Welches Kleintier? Es wird ein Hamster.

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  • Welches Kleintier? Es wird ein Hamster. Beitrag #1
Seifenspenderin

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Ich überlege, ob ich mir noch ein (bzw. 2, wenns kein Hamster ist ;-) ) Kleintier anschaffe, aber ich bin mir noch nicht so sicher, vielleicht auch nicht, wenns nichts Passendes gibt.

Also ich suche ein/zwei Tier(e), das/die man in nem Käfig halten kann (dachte an 0,5 qm, ggf. auch mehr, Platz hätte ich schon - aber keinen Freilauf).

Das Tier muss nicht handzahm werden und mir ist egal, ob es tag- oder nachtaktiv ist.
Wichtig wär mir, dass es wenig Eigengeruch hat - ich will keinen absolut stinkenden Käfig. Ich möchte nicht, dass meine Wohnung extrem riecht.:)
Die regelmäßigen Kosten sollten sich so auf 10-15€ im Monat belaufen. Natürlich würde ich für höhere unregelmäßige Kosten (Tierarztkosten) usw. aufkommen und das auch können!

Die Lebenserwartung sollte nicht zuuu hoch sein bzw. ich würde mir gerne auch ein älteres Tier anschaffen.

Am liebsten würde ich Tieren ein Zuhause geben, die sonst keine Chance haben. Habt ihr Vorschläge?
 
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  • Welches Kleintier? Es wird ein Hamster. Beitrag #2
Farbmäuse?
Die sollte man am besten mindestens zu viert halten - 6-8 wären noch besser, weil es eben Rudeltiere sind.
Mädels und/oder Kastraten kannst Du bunt mischen - unkastrierte Kerle würden sich jedoch irgendwann totbeißen, das scheidet also aus - mal ganz davon abgesehen, dass die wirklich bestialisch stinken (wir hatten mal 6 Notfallkerlchen, die noch auf ihre Kastra warteten - der Gestank war unerträglich...)

An Platz brauchen 4-6 Farbmäuse eine Mindestgrundfläche von 100x50cm und 80cm Höhe - je größer, desto besser natürlich immer....
Auslauf brauchen sie nicht.
Mit den Futterkosten dürftest Du da auch ungefähr hinkommen. Trockenfutter muss täglich sein, Frischfutter am besten auch, aber wenn man da eine Gurke, 2 Tomaten und ´ne Paprika hat, kommt man auch schon ´ne gute Woche hin... Ich weiß noch, wie ich damals oft mit einer einsamen Möhre an der Kasse gestanden habe für 13 Cent oder so ;)

Und was den Geruch angeht - wenn man den Käfig reihum etagenweise reinigt, dann müffelt da nicht wirklich was. Die Mäuse sind halt revierbezogen, und wenn man alles auf einen Streich reinigt, meinen sie, dass sie gleich alles übermarkieren müssen. Macht man aber regelmäßig alle paar Tage die Pipiecken sauber und erneuert die Streu wirklich im 2-Wochen-Rhythmus etagenweise, bleibt der vertraute Geruch (den hauptsächlich die Mäuse riechen ;) ) erhalten, und da müffelt nicht wirklich was - jedenfalls nicht mehr, als bei allen anderen Haustieren auch.... Wir hatten zeitweise bis zu 24 Mäuse gleichzeitig, und man hat nur was gerochen, wenn man die Nase direkt in die Voli gehalten hat....

LG, seven

edit: Ach so: Lebenserwartung sind 1-2 Jahre - im Schnitt kann man glücklich sein über jede Maus, die 14 Monate überschreitet - bei ganz großem Glück können es auch 26 Monate werden.... sind leider sehr tumoranfällig und haben gern Atemwegsinfekte... und ja - wenn sie mal im Tierheim sitzen, kommen sie da auch nur schwer wieder raus, weil der Normalbürger sich einfach am liebsten junge, putzige Mäuschen für 1,50 Euro aus dem Zooladen holt, anstatt sie gegen eine Schutzgebühr aus dem TH zu nehmen....
 
  • Welches Kleintier? Es wird ein Hamster. Beitrag #3
Ja, also generell bin ich nicht abgeneigt von Farbmäusen, hab mich vorhin auch so ein bisschen belesen und ein paar Videos geschaut. Wie aktiv sind Farbmäuse denn so? Wenn ich mir vorstelle, dass da 4 Tiere rumwuseln, weiß ich noch nicht, wie ich das finde. Meine Mama ekelt sich nämlich vor Mäusen (wegen dem langen Schwanz), aber ich wohn ja nicht mehr direkt zuhause (eigene Wohnung). Stimmt es eigentlich, dass je größer der Käfig ist, desto weniger es stinkt?

Mit dem Frischfutter wärs kein Problem, davon bleibt immer genug übrig.:)

Also am Donnerstag werde ich wahrscheinlich Zeit haben und ich denk, da werd ich mal unser Tierheim besuchen und mir erstmal einen Einblick verschaffen und den Kleintieren dort mal zuschauen. Ich glaub bei uns im Tierheim sitzen immer ganz viele Mäuse. Mäuse und Ratten; andere Kleintiere (Hamster, Lemminge, Degus usw.) gibts da gar nicht so oft.

Auf DieBrain steht aber, dass Mäuse einen strengen Eigengeruch haben. :eusa_think:

Gibt es noch andere Kleintiere, die zu mir passen würden?
 
  • Welches Kleintier? Es wird ein Hamster. Beitrag #4
Huhu!

Hast du schonmal an Hamster gedacht? Mindestmaß für das Gehege sind 0,5m²- größer wäre aber natürlich besser. Goldhamster sind streng nachtaktiv, Zwerghamster sieht man auch mal tagsüber.

Hamster riechen kaum, sie sind sehr reinliche Tiere. Die meisten nehmen sogar eine Toilette an, wenn man sie anbietet. Man sollte auch wirklich nur regelmäßig die Toilettenecke säubern, eine Komplettreinigung sollte vermieden werden (außer im Fall von Parasiten o.ä.).
Lebenserwartung sind plus minus zwei Jahre, Notfellchen (auch ältere) findest du in den Hamsterhilfen:


Ich hab Hamster und Farbmäuse hier und rieche beide nicht. Die Mäuse muss man öfter reinigen, klar, da leben ja auch mehr Tiere. Ich mach hier jeden Monat eine Ebene sauber und das wars. Man riecht sie eigentlich nur, wenn es dringend an der Zeit ist, etwas zu säubern.
Farbmäuse sind total interessante Tiere, eben auch deswegen, weil sie so super sozial sind. Und mit der Gehegegröße: je größer das Gehege, desto mehr Streu passt rein und desto mehr Streu ist vorhanden, welches den Urin aufsaugen kann. Gilt aber eigentlich für alle Käfigtiere. Anfangs war ich wegen den Schwänzen auch total skeptisch, aber die sind wirklich genial- wie sie die immer um jeden Ast wickeln, wenn sie klettern, oder um den Finger- total niedlich!
Ein Hamster im Miniknast hat seine 2cm Einstreu schneller vollgepinkelt als ein Hamster in einem 120x50 Gehege mit 30cm Einstreu- ergo riecht man es auch sehr viel schneller.
 
  • Welches Kleintier? Es wird ein Hamster. Beitrag #5
Rennmäuse ?
100*50*50 gerne auch etwas größer bei Stabilen Gruppen.
Viel Einstreu , der Vorteil ist wie beim Hamster man muss sie eigentlich nie sauber machen.
Außer Sand sieben und nach Frischfutter resten suchen mache ich nicht bzw kriegen sie alle 10 Tage kompletten frischen Sand.
Und es riecht absolut nichts.

Also mit 10-15 Euro Grundkosten kommt man bei 2 Mäusen hin.
Weiß gar nicht ich glaube ich gebe für 5 Renner im Monat vielleicht 6-8 Euro aus.
Muss ja nur Eiweißfutter also Mehlwürmer oder so , Trockenfutter und Sand kaufen.
Frischfutter fehlt eigentlich immer was ab.

Werden bis zu 3 in guten Fällen 4 Jahre alt.
Sind Tagesüber Aktiv aber mehr halt Nachts.

Meine sind Wach sobald ich ins Zimmer komme , meine 3 Weibchen sind Super Zahm.
Meine 2 Kerle nicht die holen sich ihr Leckerchen und das war es.
 
  • Welches Kleintier? Es wird ein Hamster. Beitrag #6
Genau Casimir, ich hatte auch schon an Hamster gedacht, da wär kein Problem mit dem Schwanz und meine Eltern wären vielleicht nicht ganz so geschockt bei einem Tier ohne Schwanz wie jetzt bei plötzlich 4 Tieren mit Schwanz, wo in jeder Ecke des Käfigs Bewegung ist. Auf der anderen Seite, denke ich, ist es ganz schön, das Sozialleben von in Gruppen lebenden Tieren zu beobachten!

Ich muss auch mal gucken, wie mein Hund reagiert. Sie hat Jagdtrieb und bei viel Bewegung im Käfig (= vielen Tieren), schätze ich, wird sie noch mehr dazu animiert. Ich würde sie aber dahingehend erziehen, sich zu beruhigen, habe auch die Möglichkeit, die Tür zu schließen. Die Tiere würden vermutlich in meiner Küche leben (ich koche da nicht, ich koche immer bei meinen Eltern:lol:).

Hamster brauchen auch Auslauf, oder?

Es gibt zurzeit Renn- und Farbmäuse bei uns im Tierheim. Ich werde das jetzt auch ein bisschen vom Tierheimbesuch abhängig machen, da ich mir da auch ein realistisches Bild von den Tieren machen kann. Hamster gibt es nur vereinzelnd in meiner Nähe, ich glaub, ich hab nur einen gefunden auf diesen Seiten von der Hamsterhilfe. Gibt es nur so wenige Hamster? Ich dachte immer, das ist wie bei den Mäusen, weils ja kleine Tiere sind. Wobei das ja nicht das Schlechteste ist, wenns nur wenige gibt, die noch ein Zuhause suchen.

Würde es Sinn machen, jetzt schon nach nem großen Käfig oder Holz (ich würd gerne selber bauen, bin aber nicht gerade begabt:D) Ausschau zu halten, der groß genug für alle Tierarten wäre?

Ich kann mich gar nicht richtig entscheiden, ich finde alle drei Tierarten interessant! :roll: Ich werd mich noch ein wenig belesen..

Und muss man Rennmäusen Mehlwürmer geben oder gehen auch Nüsse (da sind ja auch Eiweiße und Proteine)?
 
  • Welches Kleintier? Es wird ein Hamster. Beitrag #7
Farbmäuse, Rennmäuse und Hamster benötigen tierisches Eiweiß, damit sollte man klar kommen. Entweder man gibt das direkt getrocknet ins Trockenfutter oder füttert lebend. Milchprodukte und Co sind nur eine Alternative, keine ultimative Lösung.

Das Problem bei dem Gehege ist, dass Farbmäuse eine ganz andere Bedingung an die Belüftung stellen als Hamster und Rennmäuse. Farbmäuse sind anfällig für Atemwegsinfekte, daher sollten die Ammoniakgase so schnell wie möglich aus dem Gehege geleitet werden- Aquarien sind daher nicht unbedingt zu empfehlen. Andererseits bieten sich Aquas für Hamster und Rennmäuse super an, weil die einen enormen Buddeltrieb haben und viel Einstreu brauchen (Farbmäuse auch, aber da reicht ein Tiefstreubereich).

Holzgehege kann man verwenden, aber die lassen sich u.U. schlecht desinfizieren. Unbehandeltes Holz müsstest du lackieren und auch das bietet keinen permanenten Schutz gegen Urin und Parasiten. Also wenn aus Holz, dann beschichtetes.

Hamster sitzen an die hunderte in den Hamsterhilfen, das würde ich jetzt nicht als "wenig" bezeichnen...


Ich habe ja nun den Vergleich hier sitzen: Farbmäuse und Hamster. Ich will mal ganz ehrlich sein- diese Gruppe Farbmäuse lasse ich in Ruhe aussterben und dann lege ich das auf Eis. Farbmäuse sind super interessant, vielfältig, intelligent, niedlich, toll zu beobachten- aber diese Krankheitsanfälligkeit zerrt an den Nerven. Ich war noch nie so oft beim Tierarzt wie jetzt mit den Mäusen. Die Vergesellschaftungen sind zwar nicht unbedingt kompliziert, aber Zeitraubend (aus dem Grund sollte man, wenn möglich, eine Maus auch nur drei mal in ihrem Leben vergesellschaften).
Wenn du damit klar kommst, öfter zum Tierarzt zu gehen und den Mäuschen Antibiotika zu geben, dann sind das auf jeden Fall geniale Tiere.
 
  • Welches Kleintier? Es wird ein Hamster. Beitrag #8
Nochmal zu den Farbis:
Wir haben damals angefangen mit 2 Mäuschen - die hat man so gut wie gar nicht gesehen ;) Unsere Seven war zwar ziemlich zahm und kam auch gern angelaufen, wenn man die Käfigtür geöffnet hat, und ist dann auf einem herumgeklettert - ihre Zwillingsschwester Nine war deutlich zurückhaltender, die ist freiwillig eigentlich gar nicht gekommen.
Nach einigen Wochen haben wir noch die CaraMellis dazugeholt, waren dann also bei 4 Mäusen - und auch da war nicht wirklich viel Leben in der Bude. Irgendwann starb Seven, und Cara und Melli fingen an, Nine zu tyrannisieren. Also zogen noch 5 Mäuschen ein - somit waren wir bei 8 - und ab da ging das Gewusel eigentlich erst richtig los ;)
Wir haben am Anfang auch erst nur 2 Mäuse geholt, weil wir dachten, wir wären mit 4 evtl. überfordert - später tat uns das leid, und wenn wir gewusst hätten, wie "einfach" es ist (also jetzt nicht unbedingt die Vergesellschaftung, aber das hat bei uns zum Glück immer ziemlich gut und flott geklappt), hätten wir direkt mindestens 4, vielleicht sogar gleich 6-8 genommen ;)

Später waren es dann ja zwischenzeitlich 12, und durch einen TH-Notfall dann auf einen Schlag 24 - aber man wächst da rein, man bekommt Routine, auch wenn ich sagen muss, dass 24 für uns wirklich die Obergrenze waren, zumal wenn man 8 Albinos und 5 Agoutis dabei hat, die man so gut wie nicht voneinander unterscheiden kann... da wird´s dann wirklich unübersichtlich....
Mein Traum (wenn nicht meine blöde Allergie dazwischengekommen wäre) wäre eine 12er-Gruppe zu haben....

Allerdings muss ich Casimir zustimmen - was die Krankheitsanfälligkeit und Lebenserwartung angeht, war das wirklich nicht schön. Je mehr Mäuse man natürlich hat, desto häufiger wird auch mal eine krank oder alt - und wir hatten wirklich ein Jahr, wo wir monatlich bei der TÄ aufgeschlagen sind, um jemanden einschläfern zu lassen... in einem Monat sogar gleich 5 auf einmal.... Man sollte meinen, man stumpft ab - aber nein, ich hab´ mit jeder Maus gelitten und um jede Maus geheult. Rückblickend bin ich einerseits also auch froh, dass ich dieses ständige Sterben und Abschiednehmen nicht mehr habe...
Guck´ Dir übrigens mal einen Farbmausschwanz (oder auch einen Rattenschwanz) aus der Nähe an - die sind nicht nackt, wie vielfach behauptet wird ;) Die haben schon einen ganz dünnen Flaum - und ekelig fand ich das noch nie ;)

LG, seven
 
  • Welches Kleintier? Es wird ein Hamster. Beitrag #9
Guck´ Dir übrigens mal einen Farbmausschwanz (oder auch einen Rattenschwanz) aus der Nähe an - die sind nicht nackt, wie vielfach behauptet wird ;) Die haben schon einen ganz dünnen Flaum - und ekelig fand ich das noch nie ;)

Und an der Schwanzspitze haben die Mäuschen einen kleinen Fellpinsel :050:
 
  • Welches Kleintier? Es wird ein Hamster. Beitrag #10
Also wenn du die Wahl zwischen Farbis & Rennern hast, dir nicht sicher bist, dann würde ich persönlich das von der Lebenserwartung, Krankheitsanfälligkeit usw. festmachen und da sind die Renner def. pflegeleichter.

Meine Farbis damals wurden alle 4 nur knapp über 1 Jahr, zwei davon waren öfter mal krank. Wobei ich sagen muss: Wenn ich mir hier Bilder anschaue, dann hätte ich schon gern wieder mal Farbis, irgendwann... Vll. wirklich mal schauen, wenn keine Renner mehr sind, wie ich das mit dem Aqua lösen kann (z.B. unten ein Podest rein, dass es tiefer wie hoch ist).

Meine Farbis damals waren auf jeden Fall leichter zu vgen als die Renner, vorallem spontaner (der eine Zwerg hat sich durch die Mini-Gitterstäbe gequetscht, wo sie eig. nur ne Nacht verbringen sollten um die VG am nächsten Tag in aller Ruhe starten zu können...).

Was ich an Farbis so toll finde, ist, dass man sie in großen Gruppen halten kann. Bei Rennern geht es nur zu zweit (vorallem für einen Anfänger zu empfehlen, ich würde auch nur eine 3er Gruppe z.B. nehmen, wenn sie so schon im TH zusammen sitzen).
 
  • Welches Kleintier? Es wird ein Hamster. Beitrag #11
Ich hab hier ja den Vergleich von allen drei oben erwähnten Arten.

Die Hamster empfinde ich als die ruhigsten und auch am wenigsten geruchsintensivsten. Allerdings stehen sie halt wirklich spät auf. Was für mich völlig in Ordnung ist, denn ich liege nie vor 24 Uhr im Bett. Allerdings wollen sie halt ihren Auslauf (also meine) und den kannst du ja nicht bieten. Deshalb würde ich dir, falls du dich für einen Hamster entscheidest, dazu raten, eventuell einen Zwerg zu nehmen, da gibt es wohl öfter Kandidaten, die keinen Auslauf mögen. Da kannst du dich vorher auch bei der Pflegestelle informieren, ob ihnen ein Gehege (dann aber eher größer als 0,5qm) ohne Auslauf reicht. Die kennen ihre Hamster ja :) Die Hamster sind wirklich toll und wenn man Glück hat, können die auch richtig zahm werden. Ich hab hier eine ganz zahme Teddydame und zwei Goldis, die zwar neugierig sind und auch Leckerchen nehmen, aber sich nie im leben freiwillig berühren lassen würden.

Die Rennmäuse sind hier die lautesten. Grade, wenn sie mal wieder meinen, ihr Häuschen schreddern zu müssen. Vom Geruch sind sie eigentlich wie die Hamster. Aber klar, wenn man mal 1-2 Tage später sauber macht, rieht man bei zwei Tieren eben eher was, als bei einem ;) Es sind supertolle Beobachtungstiere, wie sie ganze buddeln, Pappröhren in Sekunden schreddern, sich gegenseitig putzen etc. Meine wurden bisher immer so zutraulich, dass sie zumindest Leckerchen aus der Hand genommen haben, die meisten konnte man auch per Hand umsetzen, ohne dass sie Panik hatten. Bei Rennmäusen solltest du eine Zweiergruppe halten, größere Gruppen neigen dazu, sich zu zerstreiten. Das schöne ist, dass sie immer wieder Wachpasen haben und man sie quasi den ganzen Tag beobachten kann.

Die Farbmäuse sind tolle Akrobaten. Und dadurch, dass es so viele sind (momentan 13) ist immer irgendwo was los. Klar, hauptsächlich abends, aber auch tagsüber ist immer wieder eine auf Futtersuche. Ich hab damals angefangen mit 3 Mäusen, hatte mittlerweile aber auch schon eine Gruppe mit 17 Tieren. Ich würde keine Gruppe mehr unter sechs Mäusen halten wollen, da war mir irgendwie zu wenig los :lol:
Aber klar, größer gruppn brauchen mehr Platz und riechen natürlich schneller. Meine Farbmäuse sind absolute Schweine, die machen wirklich überall hin. Wenn man aber regelmäßig sauber macht (haben die anderen oben ja schon beschrieben), dann geht das. Ich finde zwar, dass sie stärker riechen, als die anderen beiden Arten, aber es bleibt in einem annehmbaren Bereich ;)
Die Schwänze sind zwar gewohnheitsbedürftig, aber ich finde sie mittlerweile echt genial. Fühlen sich auch ganz toll an, da brauchst du keine Berenken zu haben ;)
Die Anfälligkeit für Krankheiten ist halt wirklich nervenzehrend. Ich hab mittlerweile immer ein Antibiotikum daheim, falls mal wieder eine schnattert. Dann kann ich nämlich gleich mit der Behandlung beginnen. Wenn du damit klar kommst, dann sind Farbmäuse wirklich ganz tolle Haustiere mit ganz unterschiedlichen, liebenswerten Charakteren :)
 
  • Welches Kleintier? Es wird ein Hamster. Beitrag #12
Oh man.... Noch bin ich nicht weiter gekommen mit der Entscheidung, welche Art ich haben möchte. Alle Tierarten haben ihre Vor- und Nachteile für mich. Ich glaube, momentan tendiere ich aber eher zu Rennmäusen und Hamstern. Ich bin schon so jemand, der dann auch ein bisschen mitleidet und vor allem, wenn die Tiere dann sterben oder so, denk ich, ich hätte es früher bemerken können.

Ich muss die Tiere ja auch erstmal sehen! Mäuse seh ich höchstens mal im Wald an mir vorbeihuschen. Kenne keine Mäuse- und Hamsterhalter.
Die Lautstärke abends würde mich nicht stören. Zwischen meiner Küche und meinem Schlafzimmer liegt noch ein großes Wohnzimmer, so viel würd ich da nicht mitbekommen. :) Und extrem empfindlich bin ich da auch nicht.

Ich denk gerade auch darüber nach, ob der Käfig nicht doch größer sein sollte. Ich mein, Platz hab ich ja, für die Tiere ist es besser und es stinkt weniger schnell. Praktisch wär halt so ein Schrank, den man umbaut oder so, aber den kann ich alleine nicht transportieren, ich hab kein eigenes Auto. Und ich würde lieber einen Holzkäfig mit Draht haben als ein Aquarium (schlechte Belüftung), in den Holzkäfig kann man ja auch ne Buddelkiste stellen und leichter etwas an- und abbauen.

Mein Vater ist eigentlich Tischler, aber ich werd den Käfig erstmal auf eigene Faust bauen, sonst versuchen meine Eltern mir das auszureden.

Kann man nicht in den Holzkäfig sowas wie ne Schale stellen, damit das Urin nicht einzieht? Meine Kaninchen hatten im Gehege auch nen Holzkäfig stehen und obwohl er draußen stand, hat er gestunken. Ich glaube, wir haben auch noch so ne Teichplane. Kann ich die nicht zurecht schneiden und dann an dem Holz festmachen und dann darauf Streu? Oder würden die Tiere das annagen?

Habt ihr irgendwo gute Anleitungen oder Tipps? Ich hätte richtig Lust einen tollen Käfig zu bauen, muss nicht super schön sein, aber abwechslungsreich mit viel Platz und Etagen, doch trotzdem leicht zu reinigen.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Und welches Holz eignet sich und wie dick muss es sein? :)
 
  • Welches Kleintier? Es wird ein Hamster. Beitrag #13
Die Belüftung im Aquarium ist absolut kein Problem, solange man nicht alles mit einer Ebene zupflastert. Die meisten einfachen Eigenbauten sind sogar wie Aquarien aufgebaut, nur dass sie nicht aus Glas sondern Holz sind.
Aquarien kannst du so wie sie sind einstreuen- da brauchst du nix weiter bauen. Ebenen sind auch absolut kein Problem, die baut man wie kleine Tische. Hier auf der Seite findest du viele Inspirationen, wie sowas aussehen kann:

Man kann schon eine Wanne in den Käfig stellen- allerdings wirst du und vor allem die Tiere keine Freude daran haben. Rennmäuse und Hamster knabbern für ihr Leben gern und ich würd ihnen da nicht gern eine leicht splitternde Plastikschale reinstellen.
Bei den Ebenen musst du auch schauen, dass die Tiere sie sinnvoll nutzen können. Hamster klettern zwar gern, können aber Höhen nicht abschätzen und lassen sich einfach fallen- deswegen sollte man nicht zu hoch bauen und keine harten und/oder spitzen Gegenstände schräg unter Ebenen bauen. Hamster rennen eigentlich mehr, sie sind ja eh unterirdische Bodenbewohner.

Viele bauen die Expedit-Regale von Ikea um oder andere Schränke, die von den Maßen her passen.
 
  • Welches Kleintier? Es wird ein Hamster. Beitrag #14
Huhu,

wie sieht es denn mit Vielzitzenmäusen aus ?
Die sollen robuster als die Farbmäuse sein, aber ansonsten schon recht ähnlich (nur nicht so gute Kletterer) - ausser dass man ihnen eine gewisse Aggressivität nachsagt, was wohl nicht auf alle Exemplare zutrifft. Aber handzahme Exemplare wolltest du ja nicht und die Tiere haben es oft auch nicht so leicht, einen Platz zu finden - eben weil das Gerücht umgeht, dass die einen sofort beissend anspringen :roll:
Sie sollen auch geruchsärmer sein als Farbmäuse.
 
  • Welches Kleintier? Es wird ein Hamster. Beitrag #15
Also wenn du kein Aquarium willst, würde ich von Rennmäusen und buddelfreudigen Hamstern abraten. Da wäre vll. ein Robo (Zwerghamster) nicht schlecht... Hatte ich noch keinen, allerdings brauchen die mehr Sand als Streu und da würde sicher ein 15 cm Rand mit Plexi um das Gehege reichen (verbessert mich, wenn ich falsch liege).

Bei Rennmäusen und buddelfreudigen Hamstern sollten es schon 25 cm sein, da würde ich die Wanne schon 40 - 50 cm einplanen. Hab bei meinen beiden Rennmausgruppen je ein Aqua mit 50 cm Höhe und ca. 25 cm Streu drin, die wird natürlich auch schon mal in einer Ecke hochgescharrt.

Damit der Urin nicht einzieht, würden sich beschichtete Spanplatten anbieten. Kosten etwas mehr, sind aber dicht. Der Rand muss halt mit Silikon abgedichtet werden.
 
  • Welches Kleintier? Es wird ein Hamster. Beitrag #16
Robos buddeln auch, da sollte nur 1/3 der Fläche mit Sand befüllt sein- mit 15cm Streuschutz sind die auch nicht glücklich.
 
  • Welches Kleintier? Es wird ein Hamster. Beitrag #17
Wow, also da sind echt viele schöne Käfige mit bei. Schaue mir gerade auch die Käfige bei "Zeigt her eure Käfige" an und auch da gibts viele tolle. Ich bin jetzt auch gar nicht mehr so abgeneigt von Aquarien, ich möchte halt nur nicht das Gefühl haben, dass die Tiere keine Luft bekommen. Aber wenn über dem Aquarium auch ne Etage mit Gitter drum herum ist, sieht das schon viel freundlicher aus.
Wie viel habt ihr so im Schnitt für den Käfig mit allem drum und dran bezahlt? Mein Käfig müsste komplett abgesichert sein.

Ich glaube, ich möchte doch lieber Mäuse als einen Hamster haben, einfach, weil man dann auch das Sozialverhalten beobachten kann. Gut, dann liegt die Wahl wahrscheinlich zwischen Rennern und Vielzitzenmäusen, es sei denn ich verliebe mich plötzlich in irgendeinen Hamster oder ne Farbmaus..:eusa_think::)
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Welches Kleintier? Es wird ein Hamster. Beitrag #18
Von Farbmäusen im Aqua solltest du dich aber schnell wieder verabschieden ;)
Wenn du Rennmäusen aber ein großes Aquarium kaufst, das komplett einstreust und dann einen Aufsatz baust, sind die auch glücklich. Wieviel so ein Aufsatz nun kostet, weiß ich leider nicht- da melden sich sicher noch ein paar Rennmaushalter dazu. Aber theoretisch brauchst du ja nur Holzlatten und Volierendraht- Schrauben, Winkel und Werkzeug hat ja vielleicht noch jemand aus deiner Familie da.
Ich denke, so um die 80€ wirst du schon einplanen müssen. Du brauchst Holzlatten, vielleicht Holtplatten für Ebenen oder für Seitenwände (schau da im Baumarkt mal in der Restekiste), Sabberlack, Volierendraht und ein Aquarium.

Mein Pflegegehege damals war auch wie ein Aquarium gebaut und da haben mehrere Hamster (natürlich nicht auf einmal) drin gelebt und waren zufrieden. Dadurch, dass der komplette Deckel offen ist, hat die Luft auch eine schöne Fläche, um ordentlich zirkulieren zu können.
 
  • Welches Kleintier? Es wird ein Hamster. Beitrag #19
Ich Eumel hatte letztens zwei Freistunden zwischen meinen Vorlesungen und bin zum Tierheim gefahren und wollte mal gucken...aber das Tierheim war geschlossen. :eusa_doh:Vielleicht gehe ich Freitag WÄHREND der Öffnungszeiten. :lol:
Heute war ich im Baumarkt und der Verkäufer hat mir von Spanplatten abgeraten, die würden sich nicht eignen, weil sie nicht wasserfest wären. Natürlich könnte ich da Lack drauf machen, aber Nagetiere würden das Holz auch abnagen. Was sagt ihr dazu?
Und ich finde zurzeit auch kein Aquarium in den Kleinanzeigen, das groß genug wäre und wenn, dann könnte ich es eh nicht transportieren, da ich kein Auto hab. Ein neues Aquarium ist mir zu teuer und außerdem sind die meisten Aquas 60 x 30 x 30 cm groß, oder irre ich mich?

Ich könnte mir Holzplatten zuschneiden lassen. Ich hab auch eine Fichtenplatte gefunden, die 1200 x 600 cm groß ist. Von der Größe her (für die Grundfläche) wär sie ja ok, oder? Wie rechnet man das denn in QM um? Ich wollte schon möglichst nah an 1 qm dran kommen. :D
Aber ich bin mir eben nicht sicher, ob sich das Holz wirklich eignet. Aber eigtl. hab ich ja auch viele Holzeigenbauten gesehen. :eusa_think:

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Ok, mir ist gerade wieder eingefallen wie man QM berechnet. Peinlich:uups:
Das wären ja nur 0,72 qm. Immer noch sehr wenig, finde ich. Aber ich kann mir das ja auch größer zuschneiden lassen.
 
  • Welches Kleintier? Es wird ein Hamster. Beitrag #20
Ich hab mal mit OSB-Platten gebaut (sind wie Spanplatten, nur gröber) und würd es nie wieder machen. Zumindest die OSB-Platten hat man auch mit mehreren Schichten Sabberlack nicht glatt bekommen und das bietet natürlich super Nageansatz. Und ist der Lack einmal ab, ist das ne klasse Niststelle für Urin und Parasiten.
Lack hält den Urin schon ab, allerdings auch nicht dauerhaft.
Wenn ich nochmal mit Holz bauen würde, dann nur mit beschichteten Platten- aber da gibts auch wieder zig verschiedene Meinungen dazu (so soll z.B. der Kleber nicht ungiftig sein und wenn ein Tier will, bekommt es das Holz auch durchgeknabbert).

Mein Gehege ist aus Aluprofilen gebaut und die Wände sind aus Hartplastik. Es lebt derzeit der dritte Hamster drin und obendrüber die Mäuse und es hat noch keiner irgendwie was reingeknabbert bekommen. Vorteil ist natürlich auch, dass man das toll desinfizieren kann- allerdings kostet die Konstruktion auch einiges.

Was so die Standartgrößen bei Aquarien sind, weiß ich nicht. Aber wenn du dir z.B. zwei 80cm lange Aquarien kaufst, kannst du von beiden jeweils eine kurze Seitenwand raustrennen und die Aquas zusammenschieben- somit hättest du eine Länge von 160cm.
 
Thema:

Welches Kleintier? Es wird ein Hamster.

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