- Leinenpöbelei- Erfahrungsberichte & Tipps Beitrag #1
PaNaDa
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Hallo,
seit 5 Wochen lebt bei mir ein 3 1/2 jähriger kastrierter Bolonka Zwetna Rüde und mittlerweile hat er sich zu einem wahren Leinenpöbler entwickelt.
Übernommen hatte ich ihn von einer Frau, bei der er mit einem weiteren, kastrierten Rüden gelebt hat und auch bei großen Hundetreffen keine Probleme gemacht hat. Er ist also durchaus verträglich.
Jedoch neigt er generell sehr schnell zum Bellen.
Vor allem bei Hunden, lärmenden Kindern und auch bei manchen Menschen (die ihm unbekannte/ unheimliche Dinge tun, wie z.B. Hecken schneiden,...).
Er ist dabei nicht unbedingt agressiv, denn wenn ich an die Menschen herangehe, wird er sofort ruhig. Sie werden sogar völlig uninteressant und er geht weiter.
Bei Hunden spielt er sich aber leider total auf... Wenn er weiß, dass auf diesem Grundstück ein Hund wohnt, der zurückbellt, dann fängt er manchmal schon 10m vorher an verrückt zu spielen. In einer solchen Situation bekomme ich seine Aufmerksamkeit noch relativ gut. Dann lenke ich ihn ab und wenn er auf mich hört, bekommt er ein Leckerlie.
Wenn wir allerdings an einem Hund vorbeigehen müssen, dann legt sich ein Schalter um und ich bin Geschichte. Bei Joggern passiert das auch immer wieder.
Als uns einmal ein Berner Sennenhund entgegen kam (natürlich unangeleint, 20m von der Besitzerin entfernt und hört nicht auf diese) und geradewegs auf Pino zu ging, versteckte er sich sofort hinter mir und wollte fliehen.
Meine Theorie dazu wäre, dass er zum einem verunsichert ist, wahrscheinlich auch noch wegen dem Bezugspersonenwechsel und dass er seitdem keinen vernünftigen Hundekontakt mehr hatte... Andererseits neigt er ein wenig zum Größenwahnsinn, dass hatte mir die Vorbesitzerin erzählt.
Er ist ja generell sehr zurückhaltend und braucht immer eine Weile, bis er sich überhaupt von anderen Menschen anfassen lässt.
Ich habe bereits Kontakt zu einer Hundetrainerin aufgenommen, die in 2 Wochen zu uns kommt und sich das ganze anschaut und analysiert. Da bis dahin noch lange Zeit ist, wollte ich euch einmal nach Erfahrungsberichten fragen. Sicherlich bin ich nicht die Einzige, die mit diesem Problem kämpfen muss...
Da ich zur Zeit noch auf dem Dorf wohne, kann ich das Problem etwas umgehen, wenn ich es möchte. Es gibt Wege und Zeiten, in denen nicht so viele Hunde unterwegs sind. Doch im Februar kehre ich nach Leipzig zurück, um meine Wiederholungsprüfungen abzulegen und mein Studium fortzusetzen. Ich wohne in einer Gegend, in denen es einige Hunde gibt und nur 8 Minuten entfernt liegt ein Park. Eigentlich perfekt, doch dort gibt es viele Hunde, Jogger und auch Kinder.
Wenn er so auf all das reagiert, wie bisher, dann wäre es für uns beide Stress pur und sicherlich auch gefährlich für ihn. Das will ich uns Beiden nicht antun. Ich denke da auch ein wenig egoistisch... Ich will ihn nicht abgeben, dafür liebe ich ihn schon zu sehr und ohne dieses Problem ist er ein richtiger Traumhund. Aber wenn es gar nicht gehen sollte, dann würden wir ja beide mit der Situation nicht wirklich zufrieden sein... Vertraglich haben wir auch ausgemacht, dass die Vorbesitzerin ihn sofort zurücknehmen würde, wenn es gar nicht passt. Sie will ja auch nur das Beste für ihn.
Aber ich will alles versuchen, damit das nicht geschehen muss. Auch in Leipzig würde ich mir eine Hundeschule suchen, einige hatte ich mir im vorraus schonmal im Internet angeschaut.
Deswegen frage ich euch:
Hattet oder habt ihr auch dieses Problem und könnt darüber berichten?
Seht ihr eine Chance, dass wir zusammen in Leipzig leben können, oder ist das unrealistisch?
Ich weiß, das wäre jetzt pure Ferndiagnose und ich warte auf jeden Fall die Analyse der Hundetrainerin ab, aber ich möchte eure Einschätzungen hören.
Wenn es eine Chance für Pino und mich gibt, dann will ich alles tun, damit wir das hinbekommen
. Wenn ihr (und die Hundetrainerin) aber sagt, dass das nie etwas wird, dann werde ich ihm und mir den Stress ersparen und ihn wieder abgeben... So sehr es mir wehtun wird.
Verzeiht mir den langen Text :uups:
Viele Grüße
seit 5 Wochen lebt bei mir ein 3 1/2 jähriger kastrierter Bolonka Zwetna Rüde und mittlerweile hat er sich zu einem wahren Leinenpöbler entwickelt.
Übernommen hatte ich ihn von einer Frau, bei der er mit einem weiteren, kastrierten Rüden gelebt hat und auch bei großen Hundetreffen keine Probleme gemacht hat. Er ist also durchaus verträglich.
Jedoch neigt er generell sehr schnell zum Bellen.
Vor allem bei Hunden, lärmenden Kindern und auch bei manchen Menschen (die ihm unbekannte/ unheimliche Dinge tun, wie z.B. Hecken schneiden,...).
Er ist dabei nicht unbedingt agressiv, denn wenn ich an die Menschen herangehe, wird er sofort ruhig. Sie werden sogar völlig uninteressant und er geht weiter.
Bei Hunden spielt er sich aber leider total auf... Wenn er weiß, dass auf diesem Grundstück ein Hund wohnt, der zurückbellt, dann fängt er manchmal schon 10m vorher an verrückt zu spielen. In einer solchen Situation bekomme ich seine Aufmerksamkeit noch relativ gut. Dann lenke ich ihn ab und wenn er auf mich hört, bekommt er ein Leckerlie.
Wenn wir allerdings an einem Hund vorbeigehen müssen, dann legt sich ein Schalter um und ich bin Geschichte. Bei Joggern passiert das auch immer wieder.
Als uns einmal ein Berner Sennenhund entgegen kam (natürlich unangeleint, 20m von der Besitzerin entfernt und hört nicht auf diese) und geradewegs auf Pino zu ging, versteckte er sich sofort hinter mir und wollte fliehen.
Meine Theorie dazu wäre, dass er zum einem verunsichert ist, wahrscheinlich auch noch wegen dem Bezugspersonenwechsel und dass er seitdem keinen vernünftigen Hundekontakt mehr hatte... Andererseits neigt er ein wenig zum Größenwahnsinn, dass hatte mir die Vorbesitzerin erzählt.
Er ist ja generell sehr zurückhaltend und braucht immer eine Weile, bis er sich überhaupt von anderen Menschen anfassen lässt.
Ich habe bereits Kontakt zu einer Hundetrainerin aufgenommen, die in 2 Wochen zu uns kommt und sich das ganze anschaut und analysiert. Da bis dahin noch lange Zeit ist, wollte ich euch einmal nach Erfahrungsberichten fragen. Sicherlich bin ich nicht die Einzige, die mit diesem Problem kämpfen muss...
Da ich zur Zeit noch auf dem Dorf wohne, kann ich das Problem etwas umgehen, wenn ich es möchte. Es gibt Wege und Zeiten, in denen nicht so viele Hunde unterwegs sind. Doch im Februar kehre ich nach Leipzig zurück, um meine Wiederholungsprüfungen abzulegen und mein Studium fortzusetzen. Ich wohne in einer Gegend, in denen es einige Hunde gibt und nur 8 Minuten entfernt liegt ein Park. Eigentlich perfekt, doch dort gibt es viele Hunde, Jogger und auch Kinder.
Wenn er so auf all das reagiert, wie bisher, dann wäre es für uns beide Stress pur und sicherlich auch gefährlich für ihn. Das will ich uns Beiden nicht antun. Ich denke da auch ein wenig egoistisch... Ich will ihn nicht abgeben, dafür liebe ich ihn schon zu sehr und ohne dieses Problem ist er ein richtiger Traumhund. Aber wenn es gar nicht gehen sollte, dann würden wir ja beide mit der Situation nicht wirklich zufrieden sein... Vertraglich haben wir auch ausgemacht, dass die Vorbesitzerin ihn sofort zurücknehmen würde, wenn es gar nicht passt. Sie will ja auch nur das Beste für ihn.
Aber ich will alles versuchen, damit das nicht geschehen muss. Auch in Leipzig würde ich mir eine Hundeschule suchen, einige hatte ich mir im vorraus schonmal im Internet angeschaut.
Deswegen frage ich euch:
Hattet oder habt ihr auch dieses Problem und könnt darüber berichten?
Seht ihr eine Chance, dass wir zusammen in Leipzig leben können, oder ist das unrealistisch?
Ich weiß, das wäre jetzt pure Ferndiagnose und ich warte auf jeden Fall die Analyse der Hundetrainerin ab, aber ich möchte eure Einschätzungen hören.
Wenn es eine Chance für Pino und mich gibt, dann will ich alles tun, damit wir das hinbekommen
Verzeiht mir den langen Text :uups:
Viele Grüße