Hundelos - frei, aber unglücklich?

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  • Hundelos - frei, aber unglücklich? Beitrag #1
saemile

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Huhu ihr Lieben, ich hoffe das ist hier richtig, aber ich muss heute einfach einmal meinen Kummer von der Seele schreiben. :)
Ich habe zu meinem 10. Geburtstag einen Hund bekommen (das ist jetzt 6 Jahre her), meine Sammy.
In den letzten Jahren sind wir ein eingespieltes Team geworden, haben THS gemacht, Trickdogging, Unterordnung, uns auch an DogDancing versucht... oder haben auch einfach nur Ball gespielt.
Naja, jedenfalls musste ich im Sommer zu meinem Vater ziehen, da meine Mutter in eine andere Stadt gezogen ist und ich in unserer Stadt bleiben wollte. Hunde erlaubt mein Vater leider nicht, daher bin ich jetzt hundelos.
Als Argument gegen Hunde meinte er, dass sie stinken. Für verantwortungslos hält er mich nicht, denke ich, da er mir auch meine Wellensittiche erlaubt hat.
Sammy alle zwei Wochen zu sehen, ist mir aber viel zu wenig... Ich brauche einfach einen Hund um mich herum und deshalb trainiere ich jetzt auch einen Hund oder gehe im Tierheim Gassi, aber dasselbe ist es einfach nicht. Mit Sammy ist mir zuhause nie langweilig geworden, ich bin an die frische Luft gekommen, habe Sport gemacht, wir haben zusammen Tricks geübt und ihr hat das Ganze auch unheimlich Spaß gemacht.
Ich merke auch, dass ihr das fehlt.Sie war nie perfekt in der Unterordnung, doch wenn ich jetzt bei meiner Mutter mal mit ihr was übe, läuft sie perfekt bei Fuß, schaut mich dabei an, wie es sein sollte. Sie springt auch unglaublich gerne über mein Bein... doch dabei fängt sie jetzt immer stark an zu hecheln. Klar, mit 8 Jahren ist sie nicht mehr die Jüngste, aber das ist ja auch Übungssache. Ich kenne einen 11-jährigen Hund, der stundenlang durch Wälder streifen kann und dabei sogar noch auf Felsen herumklettert.. dem macht das auch nichts aus. Aber meine Mutter hat einfach keine Zeit, noch einmal eine Extra-Runde mit Sammy zu gehen.
Andererseits tut es mir auch weh, zu sehen, dass ihr meine Abwesenheit emotional nur wenig ausmacht. Sie freut sich zwar immer total, wenn ich zu Besuch komme, doch sie ist nicht mehr auf mich fixiert und hat sich daran gewöhnt, dass ich nicht mehr oft da bin.

Ich wünschte einfach nur, ich könnte sie zu mir holen, da ich langsam am Punkt angekommen, an dem mich diese Situation echt unglücklich macht... :/
Danke an alle, die sich durch den Text hindurch gequält haben ^^
Vielleicht habt ihr ja auch eine Meinung dazu oder ein paar tröstende Worte
Liebe Grüße,
saemile
 
  • Hundelos - frei, aber unglücklich? Beitrag #2
Hallo saemile,

es tut mir Leid zu hören, was passiert ist. Ich kann verstehen, wie du dich fühlst. Ist deine Mutter so weit weg, dass du nicht zu ihr wolltest? Ich würde einfach versuchen vielleicht nochmal mit deinem Vater zu reden, oder dann vielleicht bald in eine eigene Wohnung zu ziehen?

Ich hoffe du findest eine Lösung und drücke dir die Daumen.

LG Elisabeth-Sophie
 
  • Hundelos - frei, aber unglücklich? Beitrag #3
Danke für die Antwort.
Ja, mit dem Zug sind es ganze drei Stunden und da ich auch den Rest meiner Familie und meine Schule und Freunde hätte zurücklassen müssen, bin ich lieber hier geblieben.
Mit meinem Vater kann ich nicht reden, habe ich schon oft versucht... Vielleicht redet ja mein Großonkel mal mit ihm. Ich werde im Februar erst 16 und daher kann ich auch noch nicht in eine eigene Wohnung ziehen.
Danke fürs Daumen drücken,
LG
 
  • Hundelos - frei, aber unglücklich? Beitrag #4
Und das dein Großonkel den Hund nimmt? Er kann ihn ja erst mal vielleicht probeweise nehmen, so für 2-3 Wochen, und sich dann entscheiden?

Ich hoffe echt das du deinen Hund wieder in die Nähe zu dir holen kannst.

LG
 
  • Hundelos - frei, aber unglücklich? Beitrag #5
Vielleicht stehe ich ja gerade etwas auf dem Schlauch aber wo lebt der Hund denn jetzt?:eusa_think:
LG
 
  • Hundelos - frei, aber unglücklich? Beitrag #6
Der hund ist momentan bei ihrer Mutter, 3 Stunden mit dem zug entfernt oder?
 
  • Hundelos - frei, aber unglücklich? Beitrag #7
Das tut mir sehr leid. :/
Hast du niemand anders, der den Hund nehen könnte?

Lieben Gruß
 
  • Hundelos - frei, aber unglücklich? Beitrag #8
Danke für die Antworten,
jemandem anderes gebe ich den Hund lieber nicht, ich meine, wenn ich den schon aus seinem "Rudel" heraus reißen muss, dann möchte ich ihn auch bei mir haben und mich selbst um ihn kümmern... weiß nicht, ob man das nachvollziehen kann, aber mir ist recht unwohl bei dem Gedanken. ^^
Ja, genau, drei Stunden von hier entfernt, wird zwar bald wieder ein bisschen näher, aber das sind dann immer noch zwei Stunden.
Ich habe schon überlegt, ob ich nicht meinen Vater überreden könnte, sie z.B. in den Ferien für eine Woche zu nehmen? Vielleicht lernt er sie dann besser kennen und kann sich mit dem Gedanken anfreunden...
Ich weiß schon, viele sagen immer "nein heißt nein" und wenn die Eltern das sagen, dann ist das Gesetz. ^^ Der Hund ist aber nun schon meiner, und das nicht gerade seit kurzer Zeit. Ich habe gerade mit ihr Trickdogging gemacht und sie hat sich so darüber gefreut... Und wenn ich meine Freundin für ein Wochenende besuchen gehe, kann ich sie wahrscheinlich auch mitnehmen, das freut mich natürlich schon sehr.
Also, ich weiß nicht ob ihr Tipps hat was das angeht, aber... Wie könnte ich meinen Vater überreden? Wie gesagt, es wär auch schon ein Gewinn wenn sie einmalig für eine Woche bei mir wäre, dann hätten wir nämlich schon die Grenze überschritten, die er aufgestellt hatte... dass keine Hunde ins Haus sollen. :)
Danke auf jeden Fall für die vielen Antworten!
 
  • Hundelos - frei, aber unglücklich? Beitrag #9
Hi,

das ist eine echt gute Idee sie einfach mal für eine Woche zu holen, vielleicht entdeckt dein Vater ja, dass es gar nicht so "schlimm" ist;)

Hatte dein Vater früher auch Tiere? Wenn ja dann wäre es doch für ihn sicher auch schwer gewesen, sie nur noch so selten zu sehen...

LG
 
  • Hundelos - frei, aber unglücklich? Beitrag #10
Wie wäre es, wenn du ihn einfach mal fragen tust? Das er mit dem Hund auch nichts machen muss und du dich kümmerst?

Das du ihn niemanden geben willst, verstehe ich schon auf einer Seite.
 
  • Hundelos - frei, aber unglücklich? Beitrag #11
Hm, ich habe meinen Vater leider schon oft gefragt, es hat schon sehr lange gedauert, bis er überhaupt einmal eine "Begründung" gegeben hat :)
Naja, Vögel hatte er ja früher auch, deshalb hat er mir ja auch meine Wellis erlaubt. Aber ich denke, zu denen geht man keine so tiefe Bindung ein wie zu einem Hund...
 
  • Hundelos - frei, aber unglücklich? Beitrag #12
Das glaube ich auch. Mit einem Hund kann man viel mehr machen, und hat deshalb auch eine engere Verbindung.

Was wäre wenn deine Mutter den Hund nicht mehr nehmen könnte? Würde es dein Vater dann erlauben?

LG
 
  • Hundelos - frei, aber unglücklich? Beitrag #13
Kann ich schlecht sagen, aber ich glaube eher nicht..
 
  • Hundelos - frei, aber unglücklich? Beitrag #14
Hallo Saemile,
ich habe die Überschrift gelesen und ...dann deinen Beitrag. Und bin sehr erschüttert und traurig.

Weißt du das sympathische an dir ist, daß du nur von deinem Vater, deinem Hund, deiner Mutter, deinem Großonkel aber irgendwie nie von dir sprichst.

Ich wundere mich immer wieder wie wenig Mitgefühl manche Eltern haben. Da versprechen sie sich erst ein Leben lang zumindest auf einander Rücksicht zu nehmen, setzten ein Kind oder Kinder in die Welt...deren Wohlergehen und Glück doch an erster Stelle stehen sollte.
Und kaum trennen sie sich - wird das Ganze auch noch auf dem Rücken besagter Kinder ausgetragen. Plötzlich stinkt ein Hund - der vor 6 Jahren offensichtlich ok war - mehr noch als Geburtstags Geschenk für das Kind dessen ganzen Glück dar stellte......

Wenn du das gelesen hast, weißt du wie ich zu dem Verhalten deines Vaters stehe.
Nun hattest du die Wahl mit zur Mutter mit Hund oder in der Stadt bleiben bei deinem Vater ohne Hund. Schrecklich ein Kind egal wie alt vor diese Wahl zu stellen - selbst wenn kein Hund im Spiel ist.

Kinder treffen und dürfen falsche Entscheidungen treffen - egoistisch sein und ihre Entscheidung widerrufen - finde zumindest ich.
(Denn wie wir hier immer wieder betonen , ist man als Kind noch gar nicht befähigt die volle Verantwortung für z.B. einen Hund ab zu sehen und zu tragen.)

Und jetzt meine Frage. Kannst/darfst du zurück zu deiner Mum und deinem Hund? Wenn ja, würde ich das tun. Und dem Vater damit erklären, daß du lieber bei deinem stinkigen Hund in deiner fremden Umgebung bist als bei ihm, der dich offensichtlich nicht ernst nimmt und deine Traurigkeit nicht einmal sieht.

LG Suno
 
  • Hundelos - frei, aber unglücklich? Beitrag #15
Hallo Saemile,

Dein Beitrag hat mir richtig weh getan, da ich selbst Mutter bin und solch ein Verhalten von Eltern einfach nicht nachvollziehen kann.

Ich möchte mich der Vorschreiberin anschliessen und Dir noch sagen, dass Du ein ganz liebenswerter Mensch bist.

Bitte bleib' so....

Ich drücke Dir ganz fest die Daumen und wünsche Dir, dass es zu einer zufriedenstellenden Lösung kommt.;)

L.G.
 
  • Hundelos - frei, aber unglücklich? Beitrag #16
Das ist wirklich eine gute Idee von suno. Wie würde dein Vater reagieren, wenn du lieber zu deiner Mutter wegen deinem Hund ziehen würdest? Frag ih doch mal, vielleicht sieht er dann ein, wie wichtig dir dein Hund ist. :)

LG Liz
 
  • Hundelos - frei, aber unglücklich? Beitrag #17
Noch einmal danke für Antworten :)

Ihr habt das leider ein bisschen falsch verstanden, meine Eltern sind schon seit gut 10 Jahren getrennt, die Anschaffung von Sammy war also die Entscheidung meiner Mutter. :)
Mein Vater hatte mich auch anfangs ermutigt, mit meiner Mutter wegzuziehen, weil meine Mutter auch nicht so glücklich darüber war, dass ich in der Stadt bleiben wollte.
Und die Entscheidung fiel mir alles andere als leicht, glaubt mir. Aber ich hatte gerade neue Freunde gefunden in der Schule, wirklich sehr gute Freunde, zudem ist der ganze Rest meiner Familie auch in der Stadt, mein bruder wollte auch in der Stadt bleiben und ganz ehrlich... ich konnte mich auch nicht mit dem Gedanken anfreunden, dass er auf einmal weg wäre. Das hieß für mich... entweder ich trenne mich von allem, was ich in der Stadt habe, oder aber meinem Hund. Und den konnte ich ja am Wochenende zumndest noch sehen..
Doch irgendwie fehlen die kleinen Dinge.
Vor allem, dass jemand mich erwartet, wenn ich nach der Schule nach Hause komme.
Und auch, dass Sammy mich als Bezugsperson ansieht. Oder mit dem Hund auf dem Sofa zu kuscheln.
Meine Mutter würde mir den Hund auch geben. sie hätte kein problem damit, auch wenn Sammy ihr fehlen würde, sagt sie.
Aber ich denke sie weiß auch, dass Sammy bei ihr eben unterfordert ist.
Mein Vater aber sieht das alles nicht... Ich denke, weil er nie einen Hund hatte. Aber er lässt sie ja auch nicht an sich heran... :/

Danke aber für die lieben Worte! :)
 
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