Hund frisst nicht, und krampft dann!

Diskutiere Hund frisst nicht, und krampft dann! im Hunde Gesundheit Forum im Bereich Hunde Forum; Guten Abend, ich muss gestehen das ich gar nicht weiss ob ich hier wirklich richtig bin, aber ich versuche es dennoch. Wir haben folgendes...
  • Hund frisst nicht, und krampft dann! Beitrag #1
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Braunschopf

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Guten Abend,

ich muss gestehen das ich gar nicht weiss ob ich hier wirklich richtig bin, aber ich versuche es dennoch.
Wir haben folgendes Problem.

Unser Biewer-Yorki frisst und trinkt ab und an nicht uns bekommt dann Krampfanfälle, meistens zwei mit einem Abstand von 10 Minuten.
Egal was wir versuchen, wir bekommen kein Fressen in die rein.
Damit sie dann überhaupt Flüssigkeit zu sich bekommt müssen wir ihr das ins Maul quasi schöpfen und sie dabei fest halten.

Habt bz. ihr da irgendwelche Erfahrungen mit?
Wir können doch nicht jedes mal zum Tierarzt fahren damit sie dann eine Aufbau-Spritze bekommt...?!
 
  • Hund frisst nicht, und krampft dann!

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  • Hund frisst nicht, und krampft dann! Beitrag #2
Hey,

zunächst mal solltet ihr die Ursache für die Krampfanfälle herausfinden lassen.

Gerade, wenn sie sogar mehrere Krämpfe hintereinander hat ist es kein Wunder, dass sie nicht mehr trinken mag.
Die Anfälle sind extrem anstrengend und im Normalfall schlafen sowohl Menschen als auch Hunde erstmal eine ganze Weile danach.

Wenn sie nicht bereits mehrere Stunden vorher nicht trinkt würde ich ihr das auch nicht einflößen- die Gefahr sich zu verschlucken ist da einfach zu groß.
Da ist es dann sicherer zu schauen ab wann sie wieder selbstständig trinkt.

Ich würde aber wirklich erstmal nachschauen lassen WARUM sie krampft.
Das kann über Epilepsie bis hin zu Hirntumoren gehen und sollte einfach überprüft werden.

Lieben Gruß.
 
  • Hund frisst nicht, und krampft dann! Beitrag #3
Wir können doch nicht jedes mal zum Tierarzt fahren damit sie dann eine Aufbau-Spritze bekommt...?!

Habt ihr denn eine Diagnose? Bzw. was sagt der TA dazu? Mit einer Aufbauspritze bekämpft man ja max. die Symptomatik, nicht die Ursache. Und wenn sie schon etwas zum Aufbauen braucht, dann scheint sie ja allgemein recht angeschlagen zu sein. Und da können wir dir hier leider nicht großartig helfen. Wir sind ja keine Tierärzte und es wäre fahrlässig, die einen Rat zu erteilen, ohne die Sachelage zu kennen und dich damit dabei zu unterstützen, bei einem Krampfanfall keine Hilfe zu holen. Sowas gehört in Fachhände...

Liebe Grüße
 
  • Hund frisst nicht, und krampft dann! Beitrag #4
Ein Krampfanfall kündigt sich durch eine sogenannte Aura an, dann mag der Hund auch nichts fressen. Die Epilepsie sollte behandelt werden und abgeklärt werden.
 
  • Hund frisst nicht, und krampft dann! Beitrag #5
Okay, danke!
Ihr habt mir schon sehr geholfen.
Dann werden wir nochmal zum Tierarzt mit ihr fahren.
Der soll mal gründlich checken ob das evtl. doch Epilepsie ist.
Hat er erst ausgeschlossen aber anders kann man sich das einfach nicht erklären. :( hoffe er findet schnell ne lösung, sie ist gerade mal 3 und uns so sehr ans Herz gewachsen :/


GANZ LIEBEN DANK AN EUCH!
 
  • Hund frisst nicht, und krampft dann! Beitrag #6
Hat er erst ausgeschlossen aber anders kann man sich das einfach nicht erklären. :(

Wie genau hat er das denn ausgeschlossen?
 
  • Hund frisst nicht, und krampft dann! Beitrag #7
Wir erklärten ihm das sie nicht gefressen hat und sich dann in eine Ecke verzog und dann krampfte, daraufhin gab er ihr ne Spritze und meinte wenn es ihr danach besser geht wird es schon keine Epilepsie sein. Haben den Arzt schon gewechselt, vielleicht kommt er ja jetzt mal auf eine Lösung.
 
  • Hund frisst nicht, und krampft dann! Beitrag #8
Hey,

ehrlich gesagt klingt das für mich nicht nach Epi (hab ne Hündin mit Epilepsie..), sondern nach "stinknormalem" Unterzuckern welches gerade bei Kleinsthunden durchaus nicht unbekannt ist. Soll heißen- Blutzucker schießt in den Keller, Organe streiken.

Gegen Epilepsie spricht dass die Futterverweigerung dem Anfall vorausgeht. Das ist eher selten, Cici verweigert MAXIMAL 10min vorher futter und wasser, wenn überhaupt.

Einfach in den Griff zu bekommen wenn man dem Hund (im "Anfall-Stadium") Honig ins Maul schmiert. Nur ein wenig auf Zunge/Zahnfleisch (passt auf eure Finger auf). Normalerweise stabilisiert das den Hund recht schnell.

Fakt ist- das sollte aber nicht passieren. Wenn sie partout nicht fressen will wär ein Futterwechsel angesagt. Ansonsten immer wieder leckerchen dazwischen geben/erarbeiten lassen.
 
  • Hund frisst nicht, und krampft dann! Beitrag #9
Sie nimmt gar kein Fressen an dann. Weder Leckerchen noch sonst was :/

Und wenn wir ihr Honig ins Maul schmieren, hilft es gegen die Unterzuckerung?
 
  • Hund frisst nicht, und krampft dann! Beitrag #10
Ich würde zu einem anderen TA fahren, bzw in eine Klink. Sie haben die nötige Mittel um zu schauen was mit eurem Hund los ist.
Wenn sie krampft ist sie dann völlig weg getreten? Oder ist sie bei bewusstsein? Wenn der Anfall vorbei ist, wirkt sie dann verstört, orientierungslos und vielleicht ängstlich??
Wie alt ist sie?

Lg Yvi
 
  • Hund frisst nicht, und krampft dann! Beitrag #11
Bei einem ausgewachsenen Hund (auch einem kleinen) ist eine Unterzuckerung ohne das eine Diabetes vorliegt aber doch sehr unwahrscheinlich.

bekommt dann Krampfanfälle, meistens zwei mit einem Abstand von 10 Minuten.
Ist sie ansprechbar während der Anfälle? Während eines hypoglykämischen Schocks (also Unterzuckerung) wäre der Hund komatös, also nicht ansprechbar. Eine solch extreme Unterzuckerung (noch dazu bei einem ausgewachsenen Hund) sollte umgehend vom Tierarzt behandelt werden, außerdem muss dann dringend geprüft werden ob der Hund zuckerkrank ist.
Eine Eigenbehandlung mit ein bisschen Honig halte ich in so einem Notfall für völlig unausreichend.

Wie lange vor den Anfällen frisst und trinkt sie denn überhaupt nicht?

Ich sehe keinen Grund warum es sich bei den Anfällen nicht doch um Epilepsie handeln soll.
Soweit ich weiß ist Epilepsie eine Auschlussdiagnose, das heißt erst wenn sämtliche anderen Ursachen ausgeschlossen werden können (es können z.B. auch Herzprobleme hinter solchen Anfällen stecken, aber auch Diabetes kann man als Ursache nicht ausschließen) geht man davon aus, dass es sich um Epilepsie handelt.

Ich würde die Kleine deswegen umgehend zu einem guten Tierarzt (oder in eine Klinik, da dort meist differenziertere Diagnostik betrieben wird) bringen der sie mal gründlich durchcheckt.
Ferndiagnosen halte ich hier für eher unangebracht.
 
  • Hund frisst nicht, und krampft dann! Beitrag #12
Hey,

Honig ist KEINE allgemeinbehandlung! Aber durchaus eine gute erste Hilfe. Hyperglykämische Schocks bei erwachsenen hunden sind selten, ja, kommen aber durchaus vor. Zumal es bei dem hund ja doch ein problem mit der Futteraufnahme gibt. Und selbst wenn es doch Epilepsie sein sollte- dann hat man wenigstens eine erste Möglichkeit dies auszuschließen/ zu bestätigen.

Beim Hund selber wurde ja anscheinend Blutzucker nie gemessen, es besteht also auch durchaus die möglichkeit dass der Hund zuckerkrank ist. Ich würde darauf bestehen dies sofort zu untersuchen.


weißt du genau was gespritzt wurde? von einer "aufbauspritze" (Vitamine, mineralien, Zuckerlösung,.. was halt gern als dies bezeichnet wird) vergeht kein Epi-anfall. Mein hund bekommt Diazepam, und selbst da vergeht der Anfall nicht sofort.


Hunde können bei Epilepie auch nicht ansprechbar sein, manche werden Ohnmächtig, manche bleiben wach (meine z.B). Manchen gehts danach sehr schlecht, manche hüpfen 10min nach dem Anfall wieder herum als ob nichts gewesen wäre. Epilepsie ist eine sehr undankbare Krankheit die man zwar schon diagnostizieren kann (hirnstrommessung), dies aber nur in großen Klinken gemacht wird und wirklich endlos teuer ist.

Off-Topic
Ich würde aufgrund der tatsache dass Epilespie-Medis nicht ohne nicht nicht mal eben so von "es ist Epi" ausgehen. Diazepam hat einige Nebenwirkungen, ist aber das Mittel der wahl. Und- nicht zu vergessen- ein gesunder Hund der auf Epilepsiemedis eingestellt wird und diese danach abgesetzt werden bekommt Epilespieähnliche Anfälle!


Fazit: geh in eine Tierklinik und lass den Hund auf den kopf stellen. Wenn sie nichts finden lies dich über Epilepsie schlau und lass dich beraten.
 
  • Hund frisst nicht, und krampft dann! Beitrag #13
Hallo,

Würde Dir auch raten, eine gute Tierklinik aufzusuchen und den Schatz mal komplett durchchecken zu lassen.

Alles Gute und L.G.
 
  • Hund frisst nicht, und krampft dann! Beitrag #14
Haben die Ursache gefunden.
Futter gewechselt... Ihr eigentliches Lieblingsfutter muss sie wohl nicht mehr gemocht haben.
Haben es jetzt komplett gewechselt mit 70% Fleischanteil und sie bekommt da gar nicht genug von.
Seid dem sind auch die Anfälle weg.

Danke für euren Rat und eure Tipps. :)
 
  • Hund frisst nicht, und krampft dann! Beitrag #15
Schön, dass es ihr besser geht :)

Epilepsie ist für mich dennoch nicht ausgeschlossen, zumal ich einen Hund kenne der Epileptiker ist und bei dem die Gefahr für einen Anfall stark steigt sobald er Nahrung mit hohem Getreideanteil frisst (bzw überhaupt viele Kohlenhydrate). :eusa_think:

Vielleicht wurden bei eurer Hündin die Anfälle ebenfalls durch eine Futterunverträglichkeit ausgelöst.
Beobachtet das weiterhin und berichte uns wie es ihr so geht. ;)
Ich drücke die Daumen, dass sie ab jetzt anfallfrei bleibt.
 
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