- Meine geliebte Hündin, meine kleine Maus, meine Schwester ist nicht mehr Beitrag #1
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Meloney
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Hallo ihr Lieben,<br><br>ich bin neu hier und weiß auch nicht, ob ich hier alles richtig gemacht habe, wenn nicht tut es mir leid.<br>Ich bin hier, weil ich einfach nicht diesen Verlust realisieren kann.<br><br>Alles fing letzten Mittwoch an. Ich kam abends von der Arbeit nach Hause (ich bin 21 und wegen einer Ausbildung nach dem Abi 100 km weit weg von zu Hause gezogen), wollte mir grad essen machen als ich gesehen habe, dass meine Mutter angerufen hat. ich hatte schon ein schlechtes Gefühl und leider blieb es dabei. Sie war grad mit unserer kleinen süßen Susi beim TA. Sie ist ein West Highland Terrier und hatte eine Lungenfibrose und wurde mit Kortison behandelt. Es sollte nur ein Rötngenbild gemacht werden, um zu sehen, ob die Dosierung stimmt. Dann ist aufgefallen, dass sie fast kein Lungengewebe mehr hat, nur noch durch Magen und Zwerchfell atmet. Die TA hat gesagt dass es kein Sinn mehr macht und sie heute noch einegschläfert werden muss. Ich habe so geweint und einfach nur gefleht, dass sie auf mich warten müssen, ich musste doch meine kleine noch einmal sehen! Ich habe einfach meine Tasche und meinen Schlüssel genommen bin zur Bahn gerannt um zum HBF zu kommen, dort kannte ich mich noch gar nich so aus und stand erstmal zwei mal falsch um dann ein Ticket zu kaufen für einen ICE. Als ich endlich da war hat mein Papa mich zum TA gefahren und dort ist mir mein Herz zerbrochen. Als ich sie sah, japsend und so klein und zerbrechlich (ich hatte sie 1 1/2 Wochen nich gesehn) und trotzdem noch am wedeln weil sie sich gefreut hat uns zu sehen... Als sie dann die Spritzen bekommen hat habe ich gesehen wie das Leben aus ihren Augen erlisch. Ich kann einfach nicht glauben dass sie nicht mehr ist..<br>Ich habe nur noch geweint und davon bekomm ich Kopfschmerzen, sodass ich erbrechen muss. ich habe zwei Tage nichts gegessen und nur 500 ml Wasser getrunken. Ich fand es nicht fair, "warum soll ich denn noch was essen?" dachte ich. ich hatte auch Angst dass Susi denkt, sie isst schon weider, sie trauert gar nicht mehr.<br>Tut mir leid ich schreibe bestimmt wirres Zeug aber ich will es einfach nicht wahrhaben.<br>Als ich dann am nächsten Tag zu meinem alten zu hause kam (konnte einfach nich zu Hause schlafen) sah ich Zeitungsschnipsel, die die kleine immer gemacht hat, ihr Futternapf, wo noch Futter neben lag und ein Spielzeug von ihr, was so schmerzlich nach ihr roch. Sie war grad noch da, die ganzen dinge sind doch da, wieso dann sie jetzt plötzlich nicht mehr?! <br>Hinzu kommt, dass sie mehr als mein halbes Leben an meiner Seite war und ich es zu Hause nie so leicht hatte und sie immer da war, wenn es mir schlecht ging. Sie war mein Lichtpunkt und Grund, nach Hause zukommen.<br>Ich habe ganz viele Fotos ausgedruckt und zwei Collagen gemacht, überall sind Bilder von ihr. Ihr Spielzeug habe ich mit in mein neues Zuhause genommen. Wenn ich daran rieche weiß ich nicht ob ich weinen oder lächeln soll. Meistens lächle ich und dann weine ich. Ich war noch nie so traurig. Habe noch nie so viel geweint. Sie war wie eine Schwester.<br>Dass sie länger leidet oder gar erstickt hätte ich nicht gewollt. Trotzdem fehlt einfach ein unendlich großes Stück. Es ist eine riesengroße Wunde.<br>Danke fürs Durchlesen.