Wachtrieb

Diskutiere Wachtrieb im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Ich bin täglich wieder begeistert von meiner kleinen Emma, da sie so schnell lernt und so treu und lieb ist... Jedoch wird mir jetzt in letzter...
  • Wachtrieb Beitrag #1
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emma2907

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Ich bin täglich wieder begeistert von meiner kleinen Emma, da sie so schnell lernt und so treu und lieb ist... Jedoch wird mir jetzt in letzter Zeit von vielen Seiten mehrfach gesagt, dass ich bei ihr als Wachhunderasse aufpassen soll, da es bei falscher Erziehung echt nach hinten losgehen kann.
Aber was ist damit gemeint? Wie soll ich sie denn erziehen, dass sie später Besucher nicht attackiert? :) Eigentlich haben wir recht oft Besuch und sie hat nie Anstalten gemacht irgendeinen anzubellen! Wird sich das wenn sie groß ist ändern oder muss sie einfach nur weiterhin gut sozialisiert werden? :)
 
  • Wachtrieb Beitrag #2
Was für eine ´Wachhunderasse´ ist sie den? Davon gibt es einige und manche sind da ´härter´ andere ´liechter´ zu führen. ;)

Generell ist es aber nie verkehrt ein Auge auf sein Hund zu haben und ihn gut zu sozialisieren.
 
  • Wachtrieb Beitrag #3
Grüß dich,

Zuerst einmal: welche Rasse hast du denn?

Vieles ist von der Erziehung abhängig, aber auch ein nicht unwichtiger Teil von der Veranlagung. Einige wichtige Sachen wie zb. der Wehrtrieb setzen erst ab einem bestimmten Alter ein und im Vorfeld läßt sich da schwer etwas dau sagen. Je nach Hund sind die Veranlagungen auch unterschiedlich.

Was genau wurde dir denn von mehreren Seiten gesagt? An welchem Verhalten deines Hundes machen diese "Beobachter" das denn fest?
Ha du da weitere Infos für uns, die uns weiterhelfen könnten? Habt ihr derzeit "Baustellen"?
Wie wird bisher denn mit dem Hund gearbeitet? Hundeplatz? Hundesport? Anderes?
Wie alt ist er/sie?

LG Foss
 
  • Wachtrieb Beitrag #4
Sie ist ein Riesenschnauzer 3 1/2 Monate alt und wir gehen in die Welpeschule mit ihr. Die Leute haben das gesagt, da sie selber einen Hund haben (Golden Retriever und die anderen einen Magyar Viszla) Und meinten, dass deren Hundetrainerin meinte, dass man das von klein auf erzieherisch unterbinden soll. Aber ich wüsste gar nicht wie.... Soll man sie immer wenn besuch kommt auf ihren Hundeplatz schicken? Ich meine sie ist noch ein Welpe und begrüßt unseren Besuch immer freundlich!
 
  • Wachtrieb Beitrag #5
Grüß dich,

Danke für die Info, damit kann man schon arbeiten.

habt ihr die Hündin von einem Züchter? Je nach Linie können Riesenschnauzer durchaus sehr "kernig" sein, und heutzutage findt man sie auch noch sehr oft als Dienst/Sporthunde, da sie eben auch je nach Linie/Zuchtziel eine gehörige Portion Power mitbringt, der nicht unterschätzen ist.
Diese Hunde erreichen erst relativ spät (um die 2 Jahre) ihre Reife und viele Wesenszüge werden erst durch ein bestimmtes Alter/Hormone entwickeln.

Du kannst dem ganzen aber natürlich mit einer guten Erziehung entgegen wirken - eine Garantie ist das jedoch nicht. Viele Rassen haben von Natur aus ein erhöhtes Misstrauen gegenüber Fremden/anderen Hunden und trotz Training kann das weiterhin bestehen bleiben.
Ich möchte dir das ganze keinesfalls sclecht reden, jedoch ist gerade der Riesenschnauzer ein Gebrauchshund, eine bestimmte Distanz ist daher erwünscht und kann auch erwartet werden.

Das du mit ihr jetzt schon in der Hundeschule bist, halte ich durchaus für sehr positiv - nur weiter so, du gehst schon den richtigen Weg.

Wie man das trainiern soll - schwierige Frage. Wie genau sieht denn dein bisheriges Umgehen mit der Situation aus?

Begrüßt dein Hund stürmisch? Springt er an anderen Besuchern hoch? Freut er sich wie wahnsinnig und wuselt im Haus herum?

Ich selbst mag es gar nicht, wenn meine Hunde bei Besuch dann wild durch das Haus schustern, wir haben daher von Anfang an einen Kennel in den Ablauf eingebaut. Sprich der Kennel wird zuerst positiv verknüpft (Futter gibts nur noch da drin, Spielzeug gibts nur noch da drin), dann wird der Hund öfters für einige Minuten darin eingesperrt - das Ganze wird gesteigert, bis er den Kennel als sehr positiv ansieht.
Und nun kommt er da jedes Mal hinein geschickt, wenn Besuch ankommt.

Da gibts natürlich noch sehr viele andere Methoden und Meinungen, du kannst den Kennel auch weglassen und den Hund nur auf seinen Platz schicken.

Wenn du möchtest, das der Hund die Besucher sehr positiv empfindet, kannst du ihnen zusätzlich beim Eingang Leckerlies geben, sie an den Hund verfüttern düfen.

Wenn du jedoch einen Hund möchtest, der Besucher wachsamer und distanzierter begrüßt, musst du eine andere Art von Training wählen...kommt halt darauf an, was du eher möchtest :)

LG Foss
 
  • Wachtrieb Beitrag #6
Entschuldigung, dass die Antwort so spät kommt, aber es ging leider nicht anders..
Sie ist von einem Züchter, welcher auch eine Sportlinie züchtet.
Eine gewisse Distanz ist erwünscht unsererseits, jedoch keine Ausfälligkeiten, wie schnappen oder den Besuch anbellen. :shock:
Wenn Besuch kommt, dann wuselt sie herum und freut sich tierisch, was wir auch unterstützen, da wir ihr Misstrauen, welches in Ihren Genen liegt nicht noch fördern wollen! :)
 
  • Wachtrieb Beitrag #7
Grüß dich,

Ich würde im Allgemeinen eine Grenze suchen. Der Hund kann gerne Leute begrüßen, aber erst, wenn ihr ihn lasst. Viele Leute sind überfordert, wenn sie quitschend von einem Hund begrüßt wird, der mit seinem Schwanz ersmal die halbe Wohnung umräumt.
Das wirkt als Beispiel enorm chaotisch auf Beobachter, von daher würde ich daran arbeiten, das der Hund bei Gästen ruhig auf seinem Platz liegt. Er kann ja dann auf Kommando langsam herkommen (und nicht alles vor Freude platt walzen), sondern einfach gezielt begrüßen und sich dann wieder hinlegen.

Als Beispiel etwas von mir:
Meine Mutter hat meinen Hund auch immer "extrem" begrüßt und jetzt randaliert Akos schon im Wohnzimmer wenn er nur draussen ihre Autotüre zuschlagen hört...er quitscht und fiept und rennt ales rum, rennt in den Holztisch rein sodass es richtig knallt und man meint, er lernt was...- egal! Er führt sich jedes Mal so auf.
Und das nervt auf Dauer enorm. Ich arbeite jetzt schon seit knapp 2 Jahren daran, aber dieses Verhalten ist trotz Strenge kaum zu kontrollieren. Und das nervt ;)

Von daher würde ich ein "gezieltes und ruhiges" Begrüßen auf jden Fall üben.

Wenn euer Hund Fremde eh schon freundlich begrüßt, würde ich mir da überhaupt keine großen Sorgen machen.

LG Foss
 
  • Wachtrieb Beitrag #8
Huhu,

ich muss sagen, ich finde diesen Wachtrieb auch enorm anstrengend. Persönlich komme ich mit dem Jagdtrieb meiner Hündin besser zurecht, da weiß ich intuitiv, was ich machen muss. Mein Rüde (Mischling - vermutlich auch ein Schnauzer drin) ist für mich schon immer die viel größere Herausforderung gewesen. Liegt auch daran, dass er sein Wachverhalten erst sehr spät (oder wie ich heute weiß: im richtigen Alter) entwickelt hat. Als er Welpe und Junghund war, dachten wir erst, er habe keine Stimme, weil er nie bellte oder gar mal jaulte oder fiepte. Das find Schlag auf Schlag mit 1 1/2 -2 Jahren an. Er war zwar immer freundlich, hätte nicht gebissen und liebte es schon immer wenn Besuch kommt, aber er bellte und nahm es sich zur Aufgabe, uns bei der "Verteidigung" des Hauses zu helfen. Das heißt "ich stehe am Zaun und belle die Leute an". Dass er aber keine bösen Absichten hatte, kann man bei so räudig aussehnden Hunden nicht besonders gut vermitteln :lol:

Damals war das sicher auch die Auslastung, die für seine Intelligenz zu wenig war - aber auch ein Stück weit Veranlagung. Körperlich haben wir ihn immer gut kleingekriegt und gingen dann ein wenig der Intuition nach "ein Hund braucht Bewegung, um ausgelastet zu sein". Ist natürlich käse. Ein Hund braucht auch geistige Auslastung und hätten wir das von Anfang an richtig gemacht, hätten wir vielleicht nicht so lange daran arbeiten müssen :)

Die Hundeschule finde ich gut. Auf Dauer würde ich auch über bestimmte Sportgruppen nachdenken. Gerade wenn sie auch noch aus der Sportlinie kommt. Muss nichts Professionelles sein, aber gerade bei meinem Rüden ist mir sehr stark aufgefallen, dass er eher mal einen Tag auf einen Gassigang verzichten könnte als auf seine geistige Auslastung (auch wenn er das anders sieht, denn er liebt Gassigänge ;)). Wenn wir mal 4-5 Stunden am Stück unterwegs waren, dann hatte er zwar körperlich nicht mehr die Kraft zu bewachen, aber man sah an den Ohren, dass der Geist noch hell wach war.

Ich würde auch von Anfang an zeigen, wo die Grenzen sind und wie eure Regeln laufen. Das habt ihr jetzt noch gut in der Hand. Man kann entweder - wie bereits genannt - beibringen, dass er auf seinen Platz muss und vermeidet damit so ein wenig das Alarmgeben. Oder man lenkt das Wachverhalten um. Suno - eine liebe Userin hier - hat ihrer Rosi beispielsweise beigebracht, durchaus Alarm zu geben, aber im angemessenen Rahmen: Also kein lautes Bellen, kein Leute stellen und kein an der Tür kratzen. Sie brachte ihr bei, zu Suno zu gehen und sie anzustubsen, damit Suno aufmerksam wird. Leider finde ich den Thread nicht mehr, wo sie das erzählte, aber vielleicht meldet sie sich ja irgendwann noch hier :) Empfinde ich auf jeden Fall als guten Kompromiss, denn viele wollen ja auch, dass der Hund im gewissen Grad anschlägt und so macht er das.

Allerdings hat die "auf den Platz"-Sache auch seine Vorteile, denn aus freundlichem Begrüßen wird schnell ein stürmisches Begrüßen. :)
 
  • Wachtrieb Beitrag #9
Hallo,
grüß dich Pewee, hier, haben wir alle zu dem Thema schon ganz viel aufschlussreiches geschrieben:


Ich ergänzend wollte ich nur noch sagen, daß Aufregung IMMER Aufregung erzeugt. So hatte ich z.B. eine ganz schreckliche (Tür-) Klingel - bei der ich jedesmaL furchtbar erschrocken bin und dann schon genervt und aufgeregt zur Tür gerannt bin...
Rosi hat das wie beim Klickern...sofort kapiert und dementsprechend reagiert:
Klingel = alles auf Alarm

Der Ton der Klingel wurde sozusagen das Signal - genauso effizient , wenn auch unerwünscht, wie ein Handzeichen oder eben der Klicker.:shock:

Das Problem haben wir dann ganz schnell mit einem angenehmen, leiseren und dunklerm DING DONG DONG Ton aus der Welt geschafft. Meine reaktion ist natürlich auch entsprechend gechillter...es DING DONG DINGT...Rosi wirde gerufen - Handtarget...Click und Belohnung.

DING DONG DONG bedeutet nun Befahl: Rosi kommt (Handterget) stubst mich (könnte ja sein, daß ich von spontaner Taubheit befallen wurde :mrgreen:), bekommt einen Klick (ja, ich gestehe das Ding hängt an meinem Hals) Leckerlie und dann gehen wir gaaanz gemütlich und stressfrei die Tür öffnen.

Ich persönlich halte nicht viel davon das überfreudige Verhalten gegenüber "Besuch" zu unterstützen. Wie gesagt Aufregung erzeugt Aufregung...und die läuft halt ganz gerne mal aus dem Ruder....Aber das ist echt eine ganz persönliche Entscheidung.

Im übrigen kann ein Hund (wenns Rosi kann - können es auch andere) sehr wohl unterscheiden WEN sie WIE begrüßen. Mein bester Freund z.B. ist so etwas wie die Offenbarung für Rosi - und der MUSS sich grunzend und schreiend für Glück auf den Boden im Flur werfen...:silence: um erstmal 5 Minuten Party zu feiern....
Aber sollte sie das auch bei anderen versuchen - würde ich dieses Ritual auch für meinen best friend sofort verbieten.

LG Suno
 
  • Wachtrieb Beitrag #10
Danke für die Antwort Suno, ich werde mir den Thread nochmal durchlesen!
Zurzeit ist sie jedoch ein Welpe und keinesfalls die erste, welche den Besuch begrüßt, jedoch darf sie ihn begrüßen, wobei wir seperat mit ihr auch schon Hundeplatz üben, damit wir sie in einem angemessenen Alter dort hinverweisen können.
Meine Angst war es nur, dass Wir irgendetwas falsch machen und später einen Hund haben, welcher aus Wachinstinkt schnappt und pöbelt. Das wäre nämlich fatal und nicht akzeptabel. Aber soweit ich das verstanden habe, wird dies wenn wir so weiter machen nicht eintreten? :)
 
  • Wachtrieb Beitrag #11
Ich mein "Wachhund" Diva (SChäferhund), läßt wirklich jeden in die Wohnung und freut sich über alles was sie anspricht, ein Blick reicht schon aus:D.
Also bei uns ist es eher umgekehrt, obwohl sie ja eigentlich auch ein Wachhund ist.
Das Auto beschützt sie und wufft mal in der Wohnung, sonst hab ich noch nicht viel davon mitbekommen das sie ein Wachtrieb hat, vielleicht liegt es auch daran das wir ihn nicht fördern.

Lg Yvi
 
  • Wachtrieb Beitrag #12
Hallo Emma,
ich denke ihr macht da nichts falsch. Aus deinen Beiträgen lese ich eine hohe sozial Kompetenz und gesunden Menschenverstand heraus.

Je länger man in einer Beziehung steht, desto besser lernt man seinen "Partner" zu lesen. Das ist zwischen Mensch und Hund genauso. Und jeder Hund egal welcher Rasse hat einen eigenen Charakter und versucht diesen diesen dann - auch unter den gleichen Erziehungsbedingungen aus zu leben.

Ich habe hier 2 dt. Schäferhunde (mehr "Wachhund" im klassischen Sinn geht kaum") - gleich aufgewachsen, während der Bub von Anfang an Besuch freundlich, fröhlich aber nicht besonders interessiert begrüßt hat, war Rosi von vornherein eher geneigt Dorfpolizist zu spielen:silence:.

Sobald man da bestimmte Anzeichen ließt, kann man gezielt gegensteuern und gut ist.

Ich finde es auch immer klasse - so "nette" und vor allem ungewollte super Tips vermeintlicher Hundekenner zu bekommen. Da könnte man direkt eine Szene für Herren Rütters Bühnenprogramm schreiben, oder hier mal ein Thema öffnen. Wie beschreibt der Beitzer der Rasse x - den Hund y

ich schweige dann immer und genieße:
letztens hat mir so ein wichtiger (Schäfer) Hundekenner erklärt, daß so Hunde wie meine "scharf gemacht werden müssen" und glücklich zu sein und ja lieber draußen (im Zwinger) leben und sich super unwohl im Haus fühlen...Ja ne ist klar :evil:.....:



Für golden Retriever Besitzer sind alle "großen schwarzen" Hunde (riesen Schnauzer / dt Schäferhund) potentiell gefährliche Wachhunde
Fast jeder Chi und Mops Besitzer erklärt einem sein Hund habe schrecklich Angst vor "großen schwarzen Hunden" , die ja auch IMMER und ALLE so extrem gefährlich sind.
Ältere Damen Hundebesitzer meiden einem mit "großem schwarzen Hund" wie die Pest, wechseln gar die Straßenseite
(während der "große schwarze Hund" bestens erzogen, vollkommen gechillt an dem kleinen, rasend vor Wut bellendem Klein Hund vorbei stolziert):eusa_think:

(Ausnahmen bestätigen die Regeln)

Ganz nebenbei für deine Bekannten: Riesenschnauzer sind von der Wesensbeschreibung eher Begleit Sport und Diensthunde und finden ihren Ursprung im Treiben von Viehherden. Also mehr Treib und Hüte ...als klassischer Wachhund.

Lass deine Kleine mal schön den Besuch begrüßen und regle einfach nur den Grad der Aufregung....du wirst schon erkennen wann du einschreiten musst. Ein netter Hund an der Tür ist allemal schöner, als ein motzender, knurrender und unzufridener Hund im Körbchen.
Leute die deinen Hund nicht mögen und ihn am leibsten auf seinen Platz verbannt sehen...sortierst du von ganz alleine sowieso nach und nach aus...:roll:

LG Suno
 
  • Wachtrieb Beitrag #13
Ganz nebenbei für deine Bekannten: Riesenschnauzer sind von der Wesensbeschreibung eher Begleit Sport und Diensthunde und finden ihren Ursprung im Treiben von Viehherden. Also mehr Treib und Hüte ...als klassischer Wachhund.
Riesenschnauzer sind seit ca. einem Jahrhundert nicht mehr an Viehherden aktiv; da dürfte jeglicher Hütetrieb fehlen. Man findet sie noch im Hundesport, beim Dienst auch immer seltener... leider.

Wenn du den Deutschen Schäferhund als "DEN klassichen Wachhund" (DSH sind immerhin noch an der Herde aktiv, im Sport geschätzt, im Dienst eingesetzt) nennst, dann ist der Riesenschnauzer erst recht Einer. Es gehörte schon immer zu seinen Aufgaben die Familie und den Besitz zu schützen. Es gibt einige Riesenschnauzer, die wirklich eine gehörige Portion Schutztrieb mitbringen!

Ermögliche dem Hund viel positiven, ruhigen Kontakt, lass sie Besuch als "normal" ansehen... dann kann es klappen. Oder auch nicht.
 
  • Wachtrieb Beitrag #14
Hallo,
Off-Topic
Hallo Exe ...seit wann genau ist der Hund Hund und kein Wolf mehr...und trotzdem steckt es noch in ihm, und wird immer wieder zitiert? ....was sind dann 100 Jahre?

Bei deiner Anmerkung zum dt. Schäferhund gebe ich dir recht..wobei es allgemein bekannt ist, daß der dt. Schäferhund unlängst nach seiner "Erschaffung" von von Schephanitz 1898 mit Urahne Hütehund Hektor Linksrhein mehr zu Dienst und Begleithunden hin gezüchtet und weniger zum hüten der doch bereits damals schon vergleichsweise überschaubaren Viehherden Deutschlands.

Räume ich also einen Denk und Wissensfehler beim dt Schäferhund ein....was ich gerne tue, würdest du dir so gesehen und aus-argumentiert selbst widersprechen LG Suno
 
  • Wachtrieb Beitrag #15
... dann kann es klappen. Oder auch nicht.[/QUOTE]

Es sollte schon klappen finde ich! :D also mit so einer Einstellung will ich es gar nicht erst versuchen, aber danke für den Tipp mit dem Besuch zur Normalität machen! :)

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

... dann kann es klappen. Oder auch nicht.
Es sollte finde ich schon klappen! Mit so einer Einstellung will ich es lieber mal nicht versuchen! Aber danke für den Tipp mit dem Besuch zu einer Normalität machen! :)
 
  • Wachtrieb Beitrag #16
Du, ich weiß, wie der DSH entstand. Das ändert aber absolut nichts daran, dass DSH noch viel mehr "SCHÄFERhunde" sind als Riesenschnauzer. Die haben einfach nichts mehr mit Hüte- oder Treibhunden gemein.
Überleg mal bitte, wie viele Generationen in 100 Jahren (und auch vorher schon wurden sie anders eingesetzt) gezüchtet wurden. Einen Schnauzer als Hüter in dem Sinne zu beschreiben ist einfach unsinnig.

@ Emma: vielleicht wäre ein Labi passender gewesen, als ein Schnauzer.
 
  • Wachtrieb Beitrag #17
vielleicht wäre ein Labi passender gewesen, als ein Schnauzer.
Ja das Problem ist nur, dass unsere Familie mit Labradoren einfach gar nichts anfangen kann! Wir mögen diese Rasse einfach nicht und sie passt auch nicht zu uns sorry :D
 
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