- Kater hat Angst vor... Beitrag #1
zitroneneistee
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... dem Staubsauger,
Kleidung und Tüten die ausgeschüttelt werden,
dem Besen,
wenn mein Freund die Tür aufsperrt (bei mir in Normalfall nicht ?)
wenn der Nachbar SEINE Tür aufsperrt :shock:
mittelgroße bis große Gegenstände die wir durch die Wohnung tragen,
wenn jemand Schuhe in der Wohnung an hat,
Besuch (nach ner Weile gehts und er stößt dazu und lässt sich sogar mal streicheln),
dem Abzug in der Küche, dem Föhn und andere laute elektrischen Geräte,
manchmal wenn mein Freund niest/hustet oder unerwartet schnell von der Couch aufsteht,
wenn wir mal eine einzige Nacht nicht da waren
und mit Sicherheit noch einige andere Sachen.
Unser Katerchen ist allgemein sehr sensibel und schreckhaft. Er hat ca. 2 Monate gebraucht bevor er sich im gleichem Raum aufgehalten hat in dem wir sind und nochmal mindestens einen mehr um sich uns zu nähern. (sie sind ca Mai 2012 geboren und im November kamen sie zu uns - über den TA; Fundkatzen.)
Das Pipiproblem haben wir inzwischen zum Glück auch im Griff: https://www.tierforum.de/t173812-leider-auch-bei-uns-pipialarm.html
Er kommt auch jeden Abend zu uns um seine Schmuseeinheiten abzuholen
Ich bin heilfroh, dass er sich so gut mit seiner Freundin versteht. Sie ist relativ selbstbewusst und zeigt ihm, dass die Welt nicht komplett gegen ihm ist. Sie machen zusammen auch jede Menge Blödsinn wie es Jungspunde nunmal tun, wenn in seinen Augen nichts Außergewöhnliches passiert bewegt er sich wie ein Pascha ^.^' Also allgemein ein enormer Fortschritt zu dem wie es zu Anfang lief!
Trotzdem schadet etwas mehr Selbstvertraun nicht.
Und genau das gehe ich gerade an
Ich hoffe auf Tipps, Einschätzungen, Verbesserungsvorschläge und Erfahrungen um ihn langsam aber sicher an ein normales Alltagsgeschehen heranzuführen.
Methode für den Besen:
ich kehre langsam eine Stelle und werfe ihm in sichere Entfernung Leckerlis zu. Der Abstand wird nach und nach verringert so wie er es zulässt. Ich beachte ihn dabei wenig und mach einfach meine Arbeit.
das klappt soweit ganz gut, wir sind jetzt bei 30 cm Abstand
was ja eigentlich reicht ^.^ er soll mir ja nicht direkt in den Besen springen *hihi*
das wohl schlimmste Problem ist der Staubsauger...
Wir hatten zuerst einen älteren und wesentlich lauteren Staubsauger (der nicht besonders viel geleistet hat) Die ersten male hats über 3 Stunden!!!! gedauert bis er wieder von seinem Versteck hervorgekrochen ist
Es ging relativ bald bergauf auf eine halbe Stunde. jetzt haben wir einen neuen, der leiser ist und von der Stärke verstellbar. 15 Minuten sind es in Etwa jetzt. ich achte darauf dass ich immer nur 1-2 Räume auf einen Tag sauge, so dass er weiß, dass er da wo er sich versteckt hat sicher ist.
die Vorgehensweise ist ähnlich wie bei dem Besen. Der Staubsauger bleibt erstmal ausgeschalten. Ich tu nur so als ob ich saugen würde, das Ding klappert bei den Bewegungen. Entfernung: ich im Wohnzimmer - er im Flur.
Ist der Staubsauger aus und keiner bewegt ihn, ist er uninteressant und es wird sogar darauf herumgeturnt.
Er wird von mir 1-2 mal täglich für ein paar Sekunden unter ertragbaren Stress gesetzt. Will ihn natürlich nicht überfordern.
Es ist ok wenn er auch später den Raum verlässt wenn ich den Staubsauger einschalte, nur hat er aktuell große Angst und leidet darunter. DAS will ich ändern. Ich will ihm zeigen, dass er nicht gefressen wird wenn das Monster unterwegs ist.
meitn ihr das ist ein erreichbares Ziel?
wie viele "Baustellen" kann ich ihm auf einmal zumuten? Wäre es ok, wenn ich z.B. parallel dazu (an einem oder auf 2 aufeinanderfolgende Tage, aber nicht gleichzeitig) ihm daran gewöhne wenn jemand Schuhe an hat? Das macht ihm weniger fertig. Das ist ihm "nur" unheimlich traut sich aber ran.
Soll ich ihn nur über Leckerlies loben oder auch über Sprache und -wenn er es zulässt- Körperkontakt? Oder ist es besser ihn nicht übermäßig zu beachten und keine große Sache aus der Situation zu machen um ihn nicht zu beunruhigen?
liebe Grüße
Kleidung und Tüten die ausgeschüttelt werden,
dem Besen,
wenn mein Freund die Tür aufsperrt (bei mir in Normalfall nicht ?)
wenn der Nachbar SEINE Tür aufsperrt :shock:
mittelgroße bis große Gegenstände die wir durch die Wohnung tragen,
wenn jemand Schuhe in der Wohnung an hat,
Besuch (nach ner Weile gehts und er stößt dazu und lässt sich sogar mal streicheln),
dem Abzug in der Küche, dem Föhn und andere laute elektrischen Geräte,
manchmal wenn mein Freund niest/hustet oder unerwartet schnell von der Couch aufsteht,
wenn wir mal eine einzige Nacht nicht da waren
und mit Sicherheit noch einige andere Sachen.
Unser Katerchen ist allgemein sehr sensibel und schreckhaft. Er hat ca. 2 Monate gebraucht bevor er sich im gleichem Raum aufgehalten hat in dem wir sind und nochmal mindestens einen mehr um sich uns zu nähern. (sie sind ca Mai 2012 geboren und im November kamen sie zu uns - über den TA; Fundkatzen.)
Das Pipiproblem haben wir inzwischen zum Glück auch im Griff: https://www.tierforum.de/t173812-leider-auch-bei-uns-pipialarm.html
Er kommt auch jeden Abend zu uns um seine Schmuseeinheiten abzuholen
Ich bin heilfroh, dass er sich so gut mit seiner Freundin versteht. Sie ist relativ selbstbewusst und zeigt ihm, dass die Welt nicht komplett gegen ihm ist. Sie machen zusammen auch jede Menge Blödsinn wie es Jungspunde nunmal tun, wenn in seinen Augen nichts Außergewöhnliches passiert bewegt er sich wie ein Pascha ^.^' Also allgemein ein enormer Fortschritt zu dem wie es zu Anfang lief!
Trotzdem schadet etwas mehr Selbstvertraun nicht.
Und genau das gehe ich gerade an
Ich hoffe auf Tipps, Einschätzungen, Verbesserungsvorschläge und Erfahrungen um ihn langsam aber sicher an ein normales Alltagsgeschehen heranzuführen.
Methode für den Besen:
ich kehre langsam eine Stelle und werfe ihm in sichere Entfernung Leckerlis zu. Der Abstand wird nach und nach verringert so wie er es zulässt. Ich beachte ihn dabei wenig und mach einfach meine Arbeit.
das klappt soweit ganz gut, wir sind jetzt bei 30 cm Abstand
das wohl schlimmste Problem ist der Staubsauger...
Wir hatten zuerst einen älteren und wesentlich lauteren Staubsauger (der nicht besonders viel geleistet hat) Die ersten male hats über 3 Stunden!!!! gedauert bis er wieder von seinem Versteck hervorgekrochen ist
die Vorgehensweise ist ähnlich wie bei dem Besen. Der Staubsauger bleibt erstmal ausgeschalten. Ich tu nur so als ob ich saugen würde, das Ding klappert bei den Bewegungen. Entfernung: ich im Wohnzimmer - er im Flur.
Ist der Staubsauger aus und keiner bewegt ihn, ist er uninteressant und es wird sogar darauf herumgeturnt.
Er wird von mir 1-2 mal täglich für ein paar Sekunden unter ertragbaren Stress gesetzt. Will ihn natürlich nicht überfordern.
Es ist ok wenn er auch später den Raum verlässt wenn ich den Staubsauger einschalte, nur hat er aktuell große Angst und leidet darunter. DAS will ich ändern. Ich will ihm zeigen, dass er nicht gefressen wird wenn das Monster unterwegs ist.
meitn ihr das ist ein erreichbares Ziel?
wie viele "Baustellen" kann ich ihm auf einmal zumuten? Wäre es ok, wenn ich z.B. parallel dazu (an einem oder auf 2 aufeinanderfolgende Tage, aber nicht gleichzeitig) ihm daran gewöhne wenn jemand Schuhe an hat? Das macht ihm weniger fertig. Das ist ihm "nur" unheimlich traut sich aber ran.
Soll ich ihn nur über Leckerlies loben oder auch über Sprache und -wenn er es zulässt- Körperkontakt? Oder ist es besser ihn nicht übermäßig zu beachten und keine große Sache aus der Situation zu machen um ihn nicht zu beunruhigen?
liebe Grüße
