- Zwicken, Beißen, Leinenführigkeit, Aufmerksamkeit Beitrag #1
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Plant
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Hallo. Ich bin neu hier im Forum.
Mein Hund versteht sich mit Rüden und Hündinnen, kann aber manche Rüden und Hündinnen nicht leiden.
Ich führe ihn mitterweile nur noch an der Leine um blöde Kommentare zu vermeiden.
Ich habe ihn aus dem Tierheim und er scheint in den ersten 1-2 Jahren als Welpe nicht wirklich viel kennengelernt zu haben. Auch was Leinenführigkeit und Aufmerksamkeit angeht. In der Zeit wurde er auch mehrmals herumgereicht und auch einmal gebissen. Zudem ist mein Hund draußen sehr unsicher und agiert manchmal nach dem Prinzip "Angriff ist die beste Verteidigung". Das Erlernen von Kunststücken macht ihm Spaß, das ist kein Problem, aber wenn es um die Leinenführigkeit geht, da hapert es nach wie vor. Auch zwei Hundeschulen konnten nicht weiterhelfen. Leckerchen bringen nichts. Mittlerweile geht der Hund an meiner Seite, aber nur solange kein anderer Hund oder ein Mensch mit Stöcken kommt. Auch wenn irgendwo andere Geräusche sind, dann ist die ganze Aufmerksamkeit woanders und es wird schonmal etwas mehr die Leine gespannt oder man zieht in eine Richtung. Knallen z.B. irgendwo Feuerwerkskörper oder sind Kettensägen in der Nähe, dann bekommt er zu viel. Mit großen Menschenmassen hat er auch Probleme. Er greift keinen an, er möchte sich am liebsten nur in Luft auflösen und hört immer ganz erschrocken in die Richtung des nächsten seltsamen Geräuschs. Mittlerweile bekommt man ihn zum weitergehen. Vorher krallte sich nur ein zitterndes Häufchen Elend im Boden fest und wollte nicht weiter. Meist erkennt mein Hund auch erst auf näherer Distanz wer da kommt und kann vorher angespannt sein und er keift drauf los. Kommt dann ein Hundefreund an, dann ist die Freude natürlich groß und er ist entspannter, hört dann aber auch manchmal wieder nicht, weil er am liebsten mit dem Hund toben würden. Häufig geht er beim Treffen anderer Hunde eher dann an die Decke, wenn auch der andere Hundehalter sichtlich angespannt ist. Das kann ein kurzes Kläffen sein, das kann aber ein noch stärkeres Bellen sein. Manchmal wird auch nur geraunt, manchmal ist man nur angespannt, ist dann aber ganz still und manchmal sitzt mein Hund ganz locker nur da.
Nun ist es passiert dass der Hund bereits 3 mal gezwickt und ein Mal gebissen hat.
Bei 1 der 3 Male zwicken wurden Leckerchen verteilt und ein weiterer Hund kam hinzu. Da war dann der Futterneid geweckt.
Bei 1 der Male Zwicken waren beide Hunde frei und der andere war am Kläffen.
Bei dem Mal Beißen war es Finster und der Hundehalter dessen Hund gebissen wurde, schlich sich in kurzer Distanz an uns vorbei. Als sein Hund dann bellte, dann bemerkte man erst, dass da einer hinter einem ging und wir erschreckten uns und da hatten sich beide Hunde auch schon. (Beide an der Leine).
Aus den drei Malen Zwicken wird nun aus einer Mücke ein Elefant gemacht. Damals wurde es noch als Futterneidisches Zwicken gesehen. Als mein damaliger Hund gezwickt wurde, dann schrien wir auch nicht. Oder als ein anderer Hund auf meinen los ging. Dannach war alles geklärt. Er hatte zwar auch Schrammen, aber es ist nichts schlimmes passiert. Heute ist alles gefährliches beißen. Das Mal Beißen wäre nie passiert, wenn sich der andere Hundehalter mitten in der Nacht richtig verhalten hätte. Vorher war nichts von entsprechender Person zu hören.
Nun würde ich gerne wieder etwas relaxter durch den Wald und die Felder gehen. Gerüchte, die verbreitet werden machen es nicht leicht und um meinen Hund mehr als nur einen mehrmaligen Spaziergang zu bieten, versuche ich zeitweise mit ihm zu Laufen oder ihn auch druch den Garten zu jagen. Zur Beschäftigung drinnen gibt es noch einen Futterball oder die Kunststücke.
Es ist einfach sehr anstrengend, dass der Hund immer so abgelenkt ist, dann nicht mehr ordentlich an der Leine geht und aus Unsicherheit herumzickt. Ich weiß nicht so recht wie ich das noch weg bekommen soll.
Das andere Hunde nicht richtig hören, ständig keifen, einfach immer frei herumlaufen oder auch schon gebissen oder gezwickt haben, das interessiert scheinbar keinen. Da es sich bei meinen um einen Listenhund handelt ist demnach das Geschrei immer groß (Maulkorbbefreiung bestanden). Ich versuche Hunden die ich nicht kenne doer Hunden, bei denen ich weiß, dass sich die Zwei nicht sonderlich verstehen, auszuweichen. Z.B. in eine andere Richtung oder dass ich eben an der Seite warte. Manche anderen Hundehalter sind aber so stur, dass sie mir dann trotzdem hinterher gehen, auch wenn sich unsere nicht verstehen. Gleichgültig ob der Parallelweg nur 10-20 Meter weiter ist.
Habt ihr noch irgendwelche Tips?:|
Mein Hund versteht sich mit Rüden und Hündinnen, kann aber manche Rüden und Hündinnen nicht leiden.
Ich führe ihn mitterweile nur noch an der Leine um blöde Kommentare zu vermeiden.
Ich habe ihn aus dem Tierheim und er scheint in den ersten 1-2 Jahren als Welpe nicht wirklich viel kennengelernt zu haben. Auch was Leinenführigkeit und Aufmerksamkeit angeht. In der Zeit wurde er auch mehrmals herumgereicht und auch einmal gebissen. Zudem ist mein Hund draußen sehr unsicher und agiert manchmal nach dem Prinzip "Angriff ist die beste Verteidigung". Das Erlernen von Kunststücken macht ihm Spaß, das ist kein Problem, aber wenn es um die Leinenführigkeit geht, da hapert es nach wie vor. Auch zwei Hundeschulen konnten nicht weiterhelfen. Leckerchen bringen nichts. Mittlerweile geht der Hund an meiner Seite, aber nur solange kein anderer Hund oder ein Mensch mit Stöcken kommt. Auch wenn irgendwo andere Geräusche sind, dann ist die ganze Aufmerksamkeit woanders und es wird schonmal etwas mehr die Leine gespannt oder man zieht in eine Richtung. Knallen z.B. irgendwo Feuerwerkskörper oder sind Kettensägen in der Nähe, dann bekommt er zu viel. Mit großen Menschenmassen hat er auch Probleme. Er greift keinen an, er möchte sich am liebsten nur in Luft auflösen und hört immer ganz erschrocken in die Richtung des nächsten seltsamen Geräuschs. Mittlerweile bekommt man ihn zum weitergehen. Vorher krallte sich nur ein zitterndes Häufchen Elend im Boden fest und wollte nicht weiter. Meist erkennt mein Hund auch erst auf näherer Distanz wer da kommt und kann vorher angespannt sein und er keift drauf los. Kommt dann ein Hundefreund an, dann ist die Freude natürlich groß und er ist entspannter, hört dann aber auch manchmal wieder nicht, weil er am liebsten mit dem Hund toben würden. Häufig geht er beim Treffen anderer Hunde eher dann an die Decke, wenn auch der andere Hundehalter sichtlich angespannt ist. Das kann ein kurzes Kläffen sein, das kann aber ein noch stärkeres Bellen sein. Manchmal wird auch nur geraunt, manchmal ist man nur angespannt, ist dann aber ganz still und manchmal sitzt mein Hund ganz locker nur da.
Nun ist es passiert dass der Hund bereits 3 mal gezwickt und ein Mal gebissen hat.
Bei 1 der 3 Male zwicken wurden Leckerchen verteilt und ein weiterer Hund kam hinzu. Da war dann der Futterneid geweckt.
Bei 1 der Male Zwicken waren beide Hunde frei und der andere war am Kläffen.
Bei dem Mal Beißen war es Finster und der Hundehalter dessen Hund gebissen wurde, schlich sich in kurzer Distanz an uns vorbei. Als sein Hund dann bellte, dann bemerkte man erst, dass da einer hinter einem ging und wir erschreckten uns und da hatten sich beide Hunde auch schon. (Beide an der Leine).
Aus den drei Malen Zwicken wird nun aus einer Mücke ein Elefant gemacht. Damals wurde es noch als Futterneidisches Zwicken gesehen. Als mein damaliger Hund gezwickt wurde, dann schrien wir auch nicht. Oder als ein anderer Hund auf meinen los ging. Dannach war alles geklärt. Er hatte zwar auch Schrammen, aber es ist nichts schlimmes passiert. Heute ist alles gefährliches beißen. Das Mal Beißen wäre nie passiert, wenn sich der andere Hundehalter mitten in der Nacht richtig verhalten hätte. Vorher war nichts von entsprechender Person zu hören.
Nun würde ich gerne wieder etwas relaxter durch den Wald und die Felder gehen. Gerüchte, die verbreitet werden machen es nicht leicht und um meinen Hund mehr als nur einen mehrmaligen Spaziergang zu bieten, versuche ich zeitweise mit ihm zu Laufen oder ihn auch druch den Garten zu jagen. Zur Beschäftigung drinnen gibt es noch einen Futterball oder die Kunststücke.
Es ist einfach sehr anstrengend, dass der Hund immer so abgelenkt ist, dann nicht mehr ordentlich an der Leine geht und aus Unsicherheit herumzickt. Ich weiß nicht so recht wie ich das noch weg bekommen soll.
Das andere Hunde nicht richtig hören, ständig keifen, einfach immer frei herumlaufen oder auch schon gebissen oder gezwickt haben, das interessiert scheinbar keinen. Da es sich bei meinen um einen Listenhund handelt ist demnach das Geschrei immer groß (Maulkorbbefreiung bestanden). Ich versuche Hunden die ich nicht kenne doer Hunden, bei denen ich weiß, dass sich die Zwei nicht sonderlich verstehen, auszuweichen. Z.B. in eine andere Richtung oder dass ich eben an der Seite warte. Manche anderen Hundehalter sind aber so stur, dass sie mir dann trotzdem hinterher gehen, auch wenn sich unsere nicht verstehen. Gleichgültig ob der Parallelweg nur 10-20 Meter weiter ist.
Habt ihr noch irgendwelche Tips?:|
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