- kupierte Rottweiler? Beitrag #61
Tova
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Untersucht wurden 45.000 Füchse. Bei etwa 9 % der domestizierte Population traten Ringelschwänze neu auf. Wenige Ausnahmen sind dass meiner Ansicht nach nicht. Im Vergleich zur nicht-zahmen Kontrollgruppe ist das immerhin auch eine Steigerung um 1033 %.
Woraus liest du denn heraus dass die Anzahl nicht weiter steigt? Und was nimmst du als Referenz dass die Merkmale in deutlich höherer Frequenz auftreten müssten, wenn ein Zusammenhang bestehen würde?
Kontrollgruppen werden gehalten um Faktoren die durch Haltung entstehen möglichst ausschließen zu können. Zu 100% ausschließen kann man es nicht. Aber die daraus entstehende Theorie beschränkt sich nicht ausschließlich genau auf diese Merkmale nur bei diesen Füchsen.
Das war ja nur eine Erklärung für deinen merkwürdigen Zufall. Dass eben diese Hormone die Entwicklung in manchen Bereichen in Richtung "Jungtier" beeinflussen und dass das etwas ist was der Mensch als nicht gefährlich empfindet.
Woraus liest du denn heraus dass die Anzahl nicht weiter steigt? Und was nimmst du als Referenz dass die Merkmale in deutlich höherer Frequenz auftreten müssten, wenn ein Zusammenhang bestehen würde?
Kontrollgruppen werden gehalten um Faktoren die durch Haltung entstehen möglichst ausschließen zu können. Zu 100% ausschließen kann man es nicht. Aber die daraus entstehende Theorie beschränkt sich nicht ausschließlich genau auf diese Merkmale nur bei diesen Füchsen.
Richtig. Genau die Hormone welche eine signifikante Veränderung bei domestizierten Tieren (nicht nur Füchsen, auch bei z.B. Meerschweinchen) aufweisen.Man hat zu der Fellfarbe auch eine biochemische Erklärung gefunden, die zwar auch noch nicht als gesichert gilt, aber als nachvollziehbar. Allerdings bezieht diese sich auf die Ähnlichkeit einiger Hormone zu Melanin.
Dennoch ist der Kopf dadurch besser abgerundet, entspricht besser dem Kindchenschema und wird deshalb als niedlich empfunden. Es werden (unter anderem) solche Merkmale als besonders niedlich empfunden die dem von Jungtieren entsprechen (Neotonie). Und diese Veränderung zeigen domestizierte Tiere, zusammen mit einem entsprechenden Verhalten.Welpen und Junghunde haben ihre Schlappohren aus rein anatomischen Gründen.
Das war ja nur eine Erklärung für deinen merkwürdigen Zufall. Dass eben diese Hormone die Entwicklung in manchen Bereichen in Richtung "Jungtier" beeinflussen und dass das etwas ist was der Mensch als nicht gefährlich empfindet.
Nein. Wie bereits beschrieben will ich sagen dass es verschiedene Einflussfaktoren gibt und keine Hunderasse rein auf Zahmheit selektiert wurde wodurch zahlreiche andere Aspekte ins Spiel kommen. Siehe oben.Willst du sagen Wolfhunde hätten nur deswegen keine Schlappohren und Ringelruten, weil Scheue (auch nur bei einer der beiden anerkannten Rassen, der TWH "geht nach vorne") im Rassenstandard steht? Das wäre sehr naiv und würde keinesfalls alle anderen Rassen rechtfertigen, die ebenfalls keine der Anzeichen haben und trotzdem ganz normale domestizierte Haushunde sind.
Mit bis zu 20 % meine ich die verringerte Mimik im Vergleich zum Wolf in dem Fall beim Schäferhund. Mir ist aber nicht bekannt bei welcher Rasse das Ausdrucksvermögen 100 % erreicht. Aber was die Körpersprache betrifft sehe ich bei Schäferhunden (auch beim "nicht-Deutschen") doch sehr starke Defizite. Da scheinen mir Rassen wie diverse Pariahunde dem Wolf doch wesentlich ähnlicher. Aber das ist wohl Geschwackssache.Was du mit den 20 % meinst, auf welche Rassen du dich beziehst und was du eigentlich genau damit nun sagen willst konnte ich nicht herauslesen.