Probleme mit Autofahren und alleine bleiben

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  • Probleme mit Autofahren und alleine bleiben Beitrag #21
Und du meinst das du es in ein zwei Wochen hinbekommst? Sowas dauert Monate. Jedesmal wenn er länger allein bleiben muss als die Üblichen Trainingszeit, kannst du von vorne anfangen.
Du musst dir einfach einen Trainer zur Hand holene. Du führst deinen Hund falsch, sonst würde es keine Probleme geben.
Einen blinden Hund von der Leine zumachen halte ich für schlicht weg größten wahnsinn. Wenn er wirklich in Panik gerät, hat er sicher keine Zeit mehr zu riechen, oder Hören wo du gerade bist. Nimm eine 10 Meter Leine.
Mit einer Leine kannst du ihm Sicherheit geben. Die er braucht, und nicht Leine los und mach mal.
Stell dir mal vor ich verbinde dir die Augen und setzt dich in einer dir nicht bekannten Umgebung aus. Kein schöner gedanke.
Ich kann dir nur ans Herz legen das du dir einen guten Trainer an die Seite holst, damit du lernst wie du deinem Hund Sicherheit gibst usw.

Lg Yvi
 
  • Probleme mit Autofahren und alleine bleiben Beitrag #22
Da ich nicht weiß, wie dein Hund charaktertechnisch drauf ist, kann ich zum Autofahren an sich nicht mehr sagen als ich schon gesagt habe. Was ich aber weiß, ist: Würde ich mit meiner Hündin während der Autofahrt in irgendeiner Weise laut werden und das auch nur einmal, würde sie defintiv nicht mehr einsteigen..
Ich kann dich da gut verstehen, ich kenne es ja selber, aber sowas sollte nicht wieder vorkommen.

In Sachen Autofahren ist seine Blindheit wohl ein großes Problem. Es bewegt sich alles, es geht von links nach rechts, es wackelt und er weiß nicht, was das ist.. total verständlich...

Das Alleine bleiben klappt bei uns mittlerweile so, dass ich sie in einem abgetrennten Bereich (mit Gindergitter an der Treppe) im Keller habe. Dort ist ihr Hundeplatz und eine Schüssel Wasser.
Im ganzen Haus war es, trotz langsamem Aufbauen, ein riesen Drama. Die Gute ist einfach mit so viel Platz nicht zurecht gekommen und war nur ruhelos am unherlaufen, ging in alle Zimmer, hat markiert usw.

Da unten weiß sie nun, dass er 'ihr' Bereich ist, ganz unabhängig von uns. Sie schläft auch nachts dort unten (keine Angst, auch ich schlafe im Keller, zwischen ihrem Platz und meiner Zimmertür liegen ca. 3 Meter)

Seitdem klappt alles wunderbar, keine Pfützen mehr, keine Häufchen mehr und sie schläft.

Box ist leider nicht mein Fall, da ich es hart an der Grenze finde, einen Hund mal 2 oder 3 Stunden da drin zu lassen. Meine Meinung, für höchstens eine Stunde.. okay. Aber man ist sicher auch mal längere Zeit außer Haus.
Solltest du das so machen, denk daran die Box erst langsam aufzubauen ohne das Haus zu verlassen und auch erst im offenen Zustand. Solange, bis sie gerne von allein drin schläft. Dann kann du weiter machen und die Box Sekunden / Minutenweise schließen. Immer in Verbindung mit was Leckerem.

Wenn er das alles kennt und auch in der geschlossenen Box entspannt ist, kann du anfangen die Räume zu wechseln, dich anzuziehen und mal kurz vor die Türe gehen und immer so weiter.

Für mich ein (zu) langes Prodezedere, vor allem weil wir durch Nickis Sensibilität oft mehr Schritte rückwärts als vorwärts machen.

Aber jedem das Seine, ist natürlich eine Möglichkeit ;)
 
  • Probleme mit Autofahren und alleine bleiben Beitrag #23
also zum ersten beitrag von yvi: ich finde es immer wieder fastzinierend, wie jemand, ohne mich oder den hund zu kennen, genau weiß wo das Problem liegt...
unverantwortlich ist: wenn leute ihre sehenden hunde nicht im griff haben und sie von der leine lassen, mein blinder hund hört ohne leine auf jeden pfiff von mir und folgt zuverlässig. das hat er in einem halben jahr unter beweis gestellt. niemals war er draußen in panik, diese tritt außschließlich im auto auf- ich dachte, dass sei deutlich geworden.. zudem halte ich es für schlichtweg falsch ein generelles führungsproblem zu diagnostizieren - das würde sich in anderen bereichen nämlich auch äußern dies ist nicht der fall. lediglich beim autofahren fehlt es ihm an urvertreuen- voher soll er das auch nehmen?ich gehe auch davon aus das ihm einfach auch beim fahren übel wird. weder das er therapiert werden musss, noch das ich ein führungsproblem habe. danke für den rat mit dem trainer. vielleicht finde ich ja nochmal jemanden der sich dem fall annimmt- da dies mein 3 hund ist kenne ich schon einige trainer auch vom agility. die dauer einer konditionierung richtet sich wie beim menschen auch nach dem hund- so etwas muss weder zwei wochen, noch zwei monate dauern und ich orakelte ja auch nicht das er in zwei wochen freudestrahlend alleine bleibt. -ich hoffe es bloß:D
zum letzten beitrag: niemals würde ich den hund über stunden in der box lassen..ich habe ihn mühsam damit vertraut gemacht und ich möchte mich nicht nochmal mit ihm in dieser box einkuscheln..mein rücken;-) das war gedacht für die 5 min einheiten..je ein paar minuten hausflur rein usw. das mit dem gitter wäre vielleicht auch nochmal eine alternative..vielen dank!!!:!::idea:
 
  • Probleme mit Autofahren und alleine bleiben Beitrag #24
Einen blinden Hund von der Leine zumachen halte ich für schlicht weg größten wahnsinn. Wenn er wirklich in Panik gerät, hat er sicher keine Zeit mehr zu riechen, oder Hören wo du gerade bist. Nimm eine 10 Meter Leine.
Das kann man so pauschal nicht sagen. Wir haben hier eine BC-Mix-Hündin, die ebenfalls blind ist (wohl schon von jungen Jahren an). Die läuft frei an der Kutsche, frei mit ihren Haltern – wüsste ich nicht, dass sie blind ist, hätte ich das niemals vermutet. Ein weiterer BC hier wurde mit dem Alter blind – ebenfalls kein Problem, der Hund hat super gefolgt und konnte wunderbar frei laufen.
Blindheit alleine ist für mich kein Grund, den Hund den Rest seines Lebens an der Leine zu führen.
Dass der Hund mal stutzt weil vielleicht irgendwo ein Schild steht oder ein Geräusch zu hören ist kann dir bei einem sehenden Hund ebenso passieren. Von wie vielen Auslandshunden habe ich in den letzten Wochen gelesen, dass sie vor Autos oder gar Züge gerannt sind vor Panik – keiner davon blind. So ein Hund gehört für mich an die Leine, wenn er aber »nur« blind ist und bei irritierenden Dingen sofort stehen bleibt oder zu seinem Halter kommt sehe ich da weniger ein Problem. Leo schaut heute noch ab und an komisch, wenn hier die Vogelscheuchen auf dem Acker aufgestellt werden, dann gehen wir zusammen hin, er schaut es sich an und gut ist. Müsste ich ihn deswegen nun immer an der Schlepp führen?
 
  • Probleme mit Autofahren und alleine bleiben Beitrag #25
danke- ich sehe das ganz genauso.. der hund ist von geburt an blind und liebt es draußen rum zu laufen...er entfernt sich allerdings nie mehr als knapp 10 meter von mir..
 
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