Was passt dazwischen? (Dritte Katze)

Diskutiere Was passt dazwischen? (Dritte Katze) im Katzen Haltung Forum im Bereich Katzen Forum; Hallo ihr Lieben, zuerst einmal: Nein, aktuell ist gar nichts geplant, der Thread ist nichts als Spinnerei. ;) Wir wollen uns im kommenden Jahr...
  • Was passt dazwischen? (Dritte Katze) Beitrag #1
Morastbiene

Morastbiene

Beiträge
9.163
Punkte Reaktionen
0
Hallo ihr Lieben,

zuerst einmal: Nein, aktuell ist gar nichts geplant, der Thread ist nichts als Spinnerei. ;)

Wir wollen uns im kommenden Jahr räumlich vergrößern und im Zuge dessen wurden auch "tierische Pläne" angesprochen. Dabei stellte sich allgemein die Frage, ob es sich bei etwaigen Neuzugängen um eine dritte Katze (an Stelle eines Hundes, weil Fernanda mit denen ein eventuell tiefer sitzendes Problem hat) handeln könnte. Es wurde hier im Forum ja schon öfter erwähnt, dass eine dritte Katze der Ausgleich für ein nicht perfekt harmonisches Duo sein kann. Auf der Gegenseite steht besonders, dass erst recht totales Chaos ausbricht, wenn die Charaktere sich nicht ergänzen und die Äußerung, dass ungerade Zahlen (ich kann da nicht aus Erfahrung sprechen) begünstigen können, dass einer in die Rolle des fünften Rads am Wagen gerät. Kleine Beschreibung unserer Damen, um euch ein besseres Bild zu vermitteln:

Rieke (5, kastriert) und Fernanda (4, kastriert) leben bei uns in Wohnungshaltung.
Die nächste Wohnung soll ca. 70-80m² groß sein und zumindest einen Balkon haben.

Rieke ist ein ruhiger Charakter und dreht nur auf, wenn sie ihre wilden fünf Minuten hat oder unbedingt spielen möchte und dabei in Fahrt gerät. Ansonsten ist sie sehr beobachtend und abwartend. Wie viele Katzen liebt sie ihre Rituale und ihren gewohnten Tagesablauf. Sie lässt viel mit sich machen, kommuniziert gleichzeitig sehr verständlich, was ihr gefällt und was nicht. Auf neue Dinge reagiert sie neugierig, aber wenn ihr etwas zu unheimlich vorkommt, wird sich erst verkrochen und dann der Zeitpunkt gewählt, an dem man sich der Situation zu stellen bereit ist. Auf andere Tiere reagiert sie zurückhaltend und schaut sich in Ruhe alles an. Sind die freundlich zu ihr, ist alles okay, man schnuppert mal und geht problemlos seiner Wege. Wenn ihr etwas zu weit geht, zeigt sie das durch Fauchen und nimmt Abstand. Lässt man ihr den Rückzug nicht, geht es über in Knurren und erst danach wehrt sie sich mit Pfoten und schnappt. Sie ist auf jeden Fall menschenbezogen, kann aber auch wunderbar mit Nanda spielen, sofern die sich anständig benimmt und es nicht wieder übertreibt. Dazu gleich mehr. ;)

Fernanda ist ein Quatschkopf. Immer vorn mit dabei und ein freches Luder. Sie holt sich, was sie möchte und ist dabei nicht unbedingt rücksichtsvoll. (Das war auch der Grund, warum wir damals bei der Zusammenführung sehr verunsichert waren. Rieke zog sich zurück und Fernanda hätte uns am liebsten mit Haut und Haaren beschlagnahmt.) Wenn hier etwas los ist, es z.B. klingelt, flüchtet sie erst einmal, weil sie schreckhaft ist, aber bei "guten Sachen" steht sie gleich wieder in der ersten Reihe, z.B. wenn meine Schwester uns besucht oder man mit den Nachbarn schmusen kann. Die Nachbarskatze findet sie total knorke und rennt einen regelrecht um, sobald zufällig beide Türen gleichzeitig offen sind, wo Rieke sich eher unter das Sofa flüchtet. Es interessiert sie auch nicht wirklich, dass es der Nachbarskatze nur begrenzt gefällt, wenn ihre "Näselfreundin" das fremde Wohnzimmer stürmt. :mrgreen:

Damit sind wir beim wohl größten Unterschied zwischen unseren beiden: Nandus schießt gerne mal übers Ziel hinaus.

Wenn sie ihren Spielwahn hat, kann sie sich zwar schon mit sich selbst oder uns beschäftigen, aber wenn sie sich dazu entschließt, Rieke quasi ihren Willen aufzudrücken, geht das nicht immer ohne Zoff. Madame spielt mit, wenn sie Lust hat und dann sind die zwei wunderbar anzusehen, aber wenn Madame keine Lust hat, läuft es immer darauf hinaus, dass Nanda ihr auf den Wecker geht. Dann wird sich den Kratzbaum hoch und runter gejagt, nacheinander gehauen und wenn Nanda nicht von Rieke ablässt, endet es damit, dass Rieke in eine beliebige Ecke flüchtet, wo Nanda ihr den Weg abschneidet und sie nervt. Wenn es allzu doof wird, gehen wir dazwischen, ansonsten besteht das Szenario dann aus "Boxen" (Rieke verteidigt sich bzw. will sich Raum verschaffen und Nanda stichelt dagegen) und Rieke faucht, knurrt und singt, in dieser Reihenfolge gesteigert und abhängig von Nandas Hartnäckigkeit. :roll:

Aber wie gesagt, sie können auch wunderbar spielen und es wird häufig auf derselben Couch oder gemeinsam auf dem Kratzbaum geschlummert, manchmal gemeinsam gefressen und sich zumindest ab und zu gegenseitig geputzt. Mit anderen Worten: Wir haben hier sicher kein Dream Team, aber insgesamt verstehen die beiden sich gut. Wahrscheinlich nicht zuletzt, weil Rieke sich dort zurücknimmt, wo Fernanda sich etwas zu sehr in den Vordergrund drängelt. ;)

Meine Frage an euch wäre also: Wie müsste der oder die Dritte im Bunde sein, damit ein Trio gut funktioniert?
Noch wichtiger: Würdet ihr in unserer Konstellation überhaupt eine dritte Katze in Betracht ziehen?

Wenn ich mir die beiden so anschaue, wüsste ich gar nicht, welche Anforderungen ich genau sollte. Es wäre sicherlich schön, wenn jemand mit ausreichend Spaß am Spiel für unseren "kleinen Teufel" zu haben wäre. Auf der anderen Seite dürfte es kein temperamentvoller Wirbelwind sein, weil ich dann die Befürchtung hätte, dass Rieke als Einzelkatze unter zwei anderen leben würde. Aber gerade bei dem Wunsch nach einem ausgeglichenen Charakter sehe ich die Gefahr, dass es wieder in die eine oder die andere Richtung ausschlägt. Was denkt ihr so, wenn ihr das lest? Würde mich einfach interessieren. :001:

Viele Grüße
 
  • Was passt dazwischen? (Dritte Katze) Beitrag #2
Huhu Mobie...
Ich werf´ mal das hier in den Raum:

Es kann keiner voraussagen, was bei einer dritten Katze passieren wird ;)
Es kann sein, dass Deine bisherigen beiden völlig entspannt reagieren, es kann sein, dass sie panisch werden - es kann sein, dass sie sich als Duo noch mehr zusammenschweißen als bisher, es kann sein, dass sich eine von den beiden mit der neuen zusammentut...

Meiner Meinung nach hat das bei mehr als 3 Katzen nicht mehr viel mit gerade und ungerade zu tun - aber gerade bei 2 Katzen, die sich schon lange kennen, kann eine dritte wahrscheinlich schon ordentlich Unruhe reinbringen.... da würde ich vielleicht tatsächlich gleich zu zwei neuen Katzen raten.... möglicherweise auch welche, die sich schon kennen....

Dann hat man zwar erstmal zwei "Teams" - aber keiner muss allein unsicher sein und sich in der Minderheit fühlen. Und wie sich die Konstellationen dann mischen, siehst Du ja an meinem verlinkten Thread - hier hat sich ja mit jeder neuen Katze alles wieder neu zusammengefügt (bzw., zu den ersten beiden sind ja auch gleich 2 neue dazugekommen.... die sich auch nicht grün waren, aber das konnten wir ja nicht ahnen ;) )

Alterstechnisch würde ich auf jeden Fall keine ältere Katze nehmen - sie sollte auf jeden Fall jünger sein oder bestenfalls gleichaltrig wie Deine älteste Katze, würde ich sagen... Damit sie eben gar nicht erst in die Versuchung kommt, sofort die Chefrolle an sich zu reißen ;)

LG, seven
 
  • Was passt dazwischen? (Dritte Katze) Beitrag #3
Ich habe ja hier selbst ein Trio und damit nur gute Erfahrungen gemacht und so ein eingeschworenes Team sind deine Katzen der Beschreibung nach auch nicht, dass man sagen würde "Never change a winning team".

Nach der Beschreibung deiner Katzen würde ich eine Katze oder auch ein Kater (falls der nicht zu rauflustig ist und die ganze Zeit mit den Damen nach Katerart raufen und balgen will) im Alter von 3 - 6 Jahren empfehlen, natürlich gut sozialisiert, verträglich im Umgang mit Kätzinnen, auf keinen Fall dominant. Vom Wesen, Charakter und Temperament sollte sie zwischen Fernanda und Rieke liegen, also nicht zu ruhig, aber auch nicht zu lebhaft und draufgängerisch, vielleicht ist dann Fernanda auch besser ausgelastet und muss Rieke nicht ihren Willen aufzwingen, wenn diese nicht will, sondern dann wäre da auch noch jemand anderes da.

So wie du deine Katzen beschreibst, sollten sie mit einem Neuzugang eigentlich ganz gut zurechtkommen.
 
  • Was passt dazwischen? (Dritte Katze) Beitrag #4
Ich würde es wohl auch mit einer Dritten oder nem zusätzlichen pärchen versuchen. Je mehr Katzen da sind umso mehr auswahlmöglichkeiten hat man, sich Spielpartner zu suchen :D Was das wesen angeht stimme ich Simpat zu..
 
  • Was passt dazwischen? (Dritte Katze) Beitrag #5
Und wie sich die Konstellationen dann mischen, siehst Du ja an meinem verlinkten Thread - hier hat sich ja mit jeder neuen Katze alles wieder neu zusammengefügt

Bei eurem letzten Neuzugang stand ja leider ein ganz anderer "Druck" dahinter als Spinnereien bzgl. eines weiteren Haustiers, aber ich staune immer noch, wie Bonettis Einzug die Verhältnisse durchgemischt hat und wie die einzelnen Charaktere darauf reagiert haben. Das ist ein Aspekt, den ich wahnsinnig interessant finde, der mich gleichzeitig aber darin bestätigt, dass ich eine solche Veränderung nicht leichtfertig forcieren würde, wenn ich nicht muss. In der Hinsicht bin ich selbst auch ein wenig Katze, ich hab's lieber stabil und langweilig. Aber sollte sich einmal der richtige Kandidat finden, wäre ich nicht abgeneigt. :001:

Witzigerweise hatte ich ebenfalls den Gedanken, dass ein weiteres Duo eine gute Wahl sein könnte. Der kam in erster Linie, weil mir beim Nachdenken über ein geeignetes Alter einfiel, dass es mit Sicherheit schwieriger ist, eine einzelne und ähnlich alte Katze zu finden, die zufällig noch die passenden Eigenschaften mitbringt als sozusagen "fertige" Doppelpacks. Vier Katzen sind allerdings auch eine Hausnummer, die ich nie anstreben wollte, von daher lasse ich die Option erst einmal so stehen und überlege, wie groß das Haus für 20 Katzen sein muss, falls die sich auch nicht perfekt verstehen. Nein, Spaß beiseite. :mrgreen:

So wie du deine Katzen beschreibst, sollten sie mit einem Neuzugang eigentlich ganz gut zurechtkommen.

So schätze ich die beiden eigentlich auch ein. Das Stichwort Dominanz war sehr gut, das wäre in unserem Fall garantiert ein Schuss in den Ofen, wie man so schön sagt. In der Hinsicht waren wir damals ein bisschen "blöd" als wir uns für eine Vertreterin der Perser (von der gesundheitlichen Seite abgesehen, die ich in Bezug auf die Zucht niemals mehr unterstützen würde) entschieden haben bzw. für einen zu dem Zeitpunkt noch nicht näher bekannten Gegenpart. Aber dafür, dass die beiden nicht die besten Bedingungen für ein Leben als perfektes Duo mitbrachten, haben wir das ganz gut hingekriegt, denke ich und bin jeden Tag froh, dass wir den Schritt damals gemacht haben.
Vielleicht rede ich von unserer möglichen Drittkatze in ein oder zwei Jahren ja auch so. ;)
 
  • Was passt dazwischen? (Dritte Katze) Beitrag #6
Also wenn die Nanda sich wieder einkriegt und die beiden sich grundsätzlich (!) schon gut verstehen, dann rate ich von einer Drittkatze ab. ich hatte den Fall mal bei einer Freundin - die hatte 2 Geschwisterkatzen (Katze und Kater, also wie bei mir), und sie dachte immer, daß der Kater unterfordert ist, weil ja eben (angeblich) nur Kater richtig miteinander spielen. Ich hab ihr gleich davon abgeraten, der zusätzliche Kater kam trotzdem... das Ergebnis war, das die Kater rein gar nicht miteinander gespielt haben, aber dafür die Katze so richtig gemobbt wurde. Der Satz "hätt ich doch mal auf dich gehört" ist sogar auch gefallen... Mag natürlich ein Einzelfall sein, und es kommt dazu, daß ich die betreffenden Katzen persönlich kannte, aber ich bleib bei "never change a winning team". Und "generell gut verstehen" zählt durchaus auch als "winning team".
 
  • Was passt dazwischen? (Dritte Katze) Beitrag #7
Ich hatte hier eine vergleichbare Situation, die vielleicht sogar noch ein Stück krasser war, um es mal so auszudrücken.

Chico kam, wahrscheinlich zu jung - so richtig kann das keiner sagen - zu mir. Nicht richtig sozialisiert und dazu sehr ängstlich. Als Bauernhofkatze kannte er auch gewisse Alltagsgeräusche einer Wohnung nicht.

Ca einen Monat nach Chicos Einzug kam Marianne dazu. Geschätzt damals zwischen 2 und 4 Jahre, sehr menschenbezogen, aber eben auch eher ruhig und nicht so verspielt.
Marianne übernahm aufgrund von Alter etc. erst mal die Chefrolle. Sie machte gleich deutlich, wo ihre Grenzen liegen. Die Vergesellschaftung an sich war relativ schnell überstanden, doch dann machten sich eben auch die Unterschiede immer mehr deutlich.

Chico war aufgrund seines Alters und seines Charakter sehr rauffreudig. Ein typischer Kater eben, der dazu nicht wirklich gelernt zu haben scheint, wie man Krallen und Zähne richtig einsetzt.
Marianne dagegen war schon immer eher ruhig, verschlafen, verschmust und spielte deutlich weniger und auch deutlich anders als Chico. Wenn beide mal Lust hatten, konnten sie auch wunderbar miteinander spielen. Doch sobald es Marianne zu heftig wurde, setzte sie deutliche Grenzen. Chico war dementsprechend etwas unausgelastet, kratzt sogar massiv an der Tapete.

Etwa ein Jahr nachdem Marianne eingezogen war, kam dann Karli ungeplant dazu. Karli ist eine Kätzin, die zu früh getrennt wurde und eher Schreckhaft ist. In ihrem Alten zu Hause verstand sie sich besser mit dem deutlich älteren Kater als mit der gleichaltrigen Kätzinnen.

Auch die Vergesellschaftung war recht schnell erledigt, also die Grundvergesellschaftung. Das richtige Annähern dauerte länger. Karli war aber ein super ausgleich. Obgleich Kätzin spielt sie sehr katerartig, um es mal so auszudrücken. sie rauf unheimlich gern, spielt viel und war damit der perfekte Partner für Chico. Aber sieist auch sehr menschenbezogen und verschmust, auch anhänglich. Es dauerte zwar eine ganze Weile, aber sie schmuste sogar mit Marianne, legte sich zu ihr mit ins Körpchen etc. (ging zwar alles immer von Karli aus, aber Marianne ließ es eben auch zu).

Für uns war die Drittkatze defintiv eine wunderbare Lösung.
 
  • Was passt dazwischen? (Dritte Katze) Beitrag #8
Also wenn die Nanda sich wieder einkriegt und die beiden sich grundsätzlich (!) schon gut verstehen, dann rate ich von einer Drittkatze ab. ich hatte den Fall mal bei einer Freundin - die hatte 2 Geschwisterkatzen (Katze und Kater, also wie bei mir), und sie dachte immer, daß der Kater unterfordert ist, weil ja eben (angeblich) nur Kater richtig miteinander spielen. Ich hab ihr gleich davon abgeraten, der zusätzliche Kater kam trotzdem... das Ergebnis war, das die Kater rein gar nicht miteinander gespielt haben, aber dafür die Katze so richtig gemobbt wurde. Der Satz "hätt ich doch mal auf dich gehört" ist sogar auch gefallen... Mag natürlich ein Einzelfall sein, und es kommt dazu, daß ich die betreffenden Katzen persönlich kannte, aber ich bleib bei "never change a winning team". Und "generell gut verstehen" zählt durchaus auch als "winning team".

Da hatte ich dann genau das Gegenteil. Sue und Murphy haben sich sehr gut verstanden und vertragen und auch miteinander gespielt, nur wollte halt Murphy immer wieder mal mit ihr nach Katerart raufen und balgen und dass mochte Sue gar nicht. Murphy war allerdings bestens sozialisiert und erzogen, er ließ immer sofort beim ersten Faucher von ihr ab und hat sie nie ernsthaft bedrängt oder wild angesprungen und Sue wirkte auch nicht ängstlich sie wußte sich stets zu behaupten, sonst hätte ich es auch nicht gewagt, noch einen weiteren Kater als Raufkumpanen für Murphy ins Haus zu holen und ich habe da 2 Monate lang auch nach einem passenden ebenso gut sozialisierten und von der Katzenmutter erzogenen Kater gesucht. Ergebnis war die Vergesellschaftung innerhalb von 2-3 Tagen und es klappt bis heute bestens. Sue ist weder ausgeschlossen, noch gemobbt, noch wird sie bedrängt und wenn es ihr zu wild wird, weist sie die Kater einmal kurz in ihre Schranken, sucht sich ein schönes Plätzchen und schaut ihnen dann bei ihrem wilden Treiben zu.
 
  • Was passt dazwischen? (Dritte Katze) Beitrag #9
Da sieht man mal wieder, wie unterschiedlich es laufen kann, wenn eine neue Samtpfote ins Haus kommt. :eusa_think:
Bestätigt mich aber in meinem momentanen Denken, das als eine Option im Kopf zu haben und mich auf nichts zu versteifen.
Würde hier ein deutliches Ungleichgewicht herrschen und Rieke unter Mobbing leiden, hätte ich sicherlich mehr Druck damit.
So läuft es ja gut. Vor allem, wenn ich Nanda etwas ablenke und sie körperlich auslaste. Rieke ist eindeutig der Denksportler unter den beiden. ;)

Eure Einschätzungen haben mir sehr dabei geholfen, das zu beleuchten. Dafür ganz lieben Dank! :)
Falls es eines Tages zu Nummer 3 kommen sollte, steht in jedem Fall fest, dass diese sehr sorgfältig ausgesucht werden müsste.
Ein Lottospiel wäre mir in der Hinsicht zu riskant, weil ich genau weiß, dass ich nicht damit zurechtkommen würde, wenn die Aktion "in die Hose" ginge.
 
  • Was passt dazwischen? (Dritte Katze) Beitrag #10
Bitte jetzt nicht mißverstehen, ich will hier keine Werbung für Kitten von Züchtern machen, aber es ist einfach so, dass die dann, wenn die mit viel Liebe großgezogen werden, in einer Katzengruppe aufwachsen mit anderen Kitten und erwachsenen Tieren, dann erst mit 13-16 Wochen abgegeben werden, dass die dann halt sich wirklich gut vergesellschaften lassen, weil die einfach bestens sozialisiert sind. Noch dazu habe ich mir mit den Briten auch eine recht umgängliche, sehr verträgliche und ausgeglichene Katzenrasse ausgesucht, die alle drei daher ähnlich vom Wesen und Temperament sind und auch im Alter gut zueinander passen. Unter solchen Voraussetzungen war das Risiko, dass es nicht klappt, natürlich äußerst gering, weil sonst hätte ich das gleiche Problem wie Morastbiene, wie damit zurechtkommen, wenn man dann zur Not ein Tier wieder abgeben müsste, wenn die Katzen sich miteinander einfach nicht wohlfühlen und vertragen auf Dauer.

Allerdings habe ich auch schon oft z.B. von spanischen Straßenkatzen gehört, die auch als besonders verträglich und gut sozialisiert gelten und sich gut mit anderen Katzen vergesellschaften lassen.

Es ist halt unheimlich wichtig, dass man den Neuzugang so gut wie möglich passend zu den vorhandenen Tieren auswählt, damit erhöht man die Chancen, dass es klappt schon deutlich.
 
  • Was passt dazwischen? (Dritte Katze) Beitrag #11
Sue und Murphy waren aber auch keine Geschwister, gell? Aber das sind Nanda und Rieke ja auch nicht... insofern mag das durchaus was anderes sein. Aber bei einem gut eingespielten Geschwisterpaar wie eben bei meiner Freundin wär ich definitiv vorsichtig. Es ist immer so schwierig, das aus der Entfernung zu beurteilen, bei besagter Freundin kannte ich Freundin wie Katzen wenigstens persönlich ... besagte Freundin war auch eine, die ihre Katzen übergenau beobachtet hat, das find ich auch immer recht gefährlich. So kommst Du mir aber nicht vor, Mina. Insofern könnte das durch Deine eigene Entspanntheit eh besser laufen.
 
  • Was passt dazwischen? (Dritte Katze) Beitrag #12
Sue und Murphy waren aber auch keine Geschwister, gell? Aber das sind Nanda und Rieke ja auch nicht... insofern mag das durchaus was anderes sein. Aber bei einem gut eingespielten Geschwisterpaar wie eben bei meiner Freundin wär ich definitiv vorsichtig. Es ist immer so schwierig, das aus der Entfernung zu beurteilen, bei besagter Freundin kannte ich Freundin wie Katzen wenigstens persönlich ... besagte Freundin war auch eine, die ihre Katzen übergenau beobachtet hat, das find ich auch immer recht gefährlich. So kommst Du mir aber nicht vor, Mina. Insofern könnte das durch Deine eigene Entspanntheit eh besser laufen.

Sue und Murphy sind Halbgeschwister und 3 1/2 Monate Altersunterschied, er 07.04. und sie 19.07.2010. Ich weiß, was du meinst, bei Sue und Nico (die waren Geschwister), wäre ich nie auf den Gedanken gekommen eine dritte Katze dazuzuholen, die beiden waren so eng und unzertrennlich. Die waren eine richtige Einheit, eine dritte Katze wäre da immer außen vor geblieben. Bei einem Dreamteam, egal ob Geschwister oder nicht und einer sehr engen Bindung, rate ich ja auch von einer dritten Katze ab, wenn dann eher zwei dazu, aber so hörte es sich bei der Beschreibung der Katzen von Morastbiene für mich nicht an.

Ich wollte ja ursprünglich von Anfang an zwei Kater, aber die beiden hingen so aneinander, dass ich sie nicht trennen wollte und in die kleine Prinzessin, habe ich mich auch sofort verliebt, erst hatte ich mich in der ersten Sekunde, wo ich ihn gesehen habe in Nico verliebt und dann brachte er sie mit und da konnte ich nicht anders. Auch die Züchterin hatte so etwas noch nicht gesehen, da waren zwei Würfe und insgesamt 8 Kitten, aber die zwei spielten nahezu ausschließlich nur miteinander, die wollten von den anderen nichts wissen. Sie hatte zwar schon öfters Kitten die dann enger aneinander hingen, aber solche Kletten wie die beiden und solches Desinteresse gegenüber anderen, sah sie auch zum ersten Mal. Da wäre eine dritte wirklich das dritte Rad am Wagen gewesen und ich hätte es schon wegen der Wohnungsgröße nicht gemacht, waren ja von Anfang an nur zwei geplant. Murphy habe ich auch nicht selbst ausgesucht, aber er ist trotzdem mein Herzenskater inzwischen, den hat mir die Züchterin nach Nicos Tod geschenkt, als Sue vor Kummer nicht mehr gefressen hat, das Tierheim mir keine Katze geben wollte, schon allein wegen Fip nicht und weil die fast ausschließlich nur mit Freigang vermitteln und ich gar nicht in der Lage war, mir ein neues Kitten auszusuchen. Ist auch der einzige Kater der je alle Impfungen bekommen hat, weil er einen EU-Impfpass hat, war ja ursprünglich als Deckkater vorgesehen, deswegen hatte sie ihn noch behalten, sie wollte seine Entwicklung abwarten, sie hatte sonst zu dem Zeitpunkt keine Kitten.

Hatte damals auch drei Monate lang überlegt, ob dritte Katze ja nein und dann zwei Monate wie gesagt, nach dem passenden Katerchen gesucht. Also Murphy kam am 01.01. zu uns, dann wurden er und Sue im Januar noch kastriert, Anfang Februar fing ich dann an darüber nachzudenken, ob evtl. dritte Katze angebracht ist oder nicht, weil Murphy halt immer wieder mit ihr raufen und balgen wollte, was sich auch nach dem Abbau der Hormone nicht geändert hat und Anfang Mai habe ich mich dazu entschieden und Mitte Juli ist dann Felix eingezogen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Thema:

Was passt dazwischen? (Dritte Katze)

Was passt dazwischen? (Dritte Katze) - Ähnliche Themen

Katze "beißt" in Zehen: Hallo. Wir haben seit ungefähr einem Jahr zwei Katzen (Brüder) die beide jetzt ungefähr 3 Jahre alt sind. Der eine davon hat es hin und wieder...
Katze fordert Kater auf - oder doch nicht???: Hallo meine Lieben, ACHTUNG das wird eine lange Geschichte. Wir haben letzten Dienstag zwei Katzen aus dem Tierheim geholt. eine Fenya, vom...
Ist eine dritte Katze ratsam?: Hallo, Ich bin zum ersten Mal in einem Forum und brauche dringend Hilfe.. Ich habe eine emotional instabile Persönlichkeitsstörung vom Typ...
Schwere Katzenzusammenführung - Brauche Hilfe.: Hi ihr Lieben. ich bin neu hier und möchte mich im voraus erstmal bedanken für das lesen und eventuelle antworten/helfen. :) Es geht um...
Welcher Hund passt zu mir?: Hallo zusammen, ich hoffe ich mache es richtig aber soweit ich es verstanden habe beantworte ich hier die Fragen und dann kommen von euch Kennern...
Oben