einmal einen solchen Roman von mir verlangst, muss ich aber passen.
 
  • Diskussion Schlachttier Beitrag #35
@ninchenmami: Danke,das ist echt total nett von dir :mrgreen: Ich freue mich immer,wenn meine Texte dazu führen,dass jemand nachdenkt.
Aber ich muss sagen,dass ich früher ganz anders drauf war.Ich war agressiv,und ich war absolut wütend auf alle Fleischesser.In Diskussionen war ich pampig und bockig.Das war definitiv der falsche Weg,um etwas zu bewegen in dieser Welt.Es hatte aber einen Grund,auch,wenn das nicht unbedingt eine Rechtfertigung ist.
Ich habe selbst 16 Jahre lang Fleisch gegessen.Und auf einmal habe ich aufgehört,von einem Tag auf den anderen.Ich habe Tiere schon immer geliebt und konnte es nicht leiden,wenn andere sie gequält haben.Und dann habe ich durch viele Seiten im Internet und Besuchen in Foren,in denen Vegetarier,Veganer und auch Fleischesser sich ausgetauscht haben,erfahren,was Fleischessen eigentlich bedeutet.Ich war so geschockt...was den Tieren angetan wird,wie sie gehalten werden,wie sie geschlachtet werden,wie wertlos sie in den Augen der Menschen sind,nicht viel mehr als Nahrungslieferanten,als "Nutztiere".Und auf einmal habe ich mich gefragt,was für eine Doppelmoral ich eigentlich führe.Ich behaupte,Tiere zu lieben,und dann setze ich mich mittags an den Tisch und esse Fleisch.Esse ein Lebewesen,das einmal geatmet und gefühlt hat und nur sterben musste,damit ich hier sitzen und es essen kann.Wenn Menschen von Tierliebe sprechen,dann meinen sie im Grunde genommen nur die Tiere,die sie kennen und gern haben wollen.Für mich aber sind alle Tiere wertvoll.Ich würde auch nie einem anderen Menschen etwas antun wollen,nur,weil ich ihn nicht kenne.Und genauso ist es bei mir mit dem Tieren.Nur,weil ich ein Tier nicht kenne,nur,weil ich keine Bindung zu ihm aufgebaut habe,heißt das noch lange nicht,dass es kein Recht darauf hat,zu leben.
Ich habe es nicht mehr geschafft,auch nur noch ein einziges Stück Fleisch runter zu bekommen.Ich wurde Vegetarierin,und ich werde nie wieder Fleisch essen wollen,das weiß ich sehr,sehr sicher.So.Und dann kam der nächste Schock.
Nachdem ich das nun alles erkannt hatte,wollte ich das Wissen natürlich mit anderen teilen.Und sie haben mir auch zugehört,so ist das nicht.Aber man stößt doch auf eine unheimliche Ignoranz.Es ist gerade die Anonymität der Tiere,die den Menschen das Fleischessen so einfach macht.Frei nach dem Motto "Ein Steak hat doch kein Gesicht mehr",wird immer weiter Fleisch gegessen.Weil es lecker schmeckt,weil es doch "nur"Tiere sind,weil man das Tier ja nicht kennt und es folglich auch essen kann,weil Fleischessen natürlich ist-die Liste der Begründungen ist lang und zermürbend.Ich habe mich dennoch mit all dem auseinander gesetzt,mit Einwänden,mit Pro-Argumenten,mit Fakten und vielen Infos.Ich wollte diskussionsfähig sein.
Es gibt eine Menge Vegetarier/Veganer, die ihre Ansichten agressiv verbreiten und Fleischesser schlichtweg beschimpfen.Das ist nicht okay,aber ich kann es irgendwo nachvollziehen.Man fühlt sich so hilflos,so verzweifelt,man möchte den Tieren so gerne helfen,aber immer wieder sind da die anderen,die sagen "Ja,das stimmt sicherlich alles,aber ich esse trotzdem Fleisch." Was will man dagegen machen?Was kann man dagegen machen?Nichts,und dennoch versucht man,das ganze dann wenigstens in Wut zu verpacken,weil es sich besser anfühlt,Hass auf alle Fleischesser zu haben,als sich elend und unglücklich zu fühlen.
Und dann habe ich in Foren Menschen entdeckt,die vegetarisch oder vegan leben und andere ganz sachlich,ganz ruhig informiert haben.Das ging alles ohne Wut,ohne Drohungen oder Beleidigungen,auch von Seiten der Fleischesser.Und das Resultat war viel besser.Wenn man angeschrieen wird,das weiß ich aus eigener Erfahrung,dann macht man die Ohren zu,dann schnauzt man zurück,aber man denkt nicht nach.Aber ganz vernünftig aufklären,andere nicht gleich verurteilen,das ist der viel bessere Weg.Und ich hoffe,es kommt auch so rüber,dass ich hier niemandem beschimpfen,sondern einfach nur mal zum Nachdenken anregen will.
@Burani: Wie du jetzt Tierliebe definierst,musst du selber wissen.Ich kann es nicht miteinander vereinbaren,zu sagen: Ich liebe Tiere,sie dann aber aus Genusszwecken oder sonstigen eher egoistischen Zwecken zu töten.Das ist Speziesismus-der Mensch glaubt,er habe das Recht,über die Tier zu bestimmen.Dabei fände ich unsere Macht viel sinnvoller eingesetzt,um Gutes zu tun und die Schwächeren zu beschützen,anstatt sie auszubeuten und zu schlachten.
Hey,mir hat das Fleisch auch geschmeckt.Ich setze nur nicht meinen persönlichen Genuss über die Rechte anderer Lebewesen.Ich bezeichne doch auch keinen von euch als Tierhasser.Ich weiß halt nur aus Erfahrung,dass man als Fleischesser das gar nicht anzweifelt,weil es eben so normal und alltäglich ist,und ein paar Anstöße braucht,um mal drüber nachzudenken.Die will ich euch geben.Mehr nicht.
Ich bin auch keine Metzgerstochter,aber die einzige Vegetarierin in meiner Familie.Nur,weil die anderen es nicht machen,heißt das nicht,dass ich auch so denken muss.
Bei Kälbern empfinden die meisten Menschen mehr Mitleid,weil sie süß sind und noch sehr klein.Mir blutet das Herz auch bei älteren Tieren-bei allen.Du bist damit aufgewachsen,dass bei euch Tiere gehalten werden,und ich zweifle nicht an,dass sie ein schönes Leben bei euch haben(das ist es auch,was vielen Fleischessern das Gewissen beruhigt,wenn man sie damit konfrontiert- "Sie hatten doch ein schönes Leben.").Aber wenn du diese Tiere ansiehst,wenn du bei ihnen bist-glaubst du nicht,dass sie das Recht haben,ihr Leben voll auszukosten?Glaubst du nicht,dass sie genau wie du fühlende Wesen sind,die frei sein wollen und nicht im Schlachthof enden?Ich meine,mein Leben war bisher auch schön.Deshalb fände ich es noch lange nicht okay,getötet zu werden.
Die Tiere können sich nicht wehren.Sie unterliegen leider,leider der Willkür des Menschen,und so bleibt es denen,die das so nicht okay finden,nur,ihnen eine Stimme des Protestes zu leihen.Für euch sind sie vielleicht Lebensunterhalt,die Arbeit eben-aber bitte bedenke,wenn du mal darüber nachdenken möchtest,dass sie nicht dazu gedacht sind,uns als Nahrung zu dienen.Du hast ein Recht auf ein Leben in Freiheit,das niemand im Schlachthof beendet.Warum nicht ein Schwein?Ein Huhn?Ein Rind,Lamm,Kalb usw.?
@Dawn: Dass der Mensch Fleisch isst,das ist seit Jahrhunderten so.
Das ist kein Argument,oder?Nur,weil etwas viele Jahre praktiziert wurde,muss es nicht als richtig anerkannt werden.Es wurden auch hunderte Jahre lang die Frauen unterdrückt.Es war einfach so,das war normal.War es deshalb richtig?Es wird immer Menschen geben,die anderen Leid zufügen wollen.Die Kindern etwas antun,die morden,rauben,vergewaltigen,Krieg führen.Wird es immer geben.Ist das ein Grund dafür,es hinzunehmen,nicht dagegen zu kämpfen?Für mich nicht.
Nochmals: Ich hoffe nicht,dass ich irgendwo gesagt habe,dass Fleischesser Tierhasser sind.Sie denken nicht darüber nach,was sie machen(ist ja auch unangenehm),es ist eben einfach normal für sie.Aber ich würde mir wünschen,dass sich das ändert.Dass der Mensch lernt,dass er Dinge,die er tun will,auch lassen kann-weil,und nur weil sie für ein anderes Lebewesen Leid und Tod bedeuten.
@anca: Vegetarier und Veganer mit ihrem Öko-Gehabe haben meiner Meinung nach eh nicht mehr alle Nadeln am Baum...
Das sind so Sprüche,die einfach von null Ahnung,null Argumentationsfähigkeit zeugen.Ich halte Fleischessen für falsch,aber deshalb stelle ich mich noch lange nicht hin und sage,dass Fleischesser nicht mehr alle beisammen haben.
Ich weiß ja nicht,was "Ökö-Gehabe" für dich ist.Ich kann nur sagen,ich bin heilfroh,dass es noch ein paar Menschen gibt,die sich nicht nur für sich selbst,sondern auch für ihre Umwelt interessieren.Guck dir doch an,wie es in der Welt aussieht.Umweltverschmutzung,soweit das Auge reicht.Und warum soll es verwerflich sein,wenn einige versuchen,dem entgegenzusteuern?
Vielleicht informierst du dich erstmal,was die Beweggründe von Vegetariern und Veganern sind,bevor du sie einfach mal so abwertest.
Was wir nicht wollen(nicht alle,aber viele),ist,dass andere Lebewesen für unsere Nahrung sterben und leiden müssen.Es gibt heute so viel anderes,was man essen kann(und was auch wesentlich gesünder ist),dass kein Tier mehr deswegen sterben muss.
Ich habe nichts dagegen,zu diskutieren und höre mir auch gerne andere Meinungen an.Aber wenn einer so ankommt,dann denke ich auch nur :roll:
@Okapi: Vielen,vielen lieben Dank für all die Tipps,ich werde sie sicher befolgen.
Ich hab eben meine Mam nochmal drauf angesprochen...was einen Partner für das Meerschweinchen anbelangt,lässt sie mit sich reden,aber ein neues Kaninchen will sie auf keinen Fall mehr.Sie meint,dann stirbt wieder eines,und das andere ist alleine,und immer so weiter.Es sind ja eigentlich meine Tiere(wobei sie sich mit um sie kümmert,sie versorgt sie morgens,ich abends),aber ich werde in ein paar Jahren sicher ausziehen,und dann sitzt sie hier mit denen.Ich kann das auch irgendwo verstehen,dass sie nicht immer und immer wieder ein neues Tier möchte.
Aber natürlich geht das Wohl der Tiere vor.Ich hoffe,es irgendwie lösen zu können...ich kann mir gar nicht vorstellen,sie abzugeben,auch nicht in gute Hände,weil ich sie eben sehr liebe.*Seufz*
Wegen des Futters: Sie bekommen noch Trofu,aber weniger.Letztens hatte Knöpfchen,das noch verbliebene Kaninchen,Maden(ein leidiges Problem).Wir haben es rechtzeitig bemerkt,und sie konnte gerettet werden.Nach dem kleinen Eingriff beim TA musste sie eine Weile im Haus bleiben,damit die Wunden verheilen können.Erst haben wir versucht,das Meerschweinchen,Carolina,dazu zu setzen,damit beide nicht allein sind.Aber sie war dermaßen verängstigt,dass wir sie bald wieder rausgesetzt haben.Seit dieser Zeit geht Carolina nicht mehr in den Auslauf,sie ist nur noch im Stall.Sie wirkt nicht apathisch,eigentlich munter wie immer,aber sie geht eben nicht mehr runter in den Auslauf,was sie vorher immer getan hat(auch,nachdem das andere Meerschweinchen gestorben ist).Komisch...
Seit dem Madenbefall frisst Knöpfchen kaum noch Trofu,nicht mal die Ringe,die sie sonst so gerne mochte.Viel lieber Gras,da ist sie neuerdings ganz wild drauf.Ich hoffe,das bedeutet,dass ich es bald ganz absetzen kann.Carolina frisst eh lieber Frifu.
Fotos von den Käfigen habe ich schon mal gespostet,in einem anderen Thread,aber ich mache es gerne nochmal(muss aber erst mal suchen ;) ).
 
  • Diskussion Schlachttier Beitrag #36
vllt könntest du nochmal einen eigenständigen thread zu der meeri-/ninigeschichte machen?! das gerät hier sonst doch durcheinander und geht unter ;)
 
  • Diskussion Schlachttier Beitrag #37
Zuletzt bearbeitet:
  • Diskussion Schlachttier Beitrag #38
Sorry,Nirmel,jetzt hab ich dich vergessen.
Ich verlange keineswegs einen Roman von dir.Aber du hast das alles so kurz abgefertigt,dass es auf mich gewirkt hat,als würde es dich nicht wirklich interessieren.Weil ich mir viel Mühe damit gegeben habe,dir zu antworten,habe ich mich gefragt,ob du dich wirklich damit beschäftigt hast.Wenn das falsch war und es anpflaumend auf dich gewirkt hat,dann entschuldige ich mich,so war es nicht gemeint.Es hat so auf mich gewirkt.Hast mich ja korrigiert.
Das Problem bei Deiner ganzen Argumentation ist, dass Du Dich angreifbar machst. Ich kann Dir für so ziemlich alles Gegenargumente liefern, obwohl ich das eigentlich gar nicht will, weil ich eigentlich Deiner Meinung bin - aber das ist rein emotional und nicht wirklich rational zu begründen.
Da hast du Recht,viele Argumente sind sehr emotional.Aber das ist auch bei sehr vielen anderen Themen so.Es gibt auch viele rationale Argumente gegen das Fleischessen,gesundheitliche oder wirtschaftliche,aber was jeder davon glauben will,muss er ja selber wissen.
Klar mache ich mich angreifbar,aber das macht sich der Fleischesser ebenso.Wenn meine Argumente emotional sind,dann sind seine z.B. zum Teil egoistisch("Ich finde Fleisch aber lecker!")
Wenn ich gegen Vergewaltigung argumentiere,oder gegen Krieg,dann ist das auch in erster Linie emotional.Wie sollte es das auch nicht sein,wenn es mir um das Leid anderer Lebewesen geht.
Ich bin auch in der Lage,viele Argumente von Fleischessern zu widerlegen,das kann man auch andersrum drehen.Ich habe mit emotionalen Argumenten kein Problem,und ich will auch keine "Mauer" von Argumenten,die keiner umstoßen kann.
Ich bin mir aber sicher, wenn es solche Fleischesser-Seiten gäbe, dass die ebenso gute Argumente für die andere Seite finden würden.
Die gibt es wohl kaum,weil Fleischesser nichts zu widerlegen brauchen,es sei denn,sie wollen diskutieren.Vegetarier/Veganer wollen informieren,warum sollten Fleischesser das tun?Ich hab einige Anti-Vegetarier/Veganer Seiten gefunden,nichts seriöses,der übliche Müll,wo man sich gegenseitig nur anschauzt.Aber ich glaube kaum,dass Fleischesser sich auf einer Seite rechtfertigen würden,denn für sie ist diese Art zu leben normal und sie zweifeln es selten an,wenn man sie nicht direkt drauf anspricht.
In der heutigen Zeit hat das Schwein seine Daseinsberechtigung deshalb, weil es aufgegessen wird.
Traurig,aber wahr.Nur kein Grund für mich,Fleisch zu essen,und sicher sagt auch kein Fleischesser: Ich esse Schweinefleisch,um die Schweine zu erhalten!
Aber nur die Möglichkeit, sich bewußt pro oder kontra Fleischessen entscheiden zu können, würde uns nicht helfen, wenn wir auf die Nährstoffe angewiesen sind.
Wenn wir das wirklich wären,dann gäbe es keine Menschen,die seit 40 Jahren oder länger vegetarisch bzw.vegan leben und fit und munter sind.
Ich finde es schon nicht okay,ein Tier seines Lebens zu berauben,das ist nicht persönlich kenne,aber knallhart mein eigenes Tier zu töten-für mich unverständlich.

Rein emotionale Begründung, durch keine Argumente belegt – jedem seine Meinung und Einstellung! Ich könnte es auch nicht, aber es gibt halt Leute, die es können – und machen.
Das Schlimme ist,dass sie es dürfen.Einfach mal so ein Lebwesen töten,weil sie es eben können.Finde ich nicht in Ordnung,aber das habe ich ja schon öfter geschrieben.
Wenn es dir im Grunde genommen egal ist,dann kannst du ja ignorieren,was ich hier schreibe.


Warum dann der „freundliche“ Text über die umsonst gemachte Arbeit?

Es lag nicht in meiner Absicht,unfreundlich zu dir zu sein.Ich hatte bloß das Gefühl,dass du dir keine Zeit genommen hast beim Antworten und es schnell mal hingeschrieben.Dass das nicht so war,hast du mir ja erklärt.Ich verlange weder von dir,den Sonntag Abend damit zu verbringen,mir zu antworten,noch,dass die Antworten ellenlang sind.Aber da du drauf eingegangen bist und mit mir diskutiert hast,bin ich davon ausgegangen,dass es dich interessiert und dir ein bisschen Zeit wert ist.Wann du dir diese Zeit nimmst und in welchem Maße-das ist letztlich deine Sache,da wollte ich dir keine Vorschriften machen.
Aber mein Satz oben war in einem anderen Zusammenhang gemeint,wenn ich mich richtig erinnere.Ich meinte damit;du nicht gewungen bist,auf mich einzugehen,wenn du denkst,dass das eh alles deiner Meinung widerspricht.Wenn du aber drauf eingehst,hoffe ich ja mal,dann,weil es dich interessiert und du dich austauschen möchtest.
Aber wieso darf ein Tierforum nicht in der Zwischenzeit, bis die Vegetarier die Weltherrschaft erobert haben (das war ironisch!) dazu da sein, Leute über tiergerechte Schlachttierhaltung aufzuklären? Warum wird jeder verdammt, der (seine) Tiere isst? Weil es einige gibt, die es moralisch falsch finden? Es war schon immer so, es wird auch – zumindest eine Zeitlang – weiterhin so sein, dass Tiere für den Verzehr getötet werden. Muss man deshalb alle Fleischesser aus diesem Forum ausschließen?
Wo habe ich denn gesagt,dass du das nicht darfst?Ich habe mich gewundert,weil ich dachte,Vegetarier/Veganer sind dagegen,dass Tiere getötet werden,und wenn du für tiergerechte Schlachttierhaltung bist,dann informiere doch darüber!In meinen Augen gibt es so etwas nicht,weil ich es nicht tiergerecht finde,Tiere ihres Lebens zu brauben(ob gut gehalten oder nicht),aber das soll dich doch nicht davon abhalten,aufzuklären,worüber du willst.Wo habe ich gesagt,dass Fleischesser ausgeschlossen werden sollten?!Das ist hier nicht mein Forum,ich bestimme nicht,wer sich hier aufhalten darf.Ich höre gerne auch andere Meinungen und diskutiere gerne,auch mit Fleischessern.Das war genau der Eindruck,den ich nicht vermitteln wollte-dass sie "verdammt" sind,weil sie Fleisch essen.Ich wollte informieren,mehr nicht.Wenn es so rüberkam,dann habe ich offensichtlich etwas sehr falsch ausgedrückt.Also,nochmal ganz deutlich: Für mich sind Fleischesser weder verdammt,noch haben sie kein Recht,ihre Meinung zu formulieren.Ich wollte Aufklärung betreiben,und mehr nicht.
Das aber für Tiere zu entscheiden, die erwiesenermaßen schon seit 1000en von Jahren karnivor sind, auf einem anderen.
Tu du,was du für richtig hälst.Ich kenne Leute,die ihre Tiere vegetarisch bzw.vegan ernähren.Diesen Tieren geht es prima,sie leiden nicht,sie sind gesund,es geht ihnen gut.Wenn du denkst,dass es nicht artgerecht sei,ein Tier so zu ernähren,dann handle anders.Ich möchte immer den vegetarischen Weg gehen,wenn das denn geht,und wenn ich sie so ernähren kann,ohne ihnen zu schaden,dann tu ich das.Ich entscheide ja,was sie fressen,wenn ich sie mir halte,ebenso wie ich entscheide,wo sie wohnen und bei wem.Wenn ich sie so nicht ernähren kann,ohne ihnen Leid zuzufügen,dann hole ich mir kein fleischfressendes Tier ins Haus.Ich möchte ebenso wenig Tierleid verursachen,indem ich Fleisch für mich kaufe,wie dadurch,dass ich es für mein Haustier tue.So me ;)
Zu den Reptilien: Ich habe es rein aus Interesse geposted,weil ich bisher nur negative Eindrücke von Reptilienhaltung hatte,und gerne bereit war,eines besseren belehrt zu werden.Ich würde mir keine Schlange halten,weil ich z.B.keine Mäuse an sie verfüttern wollte,erst Recht keine lebenden.Die Faszination für diese Tiere verstehe ich sehr wohl,und ich hoffe doch,dass man gemerkt hat,dass sich da niemand rechtfertigen muss.Ich wollte nur mal etwas mehr darüber erfahren.Das war alles.
Ich habe keineswegs vor,andere zu "bekehren".

Dein restlicher Text sagt was anderes aus!

???Inwiefern?Ich habe mich so bemüht,klarzumachen,dass ich nicht der "typische" Vegetarier bin,der daher kommt und die ganze Welt bekehren will,sondern einfach mal aufklären,Infos liefern,die Möglichkeit bieten,Fragen zu stellen.Vielleicht möchte ja jemand Vegetarier werden,und mir hat es da immer sehr geholfen,mich mit anderen Vegetariern auszutauschen,die mir Tipps gegeben und mich unterstützt haben.
Es sollte nicht bekehrend wirken,denn wenn ich das Wort höre,dann denke ich immer an irgendeinen Moralapostel,der dasteht und predigt und dem niemand zuhören will.Das war gerade das,was ich nicht sollte.
Sorry,wenn es so rüberkommt,an alle.Ich hab mich echt bemüht.
Wie oben schon gesagt: Um Dir zu zeigen, wie viel Bestand Deine Argumente wirklich haben. Jeder Fleischesser kann sie widerlegen. Emotionale Begründungen erreichen halt nicht jeden. Und viele Leute wollen auch gar nicht, siehst Du ja hier.
Manche aber eben doch.Und die sollen auch die nötigen Informationen bekommen.Und ebenso auch alle anderen,damit sie sich mit diesem Wissen entscheiden können.
Wer eine von anerkannten Studien belegte,komplett rationale Argumenation hören will,der ist bei mir falsch.Ich finde es ermüdend,mit Studien um mich zu werfen.
Fleischessen oder nicht ist heutzutage zu großen Teilen eine Frage der Ethik,die den Menschen mit Fragen wie "Was darf ich tun?" konfrontiert.Was ist ethisch vertretbar,was ist moralisch akzeptabel usw.Ein fast rein emotionales Gebiet,oder nicht?Logisch,dass da auch die Argumente entsprechend emotional sind.
Wenn ich frage "Ist es ethisch zu vertreten,dass Kinder von Erwachsenen gequält werden?",dann ist das ebenso ethisch wie die Frage "Ist es vertretbar,dass für unsere Nahrung Lebewesen sterben müssen?"
Beides emotional.Und beides anfechtbar,ohne Frage.
Also: Wer sich Tierfreund nennen und Fleisch essen will,der soll das doch tun!Ich will dagegen kämpfen,dass Tiere für uns sterben müssen,aber wo habe ich gesagt,dass meine Meinung die einzig Wahre ist?Ich habe gesagt,dass ich Schwierigkeiten mit dieser Formulierung habe.Du nicht.Okay.
 
  • Diskussion Schlachttier Beitrag #39
Ich finds auch wirklich unfähr, Fleischesser als Tierhasser abzustempeln...

Ich guck zwar nicht, wo das Fleisch her kommt (weil meine Mama kauft ein), aber trotzdem hasse ich keine Tiere. Wir hatten auch mal n Schwein (ja extra zum essen...) da lag dann auch was bei uns in der Tiefkühlstruhe. Da bin ich wochenlang nicht dran gegangen, weil ich das Schwein ja kannte und eben da drin lag. Das ist was ganz anderes, wenn man das Tier kennt. Wenn man jetzt aber Eltern hat, die zB Kaninchen nur zum Essen züchten und damit aufgewachsen ist, stell ich mir das nicht so schlimm vor (Toll ist das natürlich nie).

Ichhab früher auch immer die Rinder und Kälber beim Bauern gestreichelt und durfte mal beim Füttern der Kälber helfen. Die tun einem ja schon Leid... Aber wenn die ein gutes Leben gehabt hatten (ich denke mal, es gibt keinen Bauer der seinen Tieren Streicheleinheiten schänkt oder sonst was...) ist das in Ordnung.

Ich will das jetzt nicht blöd ausdrücken und dann hier schief angemacht werden, aber: Was soll denn sonst mit Rindern, Schweinen usw passieren? Wir können die nicht frei rumlaufen lassen. Da würden sie überfahren werden oder Feinde finde. In Ställen passiert nichts und wenn mal ein Unfall passiert, kommt auch meistens ein TA oder Notschlachtung oder sowas. Und dann, finde ich, haben die Tiere es doch so besser, als frei durch die Welt zu laufen. Kla, durch den Mensch ist das erst so geworden. Aber ändern können wir doch sowieso nichts mehr. Oder sehe ich das falsch? Niemand kann sich Herden von Rindern o. Schweinen halten. Wo sollen die ganzen Tiere hin, die jetzt bei Bauern leben und bald geschlachtet werden? Gibt ja nur 2 Möglichkeiten: Alle verkaufen, aber leider haben nicht viele Leute Platz, so viele Tiere unterzustellen oder die 2. Möglichkeit: frei lassen, aber da würden die Tiere ja garnicht klarkommen.

Joa also das ist meine Meinung dazu.

Vegetarierer essen meinem Essen das Essen weg^^

Ist nicht böse gemeint. Würden wir alle kein Fleisch essen, würd aber doch wirklich nichts mehr für "unser Essen" bzw vegetarischen Tieren übrig bleiben. (ist jetzt vielleicht übertrieben, aber ich kanns mir auch grad nicht vorstellen, wenn niemand mehr Fleisch essen würde...)

Jedenfalls finde ich es mehr als ungerecht, Fleischesser so abzustempeln... :roll:
 
  • Diskussion Schlachttier Beitrag #40
von Nessa:
Ich finds auch wirklich unfähr, Fleischesser als Tierhasser abzustempeln...

Na sagt mal wie oft soll das denn Nima noch wiederholen?? :D

von Nima:
Also,nochmal ganz deutlich: Für mich sind Fleischesser weder verdammt,noch haben sie kein Recht,ihre Meinung zu formulieren.Ich wollte Aufklärung betreiben,und mehr nicht.

Ich bin auch Fleischesser..sogar aus Leidenschaft...aber trotzdem verteh ich was Nima sagen möchte (mir persönlich gibt das auch zu denken ;))!!
 
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