- Diskussion Schlachttier Beitrag #21
Nima
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@ Nirmel: Ich hab ein Kaninchen und ein Meerschweinchen,also stellt sich das Problem mit dem Futter bei mir nicht.Ich würde allerdings auch nie meine Tiere mit Fleisch füttern.Bevor ich das mache,verzichte ich auf Haustiere oder zumindest auf solche,die Fleisch fressen(müssen).
Wie du Tierliebe definierst,musst du selber wissen.Ich mache keinen Unterschied zwischen den Tieren,die ich zu Hause habe und versorge,und den Tieren,die ich nicht kenne.Für mich hat ein Schwein genau das gleiche Recht auf ein Leben in Freiheit wie mein Kaninchen oder wie ich.Wie du da denkst,musst du selbst wissen,aber ich finde es etwas makaber,sich als Tierfreund zu bezeichnen und das Fleisch getöteter Tiere zu essen."Tierfreund" bedeutet für mich,ein Freund aller Tiere zu sein,und nicht nur der Tiere,die ich mir anschaffe und beschließe,gern zu haben.Aber wie gesagt,deine Sache.
Ich muss dir aber widersprechen,dass Fleischessen in der Natur des
Menschen liegt und Vegetarier sich nicht "artgerecht" verhalten.Das ist eines der vielen Argumente gegen Vegetarismus,die einfach nicht stimmen.
Du brauchst hier keine Fleischesser in Schutz zu nehmen,weil ich hier niemanden beschimpfen möchte,der Fleisch isst.Ich denke mir aber mal,dass sehr vielen die Informationen und Fakten fehlen,die ich z.B. kenne,weil ich mich viel mit dem Thema beschäftigt habe.Ich möchte den Leuten hier nur mal vor Augen führen,was Fleischessen bedeutet und warum es heutzutage einfach überflüssige Quälerei für Tiere ist.Die meisten denken einfach nicht darüber nach,und solche Argumente wie "Der Mensch isst nun einmal Fleisch" unterstützen das noch.
Ist der Mensch biologisch gesehen ein Vegetarier?
Behauptung:
Die Frage nach der Richtigkeit oder Falschheit des Fleischessens stellt sich gar nicht, da der Mensch schon rein biologisch kein Vegetarier ist.
Richtigstellung:
Biologisch ist der Mensch sehr vieles nicht, er ist zum Beispiel auch kein Telefonierer, Brillenträger oder Bücherleser. Biologisch sind wir nämlich Steinzeitmenschen, seit mindestens 30'000 Jahren organisch, d.h. körperlich als Art völlig unverändert. Dennoch hat sich seit der Steinzeit einiges geändert. Heute können wir telefonieren, Brillen tragen und Bücher lesen. Und dies scheint auch kein Widerspruch zu sein. Jedenfalls habe ich noch niemanden sagen hören: «Warum liest du ein Buch, das haben wir in der Steinzeit doch auch nicht gemacht!»
Darüber hinaus gibt es auch viele unnatürliche Dinge, von denen wir sogar überzeugt sind, dass wir sie tun sollen. Wenn zum Beispiel ein Kind eine Blinddarmentzündung hat, an der es unbehandelt sterben müsste, so sind wir der Meinung, dass wir es operieren sollten, obwohl dies offensichtlich eine höchst unnatürliche Sache ist: Biologisch ist der Mensch nämlich offenkundig auch kein operierendes Wesen: Er benötigt dazu eine Unmenge von künstlichen Hilfsmitteln.
Der Grund, warum biologische Wesensbestimmungen des Menschen unsinnig sind, ist ganz einfach der, dass das Wesentliche am Menschen gerade nicht seine biologischen Grundlagen sind, sondern das, was er aus ihnen macht. Die gesamte menschliche Entwicklung seit der Steinzeit ist nicht eine biologische, sondern eine psychologische: Alles, worin wir uns heute vom Steinzeitmenschen unterscheiden – vom Zähneputzen bis zur Anerkennung der Menschenrechte –, ist nicht die Folge einer biologischen Bestimmung, sondern das Ergebnis einer kulturellen Entwicklung.
Und falls dir das noch nicht reicht,dann kann man sich auch die Anatomie des Menschen ansehen: Sowohl unser Gebiss,als auch unsere Verdauung sind viel eher darauf ausgerichtet,vegetarische Nahrung aufzunehmen.Fleischessen ist demnach weder natürlich,noch ist es notwendig.
Und wenn es hier Leute gibt,die ihre Tiere schlachten-ja und?
Hart.Für mich ist das keineswegs "Ja und?" Ich finde es schon nicht okay,ein Tier seines Lebens zu berauben,das ist nicht persönlich kenne,aber knallhart mein eigenes Tier zu töten-für mich unverständlich.
Wenn für dich Tierliebe heißt,dass ich den Tieren bis zur Schlachtung ein schönes Leben bereite-okay.Deine Meinung.Ich finde es noch viel schlimmer,wenn ich meine Tiere an ein solches Leben gewöhne und dann auf einmal töte.Warum sollen sie ihr Leben nicht vollständig genießen können?Nur,weil man Lust auf Fleisch hat?
Aber selbst,wenn du dieser Ansicht bist,muss ich dich enttäuschen: In der heutigen Gesellschaft,in der Massentierhaltung die günstigste Wahl ist,haben die Tiere kein schönes Leben.Und genau das ist das Fleisch,das viele Menschen kaufen und essen.
Für jedes Tier,das gerettet wird,wird einfach nur ein anderes Schlachttier nachkommen.Da ändern auch die paar Vegetarier ganz sicher nichts dran.
Wenn das deine Ansicht ist-traurig.Denn Vegetariern und Veganern geht es ganz sicher nicht darum,ab und zu ein Schlachttier zu befreien,um zuzusehen,wie ein anderes nachrückt.Es geht ihnen darum,aufzuklären.Ich bin mir sicher,dass du vieles übers Fleischessen gar nicht weißt.Wenn es dich interessiert,dich zu informieren,dann bin ich sehr gerne bereit,dir Links zu schicken mit Seiten,die ganz tolle Aufklärungsarbeit betreiben.Wenn es dir im Grunde genommen egal ist,dann kannst du ja ignorieren,was ich hier schreibe.
Vegetarismus ist ein ansteigender "Trend".Es werden immer mehr.Wir möchten aufklären,Informationen liefern,Zeichen setzen,wachrütteln.Es ist heutzutage sehr gut möglich,ohne Fleisch zu leben.Ob natürlich oder nicht,ganz einfach den Tieren zuliebe,dir ihr Leben im Schlachthof beenden müssen,nur weil es ja "so lecker" schmeckt.Wenn es so artwidrig ist,dann frage ich mich,warum sich so viele dafür entscheiden.Ich lebe seit über einem Jahr ohne Fleisch,und es geht mir prima.Ich empfinde es als Bereicherung,und es tut mir gut zu wissen,dass ich nicht länger Tierleichen zu mir nehme.Der Schritt in Richtung vegan ist das nächste,woran ich arbeite.
Da es so viele Fleischesser gibt,kann man es einfach nicht verhindern,dass Tiere geschlachtet werden.
Gut,dass nicht alle so denken,dann würden die Tiere auf immer und ewig weiter und weiter ins Schlachthaus gekarrt werden.Ich habe es ja eben schon einmal gesagt: Wir versuchen nicht,es von heute auf morgen abzustellen.Wir möchten den Menschen die Augen öffnen.Der Schritt zu einer vegetarischen/veganen Gesellschaft kann nicht einfach mal so geschehen.Es gibt immer welche,die sagen "Alles schön und gut,aber ich will mein Fleisch!" Was man dagegen tun kann,steht jetzt im Moment gar nicht zur Debatte.Jetzt geht es erstmal darum,aufzuklären,damit jeder die Möglichkeit hat,mit all dem Hintergrundwissen selbst den Schritt zum Vegetarismus zu machen.
http://www.vegetarismus.ch/einwand/f5.htm (Dieser Link beschäftigt sich mit dem "Ich allein kann doch ohnehin nichts verändern"-Argument gegen Vegetarismus).
Für mich müssen übrigens auch nur Sojabohnen sterben...
Auch ein beliebtes Argument."Wer keine Tiere isst,der tötet Pflanzen!" Dazu nur:
Es ist es erwiesen,im Gegensatz zu Pflanzen,dass Tiere ebenso in der Lage sind,Schmerz zu empfinden,wie wir Menschen.Ich kann nicht nichts essen,aber ich kann nachdenken,was ich esse,und entscheiden,andere vor Leid zu bewahren.
Was Menschen heute fast alle betreiben,ist Speziesismus.Soll heißen,sie setzen ihre eigene Art über andere,in diesem Fall die Tiere,und meinen,es sei ihr Recht,darüber zu bestimmen,ob sie leben dürfen oder sterben müssen.
Letzten Endes musst du dir,wenn du drüber nachdenken möchtest,eine Frage stellen: Ist es richtig,dass für meine Nahrung andere Lebewesen,die eigentlich die gleichen Rechte haben wie ich auch,sterben müssen?
Wenn du jetzt sagst Ja,ist es-okay.Kann ich wohl deine Meinung nicht ändern.Wenn du aber informiert werden möchtest,dann bist du herzlich aufgefordert,mir Fragen zu stellen.Ich will dir nicht meine Ansichten aufdrücken,versteh mich bitte nicht falsch.Aber diskutieren kann ja nie schaden.Ich hab 16 Jahre lang Fleisch gegessen,und von einem Tag auf den anderen aufgehört,dank vieler Informationen,über die ich vorher nie nachgedacht habe,weil Fleischessen eben so alltäglich war und niemand die Richtigkeit infrage gestellt hat.
Nima,was glaubst du,wie so eine Schlachtung abläuft?!?
Ich könnte meinem Roman aufgrund dieser Frage jetzt noch einen weiteren Roman hinzufügen,aber ich zeige dir lieber den Erfahrungsbericht,den eine Frau geschrieben hat,die als Veterinärstudentin auf einem Schlachthof war.Und bevor du sagst "Ja,okay,aber das ist sicher nicht überall so"-vielleicht nicht.Aber es geht heute niemandem in der Fleischindustrie mehr darum,den Tieren einen schmerzfreien Tod zu bescheren.Sie werden kaum betäubt oder nur hastig,weil das nächste Tier schon in der Schlange steht.Was in den heutigen Schlachthöfen abläuft(ich habe viele,viele Filme gesehen),zeigt,zu welcher Brutalität der Mensch fähig ist.
http://www.vegetarismus.ch/heft/98-2/schlacht.htm
Das ist der Link zu dem Schlachthofbericht
http://www.vegetarismus.ch/info/27.htm
Und dieser Link widerlegt den Irrglauben,dass Hunde(das gleiche gibt es auf der Seite auch für Katzen,ich hab jetzt mal den Hund als Beispiel genommen,wie du auch)"artgerechterweise" Fleisch brauchen.Die ganze Seite ist übrigens toll und sehr geeignet,wenn man sich informieren möchte: http://www.vegetarismus.ch/index.htm
Wie du Tierliebe definierst,musst du selber wissen.Ich mache keinen Unterschied zwischen den Tieren,die ich zu Hause habe und versorge,und den Tieren,die ich nicht kenne.Für mich hat ein Schwein genau das gleiche Recht auf ein Leben in Freiheit wie mein Kaninchen oder wie ich.Wie du da denkst,musst du selbst wissen,aber ich finde es etwas makaber,sich als Tierfreund zu bezeichnen und das Fleisch getöteter Tiere zu essen."Tierfreund" bedeutet für mich,ein Freund aller Tiere zu sein,und nicht nur der Tiere,die ich mir anschaffe und beschließe,gern zu haben.Aber wie gesagt,deine Sache.
Ich muss dir aber widersprechen,dass Fleischessen in der Natur des
Menschen liegt und Vegetarier sich nicht "artgerecht" verhalten.Das ist eines der vielen Argumente gegen Vegetarismus,die einfach nicht stimmen.
Du brauchst hier keine Fleischesser in Schutz zu nehmen,weil ich hier niemanden beschimpfen möchte,der Fleisch isst.Ich denke mir aber mal,dass sehr vielen die Informationen und Fakten fehlen,die ich z.B. kenne,weil ich mich viel mit dem Thema beschäftigt habe.Ich möchte den Leuten hier nur mal vor Augen führen,was Fleischessen bedeutet und warum es heutzutage einfach überflüssige Quälerei für Tiere ist.Die meisten denken einfach nicht darüber nach,und solche Argumente wie "Der Mensch isst nun einmal Fleisch" unterstützen das noch.
Ist der Mensch biologisch gesehen ein Vegetarier?
Behauptung:
Die Frage nach der Richtigkeit oder Falschheit des Fleischessens stellt sich gar nicht, da der Mensch schon rein biologisch kein Vegetarier ist.
Richtigstellung:
Biologisch ist der Mensch sehr vieles nicht, er ist zum Beispiel auch kein Telefonierer, Brillenträger oder Bücherleser. Biologisch sind wir nämlich Steinzeitmenschen, seit mindestens 30'000 Jahren organisch, d.h. körperlich als Art völlig unverändert. Dennoch hat sich seit der Steinzeit einiges geändert. Heute können wir telefonieren, Brillen tragen und Bücher lesen. Und dies scheint auch kein Widerspruch zu sein. Jedenfalls habe ich noch niemanden sagen hören: «Warum liest du ein Buch, das haben wir in der Steinzeit doch auch nicht gemacht!»
Darüber hinaus gibt es auch viele unnatürliche Dinge, von denen wir sogar überzeugt sind, dass wir sie tun sollen. Wenn zum Beispiel ein Kind eine Blinddarmentzündung hat, an der es unbehandelt sterben müsste, so sind wir der Meinung, dass wir es operieren sollten, obwohl dies offensichtlich eine höchst unnatürliche Sache ist: Biologisch ist der Mensch nämlich offenkundig auch kein operierendes Wesen: Er benötigt dazu eine Unmenge von künstlichen Hilfsmitteln.
Der Grund, warum biologische Wesensbestimmungen des Menschen unsinnig sind, ist ganz einfach der, dass das Wesentliche am Menschen gerade nicht seine biologischen Grundlagen sind, sondern das, was er aus ihnen macht. Die gesamte menschliche Entwicklung seit der Steinzeit ist nicht eine biologische, sondern eine psychologische: Alles, worin wir uns heute vom Steinzeitmenschen unterscheiden – vom Zähneputzen bis zur Anerkennung der Menschenrechte –, ist nicht die Folge einer biologischen Bestimmung, sondern das Ergebnis einer kulturellen Entwicklung.
Und falls dir das noch nicht reicht,dann kann man sich auch die Anatomie des Menschen ansehen: Sowohl unser Gebiss,als auch unsere Verdauung sind viel eher darauf ausgerichtet,vegetarische Nahrung aufzunehmen.Fleischessen ist demnach weder natürlich,noch ist es notwendig.
Und wenn es hier Leute gibt,die ihre Tiere schlachten-ja und?
Hart.Für mich ist das keineswegs "Ja und?" Ich finde es schon nicht okay,ein Tier seines Lebens zu berauben,das ist nicht persönlich kenne,aber knallhart mein eigenes Tier zu töten-für mich unverständlich.
Wenn für dich Tierliebe heißt,dass ich den Tieren bis zur Schlachtung ein schönes Leben bereite-okay.Deine Meinung.Ich finde es noch viel schlimmer,wenn ich meine Tiere an ein solches Leben gewöhne und dann auf einmal töte.Warum sollen sie ihr Leben nicht vollständig genießen können?Nur,weil man Lust auf Fleisch hat?
Aber selbst,wenn du dieser Ansicht bist,muss ich dich enttäuschen: In der heutigen Gesellschaft,in der Massentierhaltung die günstigste Wahl ist,haben die Tiere kein schönes Leben.Und genau das ist das Fleisch,das viele Menschen kaufen und essen.
Für jedes Tier,das gerettet wird,wird einfach nur ein anderes Schlachttier nachkommen.Da ändern auch die paar Vegetarier ganz sicher nichts dran.
Wenn das deine Ansicht ist-traurig.Denn Vegetariern und Veganern geht es ganz sicher nicht darum,ab und zu ein Schlachttier zu befreien,um zuzusehen,wie ein anderes nachrückt.Es geht ihnen darum,aufzuklären.Ich bin mir sicher,dass du vieles übers Fleischessen gar nicht weißt.Wenn es dich interessiert,dich zu informieren,dann bin ich sehr gerne bereit,dir Links zu schicken mit Seiten,die ganz tolle Aufklärungsarbeit betreiben.Wenn es dir im Grunde genommen egal ist,dann kannst du ja ignorieren,was ich hier schreibe.
Vegetarismus ist ein ansteigender "Trend".Es werden immer mehr.Wir möchten aufklären,Informationen liefern,Zeichen setzen,wachrütteln.Es ist heutzutage sehr gut möglich,ohne Fleisch zu leben.Ob natürlich oder nicht,ganz einfach den Tieren zuliebe,dir ihr Leben im Schlachthof beenden müssen,nur weil es ja "so lecker" schmeckt.Wenn es so artwidrig ist,dann frage ich mich,warum sich so viele dafür entscheiden.Ich lebe seit über einem Jahr ohne Fleisch,und es geht mir prima.Ich empfinde es als Bereicherung,und es tut mir gut zu wissen,dass ich nicht länger Tierleichen zu mir nehme.Der Schritt in Richtung vegan ist das nächste,woran ich arbeite.
Da es so viele Fleischesser gibt,kann man es einfach nicht verhindern,dass Tiere geschlachtet werden.
Gut,dass nicht alle so denken,dann würden die Tiere auf immer und ewig weiter und weiter ins Schlachthaus gekarrt werden.Ich habe es ja eben schon einmal gesagt: Wir versuchen nicht,es von heute auf morgen abzustellen.Wir möchten den Menschen die Augen öffnen.Der Schritt zu einer vegetarischen/veganen Gesellschaft kann nicht einfach mal so geschehen.Es gibt immer welche,die sagen "Alles schön und gut,aber ich will mein Fleisch!" Was man dagegen tun kann,steht jetzt im Moment gar nicht zur Debatte.Jetzt geht es erstmal darum,aufzuklären,damit jeder die Möglichkeit hat,mit all dem Hintergrundwissen selbst den Schritt zum Vegetarismus zu machen.
http://www.vegetarismus.ch/einwand/f5.htm (Dieser Link beschäftigt sich mit dem "Ich allein kann doch ohnehin nichts verändern"-Argument gegen Vegetarismus).
Für mich müssen übrigens auch nur Sojabohnen sterben...
Auch ein beliebtes Argument."Wer keine Tiere isst,der tötet Pflanzen!" Dazu nur:
Es ist es erwiesen,im Gegensatz zu Pflanzen,dass Tiere ebenso in der Lage sind,Schmerz zu empfinden,wie wir Menschen.Ich kann nicht nichts essen,aber ich kann nachdenken,was ich esse,und entscheiden,andere vor Leid zu bewahren.
Was Menschen heute fast alle betreiben,ist Speziesismus.Soll heißen,sie setzen ihre eigene Art über andere,in diesem Fall die Tiere,und meinen,es sei ihr Recht,darüber zu bestimmen,ob sie leben dürfen oder sterben müssen.
Letzten Endes musst du dir,wenn du drüber nachdenken möchtest,eine Frage stellen: Ist es richtig,dass für meine Nahrung andere Lebewesen,die eigentlich die gleichen Rechte haben wie ich auch,sterben müssen?
Wenn du jetzt sagst Ja,ist es-okay.Kann ich wohl deine Meinung nicht ändern.Wenn du aber informiert werden möchtest,dann bist du herzlich aufgefordert,mir Fragen zu stellen.Ich will dir nicht meine Ansichten aufdrücken,versteh mich bitte nicht falsch.Aber diskutieren kann ja nie schaden.Ich hab 16 Jahre lang Fleisch gegessen,und von einem Tag auf den anderen aufgehört,dank vieler Informationen,über die ich vorher nie nachgedacht habe,weil Fleischessen eben so alltäglich war und niemand die Richtigkeit infrage gestellt hat.
Nima,was glaubst du,wie so eine Schlachtung abläuft?!?
Ich könnte meinem Roman aufgrund dieser Frage jetzt noch einen weiteren Roman hinzufügen,aber ich zeige dir lieber den Erfahrungsbericht,den eine Frau geschrieben hat,die als Veterinärstudentin auf einem Schlachthof war.Und bevor du sagst "Ja,okay,aber das ist sicher nicht überall so"-vielleicht nicht.Aber es geht heute niemandem in der Fleischindustrie mehr darum,den Tieren einen schmerzfreien Tod zu bescheren.Sie werden kaum betäubt oder nur hastig,weil das nächste Tier schon in der Schlange steht.Was in den heutigen Schlachthöfen abläuft(ich habe viele,viele Filme gesehen),zeigt,zu welcher Brutalität der Mensch fähig ist.
http://www.vegetarismus.ch/heft/98-2/schlacht.htm
Das ist der Link zu dem Schlachthofbericht
http://www.vegetarismus.ch/info/27.htm
Und dieser Link widerlegt den Irrglauben,dass Hunde(das gleiche gibt es auf der Seite auch für Katzen,ich hab jetzt mal den Hund als Beispiel genommen,wie du auch)"artgerechterweise" Fleisch brauchen.Die ganze Seite ist übrigens toll und sehr geeignet,wenn man sich informieren möchte: http://www.vegetarismus.ch/index.htm